Wahlwerbung

  • Hallo,

    Wir stehen kurz vor unserer Wahl zur Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat (Drittelbeteiligungsgesetz). Ich weiss hier geht es um Betriebsratswahl, aber vielleicht kann mir doch jemand helfen.

    Ist jemandem bekannt ob festgeschrieben ist ab wann Wahlwerbung (Veröffentlichung von Flyern, Plakaten etc.) getätigt werden darf.

    Der Wahlvorstand hat beschlossen, dass Wahlwerbung erst mit Veröffentlichung der Wahlvorschläge ausgeübt werden darf und dies den Kandidaten auch mitgeteilt.

    Irgendwo stand dies geschrieben, aber keiner findet mehr was darüber.

    Danke für eure Rückmeldungen.


    :thumbup:

  • Hallo Dauerhaft,


    bei uns im Unternehmen haben wir das bisher immer so gehandhabt, dass jeder Bewerber die Möglichkeit hatte, sich auf einer DIN A4 Seite vorzustellen und zu schreiben, warum er für das Amt des Arbeitnehmervertreters geeignet ist.

    Dann haben wir alle Vorstellungen zusammen gefasst und den Wählern bekannt gegeben. So waren für alle Wahlbewerber die gleichen Bedingungen gegeben.

    Das Leben ist Veränderung

    Starte dort, wo du stehst!

    Aber versuche jeden Tag einen neuen Startpunkt zu finden!
    Benutze das, was du hast!

    Aber versuche jeden Tag etwas neues zu benutzen!
    Tu das, was du kannst!

    Aber versuche jeden Tag etwas mehr zu tun!

  • Der Wahlvorstand hat beschlossen, dass Wahlwerbung erst mit Veröffentlichung der Wahlvorschläge ausgeübt werden darf

    Der Wahlvorstand darf natürlich auch beschließen, dass der Freitag zukünftig wieder "Tag zu Ehren der Freya" genannt wird. Kümmern wird und muss das keinen.


    Wie albarracin schon richtig schrieb: der Wahlvorstand kümmert sich darum, dass die Wahlen richtig durchgeführt werden. Punkt!

    Wenn ein Kollege in seiner Freizeit vor dem Unternehmen Flyer verteilt, kann ihn nichts und niemand hindern.

    Wenn er aber einen Deal mit dem AG hat, im Sinne, ab dann koordinieren wir das und unterstützen jeden Kandidaten auf die gleiche Weise (siehe das Beispiel vom Nordfriesen), dann kann er das natürlich tun. Verboten ist eine Wahlwerbung zu einem anderen Zeitpunkt dadurch aber nicht!

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!