Beiträge von xyz22

    Dass sich der Körper an die Schichten gewöhnt ist ein Irrglaube. Deine innere Uhr lässt sich nicht so einfach komplett umstellen. Unbestritten ist aber auch das es unterschiedliche Schlaftypen gibt (Nachtigallen, Eulen und Lerchen etc.)

    Solltest du eine "Eule" sein kommt die Dauernachtschicht deinem Schlaftyp entgegen.


    Nach neuesten Erkenntnissen sind die besten Schichtsysteme, diejenigen, die die Schlaftypen berücksichtigen. Wobei das ganze die Planung nur bedingt erleichtert.

    Ich bezweifle stark, dass ihr mit den paar Stunden einen Arbeitsausfall von 10% (Aktuell) in dem betroffenen Monat erreichen würdet, zumal auch hier alles erforderliche getan werden muss, um die Kurzarbeit zu vermeiden. Im Juli und auch im August wären es z.B. jeweils 3 Arbeitstage Ausfall bei 22 Arbeitstagen im Monat.


    Wie wäre es, wenn man den Kollegen zeitnah die Möglichkeit bietet, die erforderlichen Stunden vor- oder nachzuarbeiten?


    Somit ist denen geholfen, die keine Stunden haben oder ihre Stunden für private Termine benötigen. Und Freitags Mittag Feierabend finde ich persönlich nicht so schlimm.

    Bei uns hat es geholfen, zum Thema Datenschutz eine Inhouse-Schulung über 1,5 Tage zu machen. Wir machen solche kurzen Schulungen immer bei unseren Klausuren. Da sind alle zusammen und auch solch trockene und komplexen Themen werden allen bewusst.

    Das ersetzt natürlich nicht, sich auch weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen und manchmal kann man nicht alle guten Ideen gleich umsetzen, aber zumindest kennen auch diejenigen dann das Thema Datenschutz, die sich freiwillig nicht damit beschäftigen würden.


    Und ja, mir ist bewusst, dass man in den 1,5 Tagen das Thema nur anreißt. Aber es ist zumindest ein erster Schritt.

    @ de General


    Schade für euch, bei uns läuft das Blockmodell: Nacht-Spät-Früh und solange wir nur 15 Schichten benötigen und unsere Arbeitszeit so bleibt, wird sich daran auch nichts ändern.


    Im 4 Schicht hatten wir auch andere Modelle und bisher hatte ich auch nur gelesen, dass es die Empfehlung gibt, Nachtschichtblöcke möglichst kurz zu halten (nach Möglichkeit maximal 3 Schichten) Früh und Spät sind da eher unkritisch.


    Ich bastle übrigens auch ständig an Systemen, aber bei 38 Stunden und keine bezahlten Pausen ist die Varianz eher schlecht. :(

    Lexipedia

    Nein, wir bekommen nur mündlich die Information über den Sachverhalt und das eine Abmahnung im Raum steht. Wir bekommen natürlich keine Kopie der Abmahnung. Wozu auch. Rein rechtlich gibt es noch nicht einmal den Anspruch auf die Informationen, die wir erhalten. Aber im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit bekommen wir diese Informationen.

    Eine BV zum Thema Abmahnungen haben wir nicht. Allerdings informiert uns der Arbeitgeber über Abmahnungen, die er aussprechen will.


    Falls euer Arbeitgeber nicht einmal dazu bereit sein sollte, werdet ihr eine BV wohl auch nicht bekommen.

    Bei uns werden die Pausen nicht bezahlt.

    Grundsätzlich steht dem Arbeitgeber natürlich frei, die Pausenzeiten zu bezahlen. Wichtig ist für euch dabei, dass die Lage der Pause vor Aufnahme der Arbeit festgelegt sein soll und ihr bei der Lage der Pause in der Mitbestimmung seid.

    ok, dann hat der RA vom BR-Lehrgangsanbieter wohl Bullshit (um bei Deinem Worten zu bleiben) veröffentlicht in seinem Podcast.


    Wie geschreiben, der RA bezieht sich zwar auf Urlaub in dem Beispiel, aber da müsste ich auch nicht arbeiten und der AG wäre froh wenn ich mich nicht krank melde.

    Und hier liegt der Hase im Pfeffer oder hier kommt es auf das Detail an. Ich habe im Urlaub nur dann die Pflicht mich arbeitsunfähig zu melden und diese AU auch nachzuweisen, wenn ich die Urlaubstage auch wieder haben möchte. Ansonsten werden mir diese nicht gutgeschrieben. Das heißt, wenn ich im Urlaub nicht zum Arzt gehe, weil ich Migräne habe, bekomme ich diesen Tag auch nicht zurück.

    Arbeitsfreie Wochenenden oder Gleitzeittage (Überstundenabbau) oder auch einfaches Schichtfrei bekomme ich grundsätzlich nicht wieder. Und somit muss ich auch niemanden melden, dass ich mich nicht gut fühle.


    Der Rechtsanwalt hat nicht umsonst dieses Beispiel gewählt. Und nein, es lässt sich eben nicht einfach auf andere Situationen übertragen.

    der Sonntag gehört ja zur "alten" Woche, weil der Ersatzruhetag immer zeitlich danach liegt, somit wird es auf die Systemeinstellungen ankommen.

    Und wo bitte steht geschrieben, dass ein Ersatzruhetag erst danach liegen darf? Abrechnungsprobleme in IT-Systemen interessieren da nicht. Da kann man ggf. manuell nachjustieren.


    Ganz davon abgesehen: Ich gehe in der Woche an 5 Tagen arbeiten - z.B. Mo, Di, Do, Fr, Sa der 6. Tag - hier der Mittwoch- ist frei und am Sonntag ist will der Arbeitgeber zum Kaffeekränzchen einladen. Der Tag, an dem ich nicht arbeite, also der Mittwoch, ist gleichzeitig mein Ersatzruhetag. Ist Blöd, aber rechtlich ok.

    Was aber unbedingt auch geben sollte, ist das Schaffen eines gemeinsamen Verständnisses, wie ich als BRM mit personenbezogenen Informationen, die ich innerhalb des Gremiums erhalten habe, umgehe.


    Leider hat sich die BR-Kollegin Isabella an der Stelle etwas kopfscheu machen lassen und mit einem anderen BR-Kollegen besprochen, der dann die Infos an unseren Geschäftsführer weitergegeben hat.

    Hier hat sich ein BR-Mitglied mit einem BR-Mitglied ausgetauscht. Beide sind an die Verschwiegenheit gebunden.


    Und ich stimme da vollkommen mit

    Ich finde der der sich am meisten schämen sollte ist das andere BRM der den Gesprächsinhalt von Isabella an die GL weiter gegeben hat!


    Wir wissen doch alle was so in einer Betriebsratssitzung getratscht wird......aber da bleibt es dann auch!

    überein. Das Verhalten des anderen BR-Mitglieds geht gar nicht.


    Mit wem sollte ich mich denn als BR-Mitglied vertraulich besprechen können, wenn nicht mit einen anderen BR-Mitglied. Grade wenn sie sich in einer Zwickmühle glaubt.

    Beide Seiten sind verständlich. Ein annehmbarer Kompromiss wäre eventuell, auch wenn es für die Buchhaltung ein immenser Aufwand wäre, folgender: Die Kollegin kann ihren Urlaub so verplanen wie sie es wünscht, allerdings werden die Urlaubstage, die aus der "alten" Zeitregelung stammen auch nach der alten Zeitregelung bezahlt. Minusstunden entstehen dadurch nicht. Vorteil: Die Kollegin bekommt ihren Urlaub, dann wenn sie ihn benötigt, Nachteil für die Kollegin: sie bekommt weniger Geld für die Urlaubstage. Die Rückstellung für die Urlaubstage kann so aber problemlos aufgelöst werden. Der alte Urlaubstag war halt nur 5 Stunden Wert der neue halt 7 Stunden und das ist schon ein finanzieller Unterschied.

    Und hier werdet ihr in die Spur gehen müssen. Ihr benötigt entsprechende Betriebsvereinbarungen.


    Bezogen wurde sich wahrscheinlich auf dieses Urteil

    BAG: Annahmeverzug - Minusstunden auf Arbeitszeitk (ruw.de)


    Grundsätzlich müssen Schichtpläne/ Dienstpläne so gestaltet werden, dass die Mitarbeiter innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auf ihre vertraglich vereinbarten Stunden kommen. Mit der Erstellung des Dienstplanes liegen die Dienste fest und es kann nur noch einvernehmlich davon abgewichen werden. D. h. der Arbeitgeber kann nicht einfach Schichten absagen oder kürzen. Er kommt ansonsten nach §615 BGB in den Annahmeverzug.