Beiträge von Salvator

    Um nun festzustellen wie groß eine Überlastung der Deutschen Mitarbeiter in den gemischten Teams einzuschätzen ist, müssten wir wöchentlich die Teams (D) entsprechend fragen wie viele Teamkolleg/inn/en der ausländischen Schwestergesllschaft gerade krank sind.

    Ich befürchte allerdings, dass die auskunftsbereiten Kolleg/inn/en mit solchen Aussagen einen Complianceverstoß begehen bei der Mitteilung solcher Daten.

    Ein derartiges Vorgehen scheint mir auch nicht praktikabel, da der BR stets ausschwärmen müsste um diese Daten strukturiert zu erfassen.

    Ich kann nur hoffen, dass die Kolleg/inn/en uns rechtzeitig informieren sobald eine Arbeitsüberlastung vorliegt.

    Ich arbeite in einer internationalen Firma, die aus einer Deutschen GmbH und einer französischen Schwestergesellschaft besteht. Die jeweiligen Teams unserer Firma setzen sich aus Beschäftigten der GmbH und der Französischen Gesellschaft zusammen die jeweils in D und F an den gleichen Themen und Projekten arbeiten. Wir sind leider deutlich zu klein für einen europäischen BR.

    In der Diskussion zur Erfassung der Krankheitsquoten je Team will uns der Arbeitgeber nur die Ausfälle der bei der GmbH angestellten MA mitteilen. Somit wären krankheitsbedingte Überbelastungen in den Teams nicht erkennbar und die (nur in D erfassten) Krankenstandsquoten im Grunde wertlos.

    Die Zahlen aus der franz. Schwestergesellschaft will der AG uns nicht geben und verweist auf den Geltungsberecih des BetrVG in Deutschland.

    Hat er recht?