Beiträge von Winfried

    Ich danke für die Blumen und die netten Wünsche, Ihr Schätze. :*


    Ich muss aber ein Missverständnis bereinigen: Bis zum Ruhestand habe ich dank Müntefering noch 16 Jahre und 4 Monate; so lange werde ich, wenn das Schicksal es will, noch Menschen psychologisieren... :D


    Ich bin aber Ex-BRM, länger schon, und ich habe Gründe, jetzt auch zum Ex-Forumsmitglied zu werden. 8)


    Jetzt aber: Pfiads Eich, hasta la victoria siempre usw., Euer Winfried

    Liebe Mit- und Gegenstreiter:innen,


    es ist aus verschiedenen Gründen an der Zeit, mich aus diesem Forum zu verabschieden. Da es kein Abgangsforum gibt, halt hier.


    Ich vermute, auf Dauer, aber es heisst ja, "never say never" (ich war hier in den vielen Jahren schon 2x über längere Phasen weg und bin doch auch irgendwann zurückgekommen, ich will also nichts mit Sicherheit ausschließen...).


    Also, lasst die Fackel des Fortschritts weiter leuchten und macht es gut, vllt sogar besser... ;)

    Hallo

    Im zweiten Fall, hat sie sich am Tag der Sitzung krankgeschrieben. So das wir nicht mehr reagieren konnten, um ein Ersatzmitglied zu bestellen.

    Der/die BRV kann und muss auch bei kurzfristiger Verhinderung von BRM die Ladung von Nachrücker:innen versuchen, ggf. auch noch wenige Minuten vor Sitzungsbeginn.

    Frage an Lustiger Vogel , was daran ...

    Oder nein wie war das noch gleich den nicht geimpften ein Symbol anheften. Das war es. Nachtigall ich hör dich trapsen.

    ... ist denn keine Andeutung bzgl des sog. "Judensterns"?


    erco , wenn Du sachliche - demokratiepolitische oder anders geartete - Kritik an staatlichem Vorgehen oder an gesellschaftlichen Vorgängen rund um die derzeitige Pandemie hast, äußere Sie sachlich. Meinethalben auch polemisch. Das ist alles statthaft. Aber unterlasse unpassende holocaustrelativierende Andeutungen und Vergleiche.


    P.S., gegen die Maßnahmen kann geklagt werden und wird auch geklagt, bis hin zum BVerfG. Teils erfolgreich, teils nicht. In groben Grundzügen scheint die Politik verfassungskonform zu sein, auch wenn immer wieder Einzelmaßnahmen verworfen werden.

    Lustiger Vogel , Du hast meine Äußerungen grundlegend falsch verstanden (oder falsch verstehen wollen?). Ich habe sicherlich keine Nazivergleiche gezogen, auch nicht gegenüber dem hier diskutierten sBRV, dessen Aussagen ich nichtsdestotrotz sehr kritikabel finde.


    Ich habe vielmehr kritisiert, dass erco hier eine leider viel zu häufige Covidiot:innen-Strategie aufgefahren hat, nämlich die Unterstellung, der Staat wolle Impfgegner:innen sichtbar markieren, eine deutliche (und auf Covidiot:innen-Demos auch über die Verwendung von "Judensternen" mit entsprechender Aufschrift auch deutluch praktizierte) Andeutung auf die Kennzeichnung jüdischer Menschen im 3. Reich. Auch, dass man sich auf solchen Demos gerne mit Anne Frank oder Sophie Scholl vergleicht, geht in diese Richtung.


    Das ist eine Beleidigung der (jüdischen) Opfer des 3. Reiches und eine Relativierung des Holocaust. Um das zu verstehen, muss man nicht unbedingt Überlebende fragen, was Sie dazu sagen. Aber vllt hilft es, nachzulesen, was Menschen wie Esther Bejarano oder Charlotte Knobloch empfinden, wenn sie mit solchen Aussagen zu tun haben.


    Deswegen von mir ein von Herzen kommendes "Pfui!" dafür.

    Oder nein wie war das noch gleich den nicht geimpften ein Symbol anheften. Das war es.

    Nachtigall ich hör dich trapsen.

    Fühlen wir uns jetzt auch wie Anne Frank oder Sophie Scholl? Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte, wenn irgend ein:e (hier wurde ein strafrechtlich sanktionierter Ausdruck vorsorglich zensiert) das 3. Reich und den Holocaust über solche Andeutungen relativiert.


    Stevie85 , Du schüttest das Kind mit dem Bade aus. Ich habe schon deutlich gemacht, wie unerträglich ich den sBRV finde, als BRM würde ich mir allerdings verbitten, mir von Dir so die Pistole auf die Brust setzen zu lassen, und deswegen Dein Ansinnen ablehnen. Es bedarf einer Aussprache im BR, und darauf aufbauend einer reiflichen Überlegung der Konsequenzen. Das kann auch eine Abwahl sein.

    Auch will das nicht weiter diskutieren, sondern nur anmerken: Auch 99jährige Lungenkrebspatient:innen sollen geimpft werden, weil auch sie es verdient haben, ggf palliativ unterstützt noch etwas, vllt sogar ein paar Jahre, zu leben, dann möglichst würdevoll zu sterben und nicht bald qualvoll mit Covid-19 zu ersticken.

    Daran, ob der AG den Fehler nicht nur vorschiebt, und ob die AN erkennen konnten, dass es es ein Fehler war, wird es hängen.


    Nehmen wir ersteres als gegeben an, wird die Latte für zweiteres imho nicht allzu hoch hängen. Aus dem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen BV und Stundengutschrift und mangels einer Erklärung des AG, diese Gutschrift willentlich zusätzluch zu leisten, kann und muss man m.E. aus ableiten, auch als AN, dass das fehlerhaftes AG-Verhalten war, und dass der AG damit für die Zukunft anders handeln (und ggf im Rahmen von Ausschlussfristen Rückforderungen stellen) kann.


    Auf diese meine Meinung würde ich allerdings keine Wetten, bei denen es um Geldsummen geht, abschließen... ;)


    Was bleibt: Eine Klärung wird es nur individualrechtlich geben.

    Aus einem Fehler des AG kann definitiv keine betriebliche Übung hergeleitet werden.


    Hier handelt es sich um Individualrecht, es gibt also keine Handhabe für den BR. Wenn ein:e AN klagt, würde das ArbG m.E. zu klären haben, ob dem AG sein Handeln bislang bewusst war, er also aktuell fehlerhaftes Handeln nur vorschiebt, oder ob er es tatsächlich versemmelt und erst jetzt gemerkt hat.


    Wenn der Ar­beit­ge­ber ... ei­ne Leis­tung in dem ir­ri­gen Glau­ben er­bringt, hier­zu nach Ar­beits­ver­trag oder Ta­rif­ver­trag ver­pflich­tet zu sein, und kann der Ar­beit­neh­mer die­sen Irr­tum er­ken­nen, dann ist sein Ver­trau­en in den wei­te­ren Er­halt der Leis­tung nicht schützens­wert, so dass kei­ne be­trieb­li­che Übung ent­steht. (Zitat: https://m.hensche.de/Rechtsanw…_Betriebliche_Uebung.html

    M.E. ist das widerlich dummdreister Sozialdarwinismus. Da aber der direkte betriebliche Bezug fehlt und weil die Meinungsfreiheit auch allergrößte Dummheit unterhalb der Strafbarkeitsschwelle umfasst, sehe ich hier keine rechtlichen Handhaben.


    Ich als BRM sähe hier aber durchaus Hinweise auf eine Ungeeignetheit für das Amt als sBRV und würde eine Abwahl in Erwägung ziehen. Erst recht nach den Zusatzinformationen.


    Definitiv ist es kein Anlass für einen Rücktritt. Man überlässt solchen Leuten nicht das Feld.

    Es ist etwas länger her, dass ich das recherchiert habe, aber ich erinnere es so, dass bei Abstimmungen eine eindeutige Willenserklärung der einzelnen Mitglieder für eine wirksame Beschlussfassung nötig ist, und dass eine Nichtreaktion dem nicht entspricht (ein BRM könnte sich z.B. entscheiden, gar nicht an der Abstimmung zu partizipieren, es oder es könnte geistig abwesend sein, oder...).


    Das gilt schon bei persönlicher Teilnahme, muss erst recht aber gelten bei virtuellen Sitzungen, bei denen zusätzlich technische Probleme ursächlich sein können.


    Zusatz: Es muss die Beschlussfähigkeit jederzeit gegeben sein und auch überprüft werden. Das Ausschalten der Kamera sollte somit verboten werden, und wo keine Kamera ist (was mich verwundern würde, denn die sind billig und der AG müsste nach § 40 die Kosten tragen), muss eh regelmäßig, mindestens aber bei den Beschlüssen, die Beschlussfähigkeit geklärt sein.

    Frage: Hat der AG denn die bisherige BV überhaupt gekündigt? Denn wenn nicht, kann sich der BR sich gemütlich zurücklehnen und gar nichts tun - keine E-Stelle kann und darf an einer gültigen, ungekündigten BV drehen...


    Ansonsten kann ich nur empfehlen, auf den Vorschlag des AG mit einem radikal AN-freundlichen Gegenvorschlag zu reagieren, also nicht nur mit dem Wunsch der Beibehaltung der bisherigen BV (die ja bereits ein Kompromiss war), sondern mit einem "BR-Wunschkonzert". Schließlich braucht man Verhandlungsmasse.


    Zudem habe ich den Eindruck, der AG will evtl rechtswidrigen vereinbaren. Kurzfristige Anordnung von Mehrarbeit wird nur mit jeweiliger Beteiligung des BR gehen, diese Mitbestimmung im Einzelfall kann man m.E. nicht über eine BV ausschließen.

    Im Gegensatz zu "normalen" MNS wie Alltags- oder OP-Maske ist damit aber die Luftzufuhr tatsächlich eingeschränkt.

    Das ist falsch. Die Luftzufuhr ist nicht eingeschränkt, aber natürlich ist - wie bei jeder Maske - der Atemwiderstand mit Maske höher als ohne.


    Ich trage täglich in der Arbeit stundenlang FFP2 und kann aus subjektiver Sicht sagen, dass diese deutlich angenehmer sind als z.B. die Stoffmasken, die ich bisher beim Einkaufen trug (die würde ich nicht stundenlang aushalten).


    Um auf die Frage zu kommen: Nein, m.E. kann der AG auch in dem Fall der längeren Anfahrt ein Direktionsrecht bzgl des Arbeitsortes uneingeschränkt wahrnehmen. Wenn es um AN geht, die ein - begründetes! - Attest bzgl FFP2 haben, kann das aber sicher anders sein.

    Rabauke : Ich bin ziemlich schockiert über das, was Du hier von Dir gibst. Es ist sowohl das Gesetz eindeutig, als auch die Kommentierungen sich klar äußern.


    "Da der Fitting nur ein Kommentar ist..."? Alle Kommentare sind sich einig, aber Du stehst da drüber? Deine Privatlogik (die m.E. nicht logudchbist, aber sei es drum) steht höher? Bisher hat bei Euch niemand geklagt, deswegen geht das, und überhaupt ist es egal, weil Du bald raus bist? Wie bitte!?


    "Während der Wahl" geht halt gar nicht. Die rechtssichere Variante ist in der Tat jene, dass man es zum Abschluss des Wahlzeitraumes direkt vor der Auszählung macht.


    1. Was bedeutet "unmittelbar"? Die Definition sagt "durch keinen oder kaum einen räumlichen oder zeitlichen Abstand getrennt".


    2. Ich verweise auf die Kommentare, so wie hier auch schon zitiert wurde, und die sind deutlich.