Beiträge von Devshack

    Hallo liebe Leser,

    wir hätten mal eine Frage, wir planen bzw. spielen mit dem Gedanken einen BR zu Gründen. Vorab stellt sich aber schon eine Frage ob es einer oder zwei werden müssten.

    Hauptunternehmen (gehört einem größeren Verbund an) und dem kleinen Tochterunternehmen. Beide sind im selben Gewerbegebiet / Grundstück angesiedelt. Beide haben die selbe Geschäftsleitung. Tochterunternehmen stellt Material für Mutterfirma her. Personal, Buchhaltung und IT übernimmt Mutterkonzern mit und bekommt dies Vergütung. Genauso ist das Tochterunternehmen nur eingemietet in die Hallen vom Mutterkonzern.

    Daher nun die Frage, zählt dies als eine Einheit und somit ein gemeinschaftlicher BR oder 2 getrennte für beide Unternehmen.

    Hallo ihr Beiden,

    erstmal danke für eure ausführlichen Antworten. Das Thema an zusprechen wird nicht vom großen Erfolg gekrönt sein. Denn dies ist nicht das erste mal. Es läuft auch so einiges Schief im BR. So hält der Vorsitzende Informationen den anderen BR Mitglieder zurück. Gibt im vertrauen genannte Informationen (BR) an die Geschäftsleitung weiter (Beweise vorhanden). Schwärzt AN bei der GF an durch Informationen die er im BR erhält.

    Doch ist unsere Liste in der Unterzahl und die andere hält (noch) zusammen. Ein Viertel der wahlberechtigten Arbeitnehmer werden wir wohl auch kaum zusammen bekommen und den Arbeitgeber so wieso nicht, machen doch beide, Vorsitzende rund AG wohl gemeinsame Sache. Und der Gewerkschaftsvertreter sagt zwar immer das dies nicht rechtensabläuft. Will man dagegen vorgehen kneift er die Backen zusammen :(

    Kurz, ich weis derzeit nicht, wie wir dem Treiben ein Ende setzen könnte. Sind hier zufällig Kollegen aus dem Raum Chemnitz-Dresden zum Erfahrungsaustausch?

    Hallo,

    hab dann gleich mal noch eine Frage, wir haben im laufe des Jahres als BR einer Kündigung zugestimmt, nach dem uns die ganzen Verstöße, Kündigungsgründe seitens der Geschäftleitung vorgelgt bzw. genannt wurden.

    Nun hab ich den ehemaligen AN getroffen und mich mit diesen etwas unterhalten, dabei kam heraus das die Geschäftsleitung zum Gütetermin (hatte Kündigungsschutzklage eingereicht) keine Gründe für die fristlose Kündigung vortragen konnte. Darauf bekam der AG vom Gericht weitere Zeit zum verfassen der Kündigungsgründe.

    Nach 3 Monaten hatte der AG diese wohl dann zusammen und es ging weiter vor Gericht. Nun werden, so wie der ehemalige AN es geschildert gehat, zum Teil andere Gründe genannt als damals uns im BR vorlagen.

    Ich hab mich dem ehemaligen AN gegenüber erstmal nicht geäußert weilche Gründe damals dem BR vorgelegt wurden.

    Nun finde ich das aber seltsam, das eine fristlose Kündigung nicht bergündet werden konnte vor Gericht aber vor dem BR und dann der Inhalt noch abweicht.

    Hallo ihr guten Gleichgesinnten,

    ich hab da mal wieder eine Frage auf dem Herzen, in der letzten BR Sitzung wurde mir und paar anderen BR Mitgliedern mitgeteilt vom Vorsitzenden. Das der BR der Kündigung eines Schwerbehinderten "zugestimmt" hat (Anfrage vom Integrationamt lag vor zur Stellungsnahme).

    Die Anhörung dazu fand aber nicht in einer BR Sitzung statt, sondern per Telefon. So dass der BR Vorsitzende 5 Mann angerufen hatte und sie dazu befragt hatte, alle hätten mit Ja gestimmt.

    Wir restlichen 4 Mann vom BR erführen wie gesagt in der letzten Sitzung erst davon.

    Das ganze kommt mir halt etwas Spanisch vor, da er nur die Kollegen von seiner Liste angerufen hat und keinen von unser Liste. Zu mal das man so eine Anhörung, Beschluss mal eben per Telefon macht und dann nicht mal eine richtige Konferenzschaltung macht das vertrauen nicht besser.

    Zu mal dies nicht das erste mal ist, das man außenvorgelassen wird.

    Zu mal zu der eigentlichen Frage, ist dieser Ablauf so rechtens gewesen? Wie sollte man sich nun verhalten?

    Hallo Winfried und danke für deine Ausführliche Antwort.

    Wir hatten am Freitag nochmal eine Sitzung und da habe ich das Thema angesprochen, Vorsitzender wie auch Gewerkschaftler meinten, was der AG macht wäre rechtens.

    Es gäbe ein BV im Unternehmen zu dem Thema Reisekosten und die lege nun mal die Grenze mit den 70km vor und zur Fahrzeit wäre nichts geregelt, daher auch kein Anspruch.

    Laut Gewerkschaftler hatten vor Jahren schon mal dagegen geklagt und vor Gericht verloren.

    Das mit dem Kündigen ist uns bewusst, bei einen halb gekauften BR ist aber leider vieles anders als bei einem wo alle an einem Strang ziehen. Kurz, ein BR Kollege von uns wurde mit knapper Mehrheit schon fristlos gekündigt mit haltlosen Begründungen. Nachdem es ihm angedroht wurde.

    Kurz gesagt, die BR Arbeit ist nicht schön in so einem Gremium :(

    Hallo,

    ich hab da mal eine Frage, auf Grund meiner Schichten fallen einige BR Sitzungen auf Tage wo ich Frei habe. Pflichtbewusst wie ich bin nehme ich da natürlich auch dran teil und hab neben der eigentlich Sitzungzeit auch die Fahrzeit mit angeben als Überstunden (Zeitkonto).

    Nun erklärte man mir, das dies so nicht ginge und das meine Lohnzettel dementsprechend angepasst wurden. Sodass mir nur die Zeit der Sitzung als Stunden auf dem Zeitkonto gutgeschrieben werden aber nicht Fahrzeit. Ist das so rechtens?

    Weiterhin könnte ich Fahrtkosten erst geltend machen wenn die Strecke über 70km beträgt.

    Da uns neuen BR Mitglieder schon mit Kündigung seitens der Geschäftsleitung gedroht wurde, wil ich da keine Grundlagen für schaffen.

    Also auf Gewerkschaften kann man auch nicht vertrauen :evil:

    Mal noch paar Infos, unsere Liste bestand aus 5 Mann (9 BR Plätze gibt es), davon 4 in der einen Gewerkschaft und ich in einer anderen (von früher noch). Nun haben wir mit der im Betreib vertretenen GW gesprochen und der gute Mensch wollte uns das Klagen mal so völlig ausreden, sollen froh sein das die Wahl durch ist und so gut verlaufen wäre, wir würden uns keinen gefallen tun, er könnte uns auch nicht helfen, jedenfalls hat der Mensch hat ein komisches Weltbild ;)

    Jedenfalls vertritt der GW Kollege ja auch die andere Partei offiziell (die zweite Liste) hat daher wohl ein Interessenskonflikt und wenn die Wahl wie oben so Fehlerhaft abgelaufen ist und er alles mit "unterstützt" hat, wundert das mich nicht, das er uns davon ab halten will. Daher wie gut das ich noch in einer anderen GW bin, der sieht es nämlich wie wir und ihr, Termin für DGB steht :D

    Dann haben wir heute noch erfahren, hat nichts direkt mit dem BR zutun aber wieder mit den bekannten Leuten. Heute wurde der neue Haus/Firmentarifvertrag unterzeichnet. Drann beteiligt waren wieder das bekannte Gesicht der GW, unser allseits beliebter Wahlvorstands- und Betriebsratsvorsitzender in einer Person und noch paar andere. Meine 4 Mitstreiter hatten bei dem GW Mensch immer wieder betont, wenn der neue Tarifvertrag ausgehandelt wird, wollen Sie informiert werden, doch dies hat er nicht, erweckt natürlich kein weiteres gutes vertrauen auf dieses Gespann. Da fragt man sich echt wie die GW das Interesse der Mitglieder vertreten kann, wenn die nicht mal fragt, geschweige denn die Miglieder informiert.

    Kann man da irgendwie dagegen vorgehen oder den GW Vertreter mal auf die Finger klopfen lassen?

    Naja ich gehe jetzt erstmal zur konstituierende Sitzung und danach zum DGB, volles Programm heute noch ...

    EDIT: die 2 Wochenfrist läuft bei uns bis nächste Woche Mittwoch.

    Hallo,

    ich weis das es dazu ein Thema weiter oben schon gibt, um aber den betroffenen im Nachbarthread nicht zu verwirren mach ich mal einen neuen auf, also seid mir nicht all zu böse ;)

    Unsere BR Wahl ist schon durch und derzeit grübeln ein paar von uns die Wahl vor Gericht überprüfen zu lassen, da bei der Wahl doch einiges schief gelaufen ist:

    - Fängt damit an das beim Wahlausschreiben wichtige Angaben fehlten.
    - Es stellte sich immer wörtlich nur der Wahlvorstand vor (keine Namen, Telefonnummern oder sonstiges wie man diese erreichen kann oder wo man Unterlagen abgegeben kann).
    - Es gabe keine Aushänge oder dergleichen.
    - Bei den Wahlunterlagen fehlten bei einigen wohl Unterlagen (zweiter Brief etc.) wie wir nachträglich erfahren haben, somit deren Stimmen schon ungültig waren.
    - Unterlagen wurden immer nur vom Wahlvorstandsvorsitzenden unterschrieben
    - Manche Kandidaten wurden mit falsch Informationen versorgt bzw. bewusst Informationen zurück gehalten, damit jenige Kandidaten keine Chance auf eine Wahl haben (ich weis, unwissendheit schützt vor ...)
    - Die Auszählung fand nicht wie im Wahlauschreiben bekannt gegeben öffentlich statt, sondern hinter verschlossener Türe
    - Ein Vorzeitiges Ergebnis wurde nicht bekannt gegeben

    Nun ist der Wahlvorstandsvorsitzer gleichzeitig aktueller (und wohl zukünftiger) Betriebsratsvorsitzender und hat gleichzezitig eine gute Ader zum Chef.

    Da der gute Herr von Abgabe unser Liste absolute miese Stimmung gegen uns gemacht hat, so wie dann die ganze Wahl verlaufen ist und die bestehende gute Ader zum Chef lässt uns so an der Wahl zweifeln. Da wir auch keine Einsicht erhalten, lehnt der gute Herr strikt ab, erwägen wir den Gang zum Gericht.

    Nun gibt es 3 Varianten:
    1) Wir schaffen es irgendwie dazu alle BR Mitglieder dazu zu überreden das alle geschlossen abtreten und somit den Weg frei machen für Neuwahlen und der frisch gewählte solange im Amt bleibt.
    2) Wir machen unsere Drohung wahr und fechten die Wahl an. Bekommen wir Recht zugesprochen gibt es Neuwahlen, der alte Herr wird es schwer haben nochmal anzutreten.
    Nachteil der ganzen Geschichte, es gibt eine BR lose Zeit
    3) Darauf warten das der AG irgendwann mal den BR anfechtet und ebenfalls auf Grund der vielen Fehlern bei Wahl erfolgreich anfechtet und von heute auf morgen auch kein BR mehr gibt incl. das alle Vertriebsvereinbarung ungültig werden. (die vom ungültigen BR vereinbart wurden)

    Da am Freitag die erste Versammlung ist, werden wir mal versuchen mit den anderen BR Mitglieder zu reden aber ob wir alle davon überzeugen können abzudanken bezweifle ich halt fast, da der Oberhäuptling bestimmt nicht freiwillig sein Amt auf gibt. Somit haben wir am Nachmittag, nach der Versammlung dann einen Termin beim DGB und die Variante 2 durch zu ziehen.

    Nun würde mich aber mal die Meinung von euch interessieren, wie würdet ihr vorgehen, gibt es vielleicht noch eine 4 Variante?

    Hallo,

    ich hab da auch mal eine Frage zu einem Thema, ich arbeite in Dauernachtschicht und bin seit letzten Monat auch BR Mitglied. Nun muss ich deswegen ja öfters Tagsüber mal zu einer Versammlung etc. Dadurch muss ich ja nun Nachts eher auf hören um die 11 Stunden Ruhepausen ein zuhalten. Vom AG hieß es lapidar, dafür muss ich halt meine Überstunden opfern, was mir nach Betriebsverfassungsgesetz §37 nicht so recht einleuchtet.

    Beispiel:

    gehe am 5.5 auf Nachtschicht (regulär 18-6 Uhr) und musste dann 2Uhr Nachts Heim gehen, um 13Uhr bei der Versammlung zusein, diese dauerte am Ende 2h. Folglich habe ich 2h Minus gemacht, da 4 Stunden eher Heim und die Versammlung nur 2 Stunden gedauert hat, ebbenfalls habe ich für die 2h Versammlung auch keine Nachtschichtzulage erhalten. Musste natürlich am 6.5 dann 18Uhr dann auch wieder auf Schicht.

    Habe ich das Gesetzt §37 nur falsch verstanden oder mein Chef/Buchhaltung? Vom BR Vorsitzenden gibt es leider keine Infos dazu, da ich im ein Dorn im Auge bin.