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AT-Angestellte und Überstunden am Samstag

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Rolf L
711 Beiträge
02.07.2007, 13:15
 

Moin BRler,

bisher lag bei uns die Betreuung der AT-Mitarbeiter seitens BR ein wenig im Argen. Ich habe mich des Themas mal angenommen und bin auf diverse Ungereimtheiten gestoßen. Einige habe ich hier zur Diskussion gestellt, welche grundsätzlich geklärt werden konnten. Nun eine neue Frage:

Unsere AT-Angestellten haben laut Arbeitsvertrag mit ihrem Gehalt bereits alle geleisteten Überstunden vergütet bekommen. Dass das nicht ganz richtig ist, hatten wir schon mal geklärt. Wenn aber ein AT-Mitarbeiter wegen irgendeinen Umstandes am Samstag kommen muss, sind das dann auch Überstunden, die ohne Extra-Vergütung bleiben? Ich meine nicht, denn wir haben für Angestellte als Regelarbeitstage Montag bis Freitag fixiert. Der Samstag ist da nicht mit bei. Zwar wurde der BR vorher angehört und hat der Samstagsarbeit zugestimmt, aber wie sieht es mit einem freien Ersatztag aus? Gibt es da Anspruch drauf?

Es wäre nett, wenn ich (vorzugsweise wohlgemeinte Smile ) Antworten erhalten würde...

Gruß
Rolf

...nüchtern betrachtet, war es besoffen besser.

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Kokomiko
3735 Beiträge
02.07.2007, 14:37
 

Hallo Rolf,

hmmm, da habt Ihr dem betroffenen Kollegen vermutlich ein Ei in´s Nest gelegt!
Durch Eure Zustimmung habt Ihr den Rahmen, in welchem der AG Arbeit annehmen darf, um den Samstag erweitert!

Falls per AV keine 5 Tage Woche vereinbart wurde, sieht es m.E. mit dem Anspruch auf Zeitausgleich für die Samstagsarbeit schlecht aus. Wüsste nicht, woran sich dieser dann festmachen soll!

Und "wegen irgendeinen Umstandes" sollte kein Angestellter in den Betrieb kommen müssen! Nicht, dass Euer AG auf die Art und Weise versucht, dem ArbZG gerecht zu werden -tgl. Arbeitszeit von 8 Stunden wird nicht überschritten...-, deshalb wird künftig möglichst an einem Samstag "ausgebeutet?"...

Unabhängig davon hoffe ich doch, dass Ihr den Zeitrahmen auch mit möglichem Arbeitsbeginn und max. Arbeitsende festgelegt habt (vor allem an den Tagen Mo-Fr).

Gruß
Kokomiko

Widerspruch vertragen können ist ein Zeichen von hoher Kultur. * Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Timo Beil
3268 Beiträge
02.07.2007, 22:51
 

Zitat von Kokomiko:


Nicht, dass Euer AG auf die Art und Weise versucht, dem ArbZG gerecht zu werden -tgl. Arbeitszeit von 8 Stunden wird nicht überschritten...-, deshalb wird künftig möglichst an einem Samstag "ausgebeutet?"...

Dafür brauchts doch den Samstag nicht, er kann doch jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr 10 Stunden arbeiten lassen ohne sonderlich mit demArbZG zu kollidieren.

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Kokomiko
3735 Beiträge
02.07.2007, 23:10
 

Nur käme der AG auf die Art und Weise nicht in die Verlegenheit, den ATlern Ausgleichszeiten einräumen zu müssen, um wieder auf den 8Stunden Schnitt zu kommen. Oder begehe ich hier einen Denkfehler?

Widerspruch vertragen können ist ein Zeichen von hoher Kultur. * Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Timo Beil
3268 Beiträge
02.07.2007, 23:23
 

Die kann er doch am Samstag einräumen.

Ob 5 * 9,6 Stunden oder 6 * 8 Stunden ist doch wurscht.

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Kokomiko
3735 Beiträge
02.07.2007, 23:47
 

O.k., 2 Stunden hätte ich Dir jetzt schon mal abgeknöpft! :-))

Und wie sieht es aus, wenn in dem Betrieb nur von Mo-Fr gearbeitet wird und täglich 9,6 Stunden gearbeitet werden? Geht die Auslegung gem. ArbZG dann auch soweit, dass "nur" ein 8 Stunden-Schnitt, gemessen an 6 Werktagen eingehalten werden muss? Dem folge ich nach meinem Verständnis nicht!

Widerspruch vertragen können ist ein Zeichen von hoher Kultur. * Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Rolf L
711 Beiträge
03.07.2007, 08:56
 

Moin BRler,

wenn ich euch richtig verstehe, hätte der ATler die Samstagsstunden extra vergütet/gutgeschrieben bekommen, wenn der BR nicht zugestimmt hätte? Das glaube ich nicht ganz....

Wir hatten vor Zustimmung mit dem betroffenen AT-Angestellten gesprochen. Auch er war der Meinung, dass er unbedingt den Samstag arbeiten musste, weil er sonst den vom Kunden vorgegebenen Termin nicht hätte einhalten können. Also handelte es sich dabei um "freiwillige" Samstagsarbeit.

Gruß
Rolf

...nüchtern betrachtet, war es besoffen besser.

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Timo Beil
3268 Beiträge
03.07.2007, 09:12
 

Zitat von Kokomiko:


O.k., 2 Stunden hätte ich Dir jetzt schon mal abgeknöpft! :-))

Und wie sieht es aus, wenn in dem Betrieb nur von Mo-Fr gearbeitet wird und täglich 9,6 Stunden gearbeitet werden? Geht die Auslegung gem. ArbZG dann auch soweit, dass "nur" ein 8 Stunden-Schnitt, gemessen an 6 Werktagen eingehalten werden muss? Dem folge ich nach meinem Verständnis nicht!

Das Arbeitszeitgesetz verlangt die Einhaltung des 8 Stunden Schnittes nur innerhalb von 24 Wochen. Damit ist ein Ausgleich in 6 Tagen allemal abgedeckt.

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Kokomiko
3735 Beiträge
03.07.2007, 09:18
 

Guten Morgen Timo,

ziehe meinen Einwand zurück! Habe inzwischen nachgelesen und feststellen müssen, dass der Gesetzgeber hier wirklich nur auf die werktägliche höchstzulässige Arbeitszeit abhebt und die 5 Tage Woche nicht berücksichtigt. 9,6 Stunden an 5 Tagen ist also o.k.. Hmmm, so lernt frau dazu! Embarassed

Gruß
Kokomiko


P.S.
Du hast mich überholt! Laughing

Widerspruch vertragen können ist ein Zeichen von hoher Kultur. * Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Timo Beil
3268 Beiträge
03.07.2007, 09:28
 

Zitat von Kokomiko:


Du hast mich überholt! Laughing


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