Beiträge von welldone

    Meiner Meinung nach war hier keine notwendige Einstellung nach § 100. Ich möchte gerne das wir im Gremium einen Weg gehen und das entsprechend auch im Alltag umsetzen. Das ist hier nicht korrekt gelaufen. Finde ich...

    Moin Zusammen,

    folgendes: die Einladung für eine Betriebsratssitzung wird an die Betriebsratsmitglieder überwiegend per Mail versendet.
    Wenige Betriebsratsmitglieder und alle Ersatzmitglieder haben keine geschäftliche Mailadresse. Diesen Personen müssen wir per Postweg die Einladung mit allen Anhängen zu senden. Bisher haben wir die Kosten für die Briefmarken (je 1,45 €) privat ausgelegt und im Nachhinein dann eingereicht, Belege ausgefüllt usw. und dann kriege ich das Geld auf mein Konto überwiesen. Dies sind ungefähr monatlich ca. 20-30 Euro die ich da teilweise vorstrecken muss. Ich weiß das bei anderen Betriebsräten dieses wesentlich unkomplizierter geht ;-) und ich denke bei einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern muss es auch möglich sein dem Betriebsrat Briefmarken zur Verfügung zu stellen.

    Nun habe ich beim AG angefragt und als Antwort bekommen: "Kaufen Sie sich einfach die Briefmarken und reichen Sie die Rechnung - wie üblich - in der Buchhaltung ein bzw. rechnen den Betrag über die Handkasse ab. Sie wissen ja, wie es funktioniert."

    Joooooooooooah: NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ :P

    Habt Ihr eine Idee wie ich jetzt vorgehen könnte? Bin etwas überfragt ehrlich gesagt. Denn so geht das schon mal überhaupt nicht - meiner Meinung nach....

    Hallo Zusammen,

    die Richtlinien für § 100 sind mir absolut bewusst ;) ein Kollege (sehr AG nah) eher weniger. AG meinte PA müsste eine außerordentliche Sitzung sofort durchführen, da Neukunde mit neuem evtl. neuen Mitarbeiter zu uns (Sozialdienstleister) wechseln möchte. Und das muss ganz schnell passieren ansonsten entscheidet sich der potenzielle Neukunde vielleicht für ein anderes Unternehmen. Mein Kollege hat an dem Tag den Vorsitz des PA gemacht, da ich auf Fortbildung war und er 2.Stellvertreter ist.BRV war nicht da, krank. *Zackizack* gesagt getan sofort Leute zusammen getrommelt: Schwubst Einstellung nach § 100 bewilligt. Schließlich ist es ja eine Notsituation. So nun bin ich wieder da und kriege Puls :P schließlich war der Kollege im Februar gemeinsam mit mir auf einer 5 Tages Schulung extra zum Thema: Personelle Angelegenheiten. Nun möchte ich auf gar keinen Fall das unter den Tisch fallen lassen. Ich möchte es thematisieren (Kollege kommt aber erst nächste Woche aus dem Urlaub zurück). Deshalb wollte ich mal Eure Meinung gerne wissen, wie Ihr reagieren würdet.

    Ich dachte daran, dem Kollegen nochmal an die Schulung zu erinneren und fragen ob er nicht wisse das er entsprechend Handeln muss. Die anderen 3 Kollegen (ungeschult) waren einfach Naiv und haben ihm geglaubt und deshalb entsprechend mitabgestimmt. Das ärgert mich natürlich extrem. Möchte nicht dass das jetzt regelmäßig passiert.

    Bin auf eure Antworten sehr gespannt :-)

    Wir hatten auch schon mehrere Klausurtagungen und sogar einen Mediator... bringt nichts. Wenn das Rollenverständnis der BRM so extrem auseinander geht...

    Geh regelmäßig auf Schulungen und beiß Dich weiterhin durch.

    Wie ist denn das bei Verhandlungen mit dem AG, Monatsgesprächen, Betriebsversammlungen... ???

    Hey MP,

    jupp: ich kann deinen Ärger und Frust sehr gut verstehen. Bei uns im Gremium (13 BRM) ist es ähnlich. Alle wollen alles wissen, kontrollieren und bestimmen. Aber die Arbeit soll doch bitte im BR Büro bleiben. Veränderungen und Transparenz ausdrücklich gewünscht, doch das gilt ausschließlich einseitig. Der BRV und ich sind beide freigestellt. Wir sind zu 3. und machen die Arbeit, das Denken usw für alle. Fragt man die anderen nach Vorschlägen oder heißt es "da müssen wir Informationen einholen, wer macht das?" heißt es immer: "Wieso gibt doch die beiden Freistellungen. Und außerdem haben wir doch den BA." Was letztlich auch heißt das wir es machen. Wir sind im BR Büro zum Glück sehr gut organisiert und verstehen uns sehr gut, anders wäre es wohl langfristig nicht tragbar. Doch wenn einer von uns krank oder im Urlaub ist (so wie jetzt, ich bin für 3 Wochen alleine), ist man ziemlich am ackern. Dann Zeit und Ruhe für Mitarbeitergespräche zu finden ist es schwierig. Und ich möchte trotz des Alltagsgeschäfts für die Mitarbeiter da sein.

    "Wir" (unsere Fraktion, knappe Mehrheit) geht nun den Weg: Wir gehen ausschließlich das an, was wir zu 3. bewältigen können. Wir sind 7 in unserer Fraktion. 3 BRM davon "aktiv" und stetig § ständig am Arbeiten. Der Rest trägt (meistens) unsere Arbeitsweise und Entscheidungen mit. Es ist sehr beschwerlich. Denn wir können uns auf niemanden absolut verlassen, außer auf unserer dreier Team.

    Für Dich MP stelle ich mir das besonders hart vor. Hast du denn NIEMANDEN in deinem Gremium der wenigstens etwas sich mit Dir austauscht und wenigstens teilweise unterstützt? Wie groß ist euer BR?

    Halt weiterhin die Ohren steif - ich sage mir immer "MUT TUT GUT - und egal wie: wir gehen FÜR unsere Kolleginnen und Kollegen weiterhin VORWÄRTS :-)

    Hihiiiiiiiiiii :D das wäre wirklich lustig...

    Wir werden am Freitag in der Zentrle kontrollieren. Der AG hat von uns natürlich bereits die fristgerechte Anmahnung bekommen und die Erinnerung von unserem gefassten Beschluss von anfang Feb. - wenn bis einschließlich Freitag die Kameras nicht abgebaut sein sollten, kriegt unsere Anwältin sofort grünes Licht und gehts...... 8)

    Soooo MOIN Zusamen :!:

    Betriebsvereinbarung zur Videoüberwachung in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt korrekt Arbeitnehmerfreundlich erstellt. Arbeitgeber vorgelegt. Nochmal Rücksprache gehalten. Dann gestern getroffen zur 1.Verhandlung.

    Arbeitgeber zeigte sich von Beginn an ziemlich "zickig" und stur. Kein Entgegenkommen, 24 Stunden - bei allen Kameras. Schließlich wurde mal Bargeld von einem Mitarbeiter geklaut. Und Computer könnte man ja auch während der Arbeitszeit klauen, gibt ja viele "solcher" Mitarbeiter..... Hmmmmmm??????

    Kurz um bekommt nicht das was er will: Verhandlung abgebrochen. Keine Einigung in Sicht. baut Kameras wieder ab. Und will dann eine Alarmanlage einbauen (das auch hier der BR Mitbestimmungsrechte hat, haben wir ihm mal (noch) nicht verraten) :P

    Moin BRintessin,

    Begründung vom AG zu viele Einbrüche in den vergangenen Jahren im Lager (Erdgeschoss) und in der 1.Etage (wo die Büros sind) 2 kostenspielige Fehlalarme der Alarmanlage die mit einem Polizeiteinsatz verbunden waren. AG möchte sein Eigentum schützen und zwar am liebsten 7 Tage, 24 Std. die Woche. Wir sind natürlich DAGEGEN. Und werden hier nicht zustimmen. Wir sind gerade in Verhandlungen für eine entsprechende BV. Mal sehen was dabei rauskommt.

    Und JA Du hast recht... mit solch einem "Blödsinn" muss sich Rechtsanwalt und Betriebsrat rumschlagen. Wir haben sicherlich (BR erst seit Nov.´13) andere große Baustellen. Aber "AG is waching AN" geht einfach gar nicht... also müssen wir einfach intensiv und zügig arbeiten - im Interesse aller KollegInnen.

    Hallo Zusammen,

    folgendes: In der Firma finden überwiegend interne Fortbildungen statt. Die AN dürfen sich selbst für die Fortbildungsangebote entscheiden und eigenständig anmeldne. Diese finden meistens an den Wochenenden (wo die AN in der Regel sonst frei haben) statt. Die Nachfrage ist sehr groß und die wenigsten AN bekommen einen Platz in den Fortbildungen. Hier gilt die Regel "wer zu erst sich anmeldet, der wird gebildet..." ;-) Fehlt man unentschuldigt, werden einem von seinem Gehalt 40 € abgezogen.

    Selbes gilt für die Dienstbesprechungen (diese sind freiwillig), meldet man sich an und bleibt man dann fern, gilt auch hier die Regelung: Fernbleiben= Strafzahlung.

    Leider konnte ich rechtlich hierzu nichts finden.... Finde nur immer etwas über längere Aus- und Weiterbildungen. Bei uns geht es aber um teilweise Veranstaltungen die nur 2 Std. gehen.

    Bei der Nutzung der Dienstfahrzeuge (werden Klienten gefahren) gilt ähnliches. Nutzt man einen Firmenfahrzeug (nutzen die ausschließlich für Dienstfahrten) heißt es auf einmal "Fahrzeuge sollen immer aussehen wie frisch vom Band gelaufen... Verunreinigungen sind vom Fahrer umgehend nach der Fahrt zu säubern. Das Fahrzeug ist dem nächsten Fahrer frisch zu hinterlassen."

    • Auf gelistet sind welche Gegenstände im Fahrzeug vorhanden sein müssen.
    • Material was im Fahrzeug nicht vorhanden sein darf ist aufgelistet (Duftbaum, Unrat jeglicher Art)
    • Fahrzeug soll "technisch und optisch in Schuss gehalten" werden
    • nicht behobene Verunreinigung auf Kosten des Fahrers beseitigt, Pauschal mit Abzug von 25 Euro von der Gehaltsabrechnung

    Im BR versuchen wir diese Strafzahlungen zu prüfen, natürlich möchten wir wenn es irgendwie geht diese abwehren.... Ich denke bei der "Dienstfahrzeug" Geschichte werden wir nach § 87 sehr gute Chancen haben... aber in den anderen Punkten bin ich mir sehr unsicher.

    Ich würde mich sehr über Euer Feedback freuen.

    Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe und später einen entspannten Start ins Wochenende.

    Hallo Zusammen,

    zum Ende dieser Woche wollte ich Euch erzählen wie es nun ausgegangen ist mit der Videoüberwachung... Nach so viel hin und her.... Ist nun der AG bereit eine BV abzuschließen. Und bis dahin nimmt er die Kameras außerberieb.

    Da kann man doch (ent)spannend in die nächste Woche blicken... ;)

    Hallo Zusammen,

    also ich habe mich gar nicht verbindlich für eine bestimmte Fortbildung angemeldet, sondern nur allgemein angefragt und dann die Antwort bekommen.

    Bei uns sind generell sehr viele interne Fortbildungen, da wir ein Tochterkonzern einer großen deutschlandweiten ambulanten Pflegegruppe sind. Daher sind so wieso immer zu wenigt Teilnehmerplätze, es gilt: wer zu erst sich anmeldet, kriegt den Platz. Ansonsten: Pech gehabt. Darf ja nicht mal an den Erste-Hilfe-Schulungen teilnehmen (die finden bei uns auch intern statt). Begründung: Mir werden tätigkeitsspezifische Fortbildungen (Betriebsratsschulungen) gewährt, mehr steht mir in meiner derzeitigen Tätigkeit nicht zu. Wenn ich in meiner Freistellung wieder in den Beruf zurück gehe, hätte ich dann definitiv von heute auf morgen ein Problem: Keine aktuelle Erste-Hilfe- Schulung, nicht mehr auf dem aktuellen Stand, dadurch könnte ich die Klienten nicht mehr angemessen unterstützen, beraten und begleiten. Gesetze, Hilfsangebote etc. : die Welt dreht sich weiter ;) und ich möchte TROTZ meiner Freistellung nicht benachteiligt werden und weiterhin mich "mitdrehen"....

    Hallo Zusammen,

    also AG ist dem nicht nachgekommen (Kamera abkleben). Gestern haben wir erneut Beschluss gefasst, AG aufgefordert dem nachzukommen. Heute morgen nach Gespräch mit AG gehabt. Sein Rechtsanwalt hätte ihm gesagt es reiche aus die Mitarbeiter in der Zentrale darüber zu informieren, dass die Kamera nicht aufzeichnet (90% der Mitarbeiter arbeiten im Außendienst) und das Kabel ausstecken ausreicht. Ein Abkleben der Kameras ist nicht notwendig und hat der AG auch weiterhin nicht vor. Betriebsvereinbarung ist gewünscht, am liebsten schon heute *haha*. Unsere Forderung: Kamera muss eindeutig abgeklebt werden, dass für jeden ersichtlich ist: sie kann nicht aufnehmen. Und zwar solange, bis AG und BR eine entsprechende Betriebsvereinbarung abgeschlossen haben. Doch.... da der AG nicht nachgeben will (obwohl wir schon ihn nicht zwingen die abzubauen)

    Nun heißt es wohl oder übel: Außerordentliche Sitzung diese Woche noch und unsere Rechtsanwältin damit zu beauftragen.

    Hallo Zusammen,

    ich bin seit einem knappen Jahr freigestelltes Betriebsratsmitglied (Vollzeit). Natürlich möchte ich mich weiterhin in meinem erlernten Beruf weiterbilden. Also habe ich mich für eine interne Fortbildung interessiert....

    Folgende Rückmeldung von der Abteilungsleiterin (zuständig für Fortbildungen bekommen: "...Wie mir von der Geschäftsführung mitgeteilt wurde, sind Sie für die Betriebsratstätigkeit zur Zeit freigestellt und besuchen in diesem Rahmen auch tätigkeitsrelevante Weiterbildungen. Nach Beendigung Ihrer Betriebsratstätigkeit, würden wir uns freuen sie wieder bei den internen Fortbildungen begrüßen zu dürfen."

    Muss ich wohl jetzt (mal wieder) freundlich mit dem BetrVG winken :P

    Hab Ihr mit solchen Schwierigkeiten als freigestellte BRM auch zu kämpfen?

    Die Sache ist die....

    wie sollen wir das kontrollieren das die Kamera "nur so" da hängt? Kabel ein und ausstöpseln ist ja fix gemacht... Es ist nicht erkennbar ob die Kamera aufnimmt oder nicht. Sie wurde nicht abgeklebt/ zu gehangen wie vereinbart (war ein entgegenkommen für Abbauen bis BV).

    Rechtsanwältin sagt auch, heute Beschlussfassung: einstmalige Verfügung - fertig.

    Eine Kamera filmt 24 Std. oben den Eingangsbereich, zzgl. Eingang des Behinderten- WC und des Herren-WC . Den Kompromissvorschlag vom BR hat der AG abgelehnt, bzw. ist dem nicht nachgekommen. Als wir das bemerkten (gestern) haben wir 1. das Gespräch gesucht und 2. schriftlich nochmal zur Nachbesserung aufgefordert --> dem wollte/ konnte der AG nicht nachkommen.

    So sieht es leider aus. Wir sind ja wirklich kompromissbereit und wohlwollend, aber irgendwann ist auch mal Ende im Gelände..... Hätten es gerne anders lösen wollen :(

    Moin Zusammen,

    also: AG hat sich an Absprache nicht gehalten.

    Eigentlicher wollte der BRV heute auf der Sitzung eine Duldungsvereinbarung dazu beschließen.

    Ich hoffe das ich unsere Fraktion (knappe Mehrheit 7 zu 6) überzeugen kann, dass eine Duldungsvereinbarung jetzt nicht mehr angemessen ist. Klar Ziel: Betriebsvereinbarung.

    Doch bis dahin: Kameras abbauen - ohne wenn und aber.

    Warten gerade auf den Rückruf der Rechtsanwältin.

    Ich finde es einfach respektlos, Geschäftsführung redet von kooperativer Zusammenarbeit... aber letztlich heißt das aber auch das der AG sich an Vereinbarung halten muss. Ich hoffe sehr, dass wir jetzt nicht nachgeben - nur weil der AG sagt, "War uns nicht möglich. Wäre zu großer Aufwand für uns gewesen. Die Kameras hängen so hoch... da müssten wir erstmal eine Leiter organisieren...." *tzzzzzzzzzzzzzzz* :shock: