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Altersteilzeit
Karoline Bauer; Steffen Gehring 2011 230 Seiten, kartoniert ifb-Best.Nr.: 45-045 39.00 € |
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155 Tage Suche nach Fachkräften
„Gegenüber der Analyse vom Frühjahr 2011 hat sich bei den bisherigen Engpassberufen der Mangel verstärkt“, sagte eine BA-Sprecherin am Wochenende. Die Liste der Mangelberufe sei zudem länger geworden.
Auch blieben neue Arbeitsplätze immer länger unbesetzt. Im Durchschnitt aller Berufsbereiche bleiben offene Stellen mittlerweile 68 Tage vakant. Vor zwei Jahren waren es 58 Tage . In den Mangelberufen ist eine offene Stelle sogar drei bis fünf Monate frei. Dennoch zeige sich „aktuell kein flächendeckender Fachkräftemangel“, heißt es in einer Analyse der BA. „Es gibt jedoch Engpässe in einzelnen Berufsgruppen und Regionen.“ Das waren bisher schon Ingenieure für Metallbau und Schweißtechnik, für Maschinen- und Fahrzeugbau, in Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen sowie für technische Forschung und technisches Zeichnen. Neu hinzugekommen sind Ingenieure für Versorgungs- und Entsorgungstechnik sowie hoch qualifizierte Experten für Informatik und Software-Entwicklung.
Je nach Region ist das Bild ganz unterschiedlich. Der Fachkräftemangel bei Maschinen- und Fahrzeugtechnik-Experten etwa zeige sich mit Ausnahme von Schleswig-Holstein in allen westlichen Bundesländern, heißt es in der BA-Studie. Fachkräftepotentiale in diesen Berufen seien dagegen noch in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vorhanden. Dort übersteige die Zahl der Arbeitslosen die Zahl der offenen Stellen in diesen Bereichen noch deutlich. Mittelfristig könnten zudem die gestiegenen Studentenzahlen in diesen Fachbereichen zur Entspannung der Engpass-Situation beitragen.
Besonders schlecht sieht es laut Bundesagentur nun im Gesundheitsbereich aus. „In Gesundheits- und Pflegeberufen kann von einem flächendeckenden Fachkräftemangel auf allen Qualifikationsebenen ausgegangen werden“, heißt es in der BA-Analyse. Das gelte besonders für Humanmediziner, Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte sowie Altenpflegefachkräfte. Freie Stellen für Ärzte (ohne Zahnärzte) blieben im Durchschnitt 155 Tage unbesetzt. Nach examinierten Altenpflegern müssen Arbeitgeber 110 Tage suchen. Auf jeden Arbeitslosen kommen dort zweieinhalb Jobangebote.
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