zuvor unbefristete Stelle soll jetzt befristet besetzt werden

  • Hallo EDDFBR,


    Du solltest Dich mal mit Rechtssystematik beschäftigten.

    Solange allgemeine Aufgaben (sog. "Programmsätze"), die es nicht nur im § 80 BetrVG gibt, nicht durch Konkretisierungen spezieller Rechte "unterfüttert" sind, sind sie idR auch nicht einklagbar bzw. deren Verletzung sanktionierbar. Das ist beileibe nicht nur im BetrVG so.

  • Solange allgemeine Aufgaben (sog. "Programmsätze"), die es nicht nur im § 80 BetrVG gibt, nicht durch Konkretisierungen spezieller Rechte "unterfüttert" sind, sind sie idR auch nicht einklagbar bzw. deren Verletzung sanktionierbar. Das ist beileibe nicht nur im BetrVG so.

    zum einen das und zum anderen heißt es nicht ohne Grund: "...dass die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze..." und nicht: "...dass die zugunsten des Arbeitnehmer geltenden Gesetze...".

    Der Arbeitsvertrag und dessen Inhalt ist nun mal Individualrecht und geht den BR damit nichts an. (Es sei denn natürlich es handelt such um Formulararbeitsverträge mit einer standardisierten Befristung).

  • Die Begründung ist schon heiß. Der Arbeitgeber hätte wenigstens ehrlich sein können und sagen, dass er durch die Befristung ggf. den Kündigungsweg umgehen will.

    Man könnte an dieser Stelle natürlich pokern: der Einstellung zustimmen, aber der Befristung widersprechen. Begründung, dass kein Sachgrund für die Befristung ersichtlich ist und auch keine Unterlagen vorliegen, aus denen der Wunsch der Bewerberin auf einen befristeten Arbeitsvertrag hervorgeht.