Beiträge von suppenkasper

    Ich habe bei meiner Suche dazu jetzt kein Urteil gefunden und kann auch nicht im Fitting nachsehen weil der in einem Umzugskarton steckt.

    Aber zu dem Thema Versetzung mit genauer Definition und auch einem Tag bzw. einer gewissen Frist zwischen zwei Versetzungen/Abordnungen müsste es doch sicher schon Urteile geben. Weil solche Streitpunkte hat es doch in der Vergangenheit auch schon sicher mal gegeben. Das kann ich mir nicht vorstellen das das Neuland ist.

    Das schreit doch nach einer Rechtsklärung/Auslegung durch die Gerichte wenn die Gesetzte hier, sicher bewusst, so unscharf gefasst worden sind durch den Gesetzgeber.

    AndyGo: Danke für die Information warum das weg fallen soll.

    Bisher wird die Arbeitsassistenz vom Integrationsamt zu 100% gezahlt? Dann wäre nach der erfolgreichen Ausbildung die Frage ob die Agentur für Arbeit auch Leistungen zahlen könnte um einen Schwerbehinderten ex Azubi im Arbeitsleben zu halten. Wenn man die Agentur für Arbeit davon überzeugen kann das die Ausbildung keine Vorbeschäftigung ist.

    Und da muß dann der AG dem Integrationsamt schon ausführlichst darlegen, warum eine Versetzung nicht möglich sein soll auf eine zur Verfügung stehende Stelle, für die der schwerbehinderte Mensch die notwendige Qualifikation besitzt.

    Vor allem wenn die SBV und der BR dem Integrationsamt klar und deutlich erklärt das es die Möglichkeit gibt.

    Naja es stellen sich da natürlich auch ein paar Fragen:
    Gibt es da Compline Probleme wenn die Unterstellung gegeben ist. Z. B. Gehaltsverhandlungen. 4 Augen Prinzip bei Rechnungsfreigaben oder Bestellungen usw.
    So trivial ist das mitunter nicht wenn es da Beziehungen gibt welche offen gelegt werden oder vielleicht besser offengelegt werden von den Beteiligten um Probleme zu vermeiden bzw. sich damit leider auch Probleme zu schaffen.

    So ein Leasingvertrag wird doch im System hinterlegt und macht nur einmal Arbeit.

    Ich behaupte der AG hat viele Vorteile vom Jobbike selbst wenn er alle gesparten Sozialabgaben an die AN weiter gibt.

    Ein Arbeitgeber der nur auf Aufwand und nicht auf Zufriedenheit der Arbeitnehmer schaut hat eh die Zeit verpennt!

    Der erzeugt monatlich Aufwände wenn Zahlungen erfolgen. Und natürlich wenn eine Störung kommt, welche eine Abweichung vom regulären Ablauf ist. Schaden, Diebstahl (in der Regel mit Nachfolge Vertrag),....


    Das Einstellen von einem oder zwei Mitarbeitern macht ja auch Arbeit. Weil die zwei Planstellen müssen ja auch erst mal genehmigt werden. Vor allem schmälert es ja den Gewinn weil die eingesparten Sozialabgaben sind ja Ergebnis relevant.
    Vor allem in Großunternehmen, dann noch in der aktuellen Zeit, tut man sich bei zusätzlichen Mitarbeitern da durchaus schwer.

    Suppenkasper bei uns benötigt der AN nur einen Code vom AG, damit geht er zu einem Händler und der wickelt alles über unseren Anbieter ab. Geht reibungslos ohne viel Aufwand! :)

    Aber am Ende müssen die Leasing Verträge ja beim AG auch verwaltet werden.
    Schließlich muss da ja Geld fließen. Und das muss verwaltet und umgesetzt werden. Ohne Beleg keine Zahlung.

    Das das am Anfang mit dem Code vom AG für den AN einfach ist, ist ja nur ein Teil der Prozesskette.

    Naja der Verwaltungsaufwand ist ja eher gering weil dieser eigentlich fast völlig von den Anbietern übernommen wird.

    Und wenn der AG nicht bereit ist die Ersparnis weiter zu geben dann profitiert er doch schon etwas.

    Diese Dinger werden ja immer teurer :)

    Die Verträge müssen auch beim Arbeitgeber verwaltet werden. Und es kommen ja neue Verträge dazu und alte laufen aus. Es gibt Unfälle usw.
    Wenn da mal 10K oder 15K Verträge da sind ist ist das einiger Aufwand beim Arbeitgeber.

    Beim Jobrad gibt es einen Nachteil nämlich das bei der der Gehaltsumwandlung , auch Barlohnumwandlung genannt, eine Gehaltsumwandlung erfolgt. Die macht das zwar zur heutigen Zeit attraktiv führt aber dazu das ein der Zukunft dadurch die Rentenhöhe, wenn auch sehr gering, reduziert wird. Aus dem Grund ist nach meinem Wissenstand auch z. B. die IGM gegen das Model der Gehaltsumwandlung und damit gegen ein Jobrad.

    Hallo,


    kein Problem. Vor allem, da ich immer noch der Meinung bin, Dein spezielles Sklavenhalter "Dienstleistungsunternehmen" ziemlich genau lokalisieren zu können ...

    Aber nur wenn wir den 5er nach Stammheim noch kriegen. :-)

    Danke für die Antworten.

    Bei uns wird natürlich auch der Begriff Leiharbeitnehmer verwendet. Ich dachte das Leasingkräfte der richtige Begriff wäre, da so unsere Anhörungen immer lauten. Ich werde es beim nächsten mal anmerken. Wir sind natürlich auch keine Freunde der Leiharbeit, aber sehen teilweise die Notwendigkeit ein, da immer wieder Spitzen auftreten, zumal wir bisher immer einige nach dem Ablauf in eine Festanstellung retten konnten.

    Umgangssprachlich ist auch von Personalleasing die Rede für Leiharbeitnehmer. Weil man Personal auf Zeit least.
    Normalerweise ist Leasing ja ein zeitlich beschränkter Vertrag (z. B. beim Auto wenn man den Vergleich mal ziehen darf :-)

    Letztendlich kannst du nur versuchen für eine Trennung (siehe Gegenschichten) die beiden in der Firma zu trennen.
    Wenn das nicht geht und auch natürlich bei Gegenschichten kannst du nur klar machen das die Differenz nichts in der Firma zu suchen hat.
    Und das es natürlich Möglichkeiten gibt in der Arbeit Fehlverhalten zu sanktionieren.

    Wenn sich die beiden Kontrahentinnen dann privat an die Gurgel gehen bist du als Filialleitung außen vor. Da kannst du nichts verhindern, das müssen die beiden Personen das Zivilrechtlich klären.

    Hallo suppenkasper,


    Du solltest Dir da nicht zu sicher sein. Die SBV muß sich jede Information anrechnen lassen, die sie im Rahmen der Teilnahme an BR-Gremien erhält. Das ist in der Literatur eigentlich unbestritten. Es stellt sich dann lediglich die Frage, ob die SBV-Information rechtzeitig und vollständig erfolgte. Hier muß die SBV ggfs. von sich aus tätig werden.


    Für den Fall des Doppelmandats schreibt zB Düwell in LPK-SGB IX, § 178 Rn 48, daß eine Information des BR auch gleichzeitig eine Information der SBV sein kann

    Zuerst einmal Danke für den Hinweis auf die RN 48 albarracin.

    Die sehe ich aber so das wenn kein Doppelmandat vorhanden ist die Beteiligung nach §178 SGB IX (2) mit ...unverzüglich und umfassend zu unterrichten und vor einer Entscheidung anzuhören; er hat ihr die getroffene Entscheidung unverzüglich mitzuteilen ... definitiv nicht gegeben ist.
    Auch ein Ersatzmitglied des Betriebsrates kommt in einem Ausschuss nicht als Doppelmandat in Frage weil dorthin ja nicht wählbar.
    Natürlich muss man sich das Wissen anrechnen aber die direkte, eigenständige Beteiligung mit Unterrichtung, Anhörung und Rückmeldung aus der Anhörung sehe ich hier nicht als gegeben an wenn in dem Termin der Arbeitgeber die SBV nicht direkt anspricht. Vor allem wenn ich Düwell in LPK-SGB IX, § 178 Rn 49, RN 50 ansehe.

    Ich bin mir relativ sicher das ich mal gelesen habe, das z. B. die Teilnahme als Gast am Personalausschuss als SBV nicht bedeutet, das z. B. bei einer Abmahnung auch gleichzeitig die Beteiligung der SBV nach §178 SGB IX mit erfüllt wird vom Arbeitgeber. Sondern das diese Beteiligung noch zusätzlich erfolgen muss.

    Wenn ich es Richtig im Kopf habe gab/gibt es dazu sogar ein Urteil. Allerdings habe ich dazu bei meiner Suche nichts gefunden. Vielleicht kennt jemand dazu eine Fundstelle.

    Vielleicht sollte man den Thread nach "Smalltalk & Witze" verschieben. Das würde dann vielleicht auch diesem "rinn in die Kartoffeln - raus aus die Kartoffeln" gerecht werden... ;)


    Oder er wird einfach geschlossen. Denn dem hier:

    ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...

    Wenn dann nur der OT Teil. Der andere, durchaus sinnenhafte Teil sollte hier stehen bleiben. Dann wäre schließen hier wahrscheinlich die beste Idee.

    wenn die im Betrieb so auch gelebt wird, dann bin ich da voll bei Dir, wenn es aber Einbahnstraße sein sollte, dann muss man als BR auch konsequent sein.

    Grundsätzlich denke ich auch, wenn denn mal tatsächlich nichts anliegt kann ein teilfreigestelltes BRM dann durchaus auch seine normale Arbeit machen. Ich finde es nur immer wieder interessant, dass es Betriebe gibt in denen Freigestellte "nichts zu tun" haben.


    Gerade wenn z.B,. Sprechstunden ausfallen muss ich mir doch Mittel und Wege suchen mit den Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu kommen.

    Warum soll es nicht mal weniger Arbeit als Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung geben?
    Wenn die Arbeit dort ist das man im 30 Minuten Takt Fälle und Probleme abarbeitet dann stimmt da auch einiges nicht im Betrieb. Und wird auch den Fragesuchenden auch nicht gerecht. Man muss auch mal über ein Fall nachdenken um Lösungen bzw. Lösungsansätze zu finden.

    Moin,

    ich bin ja noch den Ausgang der Verhandlung schuldig.

    Darf man den Beschluss vom Gericht ohne die Namen zu schwärzen veröffentlichen?

    Dann würde ich den Beschluss als PDF hier anfügen.

    Ich würde wahrscheinlich schon die Namen schwärzen. Gibt es das Urteil auch mit einem Aktenzeichen im Internet zum Download verfügbar? Ich vermute mal nicht weil es es recht neu ist.
    Mir würde auch der Inhalt in Kurzform als Text reichen.