Beiträge von Der Nordfriese

    Das ist ja auch immer das problem, was ich habe. Privat machen sie alle Tests, die notwendig sind, und beruflich erstmal dagegen...

    Da würde ich die entsprechenden MA mal fragen warum sie in der Freizeit bereitwillig Auskunft über ihren Impfstatus geben oder sich testen lassen und wenn es um die Arbeit geht, grundsätzlich dagegen sind.


    Gerade heute war in der presse zu lesen, dass es im Infektionsschutzgesetz eine Änderung gibt.

    In bestimmten Berufsgruppen (Kita, Schule, Pflegeberufe) darf der AG sehr wohl die entsprechenden Fragen stellen.

    Bei uns wurden auch vor kurzem diese Untersuchungen vorgenommen.

    Es wurden keine Nachweise (negativer Test, Impfnachweis) von den MA eingefordert, denn damit würde ich die übrigen MA von dieser Untersuchung ausschließen, was ich als nicht zulässige ansehe.


    Das Team, das die Untersuchung durchführt kann sich durch genügend Abstand, das Tragen von Masken für alle im Raum befindliche Personen sowie durch desinfizieren der Geräte für die Untersuchung, schützen.


    Das sollte genügen.


    Fragt doch mal nach, warum das so sein soll, dann könnt ihr da auch fragen warum das mit den entsprechenden Maßnahmen nicht gehen sollte.

    Verhaltenskodex

    So etwas haben wir auch, wir hatten auch schon mal Leitlinien.

    Das ist nach meiner Meinung das Papier nicht wert, auf dem es steht, weil da nicht Nachhaltig mit umgegangen wird.

    Pöbelt ein MA herum, hat das in den meisten Fällen Konsequenzen, passiert das gleiche durch eine Führungskraft, wird höchstens mal der gesagt: "Du, du, du, das darfst du aber nicht, mach das bitte nicht wieder."

    Redet als BR mit der Geschäftsführung, denn die sind euere Ansprechpartner.

    Macht ihnen klar, dass eingeschüchterte und ängstliche MA auch demotiviert sind und über kurz oder lang die Arbeitsleistung unter dieser Situation leiden könnte.

    Gegen den Leiter der Produktion könnt ihr als BR nach meiner Ansicht nichts machen, denn seinen Vorgesetzten kann man sich halt nicht aussuchen.

    Wie gesagt, hier hilft nur reden.

    Vielleicht bei der GS-Leitung mal anfragen ob es nicht möglich wäre, den Leiter der Produktion zu einem Coaching für Mitarbeiterführung zu schicken.

    Hallo Stempelkissen,

    wir haben im März diesen Jahres eine BV Unterweisungsmanager abgeschlossen.


    Bei unserer flächenmäßigen Struktur habe wir im Intranet eine Portal eingerichtet, in dem die entsprechenden Schulungen eingestellt werden. Es gibt Pflicht- und freiwillige Schulungen. Für die Pflichtschulungen bekommen die jeweiligen MA eine Mail, wenn eine Schulung eingestellt wurde. Die Schulungen finden während der AZ statt.

    MA die keine Zugang zu einem Bildschirmarbeitsplatz haben, werden durch den Vorgesetzten unterstützt.

    Werden Pflichtschulungen durch die MA nicht durchgeführt, wird mit Beteiligung des BR Klärung herbei geführt.

    Keine Leistungs- u. Verhaltenskontrolle.

    Datenschutz beachten in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten.

    Teilnahmebestätigungen werden im gesetzlich zulässigen Rahmen gespeichert.


    Pflichtschulungen sind bei uns Compliance-Schulung, Kartellrechtsschulungen und gesetzlich vorgeschriebenen Themen.

    Hallo Kleinauge,


    auch wir haben Führungskräfte von unserer ausländischen Konzernmutter.

    Unseren MA wurden auf Kosten des AG Englischkurse gewährt.

    Die Führungskräfte wurde durch unsere Personalleiterin im deutschen Arbeitsrecht geschult (was auch bei so mancher deutschen Führungskraft nötig wäre).

    Wenn wir als BR Themen mit den ausländischen Führungskräften haben, besprechen wir das entweder auf deutsch, wenn die jeweilige Führungskraft das den auch versteht oder wir versuchen unser Glück mit Englisch oder einem Gemisch aus beiden Sprachen.

    Wir haben auch den Führungskräften klar gemacht, dass die Beteiligung des BR so früh wie möglich erfolgen sollte, damit es kein böses Erwachen gibt, wenn es entsprechende Themen gibt. Wenn wir halt nicht so eingebunden werden, wie es sei soll, dauert das halt. Ich hatte da auch schon mal erschrockenen Gesichter vor mir, als es um das Thema SAP HANA ging und ich angemerkt habe, ohne BR.Zustimmung keine Einführung und dass sowas schon mal 1 bis 2 Jahre dauern kann, bis eine entsprechende BV unterschrieben ist.


    Macht eure GF/Personalleitung darauf aufmerksam, wo ihr die entsprechenden Themen seht und es keinen Welpenschutz für die ausländischen Führungskräfte geben wird, nur weil die ja das deutsche Arbeitsrecht nicht so kennen würden.

    Da liegt dann der Ball im Spielfeld des AG.

    Wer dann evtl. die ganze Woche auf Seminar oder bei einem Kunden ist, ist definitiv verhindert.

    Seminare waren ja bei mir als Verhinderungsgrund genannt und da wir als BR alle 4 Wochen tagen und als BA alle 2 Wochen, und beides an festgelegten Wochentagen, kann ich sehr wohl als AG und auch als BRNM die Termine bzgl. der Arbeit planen.

    Von daher sehe ich es bei ihm nicht soooo kritisch

    Genau Markus, das Thema werde wir auch in der nächsten BR-Sitzung besprechen, da sich nun sogar ein Teilfreigestelltes BRM abgemeldet hat, ich könnte echt k...en. Zumal ich gehofft hatte, dass das BRM mich mal beerben würde und das Amt des BRV übernimmt.


    Gerade wenn eine BR-Sitzung in eine langfristig geplante Dienstreise fällt

    Ich wage mal zu behaupten, die Termine des BR bzgl. der Sitzungen sind längerfristig geplant (seit März 2020).

    Hallo rtjum,


    ich glaube, wird haben ähnliche Situationen, auch wir haben unsere BR-Sitzungen und auch die BA-Sitzungen für die gesamte Amtsperiode geplant und dem AG dieses so mitgeteilt.

    Trotzdem wird keine vernünftige Personalplanung gemacht, so dass es immer wieder vorkommt, das sich BRM wegen Unterbesetzung/viel Arbeit abmelden.


    Daher lade ich nur ein EBRM ein, wenn ein tatsächlicher Verhinderungsfall vorliegt (Urlaub, krank, Seminar).

    Selbst eine Dienstreise sehe ich nicht als Verhinderung da auf Grund unserer Terminplanung auch diese Dienstreisen nicht vom Himmel fallen.


    Mir kommt es immer wieder so vor, als ob die Termine zu den Sitzungen so überraschend kommen wie Weihnachten oder Neujahr.

    Hallo Markus,

    ich habe seinerzeit und auch nachher mehrfach mit der Personalleitung gesprochen und meinen Unmut über die Situation kundgetan und auch durch die Blume zu verstehen gegeben, dass ich das als Behinderung der BR-Arbeit betrachten würde, zumal dem BR zugesichert wurde, dass es keine Probleme bzgl. der Teilnahme an den Sitzung geben würde.


    Meine BR-Kolleg*innen wissen alle, dass ich eine Verhinderung aus Gründen, die nicht Krankheit, Urlaub oder Seminar heißen, nicht als solche behandle.


    Ich bleibe weiter bei meinem Vorgehen, der entsprechenden Verhinderungsgründe.


    Ich muss allerdings auch sagen, bisher gab es noch nie einen Fall, dass der AG einen Beschluss des BR angefochten hat. Es ist vielmehr so, dass wir vieles mit der Personalleitung besprechen, für das wir später keinen Beschluss benötigen und dazu zählen auch Seminarbesuche oder das hinzuziehen eines Anwaltes wenn es mal komplizierter wird.

    Ich sehe das ähnlich wie der Mann mit der Ledertasche.

    Da wir als BR seit unserer letzten Wahl die Termine der BR-Sitzungen und des BA fest eingetacktet haben und die Termine im Unternehmen bekannt sind, liegt es in der Verantwortung des jeweiligen Vorgesetzten, zu den entsprechenden Terminen für Ersatz zu sorgen, der die Arbeit der BRM erledigt. Da wir aber ständig am Limit arbeiten und der AG auch nicht gewillt ist, Abhilfe zu schaffen, werde ich kein Ersatzmitglied einladen, wenn das reguläre BRM sagt, ich muss arbeiten, wir haben soviel zu tun.


    Soll der AG mal kommen und einen Beschluss anfechten dann muss er durch Schmerzen lernen was es heißt nicht für eine korrekte Personalplanung zu sorgen.

    Hallo zusammen,

    ich bin nicht so technikaffin, wie so manch ein anderer hier, vielleicht ist das eine Ursache, warum ich Hybridsitzungen vorerst nicht zulassen möchte, was aber letztendlich das Gremium entscheidet, wenn es über die geänderte GO abstimmt.


    Ich bin mir jedoch mit meiner BR-Kollegin, mit der ich dieses vorbereite einig, dass wir die Sitzungen des BR`s vorzugsweise in Präsenz abhalten werden um einige Kolleg*innen auch wieder mal aktiv in einer Sitzung zu haben.

    Glaub mir, ich habe in den letzten Monaten alles gesehen. Von BRM die in der Videokonferenz an ihrem Arbeitsplatz sitzen und wo dann jemand in den Raum kommt, BRM die nebenbei an einem anderen Monitor nebenbei irgend etwas anderes machen, bis zu BRM die man während der ganzen Videokonferenz nicht mehr zu hören bekommt.

    Bei einigen ist das Thema Videokonferenz zu einer Möglichkeit geworden, um nicht mehr die eigene Komfortzone verlassen zu müssen.

    Aber das ist meine Sicht der Dinge und auch die, einiger BRM, die sehr aktiv im Gremium mitarbeiten.