Beiträge von Club-Mate

    Hallo Rabauke,


    wir sind hier in Thüringen, da muss ich mal nachhaken wie das hier geregelt ist.
    Samstag wird bei uns i.d.R. nicht regelmäßig gearbeitet, jedoch werden hin und wieder Sonderschichten (Fr.Nacht und Samstag früh) gefahren. Nachtschicht am Samstag gibt es nicht. In einigen Bereichen mussten wir jetzt aber erweitern auf 18 Schichten wegen hohen Abrufen.

    Hallo,


    wir sind gerade dabei eine Regelung auszuarbeiten, welche die Arbeit für die Nachtschicht an oder um gesetzliche Feiertage regeln soll.
    Unsere Nachtschicht beginnt regelmäßig am Sonntag 22h, die letzte regelmäßige Nachtschicht beginnt Donnerstag 22h.
    Der Knackpuckt ist folgender: Ostersonntag und Pfingstsonntag sind keine gesetzlichen Feiertage. Unser Vorschlag ist daher die gesetzliche Betriebsruhe nach dem Arbeitszeitgesetz am Sonntag 22h beginnen zu lassen, dafür beginnt die Nachtschicht am Montag(z.B. Ostermontag) um 22h. Es wäre nicht wirtschaftlich die Maschinen für einen Zeitraum für 8h(Sonntag 22 Uhr bis Montag 6 Uhr) hochzufahren nur um sie alsbald wieder auszuschalten.

    Unsere Personalabteilung besteht bei dieser Regelung aber darauf, daß am Freitag noch eine Nachtschicht geleistet wird oder für den Sonntag ein Tag Urlaub geschrieben wird. Dies ist unserer Meinung nach unzuzlässig, da ein Tag ja irgendwie als Feiertag gehandhabt werden muss, auch für die Nachtschicht.
    Ist unsere Auffassung da richtig oder habe ich etwas übersehen?

    Hallo Leute,


    wir konnten jetzt den AG überzeugen, daß er das Entgelt erst einmal fortzahlt. Sollte sich im Nachgang herausstellen, der AN hat die Quarantäne nur erfunden drohen ihm ohnehin arbeitsrechtliche Konsequenzen. Die Betreffenden MA sollen sich per Mail an die Lohnbuchhaltung wenden wo sie die Quarantäne anzeigen und darauf hinweisen sollen, daß das Schreiben vom Gesundheitsamt nachgereicht wird, sollte es eintrudeln.

    Hallo,


    gestern erhielt ich einen Anruf von einem Kollegen, welcher sich in Quarantäne begeben muss. Der AG fordert nun, daß das Schreiben vom Gesundheitsamt bis zum 20.1. vorliegen soll. Leider ist das örtliche Gesundheitsamt überlastet und spricht von bis zu vier Wochen Dauer bis zur zustellung eines entsprechenden Schreibens. Die Personalabteilung hat ihm nun mitgeteilt, daß ohne entsprechende Bestätigung seitens des Gesundheitsamtes dem Kollegen die Zeit nicht vergütet werden kann. Wie ist hier die Rechtslage? Es kann ja nicht sein, daß der MA Entgeltverluste in Kauf nehmen muss nur weil das Gesundheitsamt nicht aus der Hefe kommt.

    Hallo KollegInnen

    bei uns hat sich folgender Fall zugetragen: Einem Kollegen ist aufgefallen, daß aus dem Portemonnaie, welches in seinem verschlossenen Spind lag, Geld fehlte. Zuerst dachte er an einen eigenen Irrtum aber als das nochmal eintrat, hat er eine kleine Kamera(nur Bild) in seinem Spind installiert.
    Dadurch hat er einen Kollegen überführt, der sich unbefugt Zugang zu seinem Spind verschaffte. Das Video wurde dem BR gezeigt und eine entsprechende Anhörung dem BR ausgehändigt. Im Personalgespräch war ich anwesend und er Mitarbeiter hat den Diebstahl und auch den versuchten Diebstahl zugegeben. Wir haben dann als BR beschlossen keine Bedenken zu Kündigung zu äußern.

    Als uns der GF das Video zeigte kam schon von seiner Seite die Frage auf ob das Material überhaupt verwertbar sei, schließlich wurde die Überwachung heimlich durchgeführt. Weder GL noch BR waren darüber informiert. Meiner Ansicht nach ja, da der Inhalt des Spindes "Privatsache" des Mitarbeiters ist und eine Überwachung anderer Bereiche durch die geschlossenen Spindtür ausgeschlossen war.
    Wie ist eure Einschätzung dazu?

    Danke schonmal.

    Hallo Kolleg*innen


    Ich habe eben erfahren, daß einer der betriebsinternen Beisitzer am Termin nächste Woche Urlaub hat.

    Die Einigungsstelle ist wegen Corona verschoben worden, ich habe den neuen Termin rechtzeitig bekannt gegeben. Leider hat mir der Kollege eben gerade eröffnet daß er nächste Woche Urlaub hat. Er würde aber trotzdem teilnehmen. Ist das möglich? Oder können wir per Beschluss noch einen neuen Beisitzer bestimmen?

    Danke erstmal für die Hinweise. Eine entsprechende BV zur Schichtplangestaltung ist längst in der Pipeline, wird aber aufgrund der Verweigerungshaltung der GL über eine Einigungsstelle geklärt werden müssen.


    Wir wollen einen entsprechenden Widerspruch für die Mitarbeiter formulieren.


    Zitat

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    []hiermit fordere ich die Löschung meiner Mobiltelefonnummer ich aus der Personalakte.

    []hiermit widerspreche ich der Nutzung meiner Mobiltelefonnummer für andere Zwecke als die fernmündliche Erreichbarkeit. Insbesondere widerspreche ich der Nutzung meiner Mobiltelefonnummer für die Anwendung in elektronischen Kommunikationsanwendungen(bspw. WhatsApp).

    gez. Meier


    Bin ich damit rechtlich auf der sicheren Seite?


    Hallo Kolleginnen und Kollegen,


    in unserem Unternehmen hat sich seit neuestem die Unsitte eingeschlichen, daß der Meister eine WhatsApp Gruppe erstellt und darüber die Schichtpläne verteilt.

    Wir alle kennen WhatsApp. Telefonnummern sind für alle sichtbar.

    Unsere Datenschutzbeauftragte hat im Mai diesen Jahres das Unternehmen verlassen, ein externer Datenschutzbeauftragter wurde bestellt, der aber erst einmal den Ist-Stand aufgenommen hat. Beim Gespräch mit ihm waren mir die Gruppen noch nicht bekannt. Die Gruppen wurden vom Meister erstellt und es liegt keine Einverständniserklärung der Mitarbeiter vor.


    Die Datenschutzrechtliche Bewertung ist mir soweit, bekannt.

    Wir werden die Gl auffordern dies abzustellen

    Wie ist die arbeitsrechtliche Beurteilung? Können Mitarbeitern Nachteile daraus erwachsen, wenn sie die Gruppen verlassen und dadurch die "aktuellen" Pläne nicht erhalten. Es ist Unsitte Freitag Nachmittag die Schichtpläne ohne Beteiligung des BR zu ändern, ein Thema an dem wir ohnehin arbeiten.

    Hallo Kolleginnen und Kollegen,


    unser Betrieb ist teilweise in Kurzarbeit.

    Ich habe eben von der Personalabteilung eine Mail erhalten in der sie mich auffordert, dafür Sorge zu tragen daß während der Kurzarbeitszeit keine "Überstunden" durch BR-Arbeit entstehen.

    Zitat: "ansonsten wird damit der Kurzarbeitsantrag gefährdet."

    Jetzt ist es durch unterschiedliche Schichten der Mitglieder so, daß es nicht immer möglich ist die BR-Sitzungen während der Arbeitszeit aller stattfinden zu lassen.
    Hat die damit recht?