Allein unter Frauen lernt es sich besser

  • Frauen, die ihre Kompetenzen erweitern und erfolgreicher werden wollen, profitieren oft nicht von gemischt geschlechtlichen Seminaren. mehr und besser lernen Frauen ohne Männer. Denn nur in gleichgeschlechtlichen Lerngruppen setzt sich eine Kultur der Anerkennung und Authentizität durch. (Quelle: Psychologie Heute).
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  • Also, ich weiss nicht...

    Unsere Seminare sind doch themenbezogen. Und in der Arbeitswelt gehen wir auch mit Weiblein und Männlein gleichermassen um.

    Auch ein Seminar wird durch unterschiedliche Sichtweisen nur bereichert. Und wir können alle davon lernen.

    Mein erstes Seminar war gut gemischt und ich fand es sehr gut. Diese Erfahrungen habe ich auch oft im ehrenamtlichen Bereich gemacht.

    Aufgrund dessen bevorzuge ich weiter sachbezogene Seminare, unabhängig von der geschlechtlichen Teilnehmermischung.

    Gruß
    Elisabeth

  • Hallo,

    ich bin zwar Mann und mache die Erfahrung, dass ich in einer Gruppe mit Frauen das Lernen viel angenehmer finde, weiss aber aus meinem Studium (Psychologe), dass an der Aussage, das Frauen ohne Männer besser und erfolgreicher lernen, durchaus einiges dran ist.

    Hier geht es ja nicht um Diskriminierung, sondern um Lernklima und -erfolg. Und da stören Männer die Frauen wohl wirklich...

    Dass man das Gelernte dann "gemischtgeschlechtlich" umsetzen muss: keine Frage - aber darum geht es ja auch gar nicht in dem Posting.

    Grüsse von Winfried (und sorry, dass ich mich mal wieder hier eingeschlichen habe...)

  • Hmmm, der zugegebenermaßen kurze Ausflug in diesen Artikel lässt mich an meinem Rollenverständnis als Frau zweifeln! :cry:

    O.k., ich gebe zu, dass mir die Aussage "Denn nur in gleichgeschlechtlichen Lerngruppen setzt sich eine Kultur der Anerkennung und Authentizität durch." einen unvoreingenommenen Blick erheblich erschwert hat.

    Begeistert haben mich aber solche Ausführungen wie:

    "„Frauen leisten kürzere Redebeiträge“ wurde als Vorwurf mangelnder Durchsetzung formuliert, anstatt zu sehen, dass Frauen einfach weniger selbstdarstellerisch als Männer sind."

    "„Frauen lassen Unterbrechungen zu“ wird als Schwäche formuliert, und erst jetzt erkennen wir, dass sie damit mehr Gleichheit und Autonomie herstellen, zum Beispiel als Ärztinnen gegenüber Patientinnen."

    Schade aber auch, dass die Allgemeinheit diese Stärken bislang noch nicht erkannt hat!

    "Deshalb werden in frauenspezifischen Seminaren auch diese männlichen Machtinszenierungen thematisiert."

    Ist mir in meinem Leben nicht doch die ein oder andere diesbezügliche Inszenierung entgangen? Kopfkratz, nachdenk!
    Wer weiß, vielleicht werde ich von Männern ja seit vielen Jahren diskriminiert und hab´s bislang nur noch nie so empfunden oder gar unwissentlich noch nie wahr genommen!


    Ich habe jedoch überhaupt nichts dagegen, Bildungsangebote nur für Frauen zu machen und halte diese auch durchaus für sinnvoll. Aber nicht vor einem feministisch linguistisch angehauchten Solidarisierungshintergrund.

    Gruß Kokomiko
    ... die sich dazu entschlossen hat, auch weiterhin mit ihren diesbezüglichen Defiziten leben zu wollen!

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen