Beiträge von Club-Mate

    Hallo,

    unser AG hat kurzfristig eine Bildungsmaßnahme für eine Abteilung angesetzt um Qualtätsprobleme zu beseitigen. So weit so sinnvoll erstmal. Natürlich hat er da die Mitbestimmung des BR missachtet. Das Problem was ich jetzt eigentlich habe ist, im Anschluss an diese Maßnahme wird ein Abschlusstest geschrieben, in Gruppenarbeit. Die Ergebnisse des Tests werden der Personalakte beigelegt. Hier besteht nun im Gremium und in der Belegschaft der Verdacht, das Testergebnis könne sich negativ auf ihre weitere Entwicklung auswirken(Lohn, Leistungszulagen etc).
    Ich finde gerade keinen Ansatzpunkt wie wir dem AG untersagen können, die Testergebnisse in irgendeiner Form zur Leistungsbeurteilung zu verwerten. Kann das in einer entsprechenden BV geregelt werden?

    Es ist so: Mitarbieter welche einen Bildschirmarbeitsplatz nutzen, auch teilweise haben einen Accout im Netzwerk+persönlicher Mail. Ab Schichtleiter aufwärts. Der Beidener an der Maschine hat dies nicht. Wohl aber die Mitarbeiter der
    Als Kommunikationsmittel im Gremium hat es den Vorteil, daß bestimmte Daten auf dem Server liegen. Als Beispiel die Unterlagen für eine betriebsinterne Schulung im Eingangspost oder auch ganz simpel eine Telefonliste.

    Um auf die Zugriffsrechte zu sprechen zu kommen. Ich habe das etwas etwas unklar ausgedrückt. Mir ist schon klar daß die IT auf alles Zugriff hat. Man kann die Ordnerrechte aber auch so vergeben das auf die BR-Ordner nur der BR zugriff hat und eben der Admin(IT) Mir ist auch das Urteil bekannt, daß ein BR nicht wegen einer abstrakten Gefahr einer Überwachung Anspruch auf auf ein eigenes Netzwerk hat.
    Man kann ja auch kritische Daten weiterhin lokal Speichern.

    Wir haben auch eine betriebliche Datenschutzbeauftragte, da werd ich auch mal anklopfen.

    Wir haben diese Thematik im Gremium mal diskutiert. Wir wollen eine BV ausarbeiten in der dieses Thema geregelt werden soll. Wir möchten das jedes BR-Mitglied, sofern noch nicht vorhanden eine eigene Mail-Adresse und einen Account auf dem Netzwerk. Mindestens jedoch der BRV und sein Stellvertreter. In dieser BV soll eben auch nochmal explizit festgeschrieben werden, daß nur der BR Zugriff auf seine Netzlaufwerke bekommen soll und eine Überwachung des Netzwerk- und E-Mailverkehrs des BRs ausgeschlossen ist.

    Ein Hintertürchen haben wir noch. Wirs isnd momentan am Verhandeln über eine BV Arbeitszeitkonto, da wollen wir einen Zugang zur Zeiterfassung haben, da müssen wir ja zwangläufig ins Netzwerk

    Hallo Kollegen,

    wir möchten erreichen, daß der Arbeitgeber dem Betriebsrat Zugriff auf das Firmennetzwerk gestattet und auch einen eigenen Ordner auf dem Server anlegt, selbstverständlich nur für BR zugänglich, und für jedes BR-Mitglied, mindestens aber für den Vorsitzenden und stellv. Vorsitzenden eine eigene E-Mail-Adresse angelegt wird. Bisher hat der BR nur eine allgemeine E-Mail betriebsrat@....
    Auf Nachfrage hat die IT gesagt der Arbeitgeber "möchte nicht" daß der BR mit ins Netzwerk eingebunden wird, wir müssen sogar über das Gast-WLAN ins Internet


    §40 BetrVG ist bekannt. Der Fitting spricht hier von Intranet. Welches, sofern vorhanden auch dem Betriebsrat zur Verfügung zu stellen ist. Jetzt ist nach meinen IT-Kentnissen Intranet nicht unbedingt gleichzusetzen mit einem Server auf dem Daten liegen. Es ist dann so, daß man sich von jedem angeschlossenen PC auf seinen Desktop einwählen kann. Der BR ist da außen vor.

    Ich bekomme immer wieder gesagt, wie im jüngsten im Falle einer betrieblichen Schulungsmaßnahme, die Daten liegen im Netzwerk.
    Da es sich um ein unternehmensübliches Kommunikationsmittel handelt dürfte der BR ja Anspruch darauf haben auch in dieses Netzwerk eingebunden zu sein. Oder täusche ich mich da?

    Unser Unternehmen ist recht überschaubar, ich für meinen Teil (freigestellter BR) gehe beinahe täglich durch das Unternehmen und spreche mit den Leuten. Man hat da natürlich auch welche die gesprächiger sind und von denen man Informationen erhält oder die Probleme an den BR herantragen. Natürlich muss man da die Waage finden zwischen "Präsenz zeigen" und "Kaffeeklatsch".

    Zitat von whoepfner:

    Hallo,

    Und Euer mangel an grundsätzlichen arbeitsrechtlichen Kenntnissen ist - mit Verlaub - besorgniserregend.

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Unser AG ist ein typischer BR-Fresser. Da wird wegen jeder Schulung rumdiskutiert und einige BR-Mitglieder scheuen den Konflikt, da im Nachgang dem Geld hinterherzurennen. Aber wir werden nach der Neuwahl eine Schulungsmatrix erstellen.

    Zitat von whoepfner:

    Hallo,

    "runden" zu Lasten des AN ist grundsätzlich unzulässig. Derartige "Geschenke" an den AG muß ein AN nicht dulden - auch nicht per BV.

    Verlangt der AG eine Betätigung einer Arbeitszeiterfassung, gehört die Bedienungszeit einschließlich notwendiger Wegezeit mmer zur persönlichen Arbeitszeit, die vergütet werden muß.

    Dr AG kann lediglich verlangen, daß die Zeiterfassung arbeitsplatznah erfolgt und in diesem Fall der AN das nächsterreichbare Arbeitszeit-Terminal benutzt.

    Hallo.Gibt es da eine gesetzliche Grundlage oder ein Urteil drüber? Ich suche gerade aber so richtig finde ich nix

    Hallo Kollegen,

    der Arbeitgeber ist an uns herangetreten und möchte eine Betriebsvereinbarung abschließen, die Regeln für die Zeiterfassung neu definiert werden sollen.

    Stand bisher: Bei verspäteter Kommen-Buchung wird auf die nächste Viertelstunde aufgerundet. Der AG macht nun den Vorschlag diese "Viertelstundenregelung" in 5 Minuten umzuwandeln. Also bei verspäteter Kommen-Buchung werden 5 Minuten draufgerechnet. Allerdings will der AG bei der Gehen-Buchung generell 5 Minuten als "Wegezeit zum Arbeitsplatz" abziehen, da der MA, so die Argumentation des AG ja per Vertrag verpflichtet sei seine Arbeitszeit an der Maschine abzuleisten und daher niemand genau um 14 Uhr stempeln könne. Als Beispiel: 14:02 Gehen -> Zeit wird auf 13:57 gesetzt. Angaben wie verfahren wird wenn MA 5 Minuten früher einstempelt hat der AG nicht direkt gemacht, es würde sich jedoch mit der schwankenden Kommt-Zeit verrechnen.

    Der langen Rede kurze Frage: Wann beginnt die Arbeitszeit? Nach meinen ersten Recherchen gilt als Arbeitszeit bereits das Anstempeln. Liege ich da richtig?

    Hallo.

    Eben kam unser Sicherheitsbeauftragter(nicht SiFa) zu mir und sagte er habe zweifel an einem Unfallhergang. Eine Kollegin aus der Verwaltung habe sich den Kopf gestoßen. Sie nahm daraufhin zwei Tage Urlaub, erschien am Do wieder auf Arbeit, ist aber nun Krank geschrieben weil sie Kompfschmerzen/Gehirnerschütterung oder so habe.

    Er wolle den Vorgang so mit Urlaub und Zeitausgleich im Unfallbericht notieren und dazuschreiben er habe Zweifel am Hergang. Wir haben dann gemeinsam ins Verbandbuch gesehen und da war auch ein Zeuge benannt. Da hat er auf einmal zurückgerudert und er wolle den Zweifel nicht mehr anbringen sondern nur noch schreiben das die Kollegin nach dem Unfall 2 Tage Urlaub hatte und zwischenzeitlich wieder an der Arbeit war.

    Kann der Arbeitgeber den Hergang oder die Rechtmäßigkeit des Arbeitsunfalles anzweifeln?
    Als BR muss man ja den Unfallbericht unterzeichnen. Kann der BR das ablehnen wenn er erkennt die darstellung könnte negative Folgen für den MA haben?

    Um meine Aussagen etwas zu relativieren: Viele Airlines schreiben Piloten oder Crews bestimmte Kleidungsregeln vor um zum einen ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten und zum anderen ein Wiedererkennungsmerkmal zu schaffen(bestes Beispiel sind hier die Uniformen der Singapore Airlines und Thai Crews)
    Das mit den Bärten, Piercings usw hat den Hintergrund das sich aus dem Aüßeren des Piloten ein gewisser Vertrauenverlust in die Crews durch die Passagiere entstehen könnte.

    Sehr gut hier beschrieben:

    Zitat von Moritz:

    Der muss dann umschulen auf Pilot - da ist er "unsichtbar" 8)

    SCNR!

    Also ich wollte mich nicht in ein Flugzeug setzen wollen, welches von einem gesichtstätowiertem Piloten gesteuert wird :D :lol:

    albarracin

    Danke für deine Kritik. Sicher sollte man den Fokus auf dem Verursacher haben. wir haben das Problem schon erkannt. In unserem Unternehmen gestaltet sich BR-Arbeit als schwierig. Wir wissen nicht so recht wie wir uns da Gehör verschafffen sollen. Wir haben bald unsere erste Betriebsversammlung, da werde ich das Thema öffentlich ansprechen.