Beiträge von Club-Mate

    Zitat von whoepfner:

    Und als BR sollte ich mich auch mal verstärkt für die geschilderten Konflikte interessieren.

    Nun die Konflikte liegen zum einen in dem Umgangston und zum anderen in der Vergütung und Anerkennung der gezeigten Leistung. Hier wird er MA grundsätzlich für alles verantwortlich gemacht.

    Hallo,

    der titel klingt etwas reißerisch. Aber dennoch. Eben ist ein Kollege zu mir gekommen. Er ist als Einrichter tätig. Nach mehreren Konflikten mit dem Abteilungsleiter, möchte er heute seine "Kündigung" als Einrichter einreichen und erklären er stünde nur noch als Maschinenbediener zur Verfügung. Die Konflikte ziehen sich schon über Wochen hin.
    Kann er einfach so verlangen von seinem Posten entbunden zu werden, auch vor dem Hintergrund von Gehaltseinbußen.
    Er müsste quasi eine Änderung von Vertragsbedingungen vom Arbeitgeber verlangen. Ist dies einfach so möglich? Evtl über eine Änderungskündigung.

    Danke schonmal

    Hallo,

    unsere Instandhaltung hat kürzlich Protokolle eingeführt mit denen eine Maschinenreparatur dokumentiert werden soll. Dort ist beschrieben, welche Maschine, welcher Fehler, wer hat gemeldet, wer hat repariert und wie lange, wer hat übernommen.
    Die Daten werden dann, allerdings ohne den Namen des Mechanikers in eine Exceltabelle eingetragen, jedoch mit dem Namen des Störungsmelders.
    Ich sehe das momentan noch etwas unkritisch, da in der Exceltabelle kein Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und Mitarbeiter hergestellt wird.
    Allerdings wird der Störungsmelder eingetragen und der Instandhaltungschef meinte: "Oh der Kollege XY meldet aber ganz schön viel, was macht der mit den Maschinen?"

    Ist das eintragen des Melders relevant? Rückschlüsse auf die Leistung können ja nicht direkt geschlossen werden.

    Wenn der Schmuck keine Auswirkung auf die Sicherheut hat, braucht man schon eine BV. Ein generelles Verbot Schmuck zu tragen greift in den privaten Lebensbereich der Mitarbeiter ein.

    Hallo Kolleginnen und Kollegen,

    ich stelle mir gerade die Frage, ob man personelle Einzelmaßnahmen nicht in einem Sammelbeschluss zusammenfassen kann. Als Beispiel:

    Der BR Beschließt:

    der Einstellung von XY im Bereich Z zuzustimmen
    der Einstellung von AB im Bereich C zuzustimmen

    usw.

    Es geht hier hauptsächlich um die Einstellungen.

    Ist das machbar?

    Danke schonmal

    Ich warte auf den Tag an dem unser GF mit dem Argument um die Ecke kommt. Das würde bedeuten er hätte endlich eingesehen mit uns zu Reden.
    Ich würde so sagen: Klar Chef, komm reden wir. Packen wir mal ein paar Themen auf den Tisch!

    Zitat von Moritz

    Ich verstehe das Problem des Kollegen, aber es lässt sich nicht auf arbeitsrechtlicher Ebene klären, da es sich hier um einen Vertrag zwischen Ver- und Entleiher handelt.


    Das habe ich dem Kollegen schon so gesagt. In die Verträge kann der BR nicht eingreifen.

    Hallo,

    ich habe eine Frage bezüglich der Vermittlungsgebühr für LA. Ein Kollege kam auf mich zu und frage ob es rechtens sei die Frist in der eine Vermittlungsgebühr für die Übernahme von Leiharbeitern an dern Verleiher zu zahlen ist 24 Monate beträgt, vor dem Hintergrund einer maximalen Überlassungsdauer von 18 Monaten.
    Ich habe mir mal den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag angesehen und da steht geschrieben: Vermittlungsgebühr beträgt X€ sinkt pro Monat um den 1/24. Weiterhin ist eine Vermittlungsgebühr zu bezahlen wenn nach maximal 6 Monaten nach Beendigung der Überlassung der Leiharbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis mit dem vorherigen Entleiher eingeht. So weit so kompliziert.

    Eine kurze Recherche brachte ein Urteil des BGH von 2011 zu Tage, welches eine Staffelung als angemessen erachtet, in der nach 12 Monaten keine Vermittlungsgebühr anfällt.
    Der entsprechende Kollege sieht sich hier benachteiligt und sieht seine freie Berufswahl bedrohl da wenn der AG eine Vermittlungsgebühr zahlen muss sich für einen anderen Bewerber entscheiden würde.

    Wie seht ihr das?

    Hallo,

    habe ich das richtig verstanden? Ihr seid in einem Beschlussverfahren um den AG aufzuforden keine Überstunden ohne Zustimmung des BR mehr anzuordnen. Unser AG kommt dann gern um die Ecke mit dem Argument, die geleisteten Überstunden seien freiwillig. Aber auch die setzen die Zustimmung des BR voraus.

    Im Vorschlag zur BV steht drin alle Mitarbeiter, das schließt ja auch die MA ein, die eine solche Klausel im Vertrag haben.
    Geregelt werden soll u.a. die MA können wählen ob die Zeit bezahlt wird oder ob die Stunden auf das Konto gehen. Daß die Zeit mit dem Basislohn auf das Zeitkonto geschrieben wird und die Zuschläge ausbezahlt werden. Die höhe der Mehrarbeitszuschläge. Die Ober- und Untergrenzen usw.

    Hallo Kolleginnen und Kollegen,

    wir sind gerade dabei das Arbeitszeitkonto neu zu regeln. Was ist denn mit den Mitarbeitern, die in Ihren Arbeitsverträgen stehen haben daß sagen wir 20 Stunden im Monat mit dem Gehalt abgegolten sind. Eine BV welche die Überstunden ab der ersten Stunde regelt wäre ja günster für die Mitarbeiter anstatt 20 Stunden im Monat in den Wind zu schießen. Wäre diese Klausel dann hinfällig?

    Wie wäre es, wenn ihr die Überstunden ab einem gewissen Level kappt und alles weitere in eine Art Rentenversicherung einzahlt. Somit wäre das vor Insolvenz geschützt und die Mitarbeiter sorgen noch vor. Freiwilligkeit vorrausgesetzt.