Beiträge von Der Nordfriese

    Hallo albarracin,

    ich schätze ein umfassendes Wissen sehr, aber der hier wieder mal, drohend erhobenen Zeigefinger

    was soll das ?

    hätte auch anders aussehen können.


    Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt, aber bei Umstrukturierungen geht es in den meisten Fällen um den Abbau von Arbeitsplätzen. Hier geht es im ersten Schritt darum zu identifizieren, welche MA hierfür in Frage kommen.

    Dass dabei auch eine Schwerbehinderung eine nicht unwichtige Rolle spielt ist hier wohl jedem klar.


    Die von dir aufgeführten §§ sollte auch jeder BR bei seinen Überlegungen über eine soziale Auswahl, mit einbeziehen.

    Wenn dann eben ein MA mit GdB in der sozialen Auswahl enthalten ist, müssen diese §§ mit beachtet werden.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass der AG versuchen wird, die MA, die an der Vertrauensarbeitszeit teilnehmen wollen, aus der Zeiterfassung herauszunehmen.

    Es ist allgemein bekannt, das Arbeitnehmer ohne Zeiterfassung erfahrungsgemäß mehr Stunden arbeiten als sie leisten müssten. Hier hat der AG einen einseitigen Vorteil weil Stunden ohne Bezahlung geleistet werden.

    Da sind meiner Meinung nach 5% als Zuschlag nicht ausreichend.


    Ich würde eine solche BV nur abschließen, wenn weiterhin alle Stunden aller MA lückenlos dokumentiert werden.

    Du brauchst keine Einladung, Du kannst auch ohne Einladung teilnehmen - und zwar völlig unabhängig von den behandelten Themen

    Das stimmt so ohne Einschränkung, aber in der momentanen Situation wo immer mehr Sitzungen virtuell abgehalten werden, benötige ich zwingend eine Einladung um überhaupt einen Link bzw. Zugangsdaten für die Teilnahme an der jeweiligen Sitzung zu haben.


    Also mit Nachdruck, wie schon beschrieben, auf den BR einwirken.

    Wenn es noch mehr Fragen gibt, dann schreibt


    Arbeitsbeginn und Laden 6 - 7 Uhr

    Hallo Torsten,

    Wie ist diese Zeit zu bewerten bzw. dass das Arbeitszeit ist, ist mir klar, aber wie muss der Tachograph eingestellt werden?


    Ansonsten, danke für deine vorerst ausführliche Antwort.


    Ich werde das Morgen mit in unsere BA/PA-Sitzung nehmen und schauen, ob uns diese Informationen ausreichen.

    Wenn neben dem Fahren auch noch gearbeitet wird gelten beide Gesetze/Verordnungen

    Genau das ist der Knackpunkt, unsere Fahrer führen Silotransporte und das Be- und Entladen gehört dazu.


    Der eine stellt den Tachographen auf Pause und Entlädt sein Fahrzeug, der andere stellt es auf was weiß ich denn, jedenfalls wird das Be- und entladen als Arbeitszeit gesehen, hat aber Einfluss auf die Lenkzeiten, je nach Stellung auf dem Tachographen. und dass ist unser Problem, das wir momentan nicht aufgelöst bekommen.

    Aber wie gesagt, wir schauen mal, wie weit wir mit den bisherigen Infos kommen.

    Hallo zusammen


    Wir sind ein Unternehmen ohne Tarifbindung.

    Ich danke euch für die Informationen zu den speziellen Gesetzen, die hier Vorrang haben.

    Das Gremium war immer der Auffassung, das man die Lenkzeitenverordnung und das Arbeitszeitgesetz zusammen betrachten muss, wenn ich jedoch nun lese, dass ein spezielles Gesetz Vorrang hat, wird das ganze schon erheblich durchsichtiger.


    Der Link von Chris hat mich schon ein gutes Stück weitergebracht.

    Hallo Chris,

    vielen Dank, das hilft schon einmal beim Verständnis weiter.


    Hallo Markus,

    einer der alten BR-Mitglieder kann da auch Auskunft geben, ist aber eben auch Fahrer und da hatten wir ja schon unterschiedliche Auffassungen, was die entsprechenden Zeiten betrifft, wir hatten sogar schon unseren Logistikverantwortlichen hierzu befrag aber kein befriedigende bzw. erschöpfende Auskunft erhalten.


    Daher meine Frage nach einem Balkendiagramm für z.B. einen Monat in dem die Lenk-, ruhe- und Arbeitszeiten gemäß der entsprechenden Gesetzt und Verordnungen abgebildet sind.

    Hallo zusammen,

    wir benötigen einmal qualifizierte Unterstützung.

    Im Unternehmen hatten wir bis vor Kurzem einen Betrieb, in dem alle unsere Lkw-Fahrer zusammen gefasst waren. Hier gab es einen eigenen BR.

    Nun ist auf Grund von Umstrukturierung dieser Betrieb in den Hauptbetrieb aufgegangen.

    Der BR des Hauptbetriebes musste nicht nie mit dem Thema des Zusammenspiels von Lenkzeiten, Arbeitszeitgesetz und Ruhezeiten auseinandersetzen.

    Wenn wir heute 3 Fahrer fragen wie das funktioniert, dass man das Maximum an Stunden fahren kann ohne mit den entsprechenden Gesetzen in Konflikt zu geraten, bekommt man 4 Antworten.

    Vielleicht ist ja ein Spezi hier im Forum, der uns das einmal näher bringen kann, am besten auch noch unter Einbeziehung der Möglichkeit, an Wochenenden zu fahren.


    Das non plus Ultra wäre eine grafische Darstellung als Balken.


    Ich danke euch schon mal für die Unterstützung.

    Es kommt natürlich auch auf die verwendete Software für die Videokonferenz an.


    Wir verwenden MS Teams, das kann auf jeden Endgerät (Laptop, Tablett, Smartphone) installieren und ist somit von überall nutzbar.

    Wenn nicht jedes BRM mit entsprechenden Endgeräten ausgestattet ist, besteht bei uns die Möglichkeit, Videokonferenzräume auch für Teams-Besprechungen zu nutzen, hier finden sich dann an einigen Standorten immer einige wenige KollegInnen, coronakonform zusammen.

    Man könnte das MS-Teams auch auf dem Privaten Endgerät installieren, Smartphone und Tablett, kostenlos über die entsprechende App und kann dann auf darüber an der Sitzung teilnehmen.


    Bei uns funktioniert das ohne größere Problem.

    Disziplin während der Sitzung muss selbstverständlich sein, denn bei so einer digitalen Sitzung können nicht alle durcheinander quatschen, ohne dass es zu Problemen kommt.

    Außerdem gibt es ja auch noch den Anspruch nach §616 BGB

    Ja aber nur, wenn dieser § nicht im Arbeitsvertrag ausgeschlossen wurde, was bei sehr vielen Unternehmen nun schon der Fall ist.


    Was erreiche ich denn, wenn ich mich als AG auf die Hinterbeine stelle und sage, ich zahle erst, wenn du, lieber AN, mir das Schreiben vom Gesundheitsamt vor legts?


    Ich habe nicht nur verärgerte MA sondern der MA wird sich auch sagen "Lieber AG, komm du mir noch mal und du willst aus meiner Schüssel saufen, dann halte ich den Deckel zu" will sagen, der AG kann ja auch mal was vom AN wollen wo er auf dessen Wohlwollen angewiesen ist etwas freiwillig eine Schicht übernehmen, aus dem Frei holen etc..

    Gerade in solchen Fällen haben so manche AN ein Gedächtnis wie ein Elefant.

    Der Kollege muß aber doch irgendein Schriftstück vom Gesundheitsamt darüber haben, dass er überhaupt in Quarantäne ist. Dieses Schreiben muss er dem Arbeitgeber dann erst mal als Nachweis vorlegen.


    Das ist schon klar, es kann jedoch nicht sein, dass der AG dem AN die Lohnfortzahlung aussetzen will, solange ihm dieses Schreiben nicht vorliegt.

    Ich bin der Meinung, hier sollte der AG den Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen.