Beiträge von WissenWill

    Zitat von silex:

    Aber lieber ein verärgerte neuer Kollege, als zig Kollegen, die sich dann fragen, warum der und nicht ich. Und warum zum Teufel stimmt der BR zu?

    In dem genannten Beispiel hat der AG aber Gründe - nämlich die entsprechenden Lehrgänge und die Weiterbildung. Und damit ist der betreffende AN nicht mehr unbedingt mit den anderen Kolleginnen und Kollegen und deren Einstufung direkt vergleichbar.

    Und wenn der AG deutlich mehr zahlen möchte als diese Stelle eigentlich hergibt? Tja, das ist das Verhandlungsgeschick des jeweiligen AN und der BR sollte sich hier sehr stark zurück halten.

    Wie es schon geschrieben wurde, solange der AG überall sogar mehr zahlt als vorgesehen und für *vergleichbare" Plätze/Qualifikationen keine extremen Unterschiede vorliegen, ist der BR hier ziemlich aussen vor.

    Und die Sache mit den verärgerten Kollegen ... naja, wenn sich hier einer beschweren würde warum wir einer Höhergruppierung eines anderen zugestimmt haben, würde ich zurück fragen, ob wir bei seiner evtl. Gehaltserhöhung in Zukunft auch widersprechen sollen.

    Also das muss man etwas differenzieren. Die Abwesenheit für die regelmässigen Sitzungen der festen BR-Mitglieder muss nicht jedesmal dem jeweiligen Vorgesetzten gemeldet werden. Hier reicht es wenn dieser einmalig darüber informiert wird und dann muss es das halt irgendwo bei sich vermerken.

    Wir hatten bei uns auch mal den einen oder anderen der meinte es anders haben zu wollen, aber hier hat die freundliche Frage nach einer evtl. "Behinderung der Betriebsratsarbeit" dem ganzen ganz schnell ein Ende gesetzt ;-).

    Dasselbe gilt für alle anderen regelmässigen Tätigkeiten, z.B. in Ausschüssen, hier genügt es einmal die wiederkehrenden Termin zu melden und fertig.

    Was alle anderen Arbeiten, Ausschusssitzungen usw. angeht so muss man den AG schon informieren. Je früher desto besser aber er muss auch schlucken wenn das kurzfristiges kommt und man meldet "ich bin dann mal weg".

    Zitat von cms:

    Selbst wenn, ich das auf mein NAS nehme. Domain wird bei mir gehostet auf NAS. Nicht extern !.

    Das ist ja noch schlimmer. Du willst also dienstliche bzw. vertrauliche Dinge des BR quasi bei Dir zuhause aufbewahren und verarbeiten??

    Sorry, aber das geht ja garnicht.

    Und ansonsten arbeiten wir hier ganz normal mit Office - also Word, Excel und Outlook und einer ordentlichen Verzeichnisstruktur im Netzwerk.

    Ein Tipp, bevor Du in dieser Richtung weiter planst besucht erstmal alle wesentlichen Semiare (u.a. auch zum Thema Datenschutz, PC-Einsatz u.ä.).

    Zitat von cms:

    Über die Verwaltung Software und BR Organisation.
    Es gibt bereits Endorse, das ist für Reiche BR s denke ich :)

    Ich habe bereits Domain für unsere BR schon.Es ist noch nicht aktiv.
    Ich muss erstmal alle rechtliche Vorgänge durchgehen.

    Nichts für ungut, aber für einen BR und einen Betrieb in dieser Größe eine spezifische Software? Und eine eigene Domain?

    Das finde ich ziemlich über das Ziel hinaus geschossen, da man so etwas auf jeden Fall auch mit den üblichen "Bordmitteln" organisieren können müsste. Hier wird meiner Meinung nach Energie - und Geld - für Dinge verschwendet, die man mit Sicherheit für nützlicheres verwenden könnte.

    Und sobald irgendwas nach "draussen" verlagert wird - z.B. die berümte Cloud oder auf einen Domainplatz bei einem Hoster - hätte ich allein wegen dem Datenschutz Bedenken. Wir haben sogar unser geschlossenes BR-Forum auf X*NG wieder dicht gemacht, da hier das Risko bestand, dass einer der dortigen Admins ggf. mitlesen könnte.

    Ein Satz verwundert mich:

    "Wir haben zwei Freigestellte BR Mitglieder, jetzt möchte ein weiteres BR Mitglied Uneingeschränkten Zugang zum BR PC oder einen eigenen PC haben."

    Wenn es einen BR-PC gibt, dann hat grundsätzlich jedes ordentliche Mitglied hier ein Zugriffsrecht. Das hat nicht mit "möchte" oder "hätte" zu tun.

    Das Recht eines BR-Mitglieds hat (fast) nichts mit einer Freistellung zu tun und ansonsten hat der Schwede :) das wesentliche gesagt.

    Zitat von kha:

    Vielen Dank für eine Einschätzung, wir sind hier überfragt...

    Also ich sehe hier kein Problem, da seine "normale" Arbeit ja im Endeffekt nichts mit der BR-Arbeit und den genannten BR-Tätigkeiten zu tun hat und der AG hier in seinen Entscheidungen, welchen Platz wer bekommt relativ frei ist.

    Wenn der Arbeitgeber das also tatsächlich so umsetzt, dann meldet der betreffende Mitarbeiter sich halt für jede BR-Recherche oder geplannte Tätigkeit mit dem Hinweis auf die BR-Arbeit ordentlich ab und geht ins BR-Büro und kommt, nachdem er seine Sachen erledigt hat, wieder zurück, ganz einfach.

    Und falls der AG darin ein Problem sieht steht es ihm ja frei das - ggf. durch einen anderen Sitzplatz - zu ändern ;-).