Beiträge von iwan

    Zitat von Styx

    Die Firmenleitung nimmt uns noch nicht wirklich für voll und schmeißt uns Knüppel zwischen die Beine, wo sie nur kann. Aber das kennen hier sicher viele.

    Hallo Styx,willkommen im Club. Beschreibe uns die Knüppel mit Länge und Durchmesser und die Kollegen werden Dir aufzeigen, wie der BR sie zu Brandholz macht

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    Zitat UdoW : kann der Betriebsrat den Arbeitgeber zwingen Entlohnungsgrundsätze aufzustellen (würden wir gerne tun)

    Relativ gesehen ja. Nach §87 BetrVG hat der BR ein erzwingbares MBR.

    Vergleich :

    § 87:Mitbestimmungsrechte

    (1) Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:

    ........................

    10. Fragen der betrieblichen Lohngestaltung, insbesondere die Aufstellung von Entlohnungsgrundsätzen und die Einführung und Anwendung von neuen Entlohnungsmethoden sowie deren Änderung;

    11. Festsetzung der Akkord- und Prämiensätze und vergleichbarer leistungsbezogener Entgelte, einschließlich der Geldfaktoren;

    Wenn also eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, könnt Ihr den AG zu Verhandlungen auffordern und bei deren scheitern die Einigungsstelle anrufen.

    Vergleich : § 87 Abs.2 BetrVG
    Kommt eine Einigung über eine Angelegenheit nach Absatz 1 nicht zustande, so entscheidet die Einigungsstelle. Der Spruch der Einigungsstelle ersetzt die Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat.

    Hallo Meisterwun,

    ich weiß nicht, ob ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe. Vielleicht hilft das hier weiter :

    " Ist die regelmäßige Arbeitszeit längere Zeit ungleichmäßig verteilt worden und hätte ein Arbeitnehmer Zusatzschichten oder längere Schichten leisten müssen, wenn er nicht krank geworden wäre, dann müssen ihm diese Zeiten im Krankheitsfall auf dem Zeitkonto gutgeschrieben werden. Eine betriebliche Regelung, wonach Zeitschulden nur durch tatsächliche Arbeitsleistung ausgeglichen werden können, verstößt gegen das Lohnausfallprinzip des § 4 Abs. 1 EFZG. "
    (BAG vom 13.02.2002 - 5 AZR 470/00)

    Zitat Rabauke

    Ich stelle die Personelle Maßnahme wie folgt vor: Umgruppierung Iwan geplant zum 01.03.2019 eine Entgeltgruppe höher. Gibt es Fragen? Wenn keiner eine Frage stellt lasse ich abstimmen und fertig.

    Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Ich habe den Beitrag von detti so verstanden, dass nur der BRV unterrichtet wurde, dieser aber die Infos nicht an den BR weitergegeben hat. Wenn dies so sein sollte, dann dürfte pflichtwidriges Verhalten zweifellos vorliegen.

    @Rabauke:

    Wenn dann die Informationen nicht weiter gegeben werden oder ihr als BR über den BRV nicht weitere Informationen abfragt, wird die Maßnahme so behandelt wie mitgeteilt und fertig.

    Es ist nicht Aufgabe der BRM gegenüber dem BRV weitere Informationen abzufragen, sondern es ist Aufgabe des BRV, die vom AG erlangten INFOS unaufgefordert an den BR weiter zu leiten. Ansonsten handelt er pflichtwidrig.

    Paperman :

    Da ich weiß das unsere GL nicht von einer Änderung begeistert ist hier meine Frage: Bei einer mehrheit JA Stimmen wie gehe ich da taktisch klug vor damit ich beim Chef nicht sofort auf ablehnung stoße?

    Es ist völlig unerheblich, ob Eure GL von einer Ännderung begeistert ist oder nicht. Ihr habt hier die volle Mitbestimmung, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht.

    Vergleich :

    § 87:Mitbestimmungsrechte

    (1) Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:

    1........

    2. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage;

    3. vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit;

    Ihr verhandelt mit dem AG auf Augenhöhe. Wenn kein Ergebnis erzielt wird, entscheidet die Einigungsstelle.Es besteht für Euch überhaupt kein Grund die Sache zaghaft oder schüchtern anzugehen.

    loeffelpaula : Unser BR-Vorsitzender ist der Meinung das ein Versetzung von bis zu 4 Wochen ohne Weiteres möglich ist.

    Es dürfen jedoch keine erheblichen Änderung der Umstände, unter denen die Arbeit zu leisten ist, zu Lasten des Kollegen eintreten.

    Vergleich :

    § 95:Auswahlrichtlinien

    (1) .............

    (2) .............

    (3) Versetzung im Sinne dieses Gesetzes ist die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die voraussichtlich die Dauer von einem Monat überschreitet, oder die mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist.

    BAG, Urteil vom 18.1.2017, 7 AZR 224/15

    Betriebsratstätigkeit - Arbeitszeit

    Leitsätze

    Nimmt ein Betriebsratsmitglied an einer außerhalb seiner persönlichen Arbeitszeit stattfindenden Betriebsratssitzung teil und ist es ihm deswegen unmöglich oder unzumutbar, seine vor oder nach der Betriebsratssitzung liegende Arbeitszeit einzuhalten, so hat es insoweit gemäß § 37 Abs. 2 BetrVG einen Anspruch auf bezahlte Arbeitsbefreiung. Bei der Beurteilung, ob und wann einem Betriebsratsmitglied die Fortsetzung der Arbeit wegen einer außerhalb seiner persönlichen Arbeitszeit bevorstehenden Betriebsratssitzung unzumutbar ist, ist die in § 5 Abs. 1 ArbZG zum Ausdruck kommende Wertung zu berücksichtigen. Deshalb ist ein Betriebsratsmitglied, das zwischen zwei Nachtschichten an einer Betriebsratssitzung teilzunehmen hat, berechtigt, die Arbeit in der vorherigen Nachtschicht vor dem Ende der Schicht zu einem Zeitpunkt einzustellen, der eine ununterbrochene Erholungszeit von elf Stunden am Tag ermöglicht, in der weder Arbeitsleistung noch Betriebsratstätigkeit zu erbringen ist.

    Zitat von JoJo-DU

    Das Problem hier ist auch, das es Betriebsräte gibt die während ihrer abwesenheit gar keinen Vertreter wollen oder nur bestimmte Vertreter für ihren Bereich wollen.

    Die Rangfolge des Nachrückens bestimmt das Gesetz. BRM'glieder haben nicht das Recht, Nachrücker abzulehnen und/oder bestimmte Nachrücker zu 'wollen'

    Hallo Yvonnes,

    Nach meiner derzeitigen Einschätzung hast Du sowohl im Kündigungsschprozess, als auch im Ausschlussverfahren beste Karten. Ich vergleiche mal Deine Situation mit der eines Skatspielers. Du hast Kreuz- und Pikbauer, vier Asse und vier 10er auf der Hand und hast Aufspiel. Ich sage nur eins : Schneider schwarz.</div></body></html>

    Zitat von ELBARADO

    Die großen Parteien SPD und CDU regieren einfach an der Wählerschaft vorbei und sind nicht in der Lage auf Ängste und Sorgen der Befölkerung einzugehen . Hier liegt meiner Meinung nach ein großes Problem

    Man kann ja Protestwähler sein. Aber EkelhAfD deshalb zu wählen, weil einem die politische Richtung nicht passt, ist in etwa so, als wenn jemand in einer Kneipe auf die Toilette geht und Wasser aus einer Kloschüssel säuft, nur weil ihm an der Theke das Bier nicht schmeckt.

    Ziel der AfD ist in erster Linie Desinformation ganzer Bevölkerungschichten.Dies
    gehört zum politischen Markenkern von EkelhAfD. Es werden z.B. ausschließlich
    Fälle rausgesucht, wo ausländische Straftäter in Erscheinung getreten sind. Dabei
    passiert tagtäglich häusliche Gewalt, wo deutsche Männer ihre Frauen und Kinder
    schlagen. vergewaltigen, oder töten. Und was macht EkelhAfD hier ? Schweigt

    Darüber hinaus schürt EkelhAfD Rassenhass, mobilisiert Horden blindwütiger
    Neonazis, die grölend durch Chemnitz marschierten ihr Leitmotiv rausposaunten:
    Wir sind
    die Fans, Adolf Hitler Hooligans. Und wer ist voran marschiert ?????????

    Björn Höcke