Beiträge von Der Nordfriese

    Hallo Marco,

    auch ich bin zeitweise im Home Office.

    Heute habe ich mich um die Vorbereitung der nächsten BA-Sitzung gekümmert.

    Da auch andere BRM (Urlaub; Bummeln oder LKW-Fahrer) zeitweilig nicht im Unternehmen sind und nicht alle Zugriff auf das Firmennetzwerk haben, habe ich im Share Point eine Teamwebsite für den BA eingerichtet und mit den erforderlichen Unterlagen versehen, damit wir dann alle Zugriff auf die Unterlagen haben, wenn wir die BA-Sitzung als Telefonkonferenz durchführen werden.

    Ladet zu einer BR-Sitzung ein.

    In der Einladung den Beschluss entsprechend formulieren.

    In der BR-Sitzung den Beschluss verlesen und entsprechend zur Abstimmung bringen und das Ergebnis entsprechend dokumentieren, im Protokoll und evtl. noch in einem gesonderten Schreiben. Das Abstimmungsergebnis nicht vergessen zu dokumentieren.

    Hallo Uwe,

    ich würde mir da keinen Kopf drum machen, geschweige denn mein Amt als Betriebsrat niederlegen.

    Wer wie du auch im Urlaub zu den Sitzungen geht, dem sei es doch bitte gestattet, wenn er in 6 Jahren lediglich an e Sitzungen nicht teilnimmt, weil es der Schichtplan nicht hergibt.


    Wenn das für das Gremium ein Problem ist, können die anderen BRM/BRV sich ja einmal kundig machen welche Auswirkungen das für dich haben kann.

    Ich sehe hier keine Pflichtverletzung deinerseits, also kein Problem.

    Wir haben hier eine Sondersituation, die nichts mit den Urteilen aus der Vergangenheit gemein hat.

    Wir müssen hier im Einzelfall zu Lösungen kommen, die dem Einzelfall gerecht werden.

    Wenn ein Unternehmen schließen muss, werden die MA entweder Urlaub oder Überstunden, im Rahmen eines Arbeitszeitkontos, abbauen, mit der Hoffnung, wenn es staatliche Hilfen geben wird, hier entsprechende Hilfen beantragen zu können.

    Alles das muss aber zu einem späteren Zeitpunkt, wenn wir wieder im Normalmodus fahren, geklärt werden.

    Hier haben nicht einzelne AN oder BR ein Problem, dieses Problem haben wir alle gemeinsam.

    Ich bin auch seit kurzen freigestellt.

    Ich habe auch schon früher gelegentlich im Home Office gearbeitet, das war früher kein Problem und heute auch nicht.

    Ich hatte hierzu ein entsprechendes Gespräch mit der Personalleitung, die sah da kein Problem und wenn ich im Home Office bin (gelegentlich) und es sollte doch etwas dringendes sein, kann ich innerhalt 1 Stunde im Büro sein.

    Ansonsten haben wir ja die gängigen Kommunikationsmittel die eigentlich ausreichend sein sollten.


    Wie Moritz schon schrieb, redet miteinander.


    Ich sage: Macht das unmögliche möglich, redet miteinander nicht übereinander.

    Hallo Tobias,

    wenn schon ein Ausschuss der aus 5 Personen besteht, auf Grund der von mir beschriebenen Umstände andere Wege geht als das Gesetz dieses vorsieht, wie sollte dann wohl ein BR, bestehend aus 15 Personen, eine BV abschließen? Etwa auch per Telko?

    Wir haben unser Vorgehen mit dem AG besprochen, der hatte uns nahe gelegt, wenn Möglich, dieses so zu machen wie wir es nun tun werden.

    Wir werden mit Sicherheit auch keine großen Dinge bearbeiten. Lediglich das dringend erforderliche wird per Telko gemacht (Dienstpläne z.B.) damit der Betrieb möglichst reibungslos weiter gehen kann.


    Wir sind uns alle einig, dass wir sobald wie möglich, den normalen BR-Betrieb, der dem BetrVG entspricht, wieder aufnehmen.


    Besondere Situationen erfordern besondere Vorgehensweisen.


    Ich wünsche allen Betriebsräten, in dieser Ausnahmesituation, alles Gute und bleibt gesund.

    :)

    Wir werden erstmals die Möglichkeit einer Telefonkonferenz für eine Personalausschusssitzung nutzen müssen.

    Die Mitglieder des Ausschusses sind über das gesamte Geschäftsgebiet verteilt, einige befinden sich im Home Office, zudem ist einigen strikt untersagt, Kontakt zu anderen Standorten aufzunehmen um eine mögliche Ansteckung untereinander zu minimieren.


    Für diese Telko nutzen wir einen kostenlosen Webdienst, die Zugangsdaten zum virtuellen Konferenzraum sind nur den Ausschussmitgliedern bekannt und werden auch erst kurz vor der Sitzung bekannt gegeben werden.


    Ich denke, dass ist bei der momentanen Situation die Alternative, um weiterhin als BR handlungsfähig zu bleiben.

    Nun ist es soweit.

    In Schleswig-Holstein werden ab Montag die Schulen und Kita`s geschlossen und die Ferien nach vorne verlängert.

    Hierbei handelt es sich um einen gesamtzeitraum von ca. 5 Wochen in der die Arbeitnehmer die Kinderbetreuung realisieren müssen.


    Hier kommt nun bei den MA und auch dem Gremium eine wichtige Frage auf:

    Kann mein AG verlangen, dass ich meinen Urlaub, den ich evtl. bereits verplant habe, es gibt ja noch mehr Ferien, für die Betreuung in dieser Sondersituation einsetze?

    Der § 616 BGB ist in unseren Arbeitsverträgen ausgeschlossen.


    Home Office ist nicht an allen Arbeitsplätzen möglich, zudem ist es so Adhoc nicht möglich die MA mit entsprechender Technik auszustatten.

    Mir stellen sich hier schon 2 Fragen:

    Warum hat der AG von einer Kündigung abgesehen?

    Was wird wohl mit dem nächsten MA passieren, der sich denkt, der Kollege hats versucht und hat weiter seinen Job, dann probiere ich es auch mal, der AG wird mir dann sicher auch nicht kündigen.


    Wenn der 2 Fall bei euch auftaucht und der AG kündigt dann, wie wollt ihr dann als BR entscheiden?

    Sorry,

    aber ich habe schon an so mancher Stimmauszählung teilgenommen auch auf Kommunaler ebene.


    Da liest jemand die Stimmzettel vor und auch nur die angekreuzten, dann sind da mehrere Schreiber (min 3) je Kandidat, die die Stimmen notieren, es wird immer in Blöcken vorgelesen und dann verglichen, gibt es Abweichungen, wird der letzte Block erneut vorgelesen bis alle Schreiber für den jeweiligen Kandidaten die gleiche Stimmenzahl notiert haben. Übrigens ich muss nicht X Kandidaten mal 3 Schreiber haben, sondern ein Schreiber kann für mehrere Kandidaten die Stimmen notieren.


    Dieses System hat sich bei uns gut bewährt.

    Hallo Kulum,

    ich hatte geschrieben

    du magst ja nicht ganz falsch liegen


    und ich hatte in der Ich-Form geschrieben.

    und auch folgendes

    ich denke Handy und Laptop sollten schon zur Standardausstattung eines BR gehören.

    stand in meinem Beitrag, wobei es hier auf das sollten ankommt.


    Wir haben ein BR-Büro, in dem wegen der Größe keine BR-Sitzung abgehalten werden kann.

    Betriebsversammlungen finden in der Regel in Räumlichkeiten statt, die nicht zum Betrieb gehören und da benötige ich die entsprechende Technik.


    Unser Betrieb ist nicht gerade klein, wir haben Standorte im gesamten norddeutschen Raum Ausschusssitzungen finden nicht immer am Hauptstandort (Sitz des BR) statt, gleiches gilt für BR-Sitzungen.


    Ja, während der Sitzungen wird nicht telefoniert, aber mit einem Handy habe ich die Möglichkeit, entsprechend schnell auf Anrufe zu reagieren.


    Man sollte einem BR die gleichen Mittel zugestehen, die auch anderen Personen auf entsprechender Ebene haben.

    Wenn ein BR aus 9 und mehr Mitgliedern besteht, dann sollten technische Mittel nicht das Problem für ein Unternehmen sein.

    Hallo Kulum,

    du magst ja nicht ganz falsch liegen mit deiner Aussage aber ich denke Handy und Laptop sollten schon zur Standardausstattung eines BR gehören. Ich befinde mich nicht immer in Reichweite meiner Stammrufnummer (Besuch von anderen Standorten, Sitzungen außerhalb des BR-Büros etc.) Eine Präsentation auf dem normalen Computer im BR-Büro, laufen zu lassen, wenn man gerade eine BR-Sitzung ausserhalb hat oder eine Betriebsversammlung abhält, ist auch nicht gut möglich.


    Daher sehe ich die entsprechenden technischen Geräte als Voraussetzung für eine reibungslose BR-Arbeit an.

    Hier muss und will ich dem Rabauken uneingeschränkt zustimmen.

    Auch ich nehme mein Ehrenamt sehr ernst. Ich bin immer für die Mitarbeiter*innen, die BRM und auch die Führungskräfte erreichbar, denn das Ehrenamt endet nicht, wenn ich die Türen des Betriebes hinter mir lasse.

    Ich bin seit Jahren technisch so ausgestattet, dass ich immer und überall mein Ehrenamt vollumfänglich ausführen kann.

    Club-Mate: Fasst im Gremium einen Beschluss, dass die BRM mit Diensthandy`s ausgestattet werden und du oder auch dein Stelli, mit einem Laptop, dass macht das Ganze dann, meiner Meinung nach Rund.


    @ Winfried: Urlaub tut not und krank ist krank aber wenn ich nicht gerade irgendwo an einem fernen Urlaubsort bin oder dermaßen krank, dass ich nun wirklich nicht kann, dann kann ich mich immer noch als Verhindert erklären.


    Übrigens: Selbst die Personalleitung und unser Aufsichtsratsvorsitzender rufen mich im Urlaub an, wenn etwas wichtiges zu erledigen ist, weil sie wissen, wie ich zu diesem Ehrenamt stehe.


    Aber auch als BRV muss man abgeben können und vertrauen in die übrigen BRM haben.

    Das mag daran liegen, dass bei internationalen Zusammenschlüssen von Unternehmen oft vergessen wird, dass die Gesetzt zum Schutz der Arbeitnehmer in Deutschland nun mal anders sind als z.B. in Skandinavien.

    Dass müssen die entsprechenden ausländischen Führungskräfte erst begreifen.

    War bei uns ähnlich.

    Da ist dann unsere Personalleitung eingeschritten und hat die entsprechenden Leute geschult.

    Auch Gespräche des BR mit den entsprechenden Führungskräften sollten geführt werden.

    Denn wenn die ausländischen Kollegen erst wissen, so einfach geht das in Deutschland nicht und wenn ich rechtzeitig mit der Interessenvertretung kommuniziere, dann ist man auf deutscher Seite auch nicht gleich auf Krawall gebürstet, dann kann man auch miteinander arbeiten.