Starmind

  • :shock: Oha, die "Herr Lehrer, ich weiß das", "3 Sternchen, setzen!" ... sind dann für alle einsehbar ganz vorne auf der Hitliste und der Arbeitgeber erkennt nun endlich wo Recrutierungsbedarf besteht :?:

    Auf deine Frage zurück zu kommen; wir haben keine Erfahrung mit solchen Systemen und da sie mitbestimmungspflichtig wären, würden wir sie vermutlich so abspecken das es kaum noch Sinn macht.

    (Stichworte: Datenschutz, Auswertbarkeit der Daten etc.)

    Nicht jede Software ist softe Ware - das hier halte ich für starken Tobak und ich würde empfehlen, dass die Unternehmen zunächst einmal die Voraussetzungen für gute Kommunikation und Hilfe untereinander schaffen, ohne Auswertungen und Zwang zzgl. der Anschaffung teurer Software.

    Unternehmen, die solche Systeme nutzen, haben vermutlich keinen Betriebsrat.

  • Hallo Mode IT,

    welches Unternehmen diese Software einführen will, ist irrelevant und trägt doch nichts zur Klärung des Sachverhalts bei! Das aber nur so.

    Auch ich habe keine Erfahrung mit einem solchen System, halte den Ansatz allerdings für sinnvoll und gut!

    Beispielsweise werde ich in meinem Job immer wieder mal mit den gleichen Fragestellungen unterschiedlicher KollegInnen aus unterschiedlichen Professionen konfrontiert. Taucht eine Fragestellung in einem begrenzten Zeitraum überdurchschnittlich oft auf, bin ich bemüht, eine allgemeine Information zugänglich zu machen = Rundschreiben per Email.
    Umgekehrt bin aber auch ich nicht allwissend und freue mich, wenn ich zu bestimmten Fragen, den richtigen Ansprechpartner kenne. Dem geht es dann vermutlich so wie mir! Manchmal ist´s aber recht mühsam, wenn man sich Informationen zusammensuchen muss.
    Während meiner langjährigen Berufstätigkeit habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Fragen erst gar nicht gestellt werden, weil man Angst hat, sich zu blamieren.
    Und diese Erfahrung kann ich ziemlich sicher mit noch vielen anderen TE dieses Forums teilen.

    Löblich ist daher, dass sich die Fragensteller nicht mit Klarnamen "outen" müssen. Das sollte m.E. aber auch den AntwortgeberInnen freigestellt werden.
    Begründung: Auch AntwortgeberInnen muss zugestanden werden, dass sie sich z.B. bei Beantwortung einer Frage vertan haben. Dann sollte es ohne Rückschluss auf die Person möglich sein, dass die Antwort durch weitere AntwortgeberInnen korrigiert wird.
    Wer jedoch seinen "Kopf" für die "richtige" Antwort hinhalten möchte, soll das tun dürfen!

    Was ich allerdings mit größter Vorsicht genießen und davon auch zwingend Abstand nehmen würde, ist die Bewertungsmöglichkeit der Fragensteller.
    Begründung: Hier ist möglichen Manipulationen Tür und Tor geöffnet bzw. kann nicht kontrolliert werden, dass die Bewertung einer Antwort tatsächlich objektiv ist!
    Mal ganz platt gesagt, hilfreiche & sehr gute Antworten könnten z.B. vom größten K*tzbrocken im Unternehmen kommen, aber dass die dann tatsächlich mit ***** Sternen bewertet werden, wage ich zu bezweifeln!
    Diese Aussage gilt auch, wenn Antwortgeber unter Pseudonym schreiben dürfen. Innerhalb eines Unternehmens ist die "Enttarnung" fast so sicher, wie das Amen in der Kirche.

    Weiterer Knackpunkt: Stellen wir uns vor, im Rahmen einer Auswertung zeigt sich, dass Antwortgeber W. Eiß-Viel pro Woche durchschnittlich 100 Fragen beantwortet und zwar während der betriebsüblichen Arbeitszeit.
    Was glaubst Du, welche Fragen sich der AG stellen wird? ;)

    Gruß
    Kokomiko

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen