Beschlüsse / Abstimmungen im GBR --> muss BR alles akzeptieren

  • Meine Frage geht dahin, dass der GBR in seiner letzten Sitzung beschlossen / abgestimmt hat, mit einem neuem Thema direkt an die gesamte Belegschaft zu gehen und dies per Mail auch tat.

    Da dieses Thema neu, und bis auf einen Entwurf durch die GF, noch keine weiteren Gespräche usw. mit der GF stattgefunden hat, war mein örtlicher BR etwas sauer über diese Vorgehensweise und hat selbst einen Brief an den GBR gesendet, mit einer Stellungnahme aus Sicht des örltichen BR.

    Aufgrund dieser Stellungnahme wurde dann durch den stellv. GBR-Vorsitzende mitgeteilt, dass das nicht geht und der örtlichen BR die Entscheidungen etc. des GBR immer mitzutragen hat.

    Ist das korrekt, dass der GBR das verlangen kann, obwohl im BetrVG §50 Abs. 1 (2) steht, dass der GBR dem BR nicht übergeordnet ist?

    Oder kann der örtliche BR sich gegen Entscheidungen aus dem GBR stellen? Und wenn ja, hat dann die Stellungnahme Auswirkungen im GBR?

    Vielen Dank für eure Antworten

  • Zitat von Dreamer

    Meine Frage geht dahin, dass der GBR in seiner letzten Sitzung beschlossen / abgestimmt hat, mit einem neuem Thema direkt an die gesamte Belegschaft zu gehen und dies per Mail auch tat.

    Um welches Thema ging es dann ?

  • Es ging um einen Interessenaussgleich.

    Hier war der Mail die genauen Fragestellung, die der GBR der GF zugesandt hatte, an die Belegschaft weitergeleitet hatte.

    Aber um die Frage geht es nicht. Es geht darum, dass der GBR dem BR verbietet seine eigene Meinung zu vertreten und der BR immer der gleichen Meinung sein muss wie der GBR.

    Sorry wenn es nicht klar verständlich geschrieben war.

  • Hallo,

    ist die Aufgabenzuweisung bzw. -zuständigkeit unstrittig, dann hat natürlich der GBR auch das Recht, über das Thema in der Betriebsöffentlichkeit zu informieren.

    Ein örtlicher BR hat natürlich das Recht, in seinem eigenen Betrieb seine eigene Meinung dazu kund zu tun.

  • Der GBR ist dem BR nicht übergeordnet und ich kann als BR natürlich immer meine Meinung Kund tun und wenn irgendwas vor Ort regelbar ist dann der GBR mich mal! Ein Interessenausgleich betrifft doch meist einen Standort oder soll das ganzee Unternehmern rationalisiert oder geschlossen werden? ausserdem schickt ihr doch Vertreter in den GBR die können dort doch auch Meinung machen.

    Allerdings ist vernünftiges Zusammenarbeiten natürlich der viel bessere Weg.

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen