Kennwort Wahlvorschlagsliste

  • Hallo,


    eine Wahlvorschlagsliste muss mit einem Kennwort vergeben werden. Kann mir bitte jemand erklären, warum und was man da so verwenden kann?


    Vielen Dank im Voraus.

    Die Frage ist nicht "WARUM" - Die Frage ist "WARUM NICHT"

  • Hallo Whynot,


    bei dem Kennwort geht es um eine möglichst einfache und sichere Identifikation einer Liste.

    Verwendet werden gerne Gewerkschaftsnamen, wenn es sich um eine Liste von Gewerkschaftsmitgliedern handelt oder auch Abteilungsnamen. Letztlich kann so ziemlich jeder Name/Begriff verwendet werden.


    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo Whynot,


    es muss nicht zwingend ein Kennwort für die Liste vergeben werden, denn nach §7(2) WO vergibt der Wahlvorstand das Kennwort für den Fall das es fehlt. Somit kein muss.

    Das Kennwort soll eine Verwechslung ausschließen. Daher ist alles erlaubt, was nicht diskriminierend, beleidigend, strafbar usw. ist. Also alles Wörter nach gesundem Menschenverstand sind erlaubt.

  • Auch der Name des ersten Bewerbers auf der Liste kann als Kennwort verwendet werden.

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  • Kann mir bitte jemand erklären, warum

    Letztlich geht es nur um die eindeutige Identifikation für den Wähler.


    Nach deutschem Wahlrecht, sind bei Lokalwahlen die Listenplätze nach der Reihenfolge bei der letzten Wahl zu vergeben.

    Weißt du noch, wer bei der letzten Wahl den ersten Platz gemacht hat? Aber wenn da SPD steht (oder meinetwegen CDU, Grüne, ... was auch immer) weißt du genau, wo du dein Kreuzchen machen willst.


    Und genau darum geht es am Ende.


    Wenn sich die Liste selber keinen Namen gibt, vergibt der Wahlvorstand ihn (und verwendet dazu die Namen der ersten beiden Kandidaten auf der Liste). Liste Müller, Meier... ok, wird wohl nicht so viele Listen geben, wo die ersten beiden Kandidaten Müller und Meier heißen. Jetzt ist aber dein Lieblingskandidat Schmidt. Bei welcher Liste kandidierte der noch gleich?


    Gibt sich die Liste aber einen einprägsamen Namen, fällt die Sache leichter.

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