Beiträge von Gismo

    Die GF droht offen dem BR bzw. möglichen Wahlvorstand damit. Das war gemeint. Er rennt natürlich nicht durch die Firma und erzählt es jedem.

    Wir haben die Aussage natürlich auch nicht schriftlich.

    Ich denke der Rückhalt für den BR ist ausreichend.

    Die Frage ist nur, was können wir tun. Natürlich können wir jetzt zum Anwalt rennen und sagen dass unser Chef sowas sagt. Aber so lange es nicht umgetzt wird sehe ich keinen Punkt zur Gegenwehr.

    Und wenn er es durchzieht, wird er sicherlich eine Ausrede haben warum das nichts mit der Wahl zu tun hat.

    Guten Tag Gemeinde,


    wir haben seit gefühlten Ewigkeiten einen BR für zwei Standorte. Diese Standorte sind weit mehr als 300km von einander entfernt. Genervt hat es schon immer. Da aber die alleinige GF immer in einem Standort war, hat uns das nicht gestört.


    Nun aber, gibt es in jedem Standort eine GF. Ebenso sind einige neue Standorte dazu gekommen. Was uns bestärkt hat, in jedem Standort einen BR zu gründen.


    Jeder Standort hat mehr als 100 Mitarbeiter.

    Die GF von dem Standort, welcher nun einen eigenen BR bekommen wrüde, hat dies bereits jetzt schon mitbekommen und droht offen mit:

    Stellenabbau (Auslaufen lassen der Verträge) und Kündigen der Leiharbeitsverträge, sowie die Verlagerung der Produktion ins Ausland (wir sind Weltweit aufgestellt) und den Fokus auf Werksverträge.

    Jetzt haben wir natürlich Angst. Was könnten wir nun tun? Wir empfinden es als sehr starke Behinderung der Wahl.

    Hey,

    ich würde sagen dass es erstmal zu klären gilt, warum diese sich so nicht mehr nennen sollen.

    Hat es was mit dem Auftreten der Firma zu tun? Corporate Design ist momentan ja bekannt wie nie.

    Also aus meiner Sicht, so lange sich vertraglich, fachlich und gehaltstechnisch nichts verändert, soll die Geschäftsführung ihre Stellen nennen wie sie wollen.

    Heute kam ein junger Mann in unsere Produktion und fragte:
    "Wo kann ich denn hier Bier kaufen?".

    Ich habe dem Mann dann freundlich geantwortet:
    "Hier gibt es kein Bier, das ist ein Saftladen!"

    Auch Mitarbeiter mit "AT Gehalt" sind eure Kollegen und es gelten die gleichen Bedingungen. Leg die Messlatte an ob diese Kollegen wahlberechtigt wären, dann sind es auch eure Leute und euer Zuständigkeitsbereich mit allen benötigten Infos um Benachteiligung etc. zu vermeiden.

    Ihr seid zur Geheimhaltung verpflichtet. Wo vor hat der AG Angst!!!

    Hallo,

    ich würde eine BV anstoßen. Einfach und kurz mit der Regelung, dass Mitarbeiter mit einer GEPLANTEN Abwesenheit >2 Monate entsprechend XYZ abgeben müssen.

    Man könnte es z.b. dort ergänzen, wo die private Nutzung geregelt ist.


    Thema durch.

    Guten Morgen,

    der BRV ist doch extra als Schnittstelle zwischen GF und BR gewählt wurden. Bei der Wahl bestätigt das Gremium dem BRV das Vertrauen. Damit sollte einem Gespräch nichts im Wege stehen.

    Man könnte ja die GF bitten wichtige Themen entsprechend nicht im den Gesprächen anzusprechen sondern immer parallel schriftlich. Vielleicht sogar vorher, damit man mit dem Gremium eine gemeinsame Richtung angeben kann.

    Ich finde es zeugt von mangelndem Vertrauen, wenn man den BRV das nicht machen lässt.

    Eine zweite Person würde ich wenn überhaupt unter dem Deckmantel "Schriftführer" mit in das Gespräch nehmen.

    Um deinem Amt als BR nachzugehen, bzw. dies zu können, kannst Du Zugang zu JEDEM Raum verlagen.

    Vorsitz und Stelv. sind keine "Bessergestellten" mit mehr Rechten. Der Zutritt kann Dir nicht verwehrt werden.

    Frage ist, warum willst Du da rein? Nimm es mir nicht krumm, aber wenn Du unten schon fragst ob man es gerichtlich erzwingen kann, sehe ich lediglich jemanden mit wenig Basiswissen der auf Krawall gebürstet ist. Vielleicht solltest Du einfach mal das Gespräch suchen, Zugang fordern und deine Rechte entsprechend mit Fakren belegen ohne einen Dritten damit zu beauftragen.

    Elektronische Schlösser sind erlaubt, entsprechend Datenschutz zu handhaben und am besten in eienr BV den Umgang regeln. Leistungsauswertungen etc. dürfen natürlich nicht erfolgen.

    Zitat von aus die maus:

    Schön für Whoepfner, dass sein AG ihm da seine berufliche Laufbahn freihält. Aber nicht alle AG mögen BR, die ihr Amt machen. Sven

    Über die Verteilung der 100% entscheidet der BR in Rücksprache AG. Also hättet ihr doch die Möglichkeit (gehabt).

    Alle anderen Antworten hast du ja schon gesehen.

    Auswertungen, Verhaltens- oder Leistungskontrolle

    Durch den Einsatz eines Zutrittkontrollsystems ist eine individuelle Verhaltenskontrolle i.S. des § 87 Abs.1 Nr.6 BetrVG technisch möglich. Personenbezogene Daten, die für eine Verhaltenskontrolle geeignet sind, dürfen nicht dafür verwandt werden, individuelle Eigenschaften mit Anforderungsprofilen zu vergleichen.

    Die Auswertung der Ereignisdaten erfolgt ausschließlich bei einem durch Tatsachen begründeten Verdacht einer Straftat nach Anordnung durch die Geschäftsleitung bzw. des zuständigen Bereichsleiters. Der Betriebsrat wird darüber unverzüglich informiert.

    Jeder anderweitige Zugriff auf die im System gespeicherte Daten und die Erstellung von Auswertungen mittels derartiger Zugriffe ist unzulässig.

    Der BR erhält gemäß § 80 BetrVG uneingeschränkt Einsicht in alle Auswertungen.

    Eine weitergehende Verhaltens- oder Leistungskontrolle findet nicht statt.

    Auf der Basis widerrufe ich natürlich meine Aussage. Aber wenn es dort so klar steht, frage ich mich warum die Frage überhaupt auftaucht.

    Moin,

    ich glaube Du machst einen Denkfehler.

    Es wird ja geregelt, dass der Kollege Zulagen bekommt wenn er 9 Monate im Betrieb beschäftigt ist / war.

    Frage: Ist bzw. war er 9 Monate im Betrieb beschäftigt?

    [A] Ja war er. Genau genommen zwei Jahre.

    Er fängt nach einer Unterbrechung (egal wie lange) wieder an zu arbeiten.

    Frage: Wie lange war bzw. ist der Kollege im Betrieb beschäftigt?

    [A] 2 Jahre + X Tage

    Edit: In meinen Augen spielt es keine Rolle wie lange eine Unterbrechung ist.

    Wenn Du den Kollegen in 40 Jahren fragst: Wie lange hast Du denn bei Firma X gearbeitet, wird dieser Antworten 2 Jahre. Nur weil eine Unterbrechung vorliegt vergisst man doch gewesenes nicht.

    Außerdem sehe ich diese Zulagen als Kompetenzzulage. Er wird ja in der Unterbrechung nicht all sein ganzes Können vergessen haben.

    Zitat von schwede12:

    Oh ich liebe den Humor der Deutschen und danke dem lieben Gott das ich in diesem Land nur arbeite und nicht leben muss!!!!!!!!!!!!! :P

    Ich werde mich jetzt nicht für meinen "Humor" entschuldigen. Lediglich geht es mir bei sowas darum, dass deine Antwort bei Google steht wenn jetzt jemand diese Frage eintippt.

    Zitat von Gismolino

    Hallo zusammen,

    Hallo - dein Name gefällt mir. :D

    Zitat von Gismolino

    Ein BR entzog mir, der BRV die Sitzungsleitung und forderte meine anwesende Stellverretung auf, die Sitzung zu Ende zu moderieren. Ich war in diesem Moment sprachlos und blieb stumm bis zum Sitzungsende.

    Ich kann mir gut vorstellen wie es in dem Moment bei euch in der Sitzung abging. Ich vermute auch, dass Du uns hier nicht alles sagst. Denn nur weil "Emotionsgeladenen Diskussion" entstehen, ist das kein Auslöser für sowas. Also muss was anderes passiert sein bzw. dein Auftreten an der Stelle falsch.

    Richtig wäre eigentlich gewesen, wenn dein StellV dich zur Ruhe gebracht hätte oder die Sitzung für paar Minuten unterbrochen hätte um Luft zu holen.

    Ein "normales" BR Mitglied kann Dir nicht einfach irgendwas entziehen - außer es artet wirklich in ein Extrem aus und der StellV toleriert das. Ich denke mal das würde jedes ArbG auch so sehen.

    Zitat von Gismolino

    Daraufhin zweifelten fast alle BR-Mitglieder (11er BR) am neuen Layout. Außerdem auch an der Idee zur Auflockerung der Betriebsversammlung, einer Art kleinen "Sketch", Spieldauer ca. 1-2 Minuten, zu spielen

    Wenn fast alle (von 11) daran zweifeln, dann wird wohl auch was dran sein. Auch ich - ohne das ich irgendwas über diesen Sketch weiß - habe eine ablehnende Haltung gegenüber deinem Vorschlag. Was ist wenn so ein Sketch genau das Gegenteil bewirkt und euch als Kindergarten da stehen lässt oder richtig schlecht ankommt? Wenn ihr unbedingt was neues auspobieren wollt, dann nicht 14 tage vor der Versammlung. Zeit ist ja wohl genug.

    Zitat von Gismolino

    Emotionsgeladenen Diskussion, es wurde eine bereits beschlossene Einladung zur Betriebsversammlung mit neuem Layout von einem BR-Mitglied in Frage gestellt.

    Gewöhnt euch das Diskutieren ab und beschließt die Dinge. Mehrheit gewinnt, so ist das nunmal. Wie schon gesagt - 14 Tage vorher ist viel zu knapp. Mit mehr Zeit hättest Du deine Kollegen überzeugen können etc. pp.

    Sorry wenn ich es so hart sage / sehe, aber in deinem Text erkenne ich auch Schuld von Dir. Mal davon ab dass wir nicht dabei waren und die Situation nicht einschätzen können und die Einladung und den Sketch nie gesehen haben.

    Hallo,

    ersteinmal glaube ich nicht, dass der Chef die Kosten dem Mitarbeiter abziehen darf. Denn es ist seine Pflicht es zu tun und dies gehört in die laufenden Ausgaben des Unternehmens. Diese Kosten müssen bei dem Einkauf / Produktneuentwicklungen in den Verkaufspreis mit einberechnet werden. Das ist wohl Wirtschafliches Basiswissen dass alle laufenden Kosten in die Angebotserstellugn mit einfließen und durch die Einnahmen gedeckt werden müssen. Personalkosten sind kalkulierbare laufende Kosten. Ende aus.

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    Gewerbeordnung
    § 108 Abrechnung des Arbeitsentgelts

    (1) Dem Arbeitnehmer ist bei Zahlung des Arbeitsentgelts eine Abrechnung in Textform zu erteilen. Die Abrechnung muss mindestens Angaben über Abrechnungszeitraum und Zusammensetzung des Arbeitsentgelts enthalten. Hinsichtlich der Zusammensetzung sind insbesondere Angaben über Art und Höhe der Zuschläge, Zulagen, sonstige Vergütungen, Art und Höhe der Abzüge, Abschlagszahlungen sowie Vorschüsse erforderlich.

    (2) Die Verpflichtung zur Abrechnung entfällt, wenn sich die Angaben gegenüber der letzten ordnungsgemäßen Abrechnung nicht geändert haben.

    (3) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ermächtigt, das Nähere zum Inhalt und Verfahren einer Entgeltbescheinigung, die zu Zwecken nach dem Sozialgesetzbuch sowie zur Vorlage bei den Sozial- und Familiengerichten verwendet werden kann, durch Rechtsverordnung zu bestimmen. Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber zu anderen Zwecken eine weitere Entgeltbescheinigung verlangen, die sich auf die Angaben nach Absatz 1 beschränkt.

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    Mal davon agesehen, dass 300 € bei 1000 Mitarbeitern wohl eine Witzpille sein sollte. Da kostet der Kugelschreiber für jeden Mitarbeiter mehr. Ab morgen alle mit eigenen Kugelschreibern?