Beiträge von Spundekäs

    Wie ist das ganze gelaufen ? ;)

    Da unsere Gremien aus vielen "alten" Hasen und neuen Kollegen bestehen, haben wir hier etwas Nachholbedarf.

    Wir haben nächste Woche noch eine GBR-Sitzung und falls wir uns da nicht einig werden wird unser Gremium sicher ein Beschlußverfahren beantragen.

    Schöne Grüße

    Spundekäs

    Die Themen betreffen leider immer ganz Deutschland und wir sind nur für einen Teil verantwortlich.

    Die Arbeitszeit ist von den Stunden geregelt, wir haben ein Überstundenkonto usw.

    Beginn ist in der Regel 8:00 Uhr aber ein Großteil der Belegschaft hat freie Hand wann Sie beginnen. Eigentlich sollten wir hier eine BV Flexible Arbeitszeit machen, aber der GBR ist hier etwas langsam und als BR wollen wir hier vorerst keinen Alleingang machen.

    Seit September haben wir nun erstmal generell eine Zeiterfassung, was schonmal ein großer Schritt war.

    Probleme haben wir eher jetzt im Bereich Gefährdungsbeurteilungen, Bestellung FaSi, Betreuungsumfang FaSi/BA usw. wo der AG macht was er will und unser Mitbestimmungsrecht missachtet. Hier wieder der Punkt, Alleingang oder über GBR.

    Hier warten wir die nächste Sitzung ab wenn diese nicht zufriedenstellend ausfällt wird es wohl der Alleingang und der AG ist sicher daran interessiert das er nur einmal das Thema auf dem Tisch hat.

    Schöne Grüße

    Hallo Zusammen,

    wir haben hier bei uns einige kleine Problem.

    In userem Betrieb werden Punkte des ArbSchG, des ASiG und der DGUV Vorschrift 2 nicht eingehalten.

    Die Behörden waren auch schon zu besuch und haben unseren AG angezählt. Das größte Thema hier war jedoch die Arbeitszeit.

    Nun haben wir uns die Mühe gemacht einen BV Entwurf für Gefährdungsbeurteilungen und Arbeits- und Gesundheitsschutz auszuarbeiten. Diesen haben wir unserer FaSi weitergeleitet, das er uns hier berät.

    Kommentar fast durchgehen: "Steht so im Gesetz, wird nur nicht gemacht, brauchen da keine BV", sicherlich hat er damit auch recht, aber was ausser die Behörden einzuschalten bleibt uns da noch ? Jemand eine Idee ?

    Schöne Grüße aus Hessen

    Spundekäs

    Hallo zusammen,

    die Aufsichtsbehörde hatte gerade das Vergnügen bei uns eine Überprüfung zu machen. Wir hatten unseren AG mehrmals auf Missstände hingewiesen, aber er hat nicht reagiert.

    Als BR hatten wir dann auch keine Lust mehr auf das Theater und haben kurzerhand BG und Aufsichtsbehörden informiert. Man traut sich garnicht zu sagen wie viele Verstöße festgestellt wurden, aber unser AG sieht sich noch immer im Recht und will wettert schön gegen den BR.

    Ich finde es erschreckend, das AG so offensichtlich immer wieder gegen Arbeitsschutz (da gehört Arbeitszeit hin) verstoßen und immer so tun als wäre das nichts.

    Verstöße egal ob gegen ArbZG oder ArbSchG sind in sozialer, humaner, volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht nicht hinnehmbar.


    Grüße aus Hessen

    Hallo zusammen,

    auch wenn die ArbStättV hier nicht greift ist eine Beurteilung der Tätigkeit durchzuführen. In dieser sollte auch Hitze und klimatische Bedingungen ein Thema sein.

    Mann darf auch nicht vergessen, das der AG auch die die individuellen Eigenheiten des AN nicht vernachlässigen darf. Also sind bei der Übertragung von Aufgaben auch Aspekte wie Größe und Gewicht zu berücksichtigen.

    Schöne Grüße aus Hessen

    Hallo zusammen,

    habe da mal eine Frage, aber erst mal ein paar Eckdaten.

    • es gibt keine BV zur E-Mail- bzw. Internet-Nutzung
    • der AG will die private Nutzung des betrieblichen E-Mail-Accounts nicht verbieten
    • die Mitarbeiter (ca. 500) können also gerade von betrieblichen E-Mail-Account privat nutzen

    Jetzt ist unserem AG aufgefallen das durch das Ausscheiden (wir haben eine hohe Fluktuartion) und längere Fehlzeiten (Krankenquote liegt bei ca. 8%) viele Mails nicht bearbeitet werden und würde gerne eine BV vereinbaren um das Briefgeheimnis zu lockern.

    Welche möglichkeiten haben wir bei einer BV ? Hier geht es ja auch um das Postgeheimnis von Dritten, als nicht Angestellten.

    Gruß aus Hessen

    Hallo zusammen,

    der AG ist sogar verpflichtet bei hohen Belastungen eine Gefahr für die Gesundhei anzuzeigen.

    ArbSchG § 16 (1) Besondere Unterstützungspflichten: "Die Beschäftigten haben dem Arbeitgeber oder dem zuständigen Vorgesetzten jede von ihnen festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit sowie jeden an den Schutzsystemen festgestellten Defekt unverzüglich zu melden."

    Eine besondere Belastung durch zu wenig Personal und daraus resultierender Beanspruchung führt zu Gefährdungen der Gesundheit (Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung). Folgen hierraus können geringere Leistungsfähigkeit bis hin zu Krankheiten sein die auch dem AG unnötige Kosten verursacht.

    Hier ist aber zu beachten,dass es stark von der Person abhängt, was Mitarbeiter A belastet tut Mitarbeiter B vielleicht sogar gut. Das macht die ganze Sache auch so kompliziert

    Hallo zusamme,

    die Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen sind vom AG durzuführen, der diese Aufgabe wiederum an seine Führungskräfte übertragen kann. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist hier nur beratend tätig und unterstützt den AG bei der Erstellung der GB.

    Mit einmal eine GB durchführen ist es aber nicht getan. Arbeits- und Gesundheitsschutz ist etwas was permanent verbessert werden soll und was präventiv eingreift. D.h. man muß jeden Arbeitsplatz oder jede Tätigkeit regelmäßig neu Beurteilen, also regelmäßig analysieren, beurteilen und erneut überprüfen.

    Welches Interval hier nötig ist hängt klar von der Gefährdung ab.

    Leider sehen manche AG hier keine Dringlichkeit (auch unserer), hier kann man als BR nicht viel machen, es sei den die Arbeitsschutzorganisation ist nicht ausreichend. Bei offensichtlichen Mängeln kann man jedoch den entsprechenden Unfallkasse und die entsprechenden Behörden informieren. Bei falscher Bestellung oder unzureichender Organisation könnte vielleicht auch eine Einigungsstelle helfen.

    Schöne Grüße aus Hessen.

    Hallo zusammen,

    man sollte hier ganz klar die Bestellung und die Einstellung nicht vermischen.

    Wenn eine interne Stelle besetzt werden soll ist eine interne Stellenausschreibung, wenn vereinbart, durchzuführen. Ggf. hat sich jemand ohne das Wissen des AG weitergebildet und hätte interesse an dem Job.

    Bei der Bestellung des FaSi und Betriebsrat ist der BR mitbestimmungspflichtig, es sei den es wird ein externer Dienst beauftragt. Bei einem externen Dienst hat der BR jedoch ein Recht auf Anhörung.

    Ob intern oder extern, der AG hat den Betreuungsumfang mit dem BR zu verhandeln, d.h. er kann nicht einen externen Dienst mit 200 h beauftragen, wenn er eigentlich 400 h braucht.

    Grundsätzlich darf man hier also nie Betriebsarzt und FaSi trennen, da der Betreuungsumfang stets für beide ermittelt wird.

    Schöne Grüße aus Hessen.

    Hallo Zusammen,

    das Thema lässt mich nicht los und als neuer BR ist das auch nicht so einfach.

    Nehmen wir mal an der Arbeitsvertrag hat trotz der Gesetzeslage keine Arbeitszeitangaben, es wird Bezug genommen auf den TV.

    Der TV regelt die Arbeitszeit mit 165 h pro Monat mit bis zu 9 Stunden pro Tag, eine BV legt die AZ in den Zeitraum Mo - Fr von 7:00 - 19:00. Somit kann man ganz entspannt 9 Stunden am Tag arbeiten und hat somit nach 18,33 Arbeitstagen den AV erfüllt. Überstunden fallen somit immer erst nach erreichen der 165 Stunden an, also geht man nach 18,33 Arbeitstagen nicht mehr arbeiten, wenn keine Überstunden angeordnet wurden.

    Ist die Überlegung so richtig ?Bleibt man nach 18,33 Arbeitstagen einfach Zuhause ? Kann der AG in diesem Fall Überstunden anordnen ? Hat man den AV erfüllt, oder ist es ein Grund zur Abmahnung ?

    Am Rande zu erwähnen ist, es gibt keine Zeiterfassung und keine konkrete Zielvorgaben.

    Schöne Grüße

    Oh naja ich versteh es halt nicht ;-)

    AG schaut nicht so richtig auf die Arbeitszeit und sagt das die AN durch die "Vertrauensarbeitszeit" ja auch flexibel sind. Das paasst so weit schon weil man hier mal Einkaufen und dort mal zum Doktor gehen kann.

    Grundsätzlich reden wir aber auch darüber, dass bei höherem Arbeitsaufkommen, einige auch unmengen an nicht erfassten Überstunden erbringen, oder Mitagspausen die generell als 1 Stunde deklariert wurden, nicht oder nur mit 30 Minuten gemacht werden.

    Somit fallen hier bei einer Rechnung sehr zugunsten des AG über etwa 100 nicht erfasste Überstunden pro Kopf.

    Ich sag immer wenn der AG so schlecht damit fahren würde währe er der erste der eine Zeiterfassung einführt, aber das ist anscheinend nicht der Fall ;)

    Hallo Zusammen,

    fällt das ändern der Arbeitskleidung grundsätzlich in das Mitbestimmungsrecht nach § 87 ? Es wird die Art und Farbe der Arbeitskleidung geändert. Unter anderem werden wohl auch Arbeitsschuhe vorgegeben.

    Vielen Dank schon mal,

    Gruß Spundekäs

    Hallo Winfried,

    nein wir haben eine BV zur Arbeitszeit generell, diese beschäftigt sich aber nur mit AN die alle Stunden bezahlt bekommen.

    Sonst haben wir keine BV die sich damit beschäftigt, aber der TV sagt eindeutig das Stunden auf ein Konto laufen. Dieses wird aber vom AG umgangen und der alte BR hatte/hat die Angst ddas die Belegschaft durch Zeiterfassung usw. benachteiligt wird.

    Kurzum wir haben unheimlich viel Arbeit.

    Gruß Spundekäs

    Wir haben etwas Probleme bzgl. §99 und der AG schlampt immer mal wieder bei Einstellungen und ignoriert Umgruppierungen, Versetzungen und Vertragsänderungen gänzlich.

    Gerade bei den letzteren müsste man aber ja gegen die Kollegen feuern, oder gibt es hier möglichkeiten das man nur etwas gegen die fehlende Anhörung unternimmt, aber grundsätzlich der Versetzung oder Umgruppierung zustimmt.

    Bei Einstellungen ist es da doch einfacher andere "Geschütze" aufzufahren.

    Hast Du da einen Tip Moritz ?

    Schöne Grüße

    Das absurde bei uns ist das man permanent das Firmen-Handy dabei hat, also dürfte ich da nicht ran gehen, wenn ich für eine Pause ausgestempelt habe.

    Was mich seh fasziniert ist das im einem Kommentar des BetrVG steht, dass Vertrauensarbeitszeit den AG nicht von der Erfassung der selben befreit.

    Ja ist schon klar, jetzt hat der AN aber gem. Arbeitsvertrag 165 h zu arbeiten, der AG gibt ihm aber nicht wirklich Aufgaben, d.H. der AN nimmt ohne Vorgaben Aufträge an.

    Beispiel: Der AN wird durch den AG beauftragt Kuchen zu backen nach Kundenwunsch, es gibt vertraglich keine Vorgabe ob 10 oder 20 Kuchen die Woche. Die Kundenaufträge kommen über einen Kollegen herein und dieser Fragt ganz nett wer den Kuchen denn backen will. Sicher kannst Du nun 8 Kuchen die Woche in der vereinbarten Arbeitszeit backen oder 25 und machst 15% Überstunden. Zeiterfassung gibt es nicht, grundsätzlich ist der AN der 25 backt der dumme.

    Davon das der AN mit den 25 Kuchen oft mehr als 8 h arbeitet und diese Stunden nicht erfasst werden wollen wir mal nicht reden.

    Gruß Spundekäs

    Hallo Zusammen,

    kennt sich jemand damit aus welche Pausen erfasst werden müssen bei einer Zeiterfassung ?

    In unserem Unternehmen haben wir eine Art "vertrauensarbeitszeit" für Bürokräfte und es entstehen unmengen an Überstunden. Der AG hat natürlich kein interesse diese zu erfassen da wir von Kosten im 6 bis 7 Stelligen bereich handelt.

    Wenn man das Thema Zeiterfassung anspricht kontert er immer mit "Dann wird aber jede kleine Pause erfasst (kaffee/raucher)".

    Welche Pausen kann er hier erfassen ? Muss man ausstempeln wenn man zur Kaffeemaschine läuft ?

    Kann mir jemand einige Quellen zu diesem Thema nennen oder hat im eigenem Unternehmen erfahrung mit dem Thema.

    Schöne Grüße aus Hessen

    Spundekäs