Beiträge von Hawky

    Betriebsbuße:

    §1 Wer in der Woche einmal zu spät kommt dem wird 1 Tag Urlaub abgezogen

    §2 Wer dem Chef widerspricht bekommt 30% weniger Gehalt

    §3...

    So in etwa? Kann er zwar aufstellen aber ob er es rechtlich durchsetzen kann ist sehr fraglich. Über eine Betriebsvereinbarung würde ich mich nicht mal annähernd unterhalten. Erzwingen vor einem Gericht möchte ich sehen. Ohne BR ist das gar nicht zu machen und selbst mit BR wäre es meines Erachtens gegen das Gesetz.

    Ein Verzicht auf dieses Recht ist nicht vorgesehen. Jeder (der 18 ist usw.....) hat das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Das sie dieses Recht zu wählen oder gewählt zu werden nicht ausüben ist ihre Sache. Zu den Wahlberechtigten gehören sie auf jeden Fall (und auch auf die Wählerliste). Falls es jetzt 50 wären, so sind auf einmal weniger BR zu wählen. Dann entscheiden sich 40 um und wollen doch wählen.

    Meinereiner würde nochmal über die Übernahme abstimmen lassen. Man muss aber dem Gremium mal sagen, dass es nur ein paar Verweigerungsgründe nach §99 gibt (die sind abschließend!) und die hier nicht zutreffen. Falls das Gremium wirklich dann so abstimmt, dass die Übernahme verweigert wird, so wird dies weiter kommuniziert.

    Falls der Auszubildende dann trotz der Abstimmung übernommen wird, kann der BR vor Gericht gehen. Da wird der BR aber nen heftigen Denkzettel bekommen.

    Falls der Auszubildende dann nicht übernommen wird:

    Den Auszubildenden würde ich raten eine Klage anzustreben. Das Gericht wird kurzen Prozess machen und dem BR (nicht dem BRV) mal raten sich besser zu informieren.

    Hallo,

    abstimmen kann man viel. Realisieren weniger.

    Wenn man darüber abstimmt, dass jetzt neu einzustellende Mitarbeiter nur noch 3€ Stundenlohn bekommen und der Rest des Stundenlohns auf die gesamte Mannschaft verteilt wird so kann man das. Ob es dann auch so erlaubt ist eine ganz andere Frage (stelle mir noch abstrusere Dinge grad vor: Kinderarbeit, ohne Schutzkleidung, unbekleidet, ...).

    Wenn die Regelung gegen geltendes Recht verstößt, könnte man auch die Berufsgenossenschaft informieren. Die sind da sehr humorlos.

    Die Verantwortung liegt aber immer noch beim Arbeitgeber. Wenn etwas passiert (Wegeunfall oder ähnliches) wirds heiß hergehen. Habe das schon bei einigen Firmen ansäßigen Firmen gehört.

    Was willst du eigentlich erreichen? Bist du für die ungesetzliche Regelung oder für die andere? Bist du BR?

    Hallo,

    um Mißverständnisse zu vermeiden sollte man die Fragen (Abstimmung) einfach halten. Es sind nicht immer die gscheitesten im BR (Gscheithaferl gibts natürlich viel). Selten haben sie auch eine juristische Ausbildung.

    Bin auch bei Lexipedia: Doppelte Verneinung

    (Würde aber mal nachfragen ob das wirklich so beabsichtigt war und gegebenenfalls nochmal ne Sitzung machen [ich hab das jetzt nicht geschrieben!]).

    Man meint man hat mehr gearbeitet, wenn man die Arbeit abbricht und dann krank ist.

    Es wird wie schon erwähnt nur die Regelarbeitszeit als gearbeitet geschrieben. Ist auch logisch, da man wenn man 7h gearbeitet hat und dann noch 1h hätte dann für diesen Tag 15h bekommen würde. Wenn man das 100 Tage macht hat man Überstunden fürs ganze Jahr....

    Wenn man vormittags gearbeitet hat und abends beim Fussballtraining sich verletzt und theoretisch nicht arbeitsfähig ist kann man ja auch nicht 8h rückwirkend als nicht arbeitsfähig einstufen...

    Ob Ihr da wirklich einen Schüler bekommt wage ich zu bezweifeln. Ich selber habe mal für 5DM nen Ferienjob gemacht und das ist ähhh über 30 Jahre her.

    allerdings könnte man so argumentieren:

    Quelle: https://www.personalpraxis24.d…rbeitgeber-alles-richtig/

    Seit dem 1. Januar 2015 gibt es in der Bundesrepublik einen gesetzlichen Mindest-lohn. Dieser Mindestlohn beträgt zurzeit 8 Euro 50. Zu viel für einen unerfahrenen Schüler als Ferienjobber? Das Mindestlohngesetz (MiLoG) sieht hier in § 22 Abs. 2 eine wichtige Ausnahme vor: „Personen im Sinne von § 2 Absatz 1 und 2 des Ju-gendarbeitsschutzgesetzes ohne abgeschlossene Berufsausbildung gelten nicht als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes.“ Also: kein Mindestlohn für Kinder und Jugendliche.

    Die mindestlohnfreie Zone für Personen unter 18 bedeutet allerdings nicht, dass Sie bei der Bemessung des Arbeitsentgelts Ihrer minderjährigen Schüler völlig frei sind. Besteht zwischen Arbeit und Arbeitsentgelt ein auffälliges Missverhältnis, ist die zugrunde liegende Vereinbarung nämlich wegen Lohnwuchers sittenwidrig und nichtig. Das ist der Fall, wenn die Arbeitsvergütung nicht mal zwei Drittel des in der Branche gezahlten Tarifentgelts ausmacht. Mit dem Ergebnis, dass der völlig unterbezahlte Schüler dann Anspruch auf die in Ihrem Wirtschaftszweig übliche Vergütung hat.

    Sind Ihre Schüler 18 Jahre und älter, zahlen Sie den Mindestlohn. Und sieht ein Tarifvertrag für Sie eine höhere Vergütung vor, zahlen Sie diese höhere Vergütung. Das Merkmal „Schüler“ ist kein Grund für eine Schlechterstellung gegenüber vergleichbaren Arbeitnehmern aus Ihrer Stammbelegschaft. Und Vereinbarungen, die den Anspruch auf Mindestlohn unterschreiten, sind von Rechts wegen unwirksam.

    (P.s. der Mindestlohn stimmt nimmer)

    Zitat von Felltrompete

    Wenn ich mit meinem Privat-PKW fahre, der nicht gerade untermotorisiert und sparsam ist, komme ich wahrscheinlich mit den 0,30 Cent Kilometerpauschale nicht aus.

    Das sind auf 100km 30€. Wenn wir jetzt mal 5€ für die Reifen und Abnutzung etc. abziehen so bleiben 25€ übrig.

    Wenn man jetzt mal von einem Preis von 1,5€ pro Liter ausgeht so hat man 16,6 Liter die man verfahren kann. Wem das nicht langt, der sollte seine Fahrweise überdenken oder ein anderes Auto kaufen.

    Meine Meinung dazu:

    Kleinkind darf mit, wenns nicht stört und unbedingt nötig ist dieses BR Mitglied einzuladen. Sollte man aber im Gremium vorher klären. Eventuell auch mit dem Arbeitgeber. Man stelle sich vor es kommen mehrere Babys und man ist versucht hier eine Krabbelgruppe aufzubauen. Man sollte aber auf das Elternteil einwirken, dass das nicht unbedingt sein muss.

    Begründung: Angenommen man darf Haustiere in die Arbeit mitnehmen, so dürfen die auch mit in die BR Sitzung. Wir sind uns mal einig, dass so ein Dackel keine Geheimnisse ausplaudern wird. Sollte es aber ein Papagei sein so könnte er schon ausplaudern. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering.

    Wenn in dem Besprechungszimmer ein Telefon steht und dieses eine Freisprecheinrichtung hat, so kann man dies als Mikrofon (zum Abhören) nutzen. Dies würde aber rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. (Steht bei euch eins rum?)

    Mit was kann man das Kleinkind eher vergleichen? Eher mit dem Papagei (falls es schon sprechen kann) oder mit dem Dackel. (soll jetzt keine Beleidigung sein)

    Bei uns ist das so, dass man hier einen Tankgutschein bekommt (der ist bis a bisserl über 40€ [steuerfrei?]) und auch Leberkässemmeln werden bei längerer Mehrarbeit (mehr als 6h und Pause) gestellt.

    Das ist Motivationsschub und daher für Mitarbeiter kein Thema...

    Kosten für Arbeitgeber sind eher vernachlässigbar...