Beiträge von iwan

    Zitat von Paragraphenreiter

    Jemand der den Betriebsrat für eine Wunderlampe hält, an der er nur reiben muss damit ein magischer Vorsitzender herausschwebt um ihm seine persönlichen Wünsche zu erfüllen und zwar sofort! ...und wehe das klappt nicht. Denn der Vorsitzende ist ja schließlich der Chef vom Betriebsrat und hat zu tun, was er als Mitarbeiter verlangt!

    Keine Fotobeschreibung                                   verfügbar.

    Zitat von ELBARADO

    Wir hoffen jetzt auf die Personalabteilung dass sie eingreift und hier den Kollegen schütz. Was können wir sonst noch machen. Ist schon abgefahren die Sache. (...... und haben das nächste Gespräch mit der Personalabteilung).

    Wenn Ihr während des Gespräch mit der Personalabteilung den Eindruck habt, dass das Ganze nichts bringt, würde ich Euch empfehlen, in dessen Verlauf durchblicken zu lassen, ansonsten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu Rate zu ziehen.

    Ob der Vorschlag von Ohadle

    " Letzlich gibt es da noch die Möglichkeit der Meditation (mit einem Externen Mediator) zwischen den beiden ".

    was bringt, wage ich nach dem derzeitigen Stand der Dinge zu bezweifeln.

    Zitat von Lexipedia

    Siehe da! Der Meister hat seine Hausaufgaben gemacht und alles notiert. .......Der hat jetzt eine reine Weste.

    Eine "reine Weste", nur weil er sich alles notiert und damit seine "Hausaufgaben" gemacht hat

    Wohl kaum. lies Dir nochmal den 1. Beitrag von ELBARADO vom 09.04.2019, 21:34 genau durch. Glaubst Du tatsächlich, das der Meister aus dem Schneider ist, nur weil der sich über 4 DIN A 4 Seiten alles notiert hat ?

    Zitat von ELBARADO

    Auf die Frage ob er denn über jeden Mitarbeiter so eine Liste führt antwortete er mit nein. Auf die nächste Frage warum nur über diesen einen Kollegen bekamen wir keine Antwort.

    Das er auf die zweite Frage schweigt ist schon ein Indiz dafür, seine Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen.

    Zitat von ELBARADO

    Er zitierte aus einer Liste die er aufgestellt hat und die er seit Anfang 2017 führt .( Ende 2016 war der Vorfall wo er diesen Kollegen tätlich angreifen wollte). Die Liste umfasste 4 Din A4 Seiten. Hier war penibel jeder kleine Fehler des Mitarbeiters aufgeführt.

    Was hat er denn aus der Liste so alles vorgetragen ? Nebensächlichkeiten ? Vertragswidriges Verhalten ? Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, ein Gesprächsprotokoll abzufassen

    Ein Mann sitzt in einem ausgebuchten Flugzeug. Nur der Platz neben
    ihm ist noch frei. Da kommt durch den Gang eine wunderschöne Frau und
    setzt sich neben ihn. Der Mann kann es kaum aushalten.
    "Entschuldigung," sagt er "und warum fliegen sie nach Berlin?" "Ich
    fliege zum Sex-Kongress," sagt sie. "Ich werde dort einen Vortrag
    halten und mit einigen Vorurteilen aufräumen. Viele Leute glauben zum
    Beispiel, die Schwarzen seien besonders prächtig ausgestattet, dabei
    sind es eher die amerikanischen Ureinwohner, bei denen dies so ist.
    Und viele glauben, Franzosen seien die besten Liebhaber. Dabei
    bereiten die Griechen ihren Frauen den meisten Spaß beim Sex.... Aber
    ich weiß gar nicht, warum ich Ihnen das alles erzähle, ich kenne ja
    nicht einmal Ihren Namen." Der Mann streckt die Hand aus. "Winnetou",
    sagt er. "Winnetou Papadopoulos!"

    Zitat von Batumi

    Was kann ich dagegen machen.

    I. Im Zusammenhang mit der Arbeit des Betriebsrats hat nach § 34 Abs. 3 BetrVG jedes Betriebsratsmitglied das Recht, sich die Unterlagen des Betriebsrats und seiner Ausschüsse jederzeit anzusehen. Dazu gehören Sitzungsprotokolle, Beschlüsse, Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber oder Dritten, Betriebsvereinbarungen usw. Dies sieht § 34 Abs. 3 BetrVG vor. Vergleich :

    § 34:Sitzungsniederschrift

    (1) Über jede Verhandlung des Betriebsrats ist eine Niederschrift aufzunehmen, die mindestens den Wortlaut der Beschlüsse und die Stimmenmehrheit, mit der sie gefasst sind, enthält. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen. Der Niederschrift ist eine Anwesenheitsliste beizufügen, in die sich jeder Teilnehmer eigenhändig einzutragen hat.

    (2) ..............

    (3) Die Mitglieder des Betriebsrats haben das Recht, die Unterlagen des Betriebsrats und seiner Ausschüsse jederzeit einzusehen.

    Ich würde Dir empfehlen, von Deinem Einsichtsrecht Gebrauch zu machen. Findest Du dort Beschlussfas-sungen, dann sind die rechtsunwirksam, weil Du nicht an der Sitzung teilgenommen hast. Du hast ggf das Recht diese Beschlüsse analog zu 319 BetrVG anzufechten.

    II. Der BRvorsitzende hat, soweit er Dich zu Sitzung nicht geladen hat

    1. den Tatbestand der groben Amtspflichtverletzung

    und

    2. den Tatbestand der Behinderung der Betriebsratstätigkeit erfüllt. Vergleich :

    § 78:Schutzbestimmungen

    Die Mitglieder des Betriebsrats,............. dürfen in der Ausübung ihrer Tätigkeit nicht gestört oder behindert werden.

    Meine Empfehlung : Sprech den BRvorsitzenden an und fordere ihn ultimativ auf, Dich zur nächste BRsitzung zu laden, sofern Du an der Reihe bist. Ansonsten würdest Du einen Rechtsanwalt aufsuchen. Ganz nach dem Motto : Andernfalls, Prozess am Hals

    Zitat von ELBARADO

    Wir sind so verblieben das der Vorgesetzte am 16.04. zu einer ausserplanmäßigen BR Sitzung geladen wird und angehört werden soll.

    Keine schlechte Idee. Sagt ihm aber in aller Deutlichkeit, dass Ihr den Kollegen für absolut glaubhaft haltet und er bei erneuter Attacke mit mit nicht unerheblichen Konsequenzen zu rechnen habe.

    Flankierend solltet Ihr aber dem AG auf jeden Fall das Schreiben zusenden, damit er gleich weiß, wo der Hammer hängt. Bezüglich Euerer Absicht, mit dem Vorgesetzte am 16.04. zu reden,habe ich das Schreiben abgeändert und an den geänderten Stellen markiert

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Vergangenheit hat sich Herr XXXXX - zurückhaltend formuliert - wie Elefant im Porzellanladen gegenüber Kollegen aufgeführt. So hat er ua einmal einen Mitarbeiter mit den Worten

    " Dich mache ich fertig und sorge dafür das du rausfliegst, du Pisser "

    traktiert. Daneben gehört es zu den bevorzugten Eigenschaften des Herrn XXXXX, dass er schon mal Türen knallen und/oder Gegenstände durch

    die Luft fliegen lässt.

    Den Höhepunkt seiner Entgleisungen leistete sich Herr XXXXX auf einer Abteilungsfeier vor 2 Jahren, als er alkoholisiert auf einen Kollegen losging um diesen körperlich zu traktieren, was jedoch durch beherztes eingreifen eines anderen Kollegen verhindert werden konnte. Auf Wunsch des Kollegen hat der Betriebsrat keine Maßnahmen hiergegen ergriffen.

    Gegen diesen Kollegen leistete sich Herr XXXXX am XXXXXXX jedoch eine erneute Attacke, indem er diesen nach einer verbalen Entgleisungen von hinten mit seinem wohbeleibten Bauch wegschupste. Der Kollege hat sich nunmehr hilfesuchend an den Betriebsrat gewandt.

    Nach diesem neuerlichen Vorfall haben wir am XXXXXX mit Herrn XXXXX ein Gespräch geführt
    und ihn ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir nicht mehr bereit sind, dessen Verhalten
    weiterhin zu tolerieren und ihn aufgefordert, sein rücksichtsloses und unverschämtes Verhalten
    gegenüber diesem Kollegen zu unterlassen. Ferner haben wir Herrn XXXXX darauf hingewiesen,
    dass er im Falle einer Zuwiderhandlung gegen unsere Aufforderung, mit nicht unerheblichen
    Konsequenzen zu rechnen habe.

    Wir bitten Sie daher, im Rahmen Ihrer disziplinarischen Befugnis, Herrn XXXXX unverzüglich aufzu
    geben, sein rücksichtsloses und unverschämtes Verhalten gegenüber diesem und ggf anderen Kol
    legen mit sofortiger Wirkung zu unterlassen.


    Wir machen jedoch bereits jetzt vorsorglich darauf aufmerksam, dass wir bei einer erneuten
    Entgleisung des Herrn XXXXX gegenüber Kollegen, ohne weiteres zögern gemäß §104 BetrVG
    ein arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren einleiten werden, um die Entlassung des Herrn XX
    herbeizuführen.

    MfG

           

    Zitat von Paragraphenreiter

    Ich würde sagen ja. Wenn der Vorgesetzte nicht nachweisen kann, dass er den Arbeitsauftrag wirklich erteilt hat.

    Nein, kann er nicht. Denn die Personalabteilung hat die Abmahnung ausgesprochen. Eine eventuelle Klage gegen die Abmahnung zwecks Beseitigung aus der Personalakte, ist gegen den AG zu richten und nicht gegen den Vorgesetzten. Dieser hat zu Gunsten des AG Zeugeneigenschaft.

    Zitat von ELBARADO

    Nur bei diesem Vorfall gab es keine Zeugen.

    Doch, nämlich der betroffene MA selbst.

    Der BR ist ein Organ der Betriebsverfassung. Wenn sich jetzt ein MA beim BR über einen Vorgesetzten beschwert, dass dieser ihm, wie im vorliegenden Fall, unter vier Augen gesagt habe,

    " Dich mache ich fertig und sorge dafür das du rausfliegst, du Pisser " ,

    und es käme tatsächlich zu einem arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren, dann würde der BR im Falle des bestreitens durch den AG, den betroffenen MA als Zeugen aufrufen lassen können. Nach dem Eklat von vor zwei Jahren würde das Gericht dem MA auf jeden Fall mehr glauben, als dem AG.

    Quizfrage : Ein Vorgesetzter weist einen MA unter vier Augen an, im Rahmen seiner vertraglichen Verpflichtung dringend eine termingebundene, andersartige Arbeit auszuführen. Der MA führt diese Arbeit jedoch nicht aus und erhält von der Personalabteilung promt eine Abmahnung. Der MA beschwert sich beim BR und bestreitet, dass der Vorgesetzte ihm die termingebundene Arbeit angewiesen habe.

    Und jetzt die Frage. Kann der MA erfolgreich durchsetzen, dass die Abmahnung aus der Personalakte entfernt wird ? Es steht doch Ausssage gegen Aussage

    </div></body></html>

    Zitat von BRBremen:

    Da alle Mitarbeiter über die Republik im Außendienst unterwegs sind und über Firmenwagen verfügen 1%-Reglung und auch ohne, ist die Frage aufgekommen ob die Nutzung der Firmenwagen zur Betriebsversammlung ( Wahl des WV ) zulässig ist? (Mein Bauchgefühl sagt ja)

    Für die Wahl des BR stellt sich auch die Frage ob es möglich ist eine allgemeine Briefwahl ( soweit es die Mitarbeiter wünschen ) möglich ist.

    Dritter Abschnitt: Schriftliche Stimmabgabe

    § 24 Wahlordnung - Voraussetzungen -

    (1) Wahlberechtigten, die im Zeitpunkt der Wahl wegen Abwesenheit vom Betrieb verhindert sind, ihre Stimme persönlich abzugeben, hat der Wahlvorstand auf ihr Verlangen 1. das Wahlausschreiben

    2. die Vorschlagslisten

    3. den Stimmzettel und den Wahlumschlag

    4. eine vorgedruckte von der Wählerin oder dem Wähler abzugebende Erklärung, in der gegenüber dem Wahlvorstand zu versichern ist, dass der Stimmzettel persönlich gekennzeichnet worden ist, sowie

    5. einen größeren Freiumschlag, der die Anschrift des Wahlvorstands und als Absender den Namen und die Anschrift der oder des Wahlberechtigten sowie den Vermerk "Schriftliche Stimmabgabe" trägt,auszuhändigen oder zu übersenden. Der Wahlvorstand soll der Wählerin oder dem Wähler ferner ein Merkblatt über die Art und Weise der schriftlichen Stimmabgabe (§ 25) aushändigen oder übersenden. Der Wahlvorstand hat die Aushändigung oder die Übersendung der Unterlagen in der Wählerliste zu vermerken.

    (2) Wahlberechtigte, von denen dem Wahlvorstand bekannt ist, dass sie im Zeitpunkt der Wahl nach der Eigenart ihres Beschäftigungsverhältnisses voraussichtlich nicht im Betrieb anwesend sein werden (insbesondere im Außendienst oder mit Telearbeit Beschäftigte und in Heimarbeit Beschäftigte), erhalten die in Absatz 1 bezeichneten Unterlagen, ohne dass es eines Verlangens der Wahlberechtigten bedarf.

    Hallo ELBARADO,

    Ich sehe hier dringenden Handlungsbedarf. Ich würde Euch empfehlen, der Geschäftsleitung sinngemäß folgendes mitzuteilen :

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Vergangenheit hat sich Herr XXXXX - zurückhaltend formuliert - wie ein Elefant im
    Porzellanladen gegenüber Kollegen aufgeführt. So hat er ua einmal einen Mitarbeiter mit den Worten

    " Dich mache ich fertig und sorge dafür das du rausfliegst, du Pisser "

    traktiert. Daneben gehört es zu den bevorzugten Eigenschaften des Herrn XXXXX, dass
    er schon mal Türen knallen und/oder Gegenstände durch die Luft fliegen lässt.

    Den Höhepunkt seiner Entgleisungen leistete sich Herr XXXXX auf einer Abteilungsfeier
    vor 2 Jahren, als er alkoholisiert auf einen Kollegen losging um diesen körperlich zu trak-
    tieren, was jedoch durch beherztes eingreifen eines anderen Kollegen verhindert werden
    konnte. Auf Wunsch des Kollegen hat der Betriebsrat keine Maßnahmen hiergegen ergrif-
    fen.

    Gegen diesen Kollegen leistete sich Herr XXXXX am XXXXXXX jedoch eine erneute Attacke,
    indem er diesen nach einer verbalen Entgleisungen von hinten mit seinem wohbeleibten
    Bauch von hinten wegschupste. Der Kollege hat sich nunmehr hilfesuchend an den Betriebs-
    rat gewandt.

    Nach diesem neuerlichen Vorfall sind wir nicht weiter bereit, die Attacken des Herrn XXXXX
    gegenüber den Kollegen widerspruchslos hinzunehmen.Wir bitten Sie daher um Ihr Veständ-
    nis, dass wir Sie nunmehr aufzufordern haben, Herrn XXXXX unverzüglich aufzugeben, sein
    rücksichtsloses und unverschämtes Verhalten gegenüber den Kollegen zu unterlassen.

    Wir machen jedoch bereits schon jetzt vorsorglich darauf aufmerksam,dass wir bei einer erneuten
    Entgleisung des Herrn XXXXX gegenüber Kollegen, ohne weiteres zögern gemäß §104 BetrVG
    ein arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren einleiten werden, um die Entlassung des Herrn XX
    zu bewirken.

    MfG







    Zitat von Moritz

    Nettes Bild, gefällt mir!

    Hallo Moritz Wenn Du ein Facebookprofil hast, kannst Du es von dort übertragen, wenn Du die Grafik kopierst

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