Anhörung Kündigung

  • Nochmal warum sollte ich da einen "Streit" vom Zaun brechen wenn das einzige was wirklich "unsauber" ist, das Thema der erschlichenen Sozialleistungen ist.

    weil ich es nicht für "seriös" und "vertrauensvoll" halte, wenn mich ein AG in das Erschleichen von Sozialleistungen hineinzieht.


    Wenn der AG da einfach eine Anhörung einfordert, dann habe ich fast keine Chance sauber zu bleiben oder ich mache mit "beim NUR erschleichen von Sozialleistungen"


    Den Streit (wenn es den einen geben sollte) hat der AG vom Zaun gebrochen, weil er den BR hineinzieht. Als BR würde ich mich da zur Wehr setzen, am besten in dem ich von Anfang klar stelle: so nicht mit mir.


    Wir als BR streiten für soziale Gerechtigkeit für unsere Kollegen, da kann ich mich nicht gleichzeitig am "erschleichen von Sozialleistungen" beteiligen.

    Sorry, aber das passt für mich nicht zusammen, da muss man auch mal "klare Kante" zeigen ggü. AG und MA (Kollegen)

  • Hier möchte doch augenscheinlich ein MA vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

    So wie ich es verstanden habe, ist er sich mit dem AG darüber einig.

    Wie kommt man nun zum Ziel?

    Hier wird immer wieder von der Erschleichung von Sozialleistungen gesprochen.

    Das ist nach meiner Meinung etwas kurz gedacht, denn es gibt genau für diesen Fall eine Lücke im Rentenrecht, die auch bisher nicht geschlossen wurde.

    Schaut auch mal den Link den ich eingefügt habe an.


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    Ich finde nichts daran verwerflich, einen MA, der aus welchen Gründen auch immer, dabei zu unterstützen möglichst lange etwas von seiner Rente zu haben.

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  • Das ist nach meiner Meinung etwas kurz gedacht, denn es gibt genau für diesen Fall eine Lücke im Rentenrecht, die auch bisher nicht geschlossen wurde.

    eine Lücke wird nicht für einen Fall geschaffen, die ist entstanden, weil man den Fall nicht bedacht hat.

    D.h. nicht, das es extra dafür gemacht wurde.


    und wer eher in Rente möchte, kann das ja, muss dann halt Abzüge in Kuaf nehmen.

  • Randolf,

    hast du dir den Beitrag auf YouTube angesehen?

    Es werden trotz Arbeitslosigkeit über den Minijob, Beiträge zur RV geleistet und wenn ich diese Möglichkeit ausschöpfen kann, warum soll ich sie nicht nutzen?

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  • ja, aber das ist keine Lücke wie Du es beschreiben hast, das was da als "Trick" beschrieben wird ist nichts anderes als eine Tätigkeit / Arbeit von der Rentenversicherungsbeiträge bezahlt werden.


    Da wird darauf hingewiesen, das man als Minijobber arbeitet neben der Arbeitslosigkeit und freiwillig in die Rentenkasse einbezahlt und somit rentenversichert bleibt. (Was Minijobber überlicherweise nicht machen)


    Darum geht es aber ja gar nicht bei diesem Thema:

    hier geht es darum, das ein MA gekündigt werden möchte und eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld verhindern möchte Mithilfe des AG und des BR.

    Es wäre ja Arbeit vorhanden, also gibt es eigentlich keinen Grund den MA zu entlassen.

    Das ganze Konstrukt zielt nur darauf ab, eine Sperrzeit beim ALG zu verhindern und DAS IST DER LEISTUNGSBETRUG den ich hier sehe.

    Der MA kann sich gerne kündigen lassen, aber als BR spiele ich da nicht mit, wenn es dafür keinen Grund gibt.

    Wahrscheinlich soll ich als BR einen Tag später der Einstellung des Ersatz-MA auch wieder zustimmen.

  • Es werden trotz Arbeitslosigkeit über den Minijob, Beiträge zur RV geleistet

    Hallo Nordfriese, ich habe das Video auch nicht angeschaut, aber von einem Minijob ist im Eingangspost nicht die Rede.


    Da die Frist zur Anhörung vermutlich heute ausläuft hat es sich dann wohl eh erledigt. Egal was der BR mit der Anhörung gemacht hat. Wenn der AG dem Mitarbeiter kündigt, dann ist das erst mal so. Ob der Mitarbeiter dann Arbeitslosengeld und anschließend ungekürzte Rente bekommt oder nicht ist dann sein persönliches Problem. Der BR hätte die Kündigung sowieso nicht verhindern können.

  • Das ganze Konstrukt zielt nur darauf ab, eine Sperrzeit beim ALG zu verhindern

    Sorry,

    das hatte ich überlesen.

    Was ist den der eigentliche Grund, aus dem der MA vorzeitig aufhören möchte (gesundheitliche angeschlagene, ich habe lange genug gearbeitet)?

    Der genaue Grund würde für mich eine ausschlaggebende Rolle spielen.

    Wenn der MA das ganze aus gesundheitlichen Gründen möchte, würde ich ihn dabei unterstützen.

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  • Wenn der MA das ganze aus gesundheitlichen Gründen möchte, würde ich ihn dabei unterstützen.

    dann würde ich ihn zum Arzt schicken und wenn der dass genauso sieht kann wird er krankgeschrieben.

    Nach 6 Wochen geht er dann ins Krankengeld und nach 78 Wochen (6 Wo + 72 Wo) in die Aussteuerung und dann prüft das AA seinen Gesundheitszustand. Je nachdem was dabei rauskommt dann Wiedereingliederung oder Weiterleitung zur Rentenkasse / Rentenversicherungsträger


    halte ich für den besseren Weg für den Fall das jemand den Job gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben kann.