Beiträge von Club-Mate

    Bei uns ist ein ähnliches Thema am köcheln. Falls ihr einen Datenschutzbeauftragten habt, fragt den mal. Der kann dir da Auskunft geben. Wenn ein MA das nicht möchte, dann ist das eben so. AM besten alles schriftlich machen, mit der Möglichkeit der Datennutzung zu widerrufen.

    Hallo,


    Uns ist bewusst das Krankenrückkehrgespräche der Mitbestimmung unterliegen. Unsere Personalerin ist allerdings der Auffassung das es sich hierbei um Einzelgespräche handelt und nicht um formalisierte Krankenrückkehrgespräche. Deswegen schrieb ich im Anfangspost das wir der GL gerne diesen Zahn ziehen möchten.
    Der Fitting schreibt ja von Krankengesprächen die der Aufklärung von Krankheitsursachen dienen. Dies soll nach ihrer Aussage nicht geschehen. Salopp gesagt den Mitarbeiter mit einem feuchten und warmen Händedruck wieder an seinem Arbeitsplatz willkommen heißen. Sie beruft sich darauf und sieht da kein Mitbestimmungsrecht und schon gar keinen Unterlassungsanspruch.
    Ich weiß nicht ob die Frau das wirklich ernst meint, aber sie meinte der Beteiligung des Betriebsrates sei genüge getan wenn ein Mitglied des BR an diesen Gesprächen teilnimmt. Ich habe ihr mal eine alte Auflage des Fitting, welche im Büro eh nur eingestaubt ist, vermacht so das sie da mal reinsehen kann. Tut sie anscheinenend nicht.

    Danke erst einmal für Eure Antworten. Kurzes Update:
    Wir hatten diese Woche ein Gespräch mit unserer Personalleiterin, Wir haben natürlich Betriebsöffentlichkeit hergestellt und das Thema offensiv angesprochen. Unsere Personalerin meinte dann, die Gespräche dienen dazu den Mitarbeiter wieder "willkommen zu heißen" und sie über Änderungen während ihrer Abwesenheit zu informieren und eine "Bindung an den Vorgesetzten zu erhöhen" was das bedeuten soll blieb sie mir schuldig.Daher sei der BR ihrer Ansicht nach aus der Mitbestimmung raus. Auch sollen in einem solchen Gespräch Möglichkeiten erörtert werden, ob Maßnahmen am Arbeitsplatz getroffen werden können die der Gesundheit der MA dienen. Als ich dann sagte das bei Fragen des betrieblichen Gesundheitsschutzes dann doch wieder mitzubestimmen habe, konnte man ein deutlich genervtes Ausatmen vernehemen...

    und diese Lernphase dauert und dauert und dauert. :sleeping:

    Bei manchen eben etwas länger. Ich denke mal wenn wir ihm das Konzept eines BEM vorstellen wird er versuchen das zu verhindern. Kostet ja Geld.

    Was anderes ist der Betriebsrat in der Mitbestimmung was den BEM-Beauftragten des Unternehmens angeht? Sowas zieht sich gern mal die HR-Tante ran und die ist, sagen wir mal bedingt als Personalerin geeignet.

    Selbst wenn der MA tatsächlich seine Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, muss der AG erst mal schauen, ob er ihn im Betrieb auf einen Arbeitsplatz umsetzen kann, der seiner gesundheitlichen Situation entgegen kommt (auch das ist eine Maßnahme im Rahmen eines BEM, auch Umschulungen und Weiterqualifizierungen sind BEM-Maßnahmen). Erst mit der Feststellung des Betriebsarztes, dass der betroffene MA, aus gesundheitlichen Gründen, im gesamten Betrieb nicht mehr eingesetzt werden kann, war das BEM wirklich erfolglos.

    Da kann man das Feld ja lange beackern... da gehen einige Monde auf und unter bis das durch ist.
    Das wird unserem AG aber nicht unbedingt gefallen, aber das ist auch gut so.

    Hallo Kolleg*innen



    Unser AG möchte gerne formalisierte Krankenrückkehrgespräche führen(Krankenstand 11%). Diesen Zahn möchten wir ihm gerne ziehen und auf die Einführung eines BEMs hinwirken.Ich bin gerade dabei mich da einzulesen. Nun ist es ja so das im BEM Prozess konkrete Maßnahmen vereinbart werden. Bsp. Kollege A hat Rückenprobleme und bekommt daher einen höhenverstellbaren Schreibtisch nebst ergonomisichen Stuhl. Die Krankentage von Kollege A sinken aber nicht. Wird dann ein neues Verfahren gestartet oder kann der AG nun sagen er habe alles versucht und kann dem Kollegen kündigen?

    Hallo Kolleg*innen


    wir haben in dieser Woche seit langem wieder ein Monatsgespräch.
    Ich möchte gerne das ganze Gremium(9) dabei haben. Nun ist ein Mitglied erkrankt für diese Woche.
    Kann das Ersatzmitglied an dem Gespräch teilnehmen? Wenn ein Ersatzmitglied nachrückt tut es das ja mit allen Rechten und Pflichten, oer liege ich da falsch?

    Und genau diese Fragen haben wir gestellt. Die Befragung wird bei uns von einem externen Dienstleister durchgeführt

    Konkret geht es hier um die Konzentration von Kühlschmiermitteldämpen und- aerosolen in der Luft. Ein allgemeiner Arbeitsplatzgrenzwert ist dafür nicht definiert, wohl aber eine Empfehlung von 10 mg/m³. In einer Messung wurde in einer anderen Fertigungshalle der Grenzwert bei geschlossenen Klappen(z.B. bei Regen) der Grenzwert mit 9,9mg/m³ nur sehr knapp unterschritten(worst-case)

    Einige Mitarbeiter klagen über Beschwerden und haben sich offiziell beim Betriebsrat beschwert und um Abhilfe gebeten. Die Beschwerden kommen fast ausschließlich aus einer bestimmten Fertigungshalle. In dieser stehen mehr Maschinen als ursprünglich geplant. Es davon auszugehen, daß die Lüftungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen um eine ausreichende Frischluftzufuhr und Wärmeabfuhr zu gewährleisten. Auch die Wärmebelastung in dieser Halle ist seit Jahren ein Zankapfel.
    Ziel soll hier sein eine konkrete Aussage über die Konzentration von KSS-Dämpfen in der Luft gehen, einfach auch um den AG zum Handeln zu bewegen.

    Unsere Lüftung ist ausgereizt. Man kann noch ein Tor aufmachen, aber das hat der AG untersagt, da neben dem Tor Maschinen stehen, die empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren.

    Ok das mit der BG drohen war etwas über das Ziel hinausgeschossen.

    Hallo,

    einige Kollegen haben sich über eine schlechte Hallenluft beschwert(KSS-Dampf). Wir wollen nun den AG auffordern eine Messung der Luftqualität durchzuführen. Natürlich auch im worst-case Szenario mit geschlossenen Lüftungsklappen. Kann man den AG zu so einer konkreten Maßnahme notfalls gerichtlich bewegen? Evtl. reicht ja schon die Drohung mit BG oder Gewerbeaufsicht.

    Edit §87 Abs.1 Nr. 7 ist bekannt

    Ist doch ganz einfach. Jede Schicht 8,5/h am Tag. Am Freitag 6h.

    Frühschicht 6:00-15:00
    Spätschicht 15:00-24-00

    Freitag:
    6:00-12:30 und
    12:30-19:00

    Wäre mein Vorschlag, ein Gleitzeitmodell ist bei Schichtenarbeitern an der Maschine schwierig umzusetzen.

    Statt den Kotzbrocken aus allen Ausschüssen auzuschließen, würde ich ihm und seiner Gefolgschaft mit einer Aufgabe betreuen. BV zu Thema XY ausarbeiten.
    Und dann mal sehen wo es hinführt.