Umgangston

  • Sorry, wenn ich schon wieder "Problemchen" habe :-( Ich bin nach über 1 Jahr AU seit Montag wieder in Amt und Würden. Mo+Di je 2 Stunden, Rest dann je 4 Stunden. Das ist keine übliche Eingliederung, sondern betrieblich so vereinbart - also bei vollem Lohnausgleich.


    Mo+Di war noch meine Vertreterin da. Ich sollte mir ihr eine Übergabe machen. Am ersten Tag war ich erst mal eine Runde drehen, um allen MA zu sagen, dass ich wieder da bin. Mein Arbeitsplatz war da noch nicht für mich wieder bereit. Die Vertreterin thronte da noch (Dienstag auch noch) und ich "durfte" bei einem Kollegen an den Rechner, da dieser Urlaub hatte. Dort musste ich mich dann erst mal um alle Zugangsdaten kümmern. Netz usw. Hatte die Vertreterin zwar gebeten, dass sie mir das am Montag noch besorgt, aber nichts ist passiert. Einige Programme waren neu, andere geupdatet. Hatte alAm Mittwiso erst mal zu tun, mich da überall reinzufitzen. Alles konnte ich aber noch nicht klärren, weil manche Sachen auf der lokalen Festplatte installiert werden müssen.


    Naja, jedenfalls waren da 2 Stunden rum wie nix, mir hat der Kopf gequalmt und ich habe vergessen, nach der Übergabe zu fragen. Wobei ich es aber so kenne, dass derjenige, der geht, die Übergabe "beginnt".


    Am Mittwoch dann hatte ich endlich "sturmfrei" und ich begann, meinen Arbeitsplatz wieder nach eigenem Gusto umzuordnen. Musste einen Monitor abbauen, Telefon wieder verlegen, ihre Sachen wegräumen und mein Zeug mühsam zusammen zu suchen. Meine Maus war nicht auffindbar, Tastatur ging auch nicht, weil beim Hardwarewechsel vergessen worden, den Stick aus dem alten Gerät zu entfernen. Hab nun eine Tastattur, deren Kabel quer über den Schreibtisch geht und eine neue Maus.


    Und dann wurde ich zum Chef zitiert. Er drückte mir einen Mailasudruck mit einer Ermahnung wegen Nichtbefolgen seiner Anweisungen (Übergabe) in die Hand und wetterte los. Er hat die Nase voll von mir. Habe ja nicht mal (als ich in AU ging) eine Übergabe mit ihm gemacht. Mit anderen hätte ich ja laufend Kontakt gehabt (4 Telefonate in 1 Jahr) nur mit ihm nicht und er nimmt das persönlich. Er wusste ja gar nichts. Da war noch eine Veranstaltungsplanung, wo nocch was offen war und sowas. Ich wusste von nix und er konnte mir auch nichts Genaueres sagen. Und egal, was ich gesagt habe, meinte er immer nur, meine Ausreden sind ihm egal.


    Dann sagte er noch, dass ich den reservierten Parkplatz ja auch nicht mehr brauche, solange ich in der Gegend rumtingeln kann (seine Worte). Den Parkplatz durfte ich mir nach Abstimmung mit ihm 2015 "anlegen" mit einem privat gekauften Resrviert-Schild. Ich habe kein SB-Kennzeichen, daher keinen rechtlichen Anspruch. Da sagte er noch, ich soll mich nicht immer so wichtig nehmen, als ich nochmal erwähnte, dass ich sb bin und seitens AG weder ein BEM noch ein Präventionsverfahren bekommen habe.


    Da war dann der Zeitpunkt, wo ich nichts mehr zu sagen wusste und lies ihn brabbeln. Als ich dann rausging, rief er mit noch hinterher, dass ich auch mein Radio auszuschalten habe, da es ihn stört. Meine beiden Kollegen im Nachbarzimmer sagten mir dann, dass meine Vertreterin viel lauter gehört habe und ihn das keineswegs gestört hat.


    Am Freitag bekam ich dann per Mail eine Arbeitsanweisung, in einem Programm zu arbeiten, dass ich vorher noch nie gesehen habe und auch null Zugang habe. Normalerweise ist er immer hinterher bei neuen Kollegen, dass die am besten schon 1 Monat vor Arbeitsbeginn sämtliche Daten haben. Hat er wohl bei mir "vergessen".


    Ich vermute nun, dass er mir bald eine Abmahnung geben will wegen erneuter Nichtausführung seiner Aufträge und dann Kündigung. Wenn ich dann noch höre, dass sich meine Vertreterin (die übrigens noch einen Vertrag bis Ende März hat) hier nach Wohnungen umschaut, dann.... naja...


    Sorry für den vielen Text. Meine Frage ist eigentlich nur, ob er so mit einem MA sprechen darf. Dass er die Nase voll von einem hat usw. Meine AU war ja unter anderem auch wegen teilweiser schweren Depressionen und nun haut es mich schon wieder fast um ;( Unserem BR habe ich am Freitag das alles schon geschrieben. Ich kam mir vor wie der letzte Dreck. Das ist bestimmt noch seine Rache, weil ich ja unserem BR viel zugearbeitet habe und er dadurch etwas Stress hatte. Er wechselt aber Ende März. in eine andere Position ohne Führungsposten und ganz weit weg von uns. Es gab halt schon zig Beschwerden von meinen Kollegen, dass er als Führungskraft nichts tauge.


    Was meint Ihr, soll ich die Füße stillhalten?


    LG Lilex

    ~~~ Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. ~~~

    ~~~ Eine Lösung hätte ich - mir fehlt nur das passende Problem. ~~~

  • Hallo Lilex,


    erst einmal ist es toll, dass es dir momentan soweit gut geht, dass du wieder arbeiten kannst.

    Aus deinen Schilderungen schließe ich dass dein Vorgesetzter ein persönliches Problem mit dir hat. Solche Probleme lassen sich selten in einem Vier Augen Gespräch lösen, hier wäre ein erfahrener Mediator gefragt.


    Wobei es sicherlich geschickt gewesen wäre gleich am ersten Tag die Übergabe durch deine Vertretung aktiv einzufordern bzw. um Einweisung in die neuen Programme zu bitten.Denn deine Krankheitsvertretung weis sicherlich nicht welche Themen du schon wieder übernehmen kannst, gerade auch in der Wiedereingliederung, die sicherlich stufenweise erfolgt.


    Dass die Vertretung sich nach einer Wohnung umschaut, kann man auch positiv sehen, wahrscheinlich hat Sie sich in deiner Abwesenheit als gute Mitarbeiterin präsentiert, die man nun auch längerfristig zusätzlich ins Unternehmen holen will.

    Und zumindest bis zum Abschluss deiner Wiedereingliederung wird zumindest ein Teil Ihrer Arbeitskraft benötigt.


    Viele Grüße

    Bernd

  • Ich vermute nun, dass er mir bald eine Abmahnung geben will

    Die möglicherweise vom ArbG kassiert wird. Eine Arbeitsanweisung, die der AN garnicht erfüllen kann (er hat ja keine Ausbildung/Einweisung in diesem Programm erhalten), dürfte nicht zu einer erfolgreichen Abmahnung führen. Mal davon abgesehen finde ich es höchst fragwürdig und unprofessionell, Arbeitsanweisungen und Ermahnungen per Email zu verschicken, da hat der AG für meinen Geschmack eine sehr seltsame Vorstellung.

  • Hallo Lilex,

    schön, dass du wieder arbeiten kannst, nicht so schön, dass der Chef es direkt auf dich abgesehen hat.
    Ich vermute, dass die Art, mit dir zu sprechen legal, aber nicht schön ist. Vielleicht solltest du dir, im Hinblick auf deine Vermutung mit der Kündigung, aber auch für dich selbst, ein (Mobbing)Tagebuch anlegen, in dem du gute und schlechte Aspekte des Arbeitstages notierst und auch Sachverhalte aufschreibst. Wenn du bis März gut durchkommst und der Mensch verschwindet, dann nutzt du die zweite Chance mit einem neuen Chef, wenn es vorher zu Problemen kommt hast du etwas in der Hand, das sicherlich besser ist als die Erinnerung des Vorgesetzten.

  • Am ersten Tag war ich erst mal eine Runde drehen, um allen MA zu sagen, dass ich wieder da bin


    Das ist keine übliche Eingliederung, sondern betrieblich so vereinbart - also bei vollem Lohnausgleich.

    Ich denke, das das hier keine glückliche Kombination ist. Der AG ist so nett und bezahlt dich voll, obwohl das bei einer Wiedereingliederung nicht üblich ist und du kümmerst dich nicht um die Übergabe sondern drehst mal ne Runde durch den Betrieb. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Chef hier nicht begeistert ist. Ich kann zwar verstehen, dass man auch mal bei den Kollegen vorbeischauen möchte, aber für einen geschickten Arbeitsstart halte ich das nicht.

  • Ich sehe das genauso wie Schimmelchen. Du hast erst einmal ein Fettnäpfchen voll mitgenommen. Du hättest das "Rumtingeln" nicht machen sollen. Wenn du durch dein Verhalten die Übergabe nicht anbietest kann ich die Reaktion des AGs verstehen. Ich sehe die Übergabe eher als Hohlschuld und nicht als Bringschuld.

  • Dann sagte er noch, dass ich den reservierten Parkplatz ja auch nicht mehr brauche, solange ich in der Gegend rumtingeln kann

    Die Vermutung liegt tatsächlich nahe, brauchst Du den Parkplatz denn tatsächlich, oder ist es nur bequemer einen eigenen Parkplatz zu haben? Das geht aus deiner Beschreibung nicht hervor.

    Ich würde bis März mal versuchen nicht weiter unangenehm aufzufallen und dann mit dem neuen Chef einen Neuanfang versuchen.

  • irgendwas habe ich überlesen.

    ich lese nur, dass der Ersatz für lilex einen Vertrag bis Ende März hat, nicht der Vorgesetzte.

    Helft mir mal von der Leitung bitte

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • Hallo Lilex,


    wie die Kollegen schon sagte, denke auch ich, dass dein "Neustart" nicht nur ein wenig missglückt ist.


    Juristisch kann ich auch kein Fehlverhalten bei deinem Vorgesetzten erkennen. Fachlich/menschlich (als Führungskraft) sehe ich da schon mehr "Optimierungspotential".


    Aber es hilft nur sehr bedingt über verschüttete Milch zu jammern, bzw. den Brunnen abzudecken, wenn das Kind drinnen liegt...


    Also schau nach vorne!

    Am Freitag bekam ich dann per Mail eine Arbeitsanweisung, in einem Programm zu arbeiten, dass ich vorher noch nie gesehen habe und auch null Zugang habe. Normalerweise ist er immer hinterher bei neuen Kollegen, dass die am besten schon 1 Monat vor Arbeitsbeginn sämtliche Daten haben. Hat er wohl bei mir "vergessen".


    Ich vermute nun, dass er mir bald eine Abmahnung geben will wegen erneuter Nichtausführung seiner Aufträge und dann Kündigung.

    Völlig unabhängig davon, ob das hier jetzt versehentlich oder vorsätzlich schief läuft - da gehören immer zwei zu!


    Wenn du jetzt wartest, bis dein Chef dich anzählt, weil du seinen Auftrag nicht ausgeführt hast, ist es völlig egal, welche und wieviel Gründe du hast. Ob sie richtig oder nicht sind - alles dass wird dir wieder als "Ausrede" angekreidet werden. (Und das nicht ganz zu Unrecht, wie ich gleich aufzeigen werde.)


    Er gibt dir eine Arbeitsanweisung die du nicht erfüllen kannst? Es gibt jetzt eigentlich nur einen "Generalfehler" den du machen kannst: es hinnehmen, kapitulieren und warten, was als nächstes kommt...


    Hier musst du aktiv werden! Du hast keine Zugangsdaten? Wo bekommst du sie her? Kontaktieren, beantragen. Und wenn du nicht weißt wo, dann frag deinen Chef! Frei nach der Devise: mache ich gerne, leider habe ich hier noch keine Zugang. An wen muss mich wenden, damit ich den bekomme?

    Und genau das gleiche gilt für dem Umgang mit dem Programm. Gibt es Lehrunterlagen? Wer kann es dir zeigen? Und auch hier wieder: im Zweifel einfach deinen Chef fragen!


    Ja, schon klar, der hat dich ohnehin auf dem "Kieker" und da will man ungern Angriffsfläche bieten. Verständlich. Aber, und darüber muss du dir klar werden, du wirst es (vermutlich) nicht schaffen keine zu bieten, aber minimieren kannst du sie. Und dazu musst du hier mit offenen Karten spielen. Nicht warten, bis der Chef selber merkt, dass du es nicht kannst, sondern selber aktiv Unterstützung einfordern. Das ist sein Aufgabe als Führungskraft! Und wenn er dir, obwohl du das Problem offen gelegt hast, nicht hilft, dann hat er versagt. Schweigst und wartest du, wird es dir als Fehler ausgelegt - er konnte ja nicht wissen, dass du Unterstützung gebraucht hättest. (Und wenn du schweigst, wird es niemanden interessieren, ob das wirklich so war oder nicht. Du hast nicht das getan, was du in der Situation hättest tun können! (Deswegen sind dann alle Gründe (so richtig sie sein mögen) Ausreden!)


    Mir ist vollkommen klar, dass das in der Theorie einfach gesagt und geschrieben ist, sich aber, gerade mit deiner Geschichte, nur schwer umsetzen lässt. Aber eine anderen Weg sehe ich (leider) nicht.


    Viel Erfolg dabei!


    Gruß vom Niederrhein


    Moritz

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Hallo Lilex,


    ich würde hier zweigleisig fahren, ernst was die nicht befolgten Arbeitsanweisungen betrifft (die du mangels Information auch schlecht befolgen konntest), ironisch bezüglich des Umgangs mit dir als Person.

    Was die Arbeitsanweisungen betrifft, schließe ich mich Moritz an. Außerdem würde ich die Fragen schriftlich stellen, wegen der Nachweisfunktion, falls da noch was nachkommt.

    Aber einiges spricht dafür, dass er dich als Person nicht mag und da würde ihm kein Erfolgserlebnis gönnen indem du dich über ihn ärgerst, sondern mir einfach nichts anmerken lassen und die Situation mit Sarkasmus und einer gesunden Arroganz überspielen.;)

    Frag ihn doch mal: Offensichtlich haben wir nicht den gleichen Musikgeschmack, weil Sie auf meine Musik anders reagieren als auf die meiner Kolleg/innen. Sagen Sie mir doch mal, was Ihnen gefällt, dann nehme ich ein paar Songs in meine Playlist auf, die ich dann abspiele, wenn ich gerade auf die Toilette muß. Und meinen Parkplatz brauche ich auch nicht mehr, wenn ich weiter weg parke, habe ich mehr Zeit vor dem Betreten der Firma nochmal tief durchzuatmen oder herzhaft über den Mist von gestern zu lachen. Und wo sind Sie ab April? Ja, ich habe auch gehört, dass die jeden nehmen, der nicht bei drei auf dem Baum ist... ;)

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • Hallo Ihr Lieben und sorry für die späte Antwort. Ging bei mir in letzter Zeit immer hoch und runter...


    Ich habe Eure Ansichten alle durchgelesen und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass auch Eure Kritik berechtigt ist. Mein Trotzkopf ist mir schon oft zum Verhängnis geworden.


    Dass die Vertretung sich nach einer Wohnung umschaut, kann man auch positiv sehen, wahrscheinlich hat Sie sich in deiner Abwesenheit als gute Mitarbeiterin präsentiert, die man nun auch längerfristig zusätzlich ins Unternehmen holen will.

    Und zumindest bis zum Abschluss deiner Wiedereingliederung wird zumindest ein Teil Ihrer Arbeitskraft benötigt.


    Hier gibt es ein kleines Missverständnis: Diese MAin ist bereits seit Jahrzehnten in der Firma beschäftigt. Seit unserer letzten (aber anderes genannten) GPO sitzt sie in einer sogenannten Transferabteilung. Diese wurde für MA geschaffen, die sonst eine Kündigung erhalten hätten - also mal was positives seitens des AG. Dort führt sie auch diverse Arbeitsaufgaben aus und hat dort auch einen eigenen Arbeitsplatz. Und hin und wieder werden diese MA bei Bedarf zur Aushilfe in andere Abteilungen geschickt. Aber hier vor Ort gibt es keine Arbeit (sprich Stelle) für sie.


    Aber ich gehe sehr stark davon aus, dass der Chef ihr Hoffnung gemacht hat. Immerhin hat er meinen Kollegen erzählt, dass ich nicht mehr wieederkomme. Klar, sie springt, wenn er pfeift. Verständlich - sie kämpft auch ums "Überleben". Aber sie geht zum 1.4. einfach wieder an ihren alten Arbeitsplatz.


    Mein Chef ist nach seiner Aufgabenmitteilung in Urlaub gegangen. Hatte also keine Chance für Rückfragen. Habe dann mit unserem Ingenieur gesprochen wegen neuen Zugriffen und Berechtigungen, aber er konnte auch nicht helfen. Habe dann mit zig Leuten telefoniert, gemailt - nur war durch die Feiertage bzw. dem Urlaub dazwischen keine Möglichkeit, alles zu bekommen. Das habe ich alles ganz genau notiert. Habe auch notiert, dass ich z. B. einige Anweisungen der Aushilfe an unsere Vertragsfirmen wieder revidiert habe (waren zum Teil darauf basierend, dass sie manches Handling persönlich anders besser fand).


    Während der letzten Tage (hatten alle beide Urlaub) habe ich dann einfach alle Arbeiten gemacht, die als Vorbereitung meiner eigentlichen Arbeitsaufgabe dienen. Nach dem Urlaub vom Chef teilte ich ihm dann mit, dass ich gar keinen Zugang hatte und er guckte wie ein Auto... "er wundere sich, dass ich da noch nichts habe..." Unser Ton war wieder recht "normal" - also sehr kurz und sachlich.


    Jetzt am Montag kommt nun auch die Aushilfe wieder. Da bin ich nochmal gespannt. Da ich Montags früh immer meine Psychotherapie habe, bin ich da erst gegen 9 Uhr im Büro (habe natürlich meinem Chef Bescheid gesagt trotz Gleitzeit). Die Aushilfe kommt aber schon 6:30 Uhr. Habe ja mittlerweile meinen gesamten Arbeitsplatz wieder so eingerichtet, wie ICH es möchte und habe auch einen privaten Bürostuhl. Ich gehe nun davon aus, dass sie da schön an meinem Schreibtisch sitzen wird. Muss ich sie halt "wegscheuchen". Hatte dem Chef schon einen Vorschlag gemacht, wie sie von in ihrem eigentlichen Arbeitsort aus für uns arbeiten kann, aber kam keine Reaktion.


    Also ist mein aktueller Stand so, dass ich einfach bis Ende Februar meine 5 Std. Wiedereingliederung mache an meinem Arbeitsplatz und dass der Rest Sache des Chefs ist. In die Programme habe ich mich in kürzester Zeit prima eingearbeitet. Mache nächste Woche dann schon eine zweite Schulung dazu via MS Teams. Eingie Kollegen kamen freudestrahlend zu mir und waren froh, dass ich wieder da bin :-) Ich sehe zu, dass ich keine Fettnäpfchen mehr betrete, so unterlasse ich z. B. das Herumtingeln ;-) Und ich bin in der Gewissheit, dass der Chef nicht nur mit mir "Ärger" hat. Andere Kollegen haben jetzt sogar schon einen Anwalt eingeschaltet. Es ist wirklich an der Zeit, dass der neue Chef endlich kommt!

    Köstliche Aspekte! Hast mir damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert :-) Er mag mich definitiv nicht. Aber er mag die meisten Kollegen nicht, da auch diese kein Blatt vor den Mund nehmen - sogar noch direkter als ich.


    Habe natürlich alles schriftlich gemacht. Auch Infos an andere hab ich ihm im cc geschickt.


    Und Radio... naja, da ich mir nun ein Headset beschafft habe, damit ich besser arbeitsfähig bin (hauptsächlich für Kommunikation mit den HO-MA), höre ich halt über den Rechner meine Musik ;-) Und wenn was ist, bekommt er es als Mail.


    Und last but not least möchte ich mich für all Eure Wünsche für meinen neuen Arbeitsstart bedanken. :thumbup:<3


    Ach, nochs eins am Rande: Hatte mal ironischweise bei den Kollegen eine Geldsammlung für ein Abschiedsgeschenk angesprochen.... die hätten mich fast rausgeschmissen ^^

    ~~~ Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. ~~~

    ~~~ Eine Lösung hätte ich - mir fehlt nur das passende Problem. ~~~