Kurzarbeit und Rufbereitschaft

  • Hallo liebes Schwarmwissen,


    ich habe eine Frage zum Verhältnis Kurzarbeit und Rufbereitschaft. Nehmen wir an es wird eine Kurzarbeit von 50% eingeführt. Wie verhält sich dass dann aber bei einer für Rufbereitschaft gezahlten Pauschale, wenn diese Rufbereitschaft weiterhin voll geleistet werden muss? Darf dann diese Pauschale ebenfalls gekürzt werden?


    Danke schonmal für euer Know-How!

  • Hallo EDDFBR,


    so wie ich bisher Kurzarbeit verstanden hab, Nein.

    Kurzarbeit 50%, dann wird auch nur 50% gearbeitet, wenn MA 100% arbeiten oder Bereitschaft machen ist es auch mit 100% zu vergüten.


    Außer eine BV regelt hierzu etwas anderes, aber das unterliegt ja der Mitbestimmung des BR.


    Viele Grüße

    Bernd

  • Gekürzt werden kann sie sicher nicht. M.E. müsste sie u.U. sogar erhöht werden - denn wenn z.B. kürzer gearbeitet würde und jede Zeit ausserhalb der ArbZ Bereitschaft wäre, verlängerten sich ja die Bereitschaftszeiten.

  • das solltet ihr mit der Agentur klären. Wir haben in der Kurzarbeit weiter die Rufbereitschaft zu 100% belassen.

    Das war bei und kein Problem.


    Das sorgt ja nur dafür, dass es weniger Kurzarbeitergeld gibt, da die differnenz des Nettoentgeltausfalls niedriger ist als bei Personen ohne Rufbereitschaft.


    gruß


    Rabauke

  • Winfried: Die Rufbereitschaft hat eine feste Zeit außerhalb der Bürozeiten. Innerhalb der Bürozeiten ist die Erreichbarkeit auch bei Kurzarbeit (außer wenn das komplette Team auf 100% Kurzarbeit wäre, womit nicht zu rechnen ist) gewährleistet. Der Zeitumfang der Rufbereitschaft bleibt also unverändert.