Beiträge von Jaja

    Wir haben uns auf § 8 TzBfG - Verringerung der Arbeitszeit - bezogen und haben dem Arbeitgeber als Erklärung abgegeben, dass der Kollege eine Befristung für 2 Jahre wünscht und er sich in der Unterrichtung BR auf einen unbefristeten Änderungsvertrag bezieht.

    Hallo,

    ein Kollege hat einen Antrag auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit für 2 Jahre befristet gestellt. Der AG bietet nur einen unbefristeten Änderungsvertrag an. Wir haben dem nicht zugestimmt und uns auf das Teilzeit- und Befristungsgesetz bezogen. Er bleibt bei seinem Standpunkt.

    Wie können wir nun noch argumentieren? Bisher wurden befristete Verträge geschlossen.

    Danke im Voraus.

    Guten Morgen,

    in unserem Hause (Reha- und Pflegeeinrichtung) steht die Urlaubsplanung 2018 an. Wir haben eine BV diesbezüglich.

    Einige Abteilungsleiter erlauben sich in schriftlicher Form an ihre Mitarbeiter von dieser abzuweichen, wie z. B. jeder Tag muss verplant sein, obwohl lt. BV es 75 % sind, Urlaub in der belegungsschwachen Zeit!!! ,Urlaubssperre im Dezember, Urlaub in den Schulferien ausschließlich Mitarbeiten mit schulpflichtigen Kinder vorbehalten ist. All dies ist in der BV nicht verankert. Uns als BR platzt der Kragen.

    Wir müssen hier reagieren, klar und deutlich, am liebsten mit einem Aushang an die Info-Tafel mit Hinweis auf die BV.

    Wie würdet ihr vorgehen, würdet ihr den AG vorher informieren?

    (Es gibt bei uns auch Abteilungsleiter, die grundsätzlich die Urlaubsanträge bis 1, 2 Tage vor Urlaubsantritt trotz der vorangegangenen Planung einbehalten, was die Kollegen sehr belastet.)

    Liebe Grüße

    Hallo,

    unser Haus hat eine Regelung, Schüler Ferienjobs anzubieten und sind als BR darüber in Kenntnis gesetzt worden. Für Ferienarbeit gibt es keinen Mindestlohn. Es ist so, dass diese Schüler einen Stundenlohn von 1,80 € erhalten und keine weiteren Vergünstigungen.

    Mit diesem Stundenlohn erreichen wir ja nicht wirklich die Zielgruppe.

    Was für Möglichkeiten hätten wir gegenüber dem AG, um am Entgelt etwas ändern zu wollen?

    Danke

    Jaja

    Hallo,

    uns liegt ein Antrag auf Gleichstellung vor. Die Kollegin befindet sich zurzeit im Krankenstand.

    Gern möchte ich einen Termin mit ihr vereinbaren zum Gespräch bzw. Besichtigung ihres Arbeitsplatzes. Ist dies korrekt oder muss ich warten, bis sie wieder im Dienst ist? Eine Frist zur Rückgabe der Unterlagen liegt vor.


    Wie verhalten wir uns richtig?... und muss das Gespräch mit dem gesamten BR stattfinden oder, wird vielleicht auch von der Kollegin gewünscht, vertraulich mit dem BRV? Wie sichert ihr euch da ab?

    Freundliche Grüße

    Sorry, war noch nicht ganz fertig, falsch gedrückt. Ergänzung folgt.

    Ein Kollege ist z. B. vom 05.12. bis 16.12. arbeitsunfähig gewesen (12 KT), lt. Dienst hätte er vom 05.12. bis 07.12. Spätdienst, 08.12. bis 10.12. frei, 11.12. bis 17.12. Frühdienst, 18.12. bis 20.12. frei.

    Lt. Seminar soll der Arbeitszeitnachweis wie folgt geführt werden unter Berücksichtigung der 7 Tage lt. Dienstplan:

    05.12. bis 07.12. krank (3 KT)

    08.12. bis 10.12. frei (3 KT)

    11.12. krank (1 KT - Sonntag)

    ab 12.12. nur noch Montag bis Freitag berücksichtigen(5-Tage-Woche) und krank schreiben, egal ob frei oder nicht frei, ab Dienstantritt wieder nach Plan arbeiten.

    Sowohl nach Dienstplan als auch nach diesem Schema kann es zu Vor- oder Nachteilen bei Einzelnen kommen.

    Wie ihr sagt, gibt es ja diese Regelung gar nicht, wir haben uns darauf verlassen - also ist auch keine BV ratsam!

    Guten Morgen,

    vielen Dank für die klaren Erläuterungen.

    Ich kann es zwar immer noch nicht verstehen, dass ein Referent so berät. Er sagte auch, dies lässt sich in einer BV regeln. Wie schon vorn erwähnt, einige öffentliche Bereiche verfahren so:

    Ein Kollege ist z. B. vom 5.12. bis 16. 12. arbeitsunfähig gewesen (12 KT), lt. Dienst hätte er vom 05.12. bis 07.12. Spätdienst, 08.12., 09.12., 10.12. frei, 13.12. bis 17.12. Frühdienst.

    Hier lt. Seminar soll der Arbeitszeitnachweis wie folgt aussehen, da nur die ersten 7 Tage berücksichtigt werden sollen:

    05.12. bis 07.12. krank

    08.12. bis 10.12.

    Bei uns gibt es auch überhaupt keine Schwierigkeiten bei der Lohnfortzahlung. Wir sind alle im Unternehmen Gehaltsempfänger und haben festes Entgelt. Bei der Berechnung werden auch nur tatsächlich AU-Tage während der Krankschreibung berechnet, frei ist frei.

    Wir waren zum Seminar Arbeitszeit und Dienstplanrecht und wurden vom Referenten so beraten. Nur, jetzt finden wir in seinen Unterlagen gar nichts darüber, seine Behauptung ist nicht belegt und stolpern darüber. Ich muss dazu sagen, dass einige Seminarteilnehmer diese Vorgehensweise bestätigten und so verfahren und wir auch nochmals bewusst hinterfragt haben.

    In unserem Hause gibt es Monatsdienstpläne.

    Hallo,

    ein Kollege in der Pflege erkrankt im geplanten Dienstzeitraum. Wird bei der Arbeitserfassung am Monatsende ab AU-Schreibung der gesamte Dienstplan berücksichtigt? Vor Kurzem auf einer Weiterbildung sind wir beraten worden, dass die ersten 7 Tage lt. Dienstplan geschrieben werden und anschließend "Krank" von Montag bis Freitag, weil wir eine 5-Tage-Woche haben.

    Wie ist es tatsächlich geregelt?

    Vielen Dank.

    Hallo,

    uns lag gestern eine Änderungskündigung vor und wir keine Stellung dazu beziehen konnten.

    Grund: Kurzeitig waren über die Hälfte BR- und Ersatzmitglieder zum Sitzungstermin erkrankt.

    Wie verhalten wir uns, weil wir müssen reagieren in der Frist, ansonsten würde es bedeuten, wenn wir keine Stellungnahme abgeben, wir sind damit einverstanden.

    Bisher waren wir noch nicht in so einer Situation.

    Wie gehen wir mit der Unterrichtung um?

    Liebe Grüße

    Jaja

    Hallo Kokomiko,

    bei uns ist nichts über 10 h geregelt. Die Situation hält schon länger an, da 2 Stellen nicht besetzt sind - keine Bewerber. Der Dienstplan ändert sich ständig. Wir als Betriebsrat werden vorher nicht gefragt, weil, wir haben Verantwortung gegenüber Patienten, haben es nur später durch die Kolleginnen erfahren.

    Wir werden hier jetzt auch durchgreifen und von unserer Mitbestimmung Gebrauch machen. Diese Drohung bzw. dieses unter Druck setzen ist kein Führungsstil und Abmahnungen erteilen zu wollen bei Nichtbereitschaft.

    Freundliche Grüße

    Jaja

    Hallo,

    wegen Engpass wird unseren Pflegekräften kurzfristig im Frühdienst mitgeteilt, nach 8 h Dienst, dass sie abends nochmal zu kommen haben mit dem Druckmittel, das ist eine Anweisung und wer die nicht befolgt, erhält eine Abmahnung. Wir sind der Meinung, kein guter Führungsstil.

    Der Dienstplan ist verbindlich und jeder weiterer Einsatz ist freiwillig, oder sehen wir das falsch?

    Liebe Grüße


    Jaja

    Hallo,

    ein Kollege soll in eine Abteilung wechseln mit niedriegerer Entgeltgruppe, weil ein Kollege einen "Schonplatz" bekommen soll. Die Kollegen wären mit dem Wechsel einverstanden, aber der eine Kollege nicht mit dieser Abstufung. Wir als BR sehen das auch so. Sie macht Platz für einen Kollegen und wird jetzt benachteiligt. Unser Gedanke ist, die Differenz als Zulage zu zahlen.

    Ich bitte euch um Rat. Danke.

    Jaja

    Ja, die Stelle war ausgeschrieben, es lag keine Bewerbung vor.

    Wir sind nur informiert worden, dass sie bis auf Weiteres der Ansprechpartner ist als Rundmail, keine Unterrichtung.

    Ergänzend muss ich noch erwähnen, sie hatte diese Aufgabe ca. 2 Jahre und vor 2 Monaten (Überlastung?) abgegeben, man fand keine Lösung, deshalb wurde sie erneut benannt.

    Sie hat Klage gegen den AG eingereicht, da sie mit dieser Führungsaufgabe nicht einverstanden ist.

    Sie hatte Widerspruch eingereicht, wurde nicht berücksichtigt.

    Welche Ausnahme berechtigt, dass die Geschäftsleitung mittels Direktionsanweisung Arbeitnehmer zu Leitungstätigkeiten verpflichten kann, sie wurde gezwungen!

    Hallo,

    eine Kollegin ist aufgrund des Weisungs- und Direktionsrechts bis auf Widerruf mit der Leitung eines kleineren Bereichs und der damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben beauftragt worden.

    An uns als BR hat Sie rechtliche Anfragen gestellt mit Fristsetzung.

    Es stellte sich heraus, dass sie Klage eingereicht hat.

    Nun wollen wir als BR auch dies den Anwälten überlassen. Wären wir damit im Recht, das Schreiben nur zur Kenntnis zu nehmen?

    Danke