Beiträge von ju

    Hallo zusammen,

    verweist in eurer BV auch auf die zu erteilenden Nachweise über die Insolvenzsicherung des Wertguthabens nach § 8a Absatz 1 Altersteilzeitgesetz.

    Das wird allzu gerne von den Firmen "vergessen"... Bei uns musste erst angedroht werden, dass man es notfalls einklagt.

    https://www.ihre-vorsorge.de/m…-den-ruhestand.html#c3549

    Insolvenzsicherung

    Was passiert, wenn der Arbeitgeber in der Freistellungsphase Pleite geht: In der Regel ist Altersteilzeit bislang in „Blockform“ organisiert.

    Das bedeutet: Sie arbeiten in der ersten Hälfte der ATZ wie bisher weiter, Ihr Lohn bemisst sich jedoch nach der halben Arbeitszeit (und wird durch den Arbeitgeber aufgestockt).

    In der zweiten Hälfte der ATZ steigen Sie aus dem Job aus, Ihr Arbeitsverhältnis läuft aber weiter. Nun beziehen Sie den Lohn, auf den Sie in der ersten Hälfte der Altersteilzeit verzichtet hatten (und auch dieser wird wieder in gleicher Weise durch den Arbeitgeber aufgestockt).

    Ist die Altersteilzeit so organisiert, dann geben Sie Ihrer Firma zunächst einen Kredit. Deshalb muss in jedem Fall geklärt sein, wer für den gesparten Lohn des Arbeitnehmers einsteht, wenn das Unternehmen Pleite macht.

    Arbeitgeber muss Wertguthaben sichern

    Seit Juli 2004 enthält deshalb das Altersteilzeitgesetz eine echte Verpflichtung für eine Insolvenzsicherung. Paragraf 8a Absatz 1 des Altersteilzeitgesetzes regelt nämlich, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, „das Wertguthaben einschließlich des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag mit der ersten Gutschrift in geeigneter Weise gegen das Risiko seiner Zahlungsunfähigkeit abzusichern“.

    Voraussetzung hierfür ist, dass eine Vereinbarung über ATZ getroffen wurde, die „zum Aufbau eines Wertguthabens“ führt, „das den Betrag des Dreifachen des Regelarbeitsentgeltes ... einschließlich des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag übersteigt“.

    Die Insolvenzsicherung ist damit in aller Regel schon zwingend vorgeschrieben, wenn die ATZ beginnt – jedenfalls immer dann, wenn eine Freistellungsphase von mehr als drei Monaten vereinbart wurde.

    Weiterhin enthält das Altersteilzeitgesetz die ausdrückliche Verpflichtung, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die zur Sicherung des Wertguthabens ergriffenen Maßnahmen schriftlich nachweisen muss – und zwar nach Ablauf des ersten Monats der im Blockmodell durchgeführten ATZ und anschließend alle sechs Monate.

    Hält sich das Unternehmen – auch nachdem Sie es hierzu aufgefordert haben – nicht an diese Regeln, so können Sie verlangen, dass der Arbeitgeber eine Sicherheit in Höhe des bereits erwirtschafteten Wertguthabens leistet.

    Mögliche Lösung bei erlaubter privater Mail-Nutzung wäre:

    BV erstellen...

    Private Mails sind in einen Mail-Ordner "privat" abzulegen,

    Alle anderen Mails dürfen im Krankheitsfall an einen anderen weitergeleitet werden.

    Das kann unter Aufsicht des EDV-Ausschuss geschehen, damit der Datenschutz gewährleistet ist.

    Hallo zusammen,

    muss der AG die Kosten für die Teilnahme als Delegierter beim Bundesgewerkschaftstag übernehmen ?

    Vielen Dank für Eure Antworten :-)

    Ich bin auch ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht.

    Die ges. Ausfallzeit wird direkt an meinen AG überwiesen, die km-Pauschale und die Parkgebühren erhalte ich auf mein Konto.

    Bisher deshalb keine Probleme gehabt mit dem AG.

    Dieses Ehrenamt ist eine gute Sache.

    Man wird nicht dümmer und man kommt mal raus aus dem Alltagstrott :-)

    Kann ich als BR-Mitglied eine schriftliche Bestätigung vom Arbeitgeber über die Einhaltung einer BV anfordern?

    Oder muss hierüber der gesamte BR einen Beschluss fassen?

    Was, wenn der restliche BR das mehrheitlich ablehnt? Darf das sein oder ist in dem Fall der BR trotzdem verpflichtet, die Einhaltung der BV zu prüfen und zu gewähtleisten?

    Ich habe einen arbeitsvertraglichen Beweis eines Kollegen, dass zumindest in diesem einen Fall eine BV ausgeklammert wurde "nimmt an der BV xy nicht teil", obwohl der Geltungsbereich der BV "gilt für alle ArbeitnehmerInnen der xx GmbH ausser leitenden Angestellten" aussagt.

    Desweiteren gibt es hier AT-Verträge, nach denen Ingenieure nicht einmal an die Höhe eines EG8-Gehaltes gelangen. Kann bzw. muss der BR da nicht eingreifen?

    Bitte um Hilfe, Danke!