Beiträge von Rainer Windenergiebranche

    Zitat von Kieslheuerin:

    Weiterhin werden die eBRM auch 1x jährlich zu einer "richtigen" BR-Sitzung eingeladen.

    Das geht so einfach? :roll: :idea: :?:

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    Interessantes Thema!! defintiv! So eine Wahl ist schon manchmal für manchen ernüchternd.

    Bei der Selbsteinschätzung tun wir Menschen uns genauso schwer wie bei dem Zulassen des "Neuen" "Fremden" oder "Anders denkenden". Das ist nicht nur in den Betrieben so, sondern auch hier im Forum. Warum sollte das auch anders sein?

    Toleranz heisst da ein Stückweit das Zauberwort, kennt man sich doch nicht persöhnlich sondern nur Virtuel und ohne Mimik und Sound. Beste Voraussetzungen für Missverständnisse.

    Bei Wahlen ist es im Betrieb ähnlich, aber denoch einfacher. Wenn du mit dem Thema Datenschutz Wahlkampf machen willst, wirst du bei den Meisten Werken Sinnhaftig auf die Nasefallen weil es keinen Interessiert. Wer nicht über Cookies und Werbung nachdenkt, Facebook und Fotos im internet, und das ist die Breite Masse, dem ist doch der Datenschutz egal. Sucht euch nächstes mal was populäres ohne leere Versprechen zu machen.

    So unbeliebt ich hier bin, wurde ich trotz meiner direkten Art und von der Masse abweichenden Ansichten die ja im BR und Beruf nicht anders sind zum 3. mal wieder gewählt, und das deutlich.

    Des Messerschneide auf dem man als polarisierende Persöhnlichkeit geht, ist sehr scharf, aber auch spannend.

    Leider ist die Wahrnemhung des Einzelnen, wie schon angesprochen wurde, wirklich sehr unterschiedlich. Das Gut gemeinte ist doch Nervig oder man ist ein Querulant. :roll:

    Wichtiger fände ich es, das euch auffällt, das man euch mit diesen Aktionen und Gesprächen nur Honig ums Maul schmiert um euch in den Griff zu bekommen da man sich bewusst ist das man auf eure Kosten Wahlkampf gemacht hat oder euch zum schweigen bringen will.

    Beim Wahlkampf verlasse ich mich nur und ausschliesslich auf mich selber und engste Vertrauensleute, die wie ich, nicht da sind um eigene Interessen zu vertreten. Verlässt du dich auf andere, bist du verlassen.

    Ich wünsche euch allen viel Erfolg dennoch, und das ihr den richtigen Weg für euch findet, euch das nicht zu sehr anzuziehen. Davon ausgehend, das ihr helfen wolltet und gute Absichten habt, muss man sich dennoch eingestehen, manchem ist nicht zu helfen. Und wer eure wertvolle Hilfe nicht will, der sollte sie auch nicht bekommen. ;)

    PS: mit frischem Wind und den Folgen kenne ich mich bestens aus. :D

    Falls sich die Gewerkschaft verweigern sollte, gibt es auch noch andere Möglichkeiten.

    Du nimmst dir je nach grösse des Betriebes ein Paar Leute zusammen. 3 5 oder mehr und suchst nach einem Anwalt oder einem Institut für Schulungen und Betreuung bei einer BR Wahl.

    Diese Kontaktiert ihr nun und last euch beraten. Die werden euch dann erklären was nötig ist und euch helfen die notwendigen Schritte und Unterlagen zusammen zubringen.

    Das Thema Wahl an sich ist extrem komplex und kompliziert. Das macht keinen Sinn dieses in einem Forum zu erklären.

    Good luck Guy!

    Den Inhalt der Mail, würd eich wie Winfried schon sagte auf keinen Fall verwenden! Damit bist du ja direkt angreifbar.

    Aber... lässt sich das Gespräch im BR zum Thema bei der Vorbereitung nicht entsprechend dahin moderieren? Kann man keine Metapher erstellen ohne sich zu verraten?

    Kann an den Sinnnicht umschreiben ohne das jemand darauf kommen könnte?

    Es ist wohl die hohe Kunst des BR, ein Politiker zu sein, der mit wenig Worten viel Sagt. :D

    nooki,

    Hallo und willkommen!

    Ich kann dein Anliegen sehr gut nachvollziehen und kann es auch unterschreiben. Habe bereits für Verdi gearbeitet (Gewerkschaften haben ja auch eigenen Firmen;) ) und hab da auch so meine Erfahrungen gemacht. Naja.. Endlos Thema.

    Es ist nun aber auch so, das eine Gewerkschaft oder deren Vertreter nun auch nicht die Lösung ist oder aller Weltenheil. Wird hie rnicht gerne gehört und gleich wieder diskuttiert werden, bleibt aber Realtiät. Die ändern selber an der Situation nämlich auch nix.

    Mein Rat, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Versuche es mit Geduld, Fakten und Informationen. Schlag Schulungen weit weg von der Gewerkschaft vor, darauf gehen AG und Unternehmensnahe BR meist unproblematischer ein.

    Es ist wie mit den Rechten, Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe. Je öfter man in Schulungen erklärt bekommt wie Recht und Pflichten liegen, nimmt man sie auch entsprechend wahr. Eventuell könnt ihr euch ja einen unabhägigen Rechtsbeistand ran holen. Ein Anwalt der zwar MA und BR vertritt, aber nicht erkennbar der GW nachrennt. Auch dieses erleichtert den Einstieg.

    AG/GF überprüfen den RA den ein BR wählt meist vorher auf seine Gesinnung. An der Stelle ist es wieder einfach einen solchen Juristen durch zu bekommen als einen der die Fahne schwenkt.

    Greif Themen auf, die der Oposition wichtig sind. Schau dir ihre Arbeitsplätze an und schau ob du dort was zu verbessern findest für das sich der BR einsezten kann. Überzeuge sie so von der Notwendigkeit und der Möglicheit die man nun hat.

    Schau dir die Interessen der Einzelen Betriebsräte und des Arbeitgebers an, daraus läst sich meist ein Weg herleiten. Das gleiche gilt auch für die GW, schau dir Ihre Interessen an, das weisst du wohin damit. :roll:

    Dein Hauptproblem wird deine Geduld sein. Aber ich bin auch überzeugt das du mit der richtigen und durchdachten Strategie das Eis gebrochen bekommst.

    Ärmel hoch, Verstand geschärft und rein.

    Das Wortgebilde "Unproduktive Mitarbeiter" finde ich ja schon etwas amüsant.

    Wenn sie nicht Produktiv sind, wie willst du sie dann bewerten?

    Im Regelfall werden hierfür nach meinem Kenntnisstand Zielverinabrungen getroffen die am Jahresende zu Prämien führen.

    Wenn diese Kollegen zum jetzigen Zeitpunkt nichts bekommen, weil der BR und der AG nichts fertig bekommen haben, finde ich es aber verdammt ungleichbehandelt, wenn die Produktion schon Prämie bekommt. Hie rhat mal jemand voll versagt nach meiner Auffassung.

    Sollten die "Angestellen" also nun ne prämie aus freien Stücken bekommen haben, so freut euch für sie und hinterfragt nur wer wie viel damit es fair ist.

    Jedoch, wie schon gesagt wurde, dürfte ihr nicht in einzlene Abrechnungen schauen.

    Zitat von whoepfner:

    Hallo,

    eine BEM-Akte ist grundsätzlich wie eine besondere Personalakte iSd § 83 BetrVG zu behandeln.

    (ErfK, Kania, § 83 BetrVG Rn 2: "... jede Sammlung von Unterlagen, die sich auf die Person des AN bezieht, unabhängig von deren Form, Material sowie der Stelle, an der die Sammlung geführt wird ...")

    Der AN hat zwar kein Herausgaberecht bezügl. der Originalakte, aber jederzeit das Recht auf Einsichtnahme einschl. der Anfertigung von Kopien

    Dem schliesse ich mich so an.

    Das BEM kann aus sehr vielen Gründen Beendet werden. Schlechte Gründe sind mangels Teilnahme, oder weil es gescheitert ist, bzw keine Maßnahmen möglich sind. Das sollte man als BR aufjedenfall im Auge behalten.

    Ein BEM wir aber auf jedenfall nach einem Jahr beendet. Ergibt sich daraus eine Massnahme, so muss dafür jedoch die Akte nicht behalten werden.

    Ein Massnahme kann ja z.B. sein, das der MA versetzt wird. Diese Versetzung ist Mitbestimmungspflichtig. Ausnahmsweise jedoch hat der BR in diesem Fall aber keinerlei Anrecht auf Information zur Begründung. Als Begründung gilt dann "Maßnahme aus BEM Vorgang". Das muss reichen. Eine Einsicht in die BEM Akte oder die Ateste ist nicht erforderlich. Das Ateste liegen ggf. aber in der Personal Akte für die History und rechtliche Absicherung.

    In der Personalakte sollte nun aber diese Versetzung ggf. mit Atest hinterlegt sein. Das muss reichen. Sollte jetzt der Arbeitsplatz wegfallen, und der Mitarbeiter muss wieder versetzt werden, wird man das Attest ggf. dazu nehmen, oder es wird ein neues BEM eröffnet.

    So ist mir das bekannt. Jedoch ist das BEM so individuell, das dies gewiss nicht in 5 Zeilen passt und auch von Betrieb zu Betrieb schon unterschiedlich ist.

    Als BR finde ich es besonders wichtig, mit dem "scheitern" und beenden sich zu befassen.

    Und jetzt klinke ich mich in aller Deutlichkeit aus diesem Thema aus. Ich habe meine Meinung gesagt. Ihr müsst sie nicht teilen, ihr müsst sie nicht annehmen. Ihr müsst sie nicht mal lesen wenn sie euch nicht passt. :lol:

    Mein erster Satz bezieht sich darauf, das hier wiedermal dem AG die Schuld gegeben wird, und dieser, wie immer, erstmal für mehr Personal zu sorgen hat und natürlich der BR sowas darf... is ja klar. Ich hätte auch nichts anderes erwartet... alle Seiten eines Vorgangs zu belichten und zu bearbeiten ist hier einfach viel zu selten der Fall und junge BR lassen sich hier durch vorerst völlig überzogene Darstellungen dazu vielleicht verleiten ein ggf. gutes Klima unnötig zu versauen. Und warum? Weil irgendwelche verbitterten Hardcore BR oder oder Kollegen die nicht komplex Denken wollen nur ihre einseitige und eingängige Nummer wie so ein Endlosband runter leihern.

    BWL Studenten wird nicht BR bei gebracht, und BR wird nicht BWL beigebracht. Niemand erklärt den Betriebsräten wie betriebswirtschaftliches Denken funktioniert. Niemand erklärt ihnen, das eine Schulung für 20.000€ zwar ihr Recht sein kann, diese aber gerade "unpassend" ist. Aber das interessiert irgendwie keinen.

    Ihn jeder Schulung werden sie gleich wieder für die nächste angeworben, und bei den einschlägigen Vereinen, den Gewerkschaften, wird es besonders teuer und die Leute kommen besonders verstrahlt wieder. Sie kennen dann nur ihre Rechte, und die auswendig, aber über ihre Pflichten, und ihre Verantwortung für die Arbeitsplätze hat sie niemand aufgeklärt. Aber Hauptsache die Fahne weht!

    Das sich kaum ein BR je mit BWL und Kalkulationen und Stundensätzen realistisch auseinandersetzt ist leider die Realität und führt zu solchen Aussagen die ich definitiv nicht stehen lasse.

    Solange du wie ein Made im Speck sitzt, kannst du dir Leute rein holen wie du willst, und kannst auch Kranke Kollegen einfach mal durch einen Leiharbeiter ersetzen.

    Das war z.B. sehr lange in der Solarenergie so.. und dann fielen die Subventionen weg, der Bleistift musste mehr als geschärft werden und den Rest kennen wir alle. Massenentlassungen, Pleiten Feierabend. Und wem hat es nun was gebracht?

    Hier wird soviel Pauschalisiert, manche sind einfach derart verbrannt, da sie leider nen beschissenen AG haben, das sie klingen wie ein Leiherkasten. Oder sie haben ihren AG so verbrannt weil sie die Eskalationsstufen leider missachtet haben und nur die § aus ihrer Gewerkschaftsschulungen leihern können.

    Sicher ist, BR Arbeit muss sein

    Sicher ist auch, man kann sich diese fair einteilen.

    Sicher ist, das die Mitarbeiter des Themenstarters sich verpissen. Die Kollegen hängen lassen. Dieses Problem löst man nicht durch Neueinstellungen, die in einem 45 Mitarbeiter Betrieb auch nicht mal eben drin sind, ebenso wenig durch §gewedel.

    Unschwer zu erkennen hat der Jupp nicht vor irgendwen zu behindern oder etwas zu unterbinden was richtig ist, er erwartet nur das es vernünftig läuft.

    Mir ist die Situation bestens bekannt. So ein Gremium hatten wir auch schon.

    Daher mein freundlicher Vorschlag, fragen, Bitten und die Komunikation suchen, das jedoch dokumentiert. Die harte Nummer kann warten. Eskalationsstufen sind keine Rolltreppe oder ein Fahrstuhl, sondern ein durchdachtes Instrument um Missstände ordentlich und gezielt abbauen zu können.

    :lol: :lol:

    Bitte differenzieren zwischen meiner Meinung und den Gesetzen.

    Bei uns wird auch nicht "Minuten gefuchst". Da schaut niemand auf die Uhr. Es sei denn jemand überspannt den Bogen, der bekommt dann aber auch Druck aus den eigenen Reihen. Man will ja keinen Schlafenden Hund wecken. :D

    Unsere Uhren haben wir auch verlegen lassen.

    Das Problem ist eigentlich auch ein bisschen die Auffassung der Kollegen.

    Wenn wir ein Haus bauen, oder unser Auto in die Werkstatt bringen, steht auf unserer Rechnung auch nicht die Umziehzeit des Mitarbeiters oder die Zeit die er auf dem Thron verbringt. Dennoch zahlen wir das mit. Der Unternehmer muss das einkalkulieren. Je weniger Zusatzkosten kalkuliert werden müssen, umso besser ist sein Angebot. Thats it.

    Dennoch sollte sowas nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter statt finden. Ein guter Kompromiss sollte immer das Ziel sein.

    Im Regelfall wird definiert, das die Arbeitszeit beginnt, wenn du deine Arbeit aufnimmst, zur Verfügung stehst. Das tust du nicht solange du auf dem Weg bist.

    Ähnlich ist es bei der Pause, die Pause beginnt, wenn du für die Arbeit nicht mehr zur Verfügung stehst.

    Quasi,

    Gehe ich aus meiner Werkstatt in die Pause, beginnt meine Pause dann wenn ich die Arbeit niedergelegt habe. Du gehst los, und dein Vorgesetzter spricht dich kurz an und will was. Sagst du nun, "Ich gehe gerade in die Pause" stehst du nicht mehr für die Arbeit zur Vefügung. Deine Pause läuft also bereits.

    (Um es ordentlich darstellen zu können habe ich dieses Beispiel gewählt)

    Wenn du aus der Pause kehrst ist es ähnlich, erst bei Wiederaufnahme ist die Pause vorbei.

    In fast jedem Werk gibt es eine "Pausenhupe". Die geht meist sehr genau, und wer sich vorher vom Arbeitsplatz macht einen Fehler.

    Die Kollegen mit Schnappatmung holen sich nun erstmal das Sauerstoffzelt... :D

    Ohne Frage ist die Definition so echt mal zum Nachteil aller Mitarbeiter. Dieses ordentlich zu Regeln ist gewiss die Aufgabe, die sich ein BR stellen muss.

    Die Umkleide Zeit von der mancher schlauer immer spricht ist angelenht an das sogenannte "IkeaUrteil". Dieses muss man aber erstmal genau lesen und verstehen umd das abgleichen zu können.

    Ein Taucher der sich seinen Anzug anzieht, hat dieses gewiss ebenso in seiner Arbeitszeit notiert wie ein Lackierer seinen Vollschutz.

    Es ist wohl wichtig welche Gründe es für die Formulierung gab. Hat sich bei euch was am Produkt oder der Infrastruktur geändert? Was war damals anders das man so entscheiden hat.

    Auf den Prüfstand und neu beleuchten. Alternativen für die Wege finden oder für die Arbeitszeitregelung.

    Schönes Thema.. wird bestimmt spannend nun. Dabei ist es gewiss so, das es eine Finale Lösungf hier nicht geben kann. Die Bedigungen vor Ort sind entscheident, und die Frage, warum das erst jetzt nach 16 Jahren wem auffällt?!

    Jupp,

    du wirst hier wenig wirklich hilfreiches finden. Ich könnte es dir erklären warum, aber das führt hier zu nix als Streit. ;)

    Machen deine "Betriebsräte" denn auch Versammlungen? Sprich es doch mal offen an! Das steht dir zu. Uns ist dieses Vorgehen auch bekannt. Wie in jeder Abteilung gibt es auch im BR leider schwarze Schafe. Schwarze Schafe die sich abmelden zum Kaffee trinken da ihnen das besser schmeckt als die Arbeit.

    Sie sind jedoch verpflichtet sich abzustimmen mit dem AG. Der Vetreter des AG ist der Vorgesetzte. Dieser ist befugt und beauftragt.

    Nun zu meinem, ich denke, konstruktiven Vorschlag:

    Wenn die Kollegen sich wieder mal verpissen wollen, und nichts anderes tun sie, bitte sie einfach darum dieses um 2 Stunden zu verschieben, da es die Produktion nicht zulässt, oder es auf den nächsten Tag zu verschieben. Dieses ist KEINE Behinderung von Betriebsratsarbeit, sondern lediglich eine Verschiebung.

    Du kannst sie auch vorher Fragen ob sie BR Arbeit vorgesehen haben, damit du besser Planen kannst. Alles legitm!

    Dokumentiere das ordentlich, besprich das mit deinem Chef und dann schaue weiter.

    Sollte es vor Gericht gehen, sehe ich da kein Problem. Auch den Rechtsprechern fällt ein System beim Verpissen auf.

    Vorschläge wie z.B. deinem Chef zu sagen er soll mehr Leute einstellen, oder das du dich aufstellen lässt, sind natürlich leicht zuzuordnen und wenig konstruktiv. Sie kommen immer aus der gleichen Ecke. :lol:

    Weiteres auch gerne per Privat Nachricht. Dann bekommste auch keinen ShitStorm der Hardcore BR und Heiligen unter uns ab. :lol:

    Muss das gleich wieder sein? Amtsenthebung? Neuwahl?

    Den Rest hatte ich ja schon hinreichend erklärt...

    Das ist ein BR aus erwachsenen Menschen der nun aller wahrscheinlich nach einen Fehler gemacht hat.

    Ist Schaden entstanden?

    Fühlt der BR sich nun betrogen?

    Das werden die gewiss unter sich klären und überlegen wie sie für die Zukunft aggieren wollen. Idealerweise einstellungen in den BA verlegen. Fertig.

    Der AG dürfte genau genommen die Einstellung nicht vornehmen, da er nicht darüber unterrichtet wurde, dass das Thema Einstellungen nicht in den BA verlegt wurde und ihm somit mangels Abmeldung zur BR Sitzung klar sein muss das die Einstellung nicht durch das Gremium entstanden ist und somit ihm klar ist das der Beschluss nicht korrekt ist.

    Naja...

    Wenn man es denn so braucht..

    Ihr könnt nun lange rum heulen oder meckern....

    macht einfach eigene Kreative und gute Wahlwerbung.

    Verschwendet eure Zeit abe rnicht damit in der werbung die anderen anzugreifen. Erklärt was ihr besser machen wollt. Erklärt eure Themen, beschreibt eure Ambitionen, sagt was ihr erreichen wollt.

    Jede Sekunde die ihr euch mit den anderen befasst ist verschenkte Zeit.

    Die Nutzen Mails? Nutzt es auch.

    Die Nutzen das Intranet? Nutzt es auch.

    Ergänzt das mit Flyern, Plakaten.

    Schreibt nicht mega viel, sondern stellt eventuell Fragen?

    Regt eure Mitarbeiter an, darüber nach zu denken, wer sie vertreten soll und warum? ;-)

    Zitat von 18301:

    Hallo
    Der BA hat einer Einstellung zugestimmt weil gerade keine Sitzung vom BR war.
    Die Zustimmung war mit nur 3 Mitglieder des BA.
    Wird sind ein 9er Gremium.

    Der BA kann nicht ohne vorherigen Beschluss der Übertragung der Aufgabe zur eigenständigen Erledigung durch den Betriebsrat einer einstellung oder Versetzung oder oder zustimmen, nur weil der BR gerade nicht tagt.

    BetrVG

    § 27
    Betriebsausschuss

    (1) 1Hat ein Betriebsrat neun oder mehr Mitglieder, so bildet er einen Betriebsausschuss. 2Der Betriebsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden des Betriebsrats, dessen Stellvertreter und bei Betriebsräten mit

    9 bis 15 Mitgliedern aus 3 weiteren Ausschussmitgliedern,

    17 bis 23 Mitgliedern aus 5 weiteren Ausschussmitgliedern,

    25 bis 35 Mitgliedern aus 7 weiteren Ausschussmitgliedern,

    37 oder mehr Mitgliedern aus 9 weiteren Ausschussmitgliedern.

    3Die weiteren Ausschussmitglieder werden vom Betriebsrat aus seiner Mitte in geheimer Wahl und nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. 4Wird nur ein Wahlvorschlag gemacht, so erfolgt die Wahl nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl. 5Sind die weiteren Ausschussmitglieder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt, so erfolgt die Abberufung durch Beschluss des Betriebsrats, der in geheimer Abstimmung gefasst wird und einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen der Mitglieder des Betriebsrats bedarf.

    (2) 1Der Betriebsausschuss führt die laufenden Geschäfte des Betriebsrats. 2Der Betriebsrat kann dem Betriebsausschuss mit der Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder Aufgaben zur selbständigen Erledigung übertragen; dies gilt nicht für den Abschluss von Betriebsvereinbarungen. 3Die Übertragung bedarf der Schriftform. 4Die Sätze 2 und 3 gelten entsprechend für den Widerruf der Übertragung von Aufgaben.

    (3) Betriebsräte mit weniger als neun Mitgliedern können die laufenden Geschäfte auf den Vorsitzenden des Betriebsrats oder andere Betriebsratsmitglieder übertragen.

    Auf der Betriebsversammlung des Amtierenden BR sprechen die Bewerber?

    :shock: :shock: :shock: :shock:

    Damit mischt sich der BR aktiv in die Wahl ein.. das würde ich garnicht gut finden.

    Allein die Tatsache, das jemand der Probleme damit hat vor Leuten zu sprechen automatisch schlechter Abschneidet, auch wenn er das bessere BRM wäre.

    Das ist nicht Aufgabe des BR.

    Aus diesem Grund habe ich dafür gesorgt das unser BR einen komplett freien und nicht dem BR zughörigen Wahlvorstand bekommt. Das Gewährleistet die unabhägige Wahl und das selbige im Rat nicht Thematisiert wird.

    Zitat von ClaudiaD:

    Hallo,

    Unsere Personenliste steht. Die BR Wahl ist demnächst.

    Nun läuft einer der BR Kandidaten, der selbst BR Mitglied ist durchs Haus und sagt zu den Leuten dass ein anderes BR Mitglied das ebenfalls kandidiert nicht für den BR in Frage kommt, weil es häufige Krankzeiten habe. Diese Person wäre nicht geeignet für den Vorsitz, aber er selbst würde dafür kandidieren.

    Ist das ein Grund für Anfechtung oder Annulierung der Wahl oder Ausschluss dieses Kandidaten?

    Claudia

    Muss so jemand denn gleich Vorsitzender sein? Das verstehe ich nicht. Was seit ihr denn für ein Verein? :D

    Macht eure Wahlwerbung ordentlich dann läuft das schon.

    Wer seine Werbung darauf aufbaut, andere in den Dreck zu reissen, der schiesst sich genau genommen selber ins Knie.

    Will der Wähler hören was du über deine Kollegen zu sagen hast? oder was du für sie selber tust?!

    Dauernörgler und Lästerköppe haben es selten wei gebracht. :D

    Das Schwert hat übrigens zwei schneiden...

    A

    Aus Erfahrung muss ich leider sagen, dass es das bei uns auch bei jeder Wahl gab. Die so genannte "Trümmerliste". Eine Liste die führend ist beim erweitern der Krankenstatistik, oftmals auch ohne Erkrankung, und nach Einzug permanent durch Abwesenheit glänzt, fehlende Ambitionen sowie Amtspflicht Verletzungen abrundet bin der Einstellung "Mich interessieren nur Themen die mich betreffen".

    Leute, die sich nur den Kündigungsschutz holen damit die anderen Kollgen noch länger für sie Mitbuckeln.

    B.

    Es gibt jedoch auch Leute die sind einfach gerade krank, haben eine schwere Zeit und fehlen dadurch. Das disqualifieziert sie aber nicht Automatisch. Das sind Kollegen die sind nicht zu beneiden, da die Arbeitsunfähigkleit auch oft das Selbstbewusstsein angreift.

    Doof ist nur, wer nicht da ist, kann auch niemanden Vertreten.

    Da können ja nun ruhig wieder welche Heulen, aber Personen auf einer Trümmerliste gehören nicht zu meinen Kollegen. Sie erschweren nicht nur die Arbeit der Kollegen am Arbeitsplatz, sondern sie behindern in jedem Fall auch den BR bei der Arbeit. Sind sie nicht da kommt bei Listenwahl nur der nächste Trümmerhans, der is auch nix besser, oder er ist selber da und nervt auch nur rum weil sich weder vorbereitet noch einbringt aber mitsabbeln will.

    Einen solchen Platz könnte man auch mit Ambitionierten Kollegen besetzen die was bewegen wollen.

    Es gibt Menschen die kann man motivieren. Es gibt Menschen bei denen kann man durch zuhören und Gespräche viel erreichen. Aber es gibt ebend auch Menschen, die sind einfach so, und damit für mich nicht tragbar.

    Stört euch dran, oder lasst es.

    Es wäre doch ganz Einfach gewesen:

    "Wer ist dafür sich ... zu enthalten?`"

    Die Enthaltung teilst du mit, und fertig ist das. Dann musste nix verstreichen lassen bei gleichem Ergebnis.

    Einige mögen sich an dem von mir Rotmarkierten Satz stören, ich bin mir sicher, der war nicht so gemeint wie er sich liesst.

    Grundsätzlich, wenn der AG in der Probezeit kündigt, dann kann er das, und da gibt es nicht so viel dran zu diskuttieren. Auch in diesem Forum nicht.

    Ich bin mir aber sicher, dass der Satz so gemeint ist, das ihr schon prüft, aber ohne Beanstandungen nicht widersprecht, nicht zustimmt, sondern euch eben enthaltet.

    Kann man machen, finde ich pauschal nicht zu verurteilen.

    Wir haben uns soweit ausgetauscht, das wir halt eben nach der Enthaltung fragen, und wenn diese es sein soll, wird es aber mitgeteilt.

    Es ist im übrigen sehr wohl eine Unterschied ob man Zustimmt oder sich enthält bzw die Frist verstreichen lässt. Wer behauptet, es sei das gleiche, der irrt und sollte etwas weiter lesen als BetrVG.

    Warum die Antwort trotz Abschluss des Themas? Jemand anderen könnte das Interessieren, da er nicht das Glück hat das die Anhörung zurückgezogen wird.

    Ich bin etwas Verwirrt....:roll: :roll: :roll:

    1 ja

    1 nein

    3 Enthaltungen

    Enthaltungen werden als Nein gewertet

    Also ist der Antrag anbgelehnt und nicht enthalten. Hierzu wäre natürlich auch die genaue Fragestellung wichtig.

    Die Enthaltung kann ja auch bedeuten, das man sich enthalten will.

    Das wäre das Formelle...

    Aber was ist denn, wenn die Enthaltungen tatsächlich ein Nein ergeben, bzw dagegeben gestimmt wird?

    Also, 1 ja, 4 nein

    Was scherrt es die 4 das sie dagegen Stimmen, sie müssen es ja nicht dem AG erklären sondern der BRV muss das bekakeln. Sie treffen ihre Entscheidung rein aus persöhnlichen Gründen. (was im Beispiel Fall auch so zu sein scheint)

    Ein solches Probelem ist uns auch bekannt. Gegen jedes geltende Recht haben wir 2-3 Veto Deppen die einfach immer dagegen sind. Nach Erklärungen Fragen dürfen wir nach Ihrer Auffassung nicht. In Schulungen haben wir die entscheidenen Themen oft genug Explizit mit dem Dozenten schon mehr mals besprochen, keine Änderung.

    Sie Entscheiden wie es ihnen passt, rein auf persöhnlicher Ebene und verweigern jede Erklärung. Das sie sich auch sonst nicht einbringen braucht man wohl nicht noch zu erklären.

    Back To Topic. Der BR hat abgelehnt, der BRV kann nun unmöglich zum AG gehen und etwas anderes mitteilen. Tut er dieses, überschreitet er seine Kompetenzen und im Grunde kann man dann die Abstimmungen bleiben lassen da ja doch der BRV ein Entscheidung trifft. Der BRV ist aber nicht befugt übergeordnet zu entscheiden.

    Und manche Erklärung hier wirkt so, als wenn ihr als BRV ein anderes Ergebnis als das Beschlossene Komunizieren würdet.