Hubertus Heil Träumer oder Visionär

  • Nein das wissen wir doch schon heut, wenn die Studie aus Frankreich Beachtung finden würde.

    Demnach ist Covid-19 nicht gefährlicher wie die Abertausenden anderer Coronaviren.

    Das sollte man nicht falsch verstehen. Diese Vieren können tödlich sein aber dann müssten wir immer so reagieren wie wir es momentan machen.

    Selbst wenn die Studie Beachtung finden würde, woher will der/die Verfasser der Studie wissen wie es sich weiter entwickelt? Das sind alles Blicke in die Glaskugel, die da gemacht werden. Demjenigen, der behauptet die Zukunft zu kennen und der genau sagen kann was richtig und falsch ist, dem würde ich persönlich dann allerdings keine Beachtung schenken. Außer dass ich wissen möchte, aus welcher Anstalt er ausgebrochen ist 8o


    Ich kenne die Studie nicht und ich lese auch keine mehr, weil jeder eine andere Meinung dazu hat und ich einfach keine Ahnung von Virologie und mathematischen Szenarien habe. Aber wenn da einfach nur gesagt wird, dass die Sterblichkeit in % nicht so viel anders ist, bringt uns das gar nichts. Die meisten der abertausenden Coronaviren haben eine relativ kurze Inkubationszeit von wenigen Tagen, die Krankheit wird also relativ früh erkannt und der Patient kann schnell davon abgehalten werden andere zu infizieren, außerdem ist er erst ansteckend, wenn er Symptome entwickelt. Covid19 kannst du weiterverbreiten ohne Symptome zu bekommen... Alleine das ist schon gefährlicher, als die Abertausenden anderen Coronaviren!


    Und das eigentliche Problem ist nicht, ob der Virus gefährlicher ist als andere, sondern ob wir einen Impfstoff haben oder nicht und wie viele Menschen gleichzeitig auf stationäre Behandlung angewiesen sind...


    Übrigens, es gibt eine Studie, die besagt, wenn wir die harten Maßnahmen nicht weiter aufrecht erhalten, haben wir bis zur Massenverfügbarkeit des Impfstoffes mind. 30 Mio infizierte 200.000 Tote. Welcher von den beiden sollten wir nun Beachtung schenken? Ich kann das nicht beurteilen.

    Studien wird es derzeit viele geben, aber welche Beachtung finden, werden eben die Politiker entscheiden. Selbst wenn sie auf einen Tierarzt hören (ich glaube aber, dass da mehr als einer gefragt wird). Wenn man der Meinung ist, sie entscheiden falsch, kann man das beim nächsten Wahlgang mit einbeziehen.


    Diskussionen sind auf jeden Fall wichtig für eine Demokratie, aber das wird ja auch nicht unterbunden. Mal abgesehen von der Versammlungsfreiheit, die auf persönlicher Ebene allerdings durch das Internet heutzutage eh nicht mehr so eingeschränkt ist, die sie das vor 50 Jahren noch gewesen wäre. Was wir hier machen, wäre damals gar nicht möglich gewesen und wer will, kann mehr Leute hier erreichen als in der Realität.


    Was nicht heißen soll, das es unbedenklich ist die Grundrechte zu beschneiden... Und auch mir persönlich gehen die Beschränkungen zu weit, aber ich kann nicht in die Glaskugel schauen und habe deswegen keine richtige Lösung für die Zukunft. Die Politik hat wahrscheinlich auf der höchsten Ebene noch den besten Einblick, aber deren wirklichen Beweggründe oder Überlegungen für oder gegen Maßnahmen werden wir wahrscheinlich nie erfahren... Man sagt uns nur das, was politisch korrekt ist. Als wäre den Politikern die Würde des Menschen in diesen Zeiten das Wichtigste. wer`s glaubt... :evil:

  • Hallo

    All denen die mir weitere Fragen gestellt haben kann ich nur sagen schaut euch den Film an den ich verlinkt hatte.

    Er dauert etwas über eine STD die ich hier nicht in Schriftform wiedergeben möchte.

    Ich halte diese Darstellung für glaubhaft und Nachvollziehbar.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • All denen die mir weitere Fragen gestellt haben kann ich nur sagen schaut euch den Film an den ich verlinkt hatte.

    Er dauert etwas über eine STD die ich hier nicht in Schriftform wiedergeben möchte.

    Ich halte diese Darstellung für glaubhaft und Nachvollziehbar.

    glaubhaft und nachvollziehbar finde ich so einige Thesen die derzeit rumgehen. Ich wette eine Menge Menschen in Amerika fanden es auch glaubhaft und nachvollziehbar, das eine Infusion von Desinfektionsmittel gegen Corona hilft... Aber offensichtlich haben die keine Ahnung und so in die Richtung geht es mir hier auch - selbst wenn alles zu 100% stimmen würde was die erzählen, könnte ich das aufgrund mangelndem Fachwissen nicht beurteilen.


    Sich zu informieren ist immer wichtig und umso mehr Infos man hat, desto besser kann man sich eine Meinung bilden. Aber aufgrund der Aussage von einzelnen Personen oder Studien zu sagen, das was die Regierung ( fast jede auf der Welt übrigens) da macht ist alles nicht richtig, würde ich noch nicht gleich so formulieren.

  • Wenn du dies als sichere Quelle ansiehst könntest du auch in eine Unfallklinik gehen und behaupten Motoradfahren sei gefährlich.

    Sorry erco, aber diese Aussage zeigt deutlich wie wenig Du davon verstehst. Ich fahre seit 20 Jahren täglich in mehrere Kliniken und Pflegeheime und natürlich betrachte ich nicht nur den Ist-Zustand, sondern den Ist-Zustand im Vergleich zum Normalzustand.

    Um mal bei Deinem Vergleich zu bleiben: Da komme ich in die Unfallklinik und stelle fest es gibt doppelt so viele Patienten wie üblich und dann war die Hälfte von denen auch noch auf dem gleichen Motorrad des selben Herstellers unterwegs und haben auch noch alle ein ähnliches Verletzungsmuster.

    ...und dann kommt der erco und sagt, dieses Motorrad ist auch nicht gefährlicher als andere Motorräder, es gibt da so ne Studie aus Frankreich...

    Nicht sehr überzeugend!

    Demnach ist Covid-19 nicht gefährlicher wie die Abertausenden anderer Coronaviren.


    Dem würde ich durchaus zustimmen und auch den Vergleich mit einer "normalen" Grippe finde ich nicht so abwegig.

    Das ist einseitig betrachtet auch richtig. Die Sterblichkeitsrate von SARS-CoV-2 ist nicht höher als die von anderen Coronaviren oder einer Influenza (Grippe). Aber SARS-CoV-2 ist sehr viel ansteckender als andere Coronaviren oder Influenza und verbreitet sich daher sehr viel schneller. Vor allem weil viele Infizierte keinerlei Symptome haben, also massiv ansteckend sind und dabei nicht mal merken, dass sie infiziert sind. Und genau das ist das Problem, extrem viele Infizierte sorgen halt auch bei einer sehr niedrigen Sterblichkeitsrate für Tausende von Toten. Wenn jeder der ansteckend ist sich auch krank fühlen würde (wie bei Influenza) dann bräuchten wir keine Maßnahmen und hätten keine Pandemie.


    Auch die Behauptung das viele Covid19 Patienten ja gar nicht daran sterben, sondern sowieso gestorben wären und zufällig halt auch noch Covid19 hatten, ist ziemlicher Humbug. Weltweit und auch in Deutschland lässt sich derzeit eine deutliche "Übersterblichkeit" beobachten. D.h. seit Jahrzehnten wird dokumentiert wann, wie viele Menschen sterben. Wenn dann plötzlich in einem Monat Tausende Menschen mehr sterben, als im selben Monat der 20 letzten Jahre, dann hat das eine Ursache. Die Übersterblichkeit stimmt nun ziemlich genau mit der Zahl der gemeldeten Corona-Toten überein, also ist es offensichtlich Quatsch zu behaupten, diese Menschen wären ja sowieso gestorben. Nein, wären sie nicht, sind sie die letzten 20 Jahre nicht. Auch ein Krebs-Patient im Endstadium, der vielleicht noch einen Monat zu leben hätte ist halt einfach nicht an seinem Krebs verstorben, wenn er jämmerlich an seiner Covid19-Lungenentzündung erstickt.


    Versteht mich nicht falsch, ich bin absolut dafür alle Maßnahmen offen zu diskutieren, vor allem bezüglich ihrer Wirksamkeit. Aber jetzt so zu tun als gäbe es gar kein echtes Problem und Corona wäre ja eigentlich harmlos, ist dumm und gefährlich. ELBARADO's Argumentation finde ich ziemlich befremdlich! Weil wir nicht genug für die Menschen in Afrika getan haben sollen wir jetzt Oma Ernas Leben riskieren, damit wir im Sommer alle schön ins Freibad können? Echt jetzt?! (Die Übertreibung ist Absicht um meinen Standpunkt zu verdeutlichen)


    Das RKI sagte zuerst Masken bringen nichts, plötzlich sollen wir alle Masken tragen.

    Auch das ist so erstmal nicht falsch, zumindest wenn man die Hintergründe nicht versteht.

    Es ist richtig, dass ein einfacher Stoff-Mundschutz einen selbst kaum vor Corona schützt. Allerdings schützt er die Menschen um einen herum ziemlich gut, falls man selbst Corona-positiv ist. Die infektiösen Tröpfchen die ausgeatmet werden, werden zum Teil aufgefangen und ihre Menge und Reichweite so deutlich reduziert. Zusätzlich hält auch ein einfacher Mundschutz einen davon ab sich ständig unbewusst ins Gesicht zu fassen, womit er auch das Infektionsrisiko für einen selbst reduziert. Damit ist auch der einfache Mundschutz absolut sinnvoll, solange jeder einen trägt.

    Seit Euch einfach der Tatsache bewusst, dass sehr wahrscheinlich ein paar von Euch gerade Corona-positiv sind oder es schon waren, ohne etwas davon zu merken.

    Nur mal so zum Vergleich, in einer REHA-Klinik hier im Landkreis wurde nach ein paar Corona Fällen alle Patienten und Mitarbeiter getestet: 110 Patienten und 83 Mitarbeiter waren Corona positiv und nur eine Hand voll hatte Symptome.


    Nochmal, ich bin absolut für die Diskussion und würde mir große Sorgen machen, wenn diese nicht stattfinden würde! Es gibt nichts auf das ich allergischer reagiere als auf Einschränkungen meiner persönlichen Freiheit (das gestehe ich höchstens meiner Frau zu ;)), Aber derzeit ist einfach Vorsicht geboten, meine Eltern gehen inzwischen auf die 80 zu und gehören zur Risikogruppe und das geht sicher nicht nur mir so. Wer Kinder hat weiß dass das mit Entbehrungen verbunden ist, da halte ich es für selbstverständlich auf ein paar Dinge zu verzichten, um die Meschen zu schützen die mich aufgezogen haben.

  • Kirchen und andere religiöse Einrichtungen sollen ja jetzt wieder aufmachen, weil es ein Grundrecht auf freie Religionsausübung gibt...


    ICH GLAUBE AN DIONYSOS! DARF ICH JETZT ENDLICH IN DIE KNEIPE? :saint:

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • Ich fahre seit 20 Jahren täglich in mehrere Kliniken und Pflegeheime und natürlich betrachte ich nicht nur den Ist-Zustand, sondern den Ist-Zustand im Vergleich zum Normalzustand.

    Und das ist für dich eine belegbare Studie?

    Das ist einseitig betrachtet auch richtig. Die Sterblichkeitsrate von SARS-CoV-2 ist nicht höher als die von anderen Coronaviren oder einer Influenza (Grippe). Aber SARS-CoV-2 ist sehr viel ansteckender als andere Coronaviren oder Influenza und verbreitet sich daher sehr viel schneller. Vor allem weil viele Infizierte keinerlei Symptome haben, also massiv ansteckend sind und dabei nicht mal merken, dass sie infiziert sind.

    Auch das sind nur Behauptungen die gar nicht belegt wurden.

    Versteh mich nicht falsch aber alles was da so behauptet wird ist durch keine Studie Belegt worden. nicht mal versucht worden. Aber nachdem nun mal genauer hingeschaut wird bröckelt doch so einiges von der anfänglichen Hysterie die da in gang gesetzt wurde. Z. B. Hat Italien seine Todeszahlen erheblich nach unten korrigiert.

    Wir sollten uns mal darüber Gedanken machen warum wir uns unsere Grundrechte so ohne weiteres einfach abnehmen lass.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • Und das ist für dich eine belegbare Studie?

    Das ist für mich tägliche Realität.

    Welche persönlichen Erfahrungen mit den Auswirkungen von Corona hast Du denn vorzuweisen? Ich würde mal behaupten gar keine, denn sonst wüsstest Du es besser. Oder welche medizinische Ausbildung hast Du genossen, die Dir dabei hilft die Situation kompetent einzuschätzen? Ich würde mal behaupten gar keine, denn sonst wüsstest Du es besser.

    Du ziehst Dir lediglich Dinge aus dem Internet, die Deinen persönlichen Standpunkt stützen und ignorierst den ganzen Rest. Und dann wedelst Du mit dem Grundgesetz um diesen Käse zu legitimieren, aber wenn wir schon dabei sind: Ja, ich halte Oma Ernas Grundrecht auf Leben für höherwertiger als Dein Grundrecht auf Kino oder Freibad. (Auch diese Übertreibung ist beabsichtigt, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen).

    Auch das sind nur Behauptungen die gar nicht belegt wurden.

    Versteh mich nicht falsch aber alles was da so behauptet wird ist durch keine Studie Belegt worden. nicht mal versucht worden.

    Das ist schlicht und einfach unwahr. Es wurden unzählige Infektionsketten nachvollzogen und in den meisten Fällen wurde Corona von jemandem übertragen, der keinerlei Symptome hatte. Das sind Fakten die auf dem Tisch liegen, dazu braucht man nicht nochmal eine Studie. Es gibt auch keine Studie ob das Rad rund ist, dass weiß man inzwischen einfach.

    Z. B. Hat Italien seine Todeszahlen erheblich nach unten korrigiert.

    Jetzt muss ich mal fragen, wo ist der Beleg?

    Wenn man danach sucht findet man zwar Berichte darüber, dass England oder China die Zahl der Corona-Toten nach oben korrigiert haben (Wuhan sogar um 50% nach oben), aber Berichte über eine Korrektur in Italien nach unten finde ich nicht.


    Und nochmal. ich bin absolut dafür diese Diskussion zu führen und ich werden sie jederzeit auch gerne weiterführen. Es würde mir nur sehr viel mehr Freude machen dieses mit jemandem zu tun, der auch qualifiziert ist diese Diskussion zu führen. :rolleyes:

  • Es würde mir nur sehr viel mehr Freude machen dieses mit jemandem zu tun, der auch qualifiziert ist diese Diskussion zu führen. :rolleyes:

    sorry, aber das liegt im Auge des jeweiligen Diskutierenden und welche Qualifikation verlangst Du denn um mit Dir diskutieren zu dürfen?

    Muss man Arzt sein oder reicht der Ersthelfer im Betrieb...

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • sorry, aber das liegt im Auge des jeweiligen Diskutierenden und welche Qualifikation verlangst Du denn um mit Dir diskutieren zu dürfen?

    Muss man Arzt sein oder reicht der Ersthelfer im Betrieb...

    Wenn Du den Satz von mir, welchen Du zitiert hast, mal richtig liest, wirst Du feststellen dass ich gar nichts verlange!

    Ich sagte lediglich "es würde mir mehr Freude machen". Das ist ein erheblicher Unterschied. ;)

    Es muss auch kein studierter Virologe sein, um "mehr Freude zu machen", aber ein bisschen mehr als: "Ich hab da im Internet was gelesen (oder ein YouTube-Filmchen geschaut), dass ich jetzt glauben will", wäre schon schön... ;)

  • Und nochmal. ich bin absolut dafür diese Diskussion zu führen und ich werden sie jederzeit auch gerne weiterführen. Es würde mir nur sehr viel mehr Freude machen dieses mit jemandem zu tun, der auch qualifiziert ist diese Diskussion zu führen.

    jeder ist qualifiziert eine Diskussion zu führen, die Frage ist eher wer die Fähigkeit hat seinen Standpunkt besser zu vertreten :P Aber mal im Ernst, wenn dir das zu anstrengend ist Erco deinen Standpunkt zu erklären oder ihn davon zu überzeugen, lass es bleiben...


    Du ziehst Dir lediglich Dinge aus dem Internet, die Deinen persönlichen Standpunkt stützen

    Und jeder wird die Infos aus dem Netz beachten, die seiner persönlichen Meinung am nähsten sind. Das ist wahrscheinlich auch ganz normal, allerdings gibt es nur wenige, die da total unvoreingenommen rangehen und tatsächlich in der Lage wären, diese Diskussion "qualifiziert" zu führen. Du scheinst mir durch deinen Beruf auch "nur" die dunkelste Seite der Situation zu sehen. Was nicht heißen soll, dass das schlimm wäre oder ich das verurteile, aber für mich treffen bei euch beiden genau die entgegengesetzten Meinungen aufeinander und ihr werdet wohl nicht mehr den anderen missionieren können...

  • Du scheinst mir durch deinen Beruf auch "nur" die dunkelste Seite der Situation zu sehen

    und Blite sagte: " ich bin Dein Vater Paragraphenreiter...komm zur dunklen Seite der Macht"

    Wenn Du den Satz von mir, welchen Du zitiert hast, mal richtig liest, wirst Du feststellen dass ich gar nichts verlange!

    Ich sagte lediglich "es würde mir mehr Freude machen". Das ist ein erheblicher Unterschied.

    Der Unterschied ist der, dass man, aufgrund der vorhergehenden Diskussion, Dir leider unterstellen muss, den Satz nicht im reinen Wortsinne gemeint zu haben.


    Denkt daran, in einer Diskussion versuche ich doch nur, die Meinung des anderen mit meiner Meinung abzulösen, wenn ihr aber beide unterschiedliche Grundpositionen habt wird das einfach sehr schwer und dann ist Dein Satz eine gute :saint:Beendigung einer Diskussion...

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • Du scheinst mir durch deinen Beruf auch "nur" die dunkelste Seite der Situation zu sehen. Was nicht heißen soll, dass das schlimm wäre oder ich das verurteile, aber für mich treffen bei euch beiden genau die entgegengesetzten Meinungen aufeinander und ihr werdet wohl nicht mehr den anderen missionieren können...

    Damit hast Du sicher Recht und dass ich erco nicht überzeugen kann, ist mir auch klar :D

    Mir geht es mehr um all die Anderen hier, die sich erco's und mein Geschreibsel freiwillig antun. Es ist heute ja leider oft so, dass man mehr Meinung als Fakten serviert bekommt. Das ist in diesem Fall ja nicht anders, erco vertritt seine Meinung und ich meine. Ich wollte in erster Linie auf den Prozess der Meinungsbildung hinweisen, welcher jeweils zu der (umfänglich dargelegten) Meinung führt.

    Auf der einen Seite:

    Ein YouTube-Video

    Auf der anderen Seite:

    persönliche Erfahrung und eine medizinische Ausbildung

    Welche Meinung man eher vertreten kann muss jeder für sich selbst einscheiden, man sollte aber nicht außer acht lassen, wie eine Meinung entstanden ist.

  • Hallo,


    denke ihr beiden werdet euch nicht mehr einig. Aber auch nicht schlimm, denke die Wahrheit liegt in der Mitte.

    Bilde mir zum großen Teil meine Meinung über 2 Personen. Meine Tochter als Krankenschwester auf einer Covid Station und eine weitere Krankenschwester in der Aufnahme für zu testende Personen.

    Aber selbst hier dreht sich langsam der Wind. Und zwar dahin das die Maßnahmen stellenweise völlig übertrieben sind.

    Und das muss auch diskutiert werden. Die Krankenschwestern bilden übrigends ihr Meinung durch ihre Arbeit und die Aussagen der Ärzte.

    Meine Tochter war erst auch so verbissen wie der Paragraphenreiter, ist sie mittlerweile aber nicht mehr.

    Und selbst die Virologen sind sich doch nicht einig.


    Beste Grüße

  • Hallo

    Ich glaube es muss hier nicht darum gehen irgend jemanden überzeugen zu wollen.

    Mit meinem State man wollte ich einmal eine Diskussion in gang bringen die dazu führen sollte nicht alles was man uns vorsetzt bedingungslos zu akzeptieren. Es gibt hier kein "Ich habe recht und du nicht". Wir sind es uns doch allen schuldig so etwas immer wieder zu hinterfragen.

    Unsere Freiheit und unsere Grundrechte dürfen wir doch nicht einfach mal so hergeben.

    Was ich sehr gut finde das, nicht auch zulegt durch Videos von YouTube, eine verstärkte Diskussion in der Öffentlichkeit in Gang gebracht wurde.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • Hallo,


    hier müssen und werden wir uns an der Stelle kurz einmischen.
    Das Video von Herrn Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi wurde gelöscht; es ist mehrfach widerlegt worden, dass seine Thesen nichts sind als das: Thesen. Teilweise gemeingefährliche. Danke auch an alle, die hier bereits entsprechende Infos, Einblicke aus dem Krankenhausalltag oder sonstwie vernünftig argumentiert haben.


    Der ursprüngliche Beitrag ging um das Thema Home Office, daher bitten wir, bei diesem Thema zu bleiben. Wir dulden durchaus Diskurs und auch unterschiedliche Ansichten, aber Verschwörungstheorien, Aluhut-Geredet und sonstigem, gefährlichem Gedankengut können und werden wir hier keinen Platz einräumen; weder für eine "von der Bundesregierung gesteuerte Grippe", noch Thesen, die auffordern, 5G-Masten zu verbrennen, weil sie das Virus verbreiten. :rolleyes:


    Entsprechende Beiträge hier wurden daher auch entfernt. Sollte sich daran nicht gehalten werden, sehen wir uns zu weiteren Maßnahmen gezwungen.


    Wir danken für das Verständnis,

    euer Social Team.

  • Hallo Leute,


    dann schreibe ich mal zum Thema Homeoffice: Ich bin in einem Bereich tätig, in dem Homeoffice sehr gut geht. Viele Mitarbeiter drängen darauf es (zumindest gelegentlich) tun zu dürfen.


    Jetzt in der Krise ist das dem Unternehmen sehr genehm. Aber es wird schon betont, dass das nicht für danach gilt.


    Ich sehe prinzipiell viele Vorteile im Homeoffice (viele Leute bei uns haben lange Fahrtwege, die dann entfallen. Wir haben ein offenes Raumkonzept, vielen ist es zu laut).


    Ich habe aber den Eindruck, dass von einem BR erwartet wird, eher dagegen zu sein (Schutz vor Selbstausbeutung, Verlagerung der Verantwortung auf die Mitarbeiter verhindern, ungeeignete Arbeitsmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen zu Hause etc.).


    von daher würden mich da wirklich mal andere Meinungen interessieren!


    Viele Grüße Makuhita

  • Es gibt bei der Hans Böckler Stiftung eine Veröffentlichung zum Thema Telearbeit, ist zwar schon älter, die solltest du dir einmal an durchlesen. Da sind alle für`s und wider`s dargestellt.

    Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.