Beiträge von Dominic123

    Betriebsvereinbarung hin oder her gibt es ja seit 2018 die neue DSGVO.


    Ich wollte hier eher eure rechtliche Einschätzung dazu erfahren und ob es in anderen Betrieben ähnliche Fälle gibt?


    Betriebsvereinbarung ist vorhanden und wird demnächst, aus anderen Gründen überarbeitet. Somit könnte man rechtssichere Erkenntnisse auch gleich mit einarbeiten.

    Es gäbe seitens der Gewerkschaft eine Möglichkeit über einen Zuordnungstarifvertrag festzulegen, dass diese Betriebe durch einen sog. Gesamtbetriebsrat betreut werden.
    Hier muss dann allerdings wieder der AG zustimmen.


    Als Argument könnte sicher die Gremiengröße herangezogen werden.

    Ein Gesamtbetriebsrat hat mit Sicherheit weniger Mitglieder als 3 einzelne Betriebsratsgremien...

    Hallo zusammen,


    in unserem Betrieb (Busbetrieb) gibt es einen sogenannten monatlichen Dienstausteiler, oder Diensteinteilung.

    Auf dem sind alle Mitarbeiter und deren Dienste, die sie in dem entsprechenden Monat fahren drauf. (Krank, Urlaub, etc. sind lediglich mit frei gekennzeichnet)

    Somit kann jeder sehen, welche Dienste an welchen Tag von wem gefahren werden.


    Nun die Frage: Ist es aus eurer Sicht datenschutzrechtlich in Ordnung, dass die Mitarbeiter hier namentlich aufgeführt sind?

    Ich bin da etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite sind es personenbezogene Daten, die pseudonymisiert werden könnten (mittels Mitarbeiternr. z.B.). Auf der anderen Seite ist es durchaus praktisch, wenn man im Fall der Fälle mit einem Kollegen einen bestimmten Dienst tauschen kann.


    Danke vorab für eure Meinungen.

    Danke whoepfner für die Formulare.

    Ich denke, eine Einverständniserklärung kann durchaus sinnvoll sein, wenn bsp. ein Gleichstellungsantrag gestellt wird und hier die Daten über die SBV an sog. Dritte weitergereicht werden.

    Sollten die Daten allerdings nur intern verarbeitet werden, z.B. Versetzung, etc., wie Rabauke auch schreibt, wäre es allerdings überflüssiger Bürokratismus, hier eine Einverständniserklärung einzuholen.

    Bei Weiterreichung an Dritte, besteht immer die Gefahr, dass der/die KollegIn sich irgendwann wendet und nun sagt: "Du hast meine Daten weitergegeben, ich habe nie ausdrücklich gesagt, dass ich das wollte"...

    Kommt leider in der heutigen Zeit, auch beim Ehrenamt all zu oft vor...

    Hallo Rabauke,

    die SBV hat sich an mich gewandt, da ich für das Thema Datenschutz im BR zuständig bin :D

    Da mir aber in der Hinsicht nichts bekannt war und ich auch deiner Meinung bin, wollte ich mal schauen, ob es da andere Meinungen gibt, weil das Datenschutzthema heutzutage immer hochkocht...

    Danke für deine Meinung

    Gruß

    Dominic123

    Hallo zusammen,

    ich hab nun eine Weile gesucht und nicht Ansatzweise etwas zu meinem folgenden Thema gefunden.

    Unsere SBV bekommt viele persönliche Daten von KollegInnen bezüglich Krankheiten, Schwerbehinderungsgrad, BEM, etc.

    Nun stellt sich die SBV die Frage, ob von den KollegInnen, von denen Sie persönliche Daten bekommen eine Datenschutzerklärung / Einverständniserkärung zur Nutzung der Daten unterschrieben werden sollte, damit die Daten überhaupt von der SBV gespeichert werden dürfen.

    Ich persönlich bin nach dem Datenschutzseminar nicht der Auffassung, dass das erforderlich ist, sofern die Daten gelöscht / vernichtet werden, wenn der Zweck erfüllt ist (einschließlich Fristen, etc.)

    Wie handhabt ihr das bei euch?

    Hallo Kokomiko,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Du hast Recht, ich will nicht wissen, wie diese Bescheinigung auszusehen hat, aber was bescheinigt wird.

    Danke für den Leitfaden, damit kann ich der Kollegin auf jeden Fall weiterhelfen und dem AG in die Schuhe helfen! :D

    Top!

    Ob die Kollegin genau das von der Krankenkasse mitgeteilt bekommen hat weiß ich leider nicht. Man bekommt ja leider nie alle Infos von den Kollegen, auch wenn sie etwas wollen...

    Hallo liebe Community,

    eine Kollegin ist nun im Mutterschutz für ihr 2. Kind, wäre aber eigentlich noch in der Elternzeit für ihr 1. Kind.

    Nun hat diese Kollegin ihre Elternzeit so verkürzt, dass diese genau mit Beginn des Mutterschutzes endete.

    Nun bekommt die Kollegin aber leider kein Mutterschaftsgeld, weil der AG irgendwas verbummelt hat, oder nicht in die Pötte kommt.

    Laut Krankenkasse muss der AG nur eine Verdienstbescheinigung ausstellen.

    Nun meine Frage:

    Wie muss diese Verdienstbescheinigung aussehen, da die Kollegin ja ohne Bezüge "beschäftigt" war?

    Vielen Dank für hilfreiche Antworten

    P.S.: Es gibt bereits ähnliche Themen im Forum, diese sind aber leider etwas veraltet.