Thema Dienstfahrrad

  • Hallo,

    bei uns wird immer wieder nach Dienstfahrrad.

    Wer hat dies ggf. schon in seinem Unternehmen erfolgreich umgesetzt?

    Auf was ist zu achten?

    Mir stellen sich fragen wie extra Versicherung? Beim Dienstwagen hat man ja eine Haftpflicht/Vollkasko

    Wie sieht es mit Wartungen aus?

    Wie sieht es mit Personenschaden aus bei Sturz.

    Wer zahlt Helm etc.

    Wie ist es mit der Nutzung im Winter? Dienstwagen hat ja Winterreifen, im Winter wird ja wohl ein Dienstfahrrad Witterungsbedingt weniger genutzt.

    ....

    .....

    Besten Dank für Infos

  • Hallo aberhallo,

    leider hast Du einige Fragen einfach so eingehämmert und es wundert mich nicht, dass dir noch keiner geantwortet hat, denn eine kurze Googlesuche :idea: hätte dir viele deiner Fragen (auf einer Seite) beantwortet...


    Diensträder werden meist über Leasingangebote angeschafft, bei den jeweiligen Anbietern findet man schon zahlreiche Hinweise. Dort steht auch dazu, wie es sich mit den Wartungskosten etc. verhält. Das kommt nämlich auf die jeweilige Vereinbarung an. Auch bieten viele eine Vollkaskoversicherung an.

    Deine Versicherungsfragen kann ich dir auch nicht pauschal beantworten. Denn alle Eventualitäten werde ich bestimmt nicht aufzählen. Auch dazu findet man nach einer kurzen Suche recht gute Antworten im Internet.

    Zitat von aberhallo

    Wie ist es mit der Nutzung im Winter? Dienstwagen hat ja Winterreifen, im Winter wird ja wohl ein Dienstfahrrad Witterungsbedingt weniger genutzt.

    Was möchtest Du denn genau wissen?

  • Wozu soll das Dienstfahrrad denn dienen?

    - Nur auf dem (großen) Betriebsgelände, sollen damit Kunden besucht werden?

    - Privatnutzung erlaubt? dazu zählt dann auch der Weg von zu Hause zur Arbeitsstätte.

    Daraus ergibt sich dann, ob es eine Verpflichtung des AG zur Stellung eines Dienstfahrades gibt oder ob es sich um eine freiwilliges Sachmittel des AG handelt.

    und darus ergibt isch dann ein evtl. Mitbestimmungsanspruch des BR, der dann die einzelenen Punkte verhandeln könnte.

  • Erst mal wäre die Frage, geht es um das "Dienstrad" für zu Hause? Der Leasing Trick über die Firma um das E-Bike billiger zu bekommen, oder geht es tatsächlich um ein Fahrrad mit reinem Dienstzweck (Postbote oder so?)

    Bei dem Leasing Trick, werden quasi alle deine Fragen nicht von irgendeinem BR geklärt oder wiedermal mitbestimmt, sondern sind ne Sache des Leasinganbieters mit dem Leasingnehmer. Du macht quasi den Vertrag mit dem Händler, und der reicht alle Leasingunterlagen beim AG ein, der hier dann die "Finanzierung" über den Lohn Verwaltungstechnisch vornimmt.

    Der AG ist jedoch dazu nicht verpflichtet! Der AG hat quasi nix davon ausser Verwaltungsarbeit und somit Kosten. Anderseits ist es ein tolles Argument, das Fahrradfahren Gesund ist und man davon ausgehen kann das derjenige das Bike auch entsprechend nutzt.

    Optional könnte man dazu gewiss auch ne BV organisieren... Aber ich sehe darin keinen Sinn. Wenn ich mir ein E-Bike zulegen will, suche ich mir das aus und hoffe das der AG die Nummer mitgeht. betrachte das nicht als Sache des BR.

    Bei einem echten Dienstrad sieht das schon wieder ganz anders aus, hier sollte man schon mit dem BR reden und ggf. ein BV erarbeiten, in der Pflichten/Lastenheft des Bikes klar geregelt sein sollten. Dinge wie Ausstattung, Technik usw sollten schon einen Rahmen bekommen, alleine des Friedenswegen. Sonst geht das Gezicke wieder los wers beste Bike hat und der Liebling vom Alten ist... :D :D

    Definiere du aber nun erstmal:

    • Echtes Dienstrad?
    • PrivatRad über die Firma geleast?

    Und dann kann man weiter reden.

    Du hast 1 Fragen zu einer Info.. Dienstrad. :lol: :lol:

  • Hallo,

    der AG könnte durchaus Interesse an Leihfahrrädern haben, da in manchen Bundesländern die Bauordnungen eine Reduzierung der Stellplatzpflicht ermöglichen, wenn der Betrieb schlüssige Mobilitätskonzepte jenseits des privaten PKWs vorweisen kann.

    Und auch so ein PKW-Stellplatz kostet im Unterhalt idR mindestens 4-stellige Summen pro Jahr - Kosten des IVs, die gerne unter den Teppich gekehrt werden.

    Allerdings sollte nicht verschwiegen werden, daß die Gewerkschaften die Fahrrad-Finanzierung durch Entgeldumwandlung äußerst kritisch sehen, da der Beschäftigte dadurch nicht wirklich etwas gewinnt:

    http://bawue.verdi.de/++co++07…9e-11e7-8ff2-525400423e78

  • wenn es bei uns Dienstfahrräder geben würde, dann müßten diese den Sicherheitsanforderungen unserer ASA-Teams standhalten.

    1. Dreirad mit 2 Räder hinten

    2. Sattel der so gestaltet ist, dass das Sitzen auf dem Fahrrad bequem ist und die Sitzfläsche groß genug ist (Gelsattel mit der Mindesbreite des Pos)

    3. Helmtragepflicht für die Nutzung

    4. Knieschonertragepflicht und handschutragepflicht bei Nutzung

    5. regelmäßiges Fahrsicherheitstraining mit Prüfung (jährlich)

    6. Verpflichtende Teilnahme an den G-Untersuchungen für Fahrer

    Als wir all diese Punkte gefordert hatten (zu denen wir berechtigt sind), weil bei uns der Arbeitsschutz hoch geschrieben wird, hat sich das Dienstfahrrad bei uns erledigt. Und die Makler der Leasingverträge haben eingepackt.

    Aus meiner Sicht geht es hier um ein rentenkürzungsprogramm auf legaler weise unter Ausnutzung der Blindheit der AN mit dem Ziel als Leasinganbieter mich an der daraus entstehenden Sozialen Armut im Alter des Leasingnehmer jetzt zu bereichern.

    Gruß

    rabauke

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen