Beiträge von mumpel

    Muss es denn unbedingt das teure Apple sein? Bei uns gibt es Android-Tablets mit "Android Enterprise Recommended". Das ist günstiger als Apples Ökosystem. Aber bevor man Tablets einführt sollte der AG m.E. erstmal eine Ausschreibungen für Rahmenverträge für die Geräte und Mobilfunkverträge machen, damit Geräte und Mobilfunkverträge möglichst günstig sind.


    Während der Fahrt ist das sicherlich untersagt oder nicht?

    Das untersagt m.W. bereits die StVO.

    wenn nun 1 Ersatzruhetag ist, wird er in SAP als null Anwesenheit gebucht,


    Der Sonntag wird praktisch komplett ausgezahlt und einen weiteren Tag kriegt man dafür unbezahlt frei.



    Und weshalb macht ihr nichts dagegen? Ein Ersatzruhetag darf m.E. nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen. Kann doch nicht sein, dass die Mitarbeiter den Ersatzruhetag nacharbeiten müssen. Mal davon abgesehen wurde für diesen Ersatzruhetag ja am Sonntag gearbeitet, da müsst ihr vom BR dafür sorgen, dass die Stunden als Arbeitszeit geschrieben werden.

    Die Daten könne man nur als Nutzer selbst einsehen.

    Das stimmt nicht ganz. Das gilt nämlich nur für "My Analytics". Aber auf "Workplace Analytics" kann auch der Chef zugreifen. Da würde ich das Gespräch mit dem Chef suchen, und Notfalls den Landesdatenschutzbeauftragten ins Boot holen.

    Bei uns ist das immernoch freiwillig, entweder über IncaMail oder bitkasten. Beim bitkasten macht sogar die DEVK mit, Mitarbeiter die bei der DEVK sind können sich Unterlagen (z.B. die jährlichen Versicherungsbestätigungen) künftig zum bitkasten schicken lassen.


    Ich würde dem AG anraten, keinen Zwang zur digitalen Gehaltsabrechnung einzuführen. Zumal das Einstellen in das Postfach noch keine Erteilung darstellt. Der AN muss sich ausdrücklich oder stillschweigend damit einverstanden erklären, die Gehaltsabrechnung in digitaler Form zu empfangen. Der AG sollte sich also das Einverständnis der AN einholen, der BR sollte darauf hinwirken. Eine Zwangseinführung würde ich ablehnen, auch wenn es keinen Rechtsanspruch auf Papierform gibt. Viele Arbeitenehmer wollen auch nicht ihren eigenen Drucker verwenden.


    Online hat man Zugriff auf seine Abrechnungen, Jahresmeldungen von den letzten 2 Kalenderjahren.

    Nur 2 Jahre? Also müsst ihr selber für Langzeitarchivierung sorgen? Mager. ;)

    Aber am Ende müssen die Leasing Verträge ja beim AG auch verwaltet werden.

    Das muss aber jeweils nur einmal ins Abrechnungssystem eingepflegt werden, zu Beginn des Vertrages und zu Ende des Vertrages. Wenn das mal drin ist muss die Überweisung nur angestoßen werden, das dürfte so aufwendig nicht sein, falls die Überweisung nicht sogar automatisch geschieht.

    Dann muss/sollte mal wieder unsere Regierung Anreize schaffen. Sonst wird das nichts mit der Energiewende.


    Bei uns gibt es auch keinen TV für JobRad. Unser AG macht einfach mit. Aber dafür gibt es für JobRad eine Konzernrichtlinie.

    Vorteil:

    Man muss es nicht auf einmal zahlen.


    Nachteile:

    1. Das Radl gehört einem nicht.

    2. Folgekosten (z.B. Wartungskosten) trägt man dennoch selber sofern das nicht inkludiert ist.

    3. Man kann damit nicht machen was man will.

    4. Umbauten müssen vom Leasinggeber genehmigt werden.

    5. Ob man das Radl nach der Leasing-Zeit wirklich kaufen kann ist ungewiss.

    6. Man zahlt 0,25% Steuern für den Geldwerten Vorteil wenn man das Radl über Gehaltsumwandlung nimmt (Nur als "Gehaltsextra" ist es seit 2019 steuerfrei, also wenn der AG das Radl least und dem AN überlässt), wobei sich die Steuerlast an der UVP bemisst und nicht am Kaufpreis.

    7. Es ist ein Mindestkaufpreis erforderlich. Billig-Räder können nicht per JobRad geleast werden.



    Du siehst also, dass JobRad nicht wirklich besser ist als selber zahlen. Bei Zahlung per Gehaltsumwandlung spart man zwar beim Brutto Steuern, muss aber gleichzeitig 0,25% als Geldwerten Vorteil abdrücken. M.E. sollte man auch darauf achten, nicht zuviel Gehalt umzuwandeln, sonst könnte man das später bei der Rente merken.

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    da ich unseren in die Jahre gekommenen Zuschuss von 120€ etwas niedrig finde

    Bei uns sind es sogar nur 105,- Euro, also Gläser niedriger Qualität. Wer mehr will muss den Mehrwert selber tragen. Über den Fonds-Soziale-Sicherung gibt es zwar für EVG-Mitglieder einen höheren Zuschuss (300,- Euro alle zwei Jahre), aber der gilt nicht für Bildschirmarbeitsplatzbrillen, da diese vom AG zu tragen sind.

    Man sollte den Mitarbeitern auch die Möglichkeit geben entscheiden zu dürfen ob sie die Kosten vom Arbeitgeber nehmen oder sie über die Lohnsteuererklärung vom Finanzamt holen. Vom FA gibt es ja auch so einiges, nur die Reinigung m.W. nicht wenn man in der Wohnung arbeitet, da man die Wohnung ja so oder so reinigen muss und durch Home-Office nicht unbedingt mehr Schmutz entsteht (zumal man den Arbeitsbereich auch während der Arbeitszeit selber reinigen kann, dagegen kann der AG m.E. nichts machen).

    Und, mit Verlaub, nur Deine 33 Jahre Erfahrung befähigen dich vor dem Gesetz nicht als Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig zu werden

    Aber die FASi und/oder Führungskraft kann ja mal meine/unsere Erfahrungen aufnehmen, und nicht immer nur sinngemäß sagen "Habe ich studiert oder Du". ;) Zumal es in der Praxis Fälle gibt die nicht im Lehrbuch stehen.