Beiträge von Club-Mate

    Sooo kurze Rückinfo.
    Wir hatten eben das Gespräch mit der GL/PA darüber. Die Mitarbeiter sollen einen Zweizeiler schreiben, daß sie sich ordnungsgemäß bei ihren Vorgesetzten abgemeldet haben und dann wird die Sache storniert. Zumal ja die Ausgangsgeschichte rechtlich zu Gunsten des Arbeitgebers verlief und die Kollegen dann gesagt haben das es damit sein Bewenden hat. Dann noch mal mit sowas nachzutreten war unklug.

    So und spätestens jetzt würde ich hier eine Behinderung der BR-Arbeit sehen!

    Ich würde jetzt (und das ist keine Handlungsempfehlung, sondern nur meine Meinung) den AG in einem offiziellen Schreiben für die Behinderung der BR-Arbeit rügen, ihn auffordern dies umgehend zu unterlassen und ihm eine Frist setzen in der er alle Anschuldigungen & Maßnahmen (Stundenabzug), gegenüber MA & BRM, zurückzunehmen hat, da ihr sonst beschließen werdet in dieser Sache einen Anwalt zu beauftragen. (Was man dann natürlich auch tun sollte, wenn er dem nicht nachkommt).

    Ich kann ja den Anwalt beauftragen die Behinderung der Betriebsratsarbeit anzufechten, der Stundenabzug für die Mitarbeiter ist doch Individualrecht, oder?

    soweit ich das richtig in Erinnerung hatte, haben die MA sich abgemeldet weil sie zum BR wollten und sind dann im Zuge dieser BR-Beratung zum Personalbüro "geschleift" worden ;)


    Somit ist es erstmal richtig, das sie sich nicht zum Personalbüro abgemeldet hatten, das brauchten sie aber wohl auch nicht, weil sie in einer BR-Beratung waren. Die BR-Beratung hat dann z.T. im Personalbüro stattgefunden, die Gründe für das Verlegen des Beratungsortes sind BR-vertraulich.


    sehe ich doch richtig ;)

    Das siehst du richtig

    Danke erst einmal für eure Antworten.
    Die Lage hat sich in soweit verändert, daß ein BR-Mitglied, welches weder aktiv noch passiv in die Sache involviert war, auch so ein Schreiben bekommen hat. Desweiteren mein Stellvertreter, der sowohl als BR-Mitglied, als auch als von der ursprünglichen Sache betroffener dabei war, auch so etwas erhalten.

    Mit "juristisch einwandfrei, ohne Frage" war nicht unbedingt die Minderung des Arbeitsentgeltes gemeint (darüber hatte ich noch gar nicht wirklich nachgedacht), sondern die Tatsache, dass der AG u.U. den BR anders behandeln muss, als den "normalsterblichen" AN.


    Ok, so langsam nähern wir uns der Sachlage... Die Kollegen sind beim BR aufgeschlagen, weil sie ein Problem hatten, dass sich als gemeinsames Problem mehrerer Kollegen entpuppt/dargestellt hat. Der BR kam nunmehr auf die glorreiche Idee, kommt, wir gehen alle zusammen zur Perso und klären das. Und die zickt jetzt rum, weil Besuche in der Personalabteilung "außerhalb der Arbeitszeit stattzufinden haben".


    Habe ich das so richtig verstanden? Dann bekäme der AG hier von mir eine Breitseite vom Allerfeinsten. Die Kollegen haben von ihrem Recht Gebrauch gemacht den BR zu konsultieren. Und es war der BR, der auf die Idee kam. Das mag eine blöde Idee gewesen sein, aber wenn der AG jetzt dafür die Kollegen "zur Kasse bitten" will, soll er auch noch gleich die Kosten für das Verfahren wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit einkalkulieren.

    Du hast es korrekt erfasst.
    Wie kommst du auf die Behinderung der BR-Arbeit?

    Hallo,


    bei uns ist seit einigen Wochen ein Thema am köcheln. Um dies zu klären sind einige Kollegen geschlossen ins Personalbüro gegangen. Ich habe sie begleitet. Wie zu erwarten war, führte das zu keinem Ergebnis und war auch sicher nicht zielführend. Ich habe von der GL dafür schon den Kopf gewaschen bekommen. Sehe ich auch ein.

    Nun ergibt sich die folgende Lage: Den betreffenden Mitarbeitern soll eine halbe Stunde Zeitkonto abgezogen werden, da, so die Argumentation der GL, Nachfragen z.B. zu Lohnabrechnungen grundsätzlich außerhalb der regulären Arbeitszeit zu erfolgen haben. Das Personalbüro hat eine Sprechstunde von 13:30 -14:30 also genau zum Schichtwechsel. Der Kollege hat sich ordnungsgemäß bei seinem Vorgesetzten abgemeldet, selbiger war auch noch mal bei mir. Ihm soll jetzt eine halbe Stunde vom Zeitkonto abgezogen werden.

    Meine Frage wäre nun:
    Ist es zulässig, daß der AG anweist das Personalbüro nur außerhalb der Arbeitszeiten aufzusuchen. Betrieblich ist mir nichts dergleichen bekannt.

    Hallo,


    wir dürfen nun endlich nach langem Kampf Einsicht in die Lohn-und Gehaltsliste nehmen. Wir möchten Lohnunterschiede bei vergleichbarer Arbeit, Gender-Pay-Gap und Lohnunterschiede zwischen Ausländern und Deutschen öffentlich darstellen.

    Bei absoluten werten: "Bei vergleichbarer Arbeit ergeben sich Lohnuterschiede von bis zu 2€/h" habe ich ehrlich gesagt etwas Bauchschmerzen
    Ich würde dann mit Prozentangaben arbeiten.
    Ist das zulässig, solange keine Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden können?

    Danke für deinen Vorschlag, Bernd. Aber solche Formulierungen fruchten da nicht mehr.

    Naja meine Aussage mit der Chefsekretärin mag etwas provokant klingen, aber das ist betriebliche Realität hier in der Firma. Manche lernen nur durch Schmerz und unsere GL besonders. Alle Ideen die wir vorgeschlagen haben, alle Konzepte die wir haben werden verschleppt und nur mit Einigungsstelle oder Gerichtsverfahren abgeschlossen. Auch wir im BR haben Prioritäten und da sind andere Themen viel weiter oben.

    Dann sollte man das mal ganz schnell regeln liegt doch auch im Interesse des AG.


    DAs ist doch alles durch Schließanlagen (Schlüssel) oder Zugangsberechtigungen zu regeln. Verschiedene Hierarchie Stufen Zugang nur zu bestimmten Bereichen, wenn schon nicht jeder MA Zugang zu allen Bereichen haben soll.

    Das macht die Chefsekretärin, auf den Trichter soll die bitte selber kommen.

    Eine Regelung nach §87 Abs.1 Nr.1 wäre sicherlich denkbar. Was die gerichtlichte Klärung betrifft kann da der BR ohnehin nur unterstützend tätig sein, da Individualrecht. Es geht ja weiterhin nicht nur um das Aufschließen auch ist nicht wirklich geregelt wer den Laden am Wochenende zuschließt. Da wird immer einer bestimmt und dem drücken sie dann den Schlüssel in die Hand.

    Mir geht es hier generell erst einmal um die Frage, ob es überhaupt eine Wartezeit gibt.
    Ich habe eben mit der Rechtsberatung der IGM telefoniert. Die haben mir gesagt, daß AN mitnichten irgendjemanden anrufen muss. Das ist im Rahmen der Betriebsorganisation Aufgabe des AG.