Beiträge von suppenkasper

    Wenn der Kollegin eine Änderungskündigung vorgelegt wurde und diese Abgelehnt hat, muss sie eine Kündigungsschutzklage einreichen (3 Wochenfrist) ansonsten ist die Kündigung wirksam und muss nicht nochmal vom Arbeitgeber ausgesprochen werden.


    Sollte allerdings, wie ich aus der Überschrift interpretiere, zu der Änderungskündigung nicht angehört worden sein, so ist die Änderungskündigung sowieso null und nichtig.

    Aber diese Kündigung ohne Anhörung des Betriebsrates wird nach 3 Wochen Rechtskräftig wenn keine Klage eingereicht wird.
    Das sollte die Kollegin in dem Fall machen und wenn dann der Betriebsrat nicht angehört worden ist freut sich der Richter weil er sich mit weiteren Inhaltlichen Punkten nicht beschäftigen muss sondern aufgrund des Formalen Fehlers das ganz vom Tisch bekommt.

    Gespräch mit meiner Frau:

    Ich will nicht zur Arbeit! Ich will nie wieder zur Arbeit!

    Warum denn nicht?

    Die Kolleginnen und Kollegen mögen mich nicht! Die Abteilungsleiter mögen mich nicht! Sogar der Pförtner mag mich nicht!

    Du musst aber zur Arbeit gehen. Schließlich bist du der Chef! :P

    Solange die Frau das nicht mit ich brauche auch mal Ruhe, also ab zur Arbeit, beantwortet :-)

    Eine Vollmacht selbst zu entscheiden wo das Gremium einen Beschluss fassen muss kann sich der BRV nicht geben lassen.
    Wenn der Arbeitgeber halt so kurzfristig um die Ecke kommt mit einem Thema dann muss das warten. Bei engen Fristen wie z. B. einer außerordentlichen Kündigung muss es halt eine Sondersitzung des Gremiums oder eines Personalausschusses geben.

    auch wenn ich weder ein Karrierehengst noch ein Freund unnötiger Statistiken bin, habe ich gerade festgestellt, dass ich vom fortgeschrittenen User zum aktiven User zurückgestuft wurde. Der Grund ist, dass mir statt 767 Beiträgen nur 1 Beitrag mit 5 Punkten gewertet wurde.


    Falls aber nur noch sinnvolle Beiträge gewertet werden, akzeptiere ich die Maßnahme natürlich...:whistling:

    Degradierung geht ja noch, stell dir einfach mal vor was eine Beförderung zum Geschäftsführer/Vorstand oder oder auch nur Leitender Angestellter gemäß BetrVG für dich hier im Forum bedeuteten würde. :-) :-) :-)

    In die Urne gehören auch nur die Stimmzettel. Die Erklärungen werden geprüft bevor die Stimmzettel in die Urne kommen. Sonst würde man beim Auszählen ja sehen wie die Briefwähler gewählt haben.

    Aber die Prüfung sollte schon öffentlich sein mit der Erklärung und dann auch die Prüfung inkl. Ergebnis ob der Briefwähler noch an der Urne gewählt hat. Wenn dann der Stimmumschlag zusätzlich in die Urne mit den Stimmzetteln der Urnenwahl kommt und dann kräftig gemischt wird ist das ja ok.
    Vielleicht braucht man dann eine Urne welche auch verschlossen ist für die Briefwahlunterlagen inkl. der Erklärung.

    Das man das machen kann ist glaube ich unstrittig. Ob es der richtige und sinnvolle Weg ist da kann mann sicher unterschiedlicher Ansicht sein.

    Also öffentlichkeitsarbeit machen, der von euch gewählte BR-Kollege Maier ist ein Analakrobat und teilt dem Arbeitgeber jede Diskussion mit die wir haben um vorteile für euch raus zu holen, damit ist der Arbeitgeber dann vorbereitet und die Verhandlungen werden schwerer. Wenn ihr weiterhin den Rockzipfel des Arbeitgebers wählt, dann wundert euch nicht, das die Arbeitsbedingungen sich hier nicht verbessern. überlegt genau wen ihr wählt und warum, dann ist er evt. im nächsten Jahr automatisch raus.

    Da stellt sich mir natürlich die Frage ob dann Prozesse zwischen den Betriebsratsmitgliedern und diesem BR Kollegen Maier die Folge sind wegen Verleumdung. Das wird im Zweifelsfall ein sehr ekeliger Zustand welcher dem normalen Mitarbeiter/in nicht zu vermitteln ist. Das fällt dann auf das ganze Gremium zurück.

    Für mich persönlich ist das kein gangbarer Weg.


    Hallo Suppenkasper, für die Leute mit Attest gibt es aber doch immer noch die Ausnahme, dass gar keine Maske getragen werden muss. Vermutlich steigt die Zahl der "Attest-Leute" nun um einiges. Oder gibt es das in Bayern nicht mehr? Ich dachte das wäre Deutschlandweit so.

    Ich habe nichts zu Ausnahmen zur FFP2 Maskenpflicht und Attest zu Bayern gelesen. Das wird sicher spannend wie das in den nächsten Tagen und Wochen wird. Weil ich vermute mal das das Deutschlandweit mit den FFP2 Masken kommen wird. Wahrscheinlich auch schneller als wir uns das vorstellen können.

    Wobei das nach BR Info auch nur im Nahverkehr und nicht im Regional und Fernverkehr gilt mit der FFP2 Maske. Im Einzelhandel nur für Kunden und nicht für Personal. Denn dahinter liegenden Sinn muss man sicher nicht verstehen.

    Es gibt ja den Wunsch der Politik das Home Office wenn immer möglich angeboten werden soll. Aber das ist ja nicht auf einer gesetzlichen Regelung nur ein Wunsch.

    Prinzipiell ist aber der Arbeitsweg in der Verantwortung des Arbeitnehmers. Für mich würde das bedeuten das der Mitarbeiter mit langem Anfahrtsweg oder bei Schwerbehinderten welche keine Maske tragen können dann der ÖPNV nicht mehr in Frage kommt. Damit wäre von diesen Kollegen der Umstieg auf ein anderes Verkehrsmittel durchzuführen. Problematisch wird es dann wenn dieses Verkehrsmittel, z. B. Auto nicht zur Verfügung steht.

    Wir haben nur eine Vereinbarung zu mobilen Arbeiten sind aber faktisch auch im HomeOffice aka Telearbeitsplatz.

    Was für mich aktuell und für die Zukunft wichtig ist wenn wir unsere BV fortschreiben sollten so das es mehr Homeoffice aber auch abwechselnd Arbeiten vor Ort möglich/nötig ist.

    Mobiles Arbeiten = Home Office = Telearbeitsplatz. Damit ist klar das der Arbeitgeber auch für die Arbeitssicherheit und die Arbeitsplatzausstattung zu ständig ist inkl. Gefärdungsbeurteilung.

    Ganz klar müsste dann geregelt sein das für Schwerbehinderte aber auch nur Behinderte Hilfsmittel welche auch am Arbeitsplatz in der Firma zur Verfügung gestellt werden im HomeOffice zur Verfügung gestellt werden. Wenn nicht von der Rentenversicherung, Integrationsamt,... das doppelt übernommen wird dann ist hier der Arbeitgeber in der Pflicht.
    Es kann für mich nämlich nicht sein das Mobiles Arbeiten vereinbart wird und der Arbeitgeber sich bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes zu Hause aus der Affäre zieht.

    Es hängt natürlich sicher auch davon ab was das Unternehmen an Produkten produziert in Bezug auf Hardware Ausstattung.
    Wir haben als Unternehmen das Glück das bei uns jeder Mitarbeiter einen Laptop für die Arbeit besitzt. Das geht auch deshalb weil wir selbst kein Hardwareprodukt produzierendes Unternehmen sind.

    Die Frage ob es für den Arbeitgeber nicht doch sinnvoll ist jedem BR Mitglied und auch den Ersatzmitgliedern einen Laptop zur Verfügung zu stellen um nicht Gefahr zu laufen das der BR aufgrund von Corona bedingten Ausfällen (nein nicht nur Erkrankungen sondern auch Quarantäne) vielleicht nicht handlungsfähig ist.
    Dann würde sich nämlich die Frage stellen was macht ein Gericht wenn bei Kündigungen oder auch bei Klagen gegen Einstellungen/Versetzungen sich darauf beruft das der BR nicht mehr handeln konnte und es deshalb zum Fristablauf gekommen ist.

    Das gibt sicher keine gute Presse.

    Hallo Dirk,


    Du gehst leider von einer falschen Voraussetzung aus.

    Präsenzsitzungen sind als betriebliche Veranstaltung nicht nur weiterhin zulässig bei Berücksichtigung der Pandemieregelungen, sondern eigentlich auch immer noch notwendig zum Fassen rechtsgültiger Beschlüsse. § 129 BetrVG ist nur eine Ausnahmeregelung für besonders gefährdete BRM, nicht aber für das gesamte Gremium.

    Von Besonders gefährdete BRM seht aber nichts im §129 BetrVG. Das gilt nach meinem Verständnis des § für das ganze Gremium.
    Natürlich ist wenn immer möglich ein Präsenztermin vorzuziehen.


    Da Teams eine Cloud Lösung ist geht das in manchen Unternehmen / Firmen auch nicht als Lösung.Bei uns ist Teams in einem Teilkonzern auch nicht erlaubt aus regulatorischen Gründen.

    Aber wir bekommen auch Sypke für Business Lösungen mit 40 bis 50 Teilnehmern hin. Wir sind da sehr diszipliniert. :-)

    Sorry, aber das verstehe ich nicht. Ich war selber bei der Auszählung dabei. Auf den Stimmzetteln konnte man bis 3 Stimmen vergeben. Nach erfolgter Wahl wurde uns gesagt, dass es eine Wahlbeteiligung von 85% gab. Wie soll ich da was mitbekommen oder verhindern wenn was manipuliert wird? Da man ja offensichtlich keine Einsicht in die Wahlliste hat und ich ja auch nicht weiß wer Briefwahl gemacht oder gar nicht gewählt habe...woher soll ich dann wissen ob die Wahlvorstände nicht doch 1-2 Zettel selbst ausgefüllt haben und das einfach eintragen. In diesem Zusammenhang stelle ich mir auch die Frage woher man weiß dass die Urne nicht vorher geöffnet wurde und Briefe getauscht worden....und danach wird Sie wieder verplombt?! Klar kann man dann sagen wenn ich bei der Auszählung anwesend bin und mein Zettel kommt nicht, ist das komisch. Das wäre ja aber auch nur 100% stichhaltig wenn alle Kollegen anwesend wären. Aus unserer Tätigkeit geht bspw. 100% einher, dass bei der Auszählung gar nicht alle da sein können. Nie.

    Naja das keine weiteren Stimmzettel außer den Briefwahlstimmen in die Wahlurne gekommen sind lässt sich doch bei der Auszählung sehen. Ich gehe auch davon aus das ersichtlich war ob ein Bewerber eine, zwei oder drei Stimmen vergeben hat.
    Dann lässt sich aufgrund der maximal möglichen Anzahl an Stimmen (Wahlberechtigte) und Vergebenen Stimmen die Wahlbeteiligung doch auch nachvollziehen. Das die Umschläge nicht getauscht worden sind lässt sich doch dadurch nachvollziehen das erst ein Umschlag geöffnet werden muss, dort eine persönliche Erklärung des Wählers zum Vorschein kommt und zusätzlich der Stimmzettelumschlag. Damit lässt sich ja auch kontrollieren ob der Briefwähler noch mal an einer Urnenwahl teilgenommen hat. Und Und dieser Vorgang mit den Briefwählern sollte bei der Auszählung so transparent gemacht worden sein das das auch für Wahlbeobachter nachvollziehbar sein sollte.