Beiträge von Iluum

    Ich hätte gedacht das man da gar nicht offiziell nachfragen darf, da ich ja dadurch quasi meinen AG bloßstelle oder Anzeige. Über einen Anonymen Hinweis habe ich allerdings schon sehr konkret nachgedacht. Lieber wäre mir jedoch der offizielle Weg. Zumal es in den letzten zwei Tagen wieder zu verstößen gekommen ist, ohne den BR zu informieren.

    Ja in unserem Fall muss Nachts keine Fachkraft anwesend sein, da gibt es wohl eine Sondergenehmigung zu. Was die Schulungen angeht bemühen wir uns gerade alles was geht zu machen und Fortbildungen nachzuholen die einfach ein muss sind (siehe auch meinen anderen Thread)

    Auf das WTG bin ich eingegangen, weil die Heimaufsicht die für uns am schnellsten greifbare Instanz ist, die auch durch Kontrollen dem Betrieb ungemütlich werden kann.

    Gruß

    Iluum

    Hallo Kokomiko,

    die Überstunden der anderen Kollegen bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Wobei es, und in der Materie sind wir noch so gar nicht drin, anscheinend ein Arbeitszeitkonto gibt, aber in unserem Betrieb hat sich da bislang noch niemand so richtig drum gekümmert.. Nach allem was ich dazu bisher gelesen habe handelt es sich also gar nicht so richtig um Überstunden sondern um Mehrarbeit.. Eine Fortbildung zu dem Thema werde ich Anfang Dezember besuchen, den da muss ich dir leider vollkommen zustimmen: so geht es nicht, auch nicht was unsere Arbeit angeht.

    Unser Schulungsstand ist momentan bei BetrVG 1. Im Oktober November werden wir jedoch voraussichtlich die restlichen Grundlagenschulungen nachholen.

    Die Gefährdungsbeurteilung war in unserer letzten Sitzung Thema. LAut Sicherheitsbeauftragtem liegt zwar eine vor, diese erfüllt aber scheinbar nicht einmal den Mindeststandard. Wir werden diese vom GF nun anfordern.

    Überlastungsanzeigen sind seit kurzem ausgehangen, die Kollegen glauben jedoch nicht daran, dass diese etwas bringen werden/können.

    Wir als BR haben wohl den Fehler gemacht, dass wir zulange auf die Kosten von Fortbildungen oder ernsthaften Meinungsverschiedenheiten mit dem GF geachtet haben. Die jüngsten Ereignisse in unserem Betrieb (ich könnte vermutlich Seiten dazu füllen) haben uns da jedoch zu einem Umdenken bewegt. MAn hat halt erstmal auf eine gute Zusammenarbeit und Entgegenkommen gehofft, das Gegenteil ist der Fall.

    Wir gehören dem TvöD SuE an.

    Gruß

    Iluum

    Hallo liebe Kollegen,

    wir sind ein relativ neuer Betriebsrat und haben gerade angefangen uns ein wenig mit den Dienst- und Schichtplänen zu beschäftigen.

    Hierbei fällt uns jetzt auf, dass in einem unserer Wohnheime (mein Arbeitsplatz, 28 schwer verhaltensauffällige Menschen mit geistiger Behinderung) regelmäßig Dienste mit ausschließlich nicht Fachkräften besetzt sind (z.B. studentische Aushilfe+ 1 weiterer Mitarbeiter).

    Von Hausleitung, Fachbereichsleitung und Geschäftsführung wird das gerne als Notfall deklariert und das man ja nicht anders könnte als irgendwen dann einzusetzen.

    Hier liegt nach unserer Auffassung ein Verstoß gegen § 21 Abs.3 WTG vor. Der GF wurde von uns bereits darauf hingewiesen das dies so nicht haltbar sei. Ignoriert das aber weiterhin.

    Aufgrund unserer mangelnden Erfahrung sind wir uns nicht ganz sicher wie unser weiteres Vorgehen aussehen sollte.

    An einer bestehenden "Dienstplangruppe zur Umstrukturierung und Verbesserung der Dienstpläne" wurden wir ebenfalls bislang nicht beteiligt, angeblich gab es diese Gruppe gar nicht..

    Vermutlich wird der GF sich wieder darauf berufen, dass es sich bei unserem Betrieb um einen Tendenzbetrieb handelt.

    Würde mich über jegliche Art von "Input" und Tipps freuen

    Vielen Dank schonmal im Voraus ;-)

    Hallo liebe Kollegen,

    wir hatten vor einigen Tagen folgenden Sachverhalt bei uns auf der Arbeit:

    Nach überprüfung der Dienstzeile unserer Auszubildenden ist uns aufgefallen, dass die Auszubildende knapp 70 Überstunden hat, mehrere Male über 10 Stunden gearbeitet hat und auch alleine mit nicht-Fachkräften eingesetzt wurde (in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung mit 28 BewohnerInnen die teilweise massive Verhaltensauffälligkeiten zeigen).

    Wir haben daraufhin in einer BR Sitzung beschlossen unseren Geschäftsführer schriftlich darauf hinzuweisen, dass er sowohl gegen das WTG, als auch das Arbeitszeitgesetz verstößt.

    Außerdem haben wir die Hausleitung und die Auszubildende von diesem Schreiben in Kenntnis gesetzt.

    Im Monatsgespräch wurde das Thema dann nochmal gesondert aufgegriffen. Der GF stimmte zu, dass dieser Umstand so natürlich nicht in Ordnung sei und gab an in Zukunft darauf achten zu wollen. Meinte aber auch, das durch die personelle Situation ja nicht immer verhindert werden könne, das man mal etwas längere Dienste macht.

    Dann fragte er, ob die Auszubildende uns angesprochen hat oder wir selbst das ganze initiiert hätten. Letzteres war der Fall.

    Ich habe dann zwei Tage später durch Zufall mitbekommen, dass die Azubi ein Gespräch mit Fachbereichsleitung (eine Stufe unter GF) und Hausleitung hat. Da hat man sie dann nochmal gefragt, ob sie den BR informiert hat, hat ihr gesagt, dass das ganze so ja auch nicht stimmen würde was erzählt wurde und gesagt, dass es ja sicherlich auch noch eine andere Möglichkeit gegeben hätte als über den BR. Die Azubi wurde nicht über dieses GEspräch im Vorfeld informiert und hatte nicht wirklich Chance jmd vom BR dazuzuholen.

    Meine Frage ist nun, haben wir irgendwelche Möglichkeiten darauf zu reagieren?! Ich persönlich finde das ganze eine ziemliche Frechheit und denke das die Azubi da ziemlich unter Druck gesetzt wird. Will natürlich auch nicht, das sie da jetzt zwischen "die Fronten gerät".

    Entschuldigt bitte den Schreibstil, habe Nachtwache und die Nacht war lang ;)

    Hallo,

    ich arbeite in einem Wohnheim für Menschen mit gesitiger Behinderung. Wir sind dem TvöD Sue angegliedert. Es existiert ein Betriebsrat. Der Betrieb ist in NRW.

    Folgende Situation:

    Wir haben eine volljährige Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin die eine duale Ausbildung macht. Das scheint noch relativ neu zu sein, dementsprechend scheint es wenige Regelungen zu dem Thema zu geben.

    Die Auszubildende wird mit 100% in unserem Dienstplan geführt, hat aber jede Woche Schultage. Dumm für uns: Sie zählt natürlich auch voll mit in den Stellenplan, so das wir laut GF angeblich überbesetzt sind. Meine Frage: Ist das rechtens?

    Würde mich freuen wenn jemand Informationen zu dem Thema hat, meine googel Suche war da leider sehr erfolglos und auch das BetrVG, ArbZG sowie das Bundessausbildungsgesetz konnten mir nicht wirklich weiterhelfen.

    Entschuldigt bitte die Formatierung des Beitrags, ist wohl der späten Stunde geschuldet Oo

    Vielen Dank für die schnelle Antwort :-)

    Den Kittner hab ich gerade vor mir liegen. Leider scheint er eher BR freundlich gesonnen. Laut: LAG Köln · Beschluss vom 23. Januar 2013 · Az. 5 TaBV 7/12 Hat auf jeden Fall ein 7 Köpfiger BR Anspruch auf ein eigenes Büro. Zu 5 BR-Mitgliedern habe ich leider noch nichts gefunden. Im Zweifelfall wird man es wohl drauf ankommen lassen müssen.

    Nachteil an unserm Betrieb ist jedoch auch, dass die Betriebsteile ca. 30-40km auseinander liegen. Da stellen sich uns was das Büro angeht sowieso noch einige Fragen. Da wir bislang aber noch keine Fortbildung besuchen konnten und wir noch sehr "neu" sind liegt da wohl auch noch viel Arbeit vor uns :D

    Hallo liebe KollegInnen,

    wir sind ein neugegründeter 5 Köpfiger BR. Ich arbeite gerade daran einen Antrag auf ein Büro zu schreiben. Wenn meine Informationen bis hierhin richtig sind, haben wir keinen zwingenden Anspruch auf ein eigenes BR Büro, sondern nur auf eins zur Mitbenutzung.
    (Wenn ich da falsch liege lasse ich mich gerne korrigieren ; )

    Meine Frage ist nun, ob wir Anspruch auf einen Schlüssel haben und ob wir "rund um die Uhr" ins Büro kommen müssen. (Wir haben Früh-, Spät, und Nachtdienste).

    Ich würde gerne in meinen Antrag einen rechtlichen Beleg haben. Werde selber weitersuchen, aber wenn jmd auf die schnelle eine Antwort hat wäre das umso besser ;-)


    Vielen Dank im Voraus.