Beiträge von WissenWill

    Zitat von tadoyna:

    die wir als Betriebsrat nur genehmigen werden wenn es für die Überstunden Tankgutscheine gibt.

    Nur zum besseren Grundverständnis, Tankgutscheine statt einer Überstundenzulage oder wie ist das gemeint :?:.

    Zitat von StefanLev:

    wir würden gerne unseren Kolleginnen und Kollegen anbieten die Cent-Beträge ihrer Entgeltabrechnungen zu sammeln und wechselnden gemeinnützigen Zwecken im Umfeld einmal jährlich zur Verfügung zu stellen.

    Unabhängig von meiner persönlichen Meinung zu solchen Aktionen würde ich, bevor ich so etwas überhaupt in die Weg leite, mal mit den Leuten reden, welche im Endeffekt die ganze Arbeit haben und vorher mal klären, ob die sowas überhaupt darstellen/leisten können.

    Und das ist in dem Fall die Personalabteilung.

    Wenn die das technisch/personalmässig nämlich nicht umsetzen können/wollen, dann hat sich das Ganze nämlich schon vorher erledigt.

    Hallo,

    wir beabsichtigen aus verschiedenen Gründen wahrscheinlich unseren bisherigen Anwalt zu wechseln.

    Kennt jemand hier im Raum Frankfurt/Main einen guten und empfehlenswerten Anwalt, der unseren BR ggf. zukünftig beraten und vertreten könnte?

    Eine Internetsuche bringt zwar viele Ergebnisse, aber Empfehlungen sind dann doch besser ;) .

    Vielen Dank im Voraus.

    Zitat von KSE:

    Wo kann ich dazu was schriftliches finden?

    Wie Markus 1973 ED schon geschrieben hat, kann das nur in Euren Bedingungen bzw. BV zu dem Thema stehen.

    Ansonsten kann ich das nur von uns schreiben, dass eine Krankmeldung bzw. Bescheinigung von den betroffenen MAs abgegeben wird, wenn sie es "möchten" bzw. tatsächlich krankgeschrieben sind.

    Ansonsten gilt ja gerade der Vertrauensgrundsatz, dass sie ihre Arbeit - wann und wie auch immer - machen und die entsprechenden Stunden arbeiten.

    Wenn das angezweifelt würde, dann wäre meine Antwort an den Chef "tschüss Vertrauensarbeitszeit, willkommen Stechuhr mit genauer Anrechnung der Überstunden".

    Zitat von Purzel93:

    Meiner Meinung nach ist eine Stimmenenthaltung bei einer Stellenbesetzung nicht möglich

    [...]

    Mein Gedanke ist nämlich, wenn sich mehrere der Stimme enthalten und es dann möglicherweise zum "nein" kommt, welche Begründung hätten wir dann gegenüber dem Arbeitgeber.

    Das musst Du getrennt betrachten.

    Selbstverständlich hat jeder das Recht, bei eine Abstimmung mit JA, NEIN oder einer ENTHALTUNG zu stimmen, erstmal unabhängig davon, um was es geht.

    Die Bestimmungen die dem zugrunde liegenden Problem gelten - hier die möglichen Verweigerungsgründe - sind in dem Fall erst einmal (fast) nebensächlich.

    Geht die Sache gut aus und der Einstellung wird trotzdem mehrheitlich zugestimmt, dann passt es ja.

    Falls aber der Fall eintritt, dass trotzdem mehr BR-Mitglieder sich enthalten oder sogar dagegen stimmen, dann habt ihr genau das von dir geschilderte Problem, dass ihr ggf. keine rechtlich gültigen Gegenargumente habt.

    Hier kann der AG jetzt aber das AG anrufen und Eure Zustimmung ersetzen lassen und in dringenden Fällen die Einstellung trotzdem vornehmen, was er wahrscheinlich auch tun wird.

    Das sieht für Euch dann halt blöd aus und macht Euch auch irgendwie unglaubwürdig bzw. lässt an Eurer Kompetenz zweifeln. Ich kann mir hier aber wirklich nicht vorstellen, dass bei einer eigentlich begründeten/korrekten Einstellung in einem BR eine Mehrheit - wider besseren Wissen - dagegen stimmen würde.

    Aber wie gesagt, möglich ist es.

    Zitat von Sivantix:

    Faktisch haben wir aber den Zustand, dass ATs eine Regelung haben, dass sich der Beitrag prozentual am Einkommen orientiert und damit faktisch jährlich erhöht wird, Tarif MA aber keine Erhöhung erhalten.

    Und wie schon geschrieben wurde, was ist daran falsch oder verwerflich?

    Auf der anderen Seite erhalten die Tarifmitarbeiter/innen auch jedes Jahr mehr Gehalt in Form ihrer Tariferhöhung, während die AT-Mitarbeiter/innen ggf. jahrelang auf ihrem Stand bleiben.

    Gehe mal davon aus, dass es bei AT-Verträgen eben nicht jährlich zu Erhöhungen kommt, ganz im Gegenteil.

    Versucht ihr hier auch was zu machen?

    Zitat von schnelle Gerda:

    es hapert an einem BR Mitglied, dass grundsätzlich alles in Frage stellt was von der AG Seite kommt und versucht alles totzudiskutieren.

    Das kann ja sein, aber wo ist das Problem? Wenn Ihr - bis auf einen - dafür seit, dann fasst Ihr einen entsprechenden Beschluß und fertig. Sowas muss ja nicht einstimmig sein.

    Und ob Ihr hier tatsächlich mitbestimmungspflichtig seit würde ich ggf. sekundär sehen. Falls JA, dann passt das ja und falls NEIN, dann macht Ihr mit der Zustimmung auch nichts kaputt.

    Zitat von Anninchen:

    Meine Frage ist nun, wie machen andere BR's das? Habt ihr einen Tipp für mich?

    Das ist doch ein ganz einfaches Excel mit drei Spalten:

    1. Datum des Beschlußes

    2. Beschlußbezeichnung

    3. Kurzbeschreibung/Schlagworte

    Wenn man dann was sucht ist es doch ziemlich einfach, den passenden Beschluß mittels STRG+F zu finden (wenn man die Schlagworte entsprechend wählt).

    Und abgeheftet werden sie dann entweder alphabetisch nach dem ersten Buchstaben der Bezeichnung oder nach dem Datum, damit man sie anhand der Excel-Daten auch findet.

    Zitat von stefan180876:

    aber daruch wird es ja zu Verhandlungen bzgl der Abfindung kommen. Und ungeachtet dessen das die Kündigung gerechtfertigt ist steht dem Kollgen ja dennoch eine zu

    Wie kommt Ihr denn auf dieses immer wieder verbreitete aber denoch absolut falsche Brett?

    Grundsätzlich steht einem - vor allem bei einer "normalen" Kündigung - NIEMALS eine Abfindung zu. Das ist immer eine Verhandlung von AG und AN um bei Streitfällen oder Problemen in einem Kündigungsprozess einen Kompromis zu finden und nicht mehr.

    Wenn hier alles richtig gelaufen ist und alle Formen und Fristen eingehalten wurden, dann gibt es für eine Abfindung keinerlei Rechtsgrundlage. Da spielt auch die Betriebszugehörigkeit keine Rolle.

    Zitat von Rabauke:

    Das ist nicht mein Job als BR, denn für den TV ist nur die Gewerkschaft und der Arbeitgeber zuständig.

    Absolut richtig. Und solange Du Dich während Deiner Arbeitszeit als gewähltes BR-Mitglied grundsätzlich daran hältst und keinen AN entsprechend berätst sondern an die Gewerkschaft oder den AG verweist, stimme ich Dir auch vollumfänglich zu.

    Zitat von whoepfner:

    Gerade weil der BR kein Ausführungsorgan einer Gewerkschaft ist, muß er auch nicht den Erfüllungsgehilfen geben.

    Das gilt dann aber für alle Mitarbeiter/innen und aus dem genannten Post kam ganz klar durch, dass durch diesen BR die Gewerkschaftsmitglieder anders (bzw. sogar besser) gestellt und "bedient" werden, als Nicht-Gewerkschaftsmitglieder.

    Und das geht m.E. nach in einem BR, der seine Arbeit als BR - und nicht als Gewerkschaftsvertretung - ernst nimmt und richtig macht, garnicht.

    Zitat von Markus 1973 ED:

    Bei uns ist es so, dass wir sagen, dass wir es den Nicht-Mitgliedern etwas schwerer machen wollen. Wenn sie es einfach haben wollen, dann sollen sie Mitglied werden.

    Ziemlich arrogante und überhebliche Haltung für einen Betriebsrat.

    Was hat die Gewerkschaft oder eine Mitgliedschaft darin mit der BR-Arbeit und den zu vertretenden Mitarbeitern zu tun? Richtig, GARNICHTS:!:

    Ich denke mit diese Denke und Einstellung habt Ihr das wesentliche Eurer eigentlichen Tätigkeit nicht ganz verstanden.

    Zitat von Markus 1973 ED:

    Ich würde mir halt noch regelmäßig den Ausdruck kommen lassen, wer wann das BR-Büro betreten hat.

    Naja, damit werden dann aber im Prinzip die einzelnen BR-Mitglieder von allen anderen BR-Mitgliedern "überwacht", wer wann das BR-Büro betreten hat ... ob das soooo gewollt ist? ;)

    Zitat von suppenkasper:

    Das sehe ich aber relativ kritisch. Weil wie wird dann kentlich das es sich um 10 Stunden mit 25% Mehrabeitszuschlag handelt und nicht um einen 10 Stunden Verstoss. Und im Anschluss vielleich keinen Verstoss gegen die Ruhezeit von 11 Stunden?

    Das war jetzt natürlich nur ein Beispiel, damit es deutlicher wird :D. Es geht hier immer nur mal um 1-2 Stunden, mehr ist - ohne Verstoss gegen die 10-Std.-Regel - ja sowieso nicht möglich.

    Und wenn, in besonderen Zeiten, das ganze im Moment doch öfters sein "muss", dann sind die Einzelbuchungen sowieso ersichtlich. Von daher ist alles im grünen Bereich :-).

    Zitat von mandiro78:


    Ich denke der Begriff Gleitzeitstunden dürfte bekannt sein.Mehr­ar­beit (Überstunden) wird angeordnet und vom BR genehmigt und geht über die tarifliche Arbeitszeit hinaus und ist, sofern nicht in einer gewissen Zeit abgegolten, zuschlagspflichtig.

    Allein das ist bei uns, gem. der bei uns gültigen Definition, schon anders.

    Für angeordnete Mehrarbeit gibt es grundsätzlich einen entsprechenden Zuschlag, der lediglich davon abhängt wann diese anfiel (normal unter Woche 25%) und egal wann und wie diese später abgegolten wird.

    Das ganze geht auf ein spezielles Mehrarbeitskonto, wo dann - zur späteren Erleichtung - diese 25% gleich mit gutschrieben werden. Hast Du also 10 Stunden Mehrarbeit geleistet, bekommst Du 12,50 Stunden gutgeschrieben.

    Von diesem "Mehrarbeitskonto" kannst Du jederzeit einen Saldo auf das "normale" Gleitzeitkonto umbuchen (lassen) und dann entsprechend abfeiern oder - wenn sich dazu keine Gelegenheit ergibt - in Absprache auszahlen lassen. Dann natürlich ohne einen weiteren Zuschlag, da der ja schon im Saldo steckt.

    Du siehst also, hier gibt es so viele Möglichkeiten, dass man das definitiv nicht verallgemeinern kann.

    Zitat von Paragraphenreiter:

    Es gibt aber Alternativen. Ich würde Euch SIGNAL empfehlen. Dieser Messenger unterscheidet sich in der Anwendung kaum von WhatsApp, funktioniert auf allen Smartphones, ist komplett kostenlos und ist bezüglich Datenschutz und Sicherheit um Welten besser als WhatsApp.

    Aber nichts desto trotz werden auch dort - ggf. sogar vertrauliche - Daten auf einem externen/fremden Server aus-/zwischengelagert und das dürfte so ziemlich gegen jede Datenschutzanweisung in den Unternehmen verstoßen. Von den allgemeinen Datenschutzbestimmungen mal ganz abgesehen.

    Auch wenn es noch so sehr verschlüsselt ist, ist es nicht erlaubt. Allgemeines "Geplauder" oder Terminvereinbarungen ohne spezifische Inhalte ja, aber expliziete Absprachen, u.U. sogar noch mit der Nennung von Namen, Einheiten o.ä. ist absolut Tabu.

    Zitat von Schelle:

    Nutzung von WhatsApp, kann man darüber streiten! Wir sind nunmal ein 3 Schicht Betrieb und das ist die einfachste Art mit allen in kontakt zu bleiben.

    Darüber kann man nicht mal ansaatzweise streiten. Das ist schlicht und ergreifend nicht zulässig und könnte für den gesamten Betriebsrat massive personelle Konsequenzen nach sich ziehen, wenn der AG erfährt, dass darüber ggf. dienstliche Belange ausgetauscht werden. Da nutzt dann auch der besondere Kündigungschutz nichts mehr.

    Zitat von Schelle:

    Damit meine ich das Ausspionieren mittels elektronischen Helferlein, Smartphone, Tablet oder auch Laptop.

    So viel braucht es garnicht. Es genügt wenn ein Administrator seine Aufgabe etwas "lockerer" sieht und ggf. seine Tätigkeit zu sehr ausdehnt. Admins kommen - aufgabenbedingt - immer auf alle Laufwerke und ggf. auch die Nutzeraccounts und können von daher z.B. alle Dokument, die nicht mit eigenen Passwörtern versehen sind, öffnen und lesen.

    Und der "Schutz" den manche externen Anbieter implementieren wollen widerspricht ggf. den IT-Richtlinien der Firma und ist ggf. nicht einmal erlaubt. Und da kann dann auch der BR nichts dagegen machen.

    Zitat von Purzel93:

    In den letzten Jahren sind sehr viele Karten verloren gegangen, weil sie einfach nicht zurück gegeben wurden bei Verlassen der Firma.

    Unabhängig von der eigentlichen Frage habe ich mit diesem Passus ein "Problem".

    Ein MA hat irgendwann seinen letzten Tag und muss doch sowieso evtl. Schreibtischschlüssel und manch anderes zurück geben. An diesem Tag sollte(!) es doch wohl einen geregelten Ablauf geben, in dem auch die Rückforderung des Ausweises vorhanden ist. Falls nicht, liegt hier schonmal ein Organisationsverschulden des AG vor, das dieser ganz einfach lösen könnte.

    Zitat von Purzel93:

    Ebenfalls war mit erheblichen Aufwand verbunden, die nicht zurückgegebenen Karten zu sperren.

    Auch hiermit habe ich ein Problem. Ich habe mir mal erlaubt - da auch wir solche Zugangskarten haben - in unserer IT nachzufragen und die Sperrung einer solchen Karte ist ein einziger Eintrag in der entsprechenden zentralen Datenbank mit max. 5 Min. Aufwand und danach ist sie - bis auf den Cent-Materialwert - wertlos. Es sollte analog dem anderen Punkt sowieso organisatorisch geregelt sein, dass ein MA ab dem Tag wo er offiziell weg ist, in allen Systemen "rausfliegt". Also auch hier ein Problem, welches der AG durch ineffiziente Abläufe verschuldet.

    Also abgesehen von den genannten Punkte mit den zur Verfügung zu stellenden Arbeitsmittels usw. spricht hier eigentlich alles gegen eine solche Pfandregelung. Statt hier also Zeit, Geld und Energie in solche Pfandabläufe zu stecken - kommt bestimmt gut, wenn hier plötzlich in der Perso eine Geldkassette verwaltet werden muss - sollte man lieber mal die Abläufe an sich hinterfragen.