Rückmeldung mobiles Arbeiten/Einsatz von iPads

  • Hallo Kolleginnen und Kollegen,



    der folgende Text wurde heute unter den Monteuren die iPads nutzen (müssen) verteilt.


    Weil es einige schwarze Schafe gibt, müßen jetzt alle ins Korsett.


    Findet ihr da "Ordnung im Betrieb" drin ?



    Danke


    Stefan




    Dieses Dokument beschreibt den Umgang mit der Synchronisation von mobilen Endgeräten. Die mobilen Endgeräte (derzeit Ipads, nachfolgend nur noch als Endgeräte bezeichnet) werden für die technische Auftrags- und Meldungsabwicklung, technische Auskünfte, digitale schriftliche Kommunikation sowie für die Zeitrückmeldungen der beauftragten Mitarbeiter genutzt. Die Endgeräte werden in allen Sparten bei TE verwendet.


    Erläuterungen:


    [*] Der individuelle Arbeitssicherheit und Fürsorgepflicht kann von den jeweiligenVorgesetzen erheblich einfacher nachgekommen werden


    [*] Durch verspätete Rückmeldungen drohen erhebliche Datenverluste und Fehlermeldungen, die zu erheblichen NaCharbeiten von Sachbearbeitern, Fachspezialisten und der IVI- führen Einlaufende dringende Arbeiten können so auf die verfügbaren Mitarbeiter verteilt werden Fachabteilungen sind wegen internen weiteren Schritten auf zeitnahe Rückmeldungen angewiesen (z.B. Zählersperrungen)


    [*] Um flexibel auf hoch priorisierte und ungeplante Anforderungen reagieren zu können, z.B. 30 min. Regel (bei hochpriorisierten Störungen wird weiterhin das Mobiltelefon zur ersten Kornmunikation genutzt)


    [*] Die Fachgruppe Disposition (TEAD) hat einen aktuellen Überblick über den Abarbeitungsstand der Aufträge


    Auskunft gegenüber in- und externen Kunden Geltungsbereich Diese Arbeitsanweisung gilt für alle Mitarbeiter im Bereich T E, die über mobile Endgeräte mit dem unter Punkt 1.1 genannten Zweck verfügen


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    Arbeitsanweisung



    Die Endgeräte:


    [*] müssen zu Dienstbeginn in einem betriebsbereiten Zustand sein (geladen, mit Datennetzwerk sowie EVL-VPN-Netzwerk verbunden).


    [*] Die Betriebsbereitschaft ist mindestens 4 x täglich zu prüfen.


    müssen unverzüglich, nach jeder Zeitrückmeldung, synchonisiert werden müssen bei einer Baumaßnahme mit mehreren Vorgängen/Meldungen spätestens zur Mittagspause und/oder zum Ende der Arbeitszeit synchronisiert werden ist eine Rückmeldung aus technischen Gründen (z.B. Netzverfügbarkeit) nicht möglich, muss zum nächstmöglichen Zeitpunkt synchronisiert werden der persönliche E-Mail-Account ist mehrmals täglich zu prüfen, auf eingehende Mails ist in einem angemessenen Zeitrahmen, spätestens innerhalb von 4 Stunden, zu reagieren Probleme bei der mobilen Bearbeitung sind unverzüglich dem Vorgesetzten zu melden









    Stefan

  • Habt ihr denn bei der Einführung der I-Pads irgendetwas vereinbart?

    Ihr seid da in der Mitbestimmung nach §87 1 Satz 6

    hier reicht auch die Möglichkeit der Leistungsüberwachung aus


    Ansonsten ist es eine Arbeitsanweisung und hat weniger etwas mit der Ordnung im Betrieb zu tun.

  • Sehe ich auch so. Die Einführung der iPads an sich, ist sicher ein Fall für Ziffer 6, das hier beschriebene lediglich die Anweisung wie das technisch umzusetzen ist.


    Weil es einige schwarze Schafe gibt, müßen jetzt alle ins Korsett.

    Da mag was wahres dran sein, aber ich behaupte mal, dass alle, die keine schwarzen Schafe sind, bisher auch so gearbeitet haben, weswegen es die nicht wirklich stört...

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • meine Frage, was ist hieran neu?


    Wenn ihr eine BV habt in der ihr geregelt habt, dass die iPas eingeführt werden und von jedem Mitarbeiter für

    die technische Auftrags- und Meldungsabwicklung, technische Auskünfte, digitale schriftliche Kommunikation sowie für die Zeitrückmeldungen der beauftragten Mitarbeiter zu nutzen sind, dann habt ihr doch eine BV.

    Wenn ihr diese nicht habt, ja das unterliegt der Mitbestimmung.



    Wenn jedoch zu der BV diese Arbeitsanweisung, wie der iPat zu bedienen ist, weil es Menschen gibt die nicht wissen wie es zu bedienen ist und alles nachlesen müssen dann ist das so dazu gekommen ist, unterliegt für mich dieses nicht Mitbestimmungspflichtig.

    Ich vergleiche das mit den OCAP (Outoff Controll Actions Plan) und Regelkarten bei uns im Betrieb.

    Damit wir Produzieren können müssen unsere MA auf den PC zugreifen und dort ihre Produktionspläne ausdrucken und dann die Maschinen dementsprechend enstellen und die Produkte überwachen (Regelkarten zur Dokumentation), das Ganze mit Datum (weil der Kunde es wünscht bis hin zur Minute) wann ein Produkt gefertigt ist wird aufgedruckt auf das Produkt.

    Das unterliegt für mich nicht der Mitbestimmung.

    Wenn dann bei der Controlle (Regelkarte) Unregelmäßigkeiten auftreten nimmt der das OCAP und behebt das Problem nach dem dort beschriebenen Prozess (auch nicht Mitbestimmungspflichtig) weil dieses seine Arbeitsanweisung ist.

    Somit für ich ist dieses schreiben auch nur eine hilfreiche Arbeitsanweisung, wenn ihr dann das System in Summe geregelt habt.


    Gruß

    Rabauke

  • Jepp,


    ich stimme da meinen Vorrednern zu. Ihr solltet aber darauf achten, dass diese Anforderungen auch in die tatsächliche Arbeitszeit fallen. D.h. wenn es die Anforderung des AG ist, dass das iPad zu Beginn der Arbeitszeit synchronisiert sein soll, dann beginnt die Arbeitszeit eben mit dem Einschalten des iPads. Und nicht erst dann, wenn das Gerät betriebsbereit ist. Hier sollte der BR genau hinsehen. Gleiches gilt für das Ende der Arbeitszeit.