unterschieliche Krankenstandsstatistiken?

  • Hallo Ihr Lieben,
    gibt es evtl. Statistiken oder Kennzahlen wie sich der Krankenstand unter den produktiven Beschäftigten und den unproduktiven Beschäftigten (Hilfsbetriebe wie Instandhaltung und Verwaltung) aufteilt?
    Ich bin der Ansicht das der Krankenstand im produktiven Bereich doch %tual deutlich höher ist als in den anderen Bereichen.
    Ich hoffe das ich mich verständlich genug ausgedrückt habe.

  • Hallo Werner,

    zunächst einmal hoffe ich doch, dass alle Beschäftigte produktiv arbeiten, egal ob in der Verwaltung oder in der Produktion!

    Was aber schwierig bishin unmöglich ist, ist, den Dir gesuchten Unterschied auf übergeordneter Ebene belegen zu können. Statistisch belegt ist, dass je nach Berufsgruppe unterschiedliche Erkankungen den Hauptanteil der Krankheitstage ausmachen.

    So werden Muskel- und Skeletterkrankungen in Produktionsbetrieben vermutlich häufiger zu einer AU führen, als im Verwaltungsbereich. Im Gegenzug werden Verwaltungsangestellte vielleicht häufiger wegen Depressionen AU geschrieben. Ist jetzt nur als flappsiges Beispiel zu verstehen! :wink:

    Zusätzlich müssten noch Alter und Geschlecht in den Vergleich einbezogen werden, um eine Aussage treffen zu können; außerdem gibt es noch regionale Unterschiede.

    Auf Betriebsebene kann man jedoch einen solchen Vergleich anstellen. Und wenn der Betrieb groß genug ist, der Datenschutz also gewahrt ist, kann man die Krankenkasse, die hauptsächlich im Betrieb vertreten ist, mit einer Auswertung der entsprechenden AU-Daten beauftragen.

    So könnte man gezielter Projekte angehen, die das Thema "Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung" verfolgen. Vielleicht kann Dir besser geholfen werden, wenn Du den Hintergrund Deiner Frage mitteilst!

    Gruß

    Kokomiko


    P.S.
    Diese Seite ist recht informativ:

    http://www.baua.de/de/Informat…tml?__nnn=true&__nnn=true

  • Guten Morgen zusammen,
    der Hintergrund für die Frage!
    Wir haben eine Wetterkarte mit betrieblichen Kennzahlen im Eingangsbereich der Produktion angebracht.
    Auf dieser sollen die Erreichung der vorgegebenen Managementziele anhand von
    1. Sonne=Zielerreichung;
    2. Wolke=5%unter-Ziel;
    3. Regenwolke=10%unter-Ziel.
    Diese Wetterkarte wird nach jeder Schicht also Früh-Spät-Nacht, aktuallisiert und bildet nach und nach den gesamten Monat ab!
    Eines der Ziele ist die Gesundheitsquote die bei kleiner 95,5% im Gesamtwerk anvisiert ist!
    Unser Problem liegt darin das nicht in allen Bereichen der Krankenstand nachvollziehbar dokumentiert wird.
    Soll heissen, im Angestelltenbereich werden die Krankentage überhaupt nicht ausgewertet.(Vertrauensarbeitszeit)!
    Ich versuche nun die %te der Wetterkarte durch vernünftige Argumente der reellen Krankenstäde anpassen zu lassen.
    Dafür brauche ich die statistisch,aufgegliederten Zahlen!
    Denn 4,5% werden in der Produktion eher selten erreicht, was nicht gerade motivationsfördernd ist.(Immer nur Regenwolken)

  • Zitat von Werner :


    Diese Wetterkarte wird nach jeder Schicht also Früh-Spät-Nacht, aktuallisiert und bildet nach und nach den gesamten Monat ab!
    Eines der Ziele ist die Gesundheitsquote die bei kleiner 95,5% im Gesamtwerk anvisiert ist!

    verstehe ich das richtig, dass man dann nach jeder Schicht weis, wie der Krankenstand in der Schicht war?
    Das geht meines Erachtens nicht. Bei der Gesundheitsquote frage ich mich immer, welche Maßnahmen dahinter stehen. Mancherorts wird nur suggeriert, dass zu viel "blau gemacht" wird.

  • Hallo Werner,

    bei uns gibt es unterschiedliche Produktionsbereiche mit auch ganzu unterschiedlichen Krankheits-/Gesundheitsständen. Da nützen auch globale Werte nichts. Einflussfaktoren sind (zumindest bei uns): Art der Produktion/des Einsatzgebiets, Verhältnis der Geschlechter, Altersstruktur (die mir spontan einfallen) und entsprechende Kombinationen, usw.

    Gruß/Günther

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen