Beiträge von Club-Mate

    Wie sieht der Arbeitgeber die Situation? Ich würde auch, wie Milchknilch es schreibt gemeinsam mit dem AG bei der zuständigen Behörde versuchen eine Duldung zu erreichen. Der Mitarbeiter sorgt ja selbst für seinen Lebensunterhalt.

    1.
    Warum? Als Betriebsratsmitglied kann man mitgestalten, mitbestimmen. Man kann sich zu den Meckerern gesellen oder aktiv werden.

    2.
    Ein guter BR(als Gremium) kenn die gesetzlichen Grundlagen seines Handels und setzt sie im Sinne der Mitarbeiter ein. Ein guter versucht auch auch als Mittler zwischen AG und Mitarbeiter aufzutreten.

    3.
    Rechtliche Fragen oder auch allgemeine Informationen im Unternehmen

    4.
    Soziale und arbeitsrechtliche Fragen. Ob nun im Betrieb oder außerbetrieblich.

    5.
    Nichts von beiden. Ich sehe Betriebsräte eher als Arbeitnehmervertreter.

    6.
    Nein

    7.
    Nein

    8.
    Mein AG sagte neulich: "Noch kein Betriebsrat habe es geschafft ihn in so kurzer Zeit so sehr zu verärgern" Ich sehe das als Erfolg.

    9.Ich bin seit einem Jahr Betriebsratsmitglied und BRV. Ich kann schlecht vergleiche zu früher ziehen. Ich denke daß die Betriebsräte sich an manchen Stellen neu fokussieren müssen. Es ist auch Pflicht des BR die Integration ausländischer Mitarbeiter zu fördern. Ein ganz heißes Thema.

    Hallo Kolleginnen und Kollegen:

    wir haben hier folgenden Fall.
    Im Unternehmen gab es eine BV, welche die Ausgabe von einem Tankgutschein regelte wenn man im Monat 16 Überstunden geleistet hat. Die Intension des AG war damals die MA zu motivieren am Samstag Sonderschichten auf freiwilliger Basis zu erbringen. Die BV sah aber vor generell Überstunden anzurechnen, nicht nur die am Samstag, sondern auch Überstunden die unter der Woche anfallen. Das war nun unserem GF ein Dorn im Auge, er hat die BV gekündigt mit der Begründung daß "Minutensammeln" nicht im Sinne der BV sei und den "Motivationscharakter" nicht mehr wiederspiegele. Er möchte die Tankgutscheine weiterhin vergeben, jedoch freiwillig und nur für Mehrarbeit am Wochenende
    Ich hab jetzt mal den Fitting gewälzt und bin beim §87 bei der RN 453 darauf gestoßen, daß die Abschaffung oder Änderung oder Absenkung einer solchen Prämie der Mitbestimmung unterliegt.

    Weiterhin bin ich der Ansicht, wenn der AG diese Prämie freiwillig zahlt der BR zumindest bei den Grundsätzen in der Mitbestimmung ist.

    Teilt ihr meine Auffassungen oder sehe ich da etwas falsch?

    Zitat von whoepfner:

    Hallo,

    interessant ist aber auch, ob der BR eine weitere Vertretungsregelung geschaffen hat.

    Schließlich gibt es auch noch so etwas wie "Zugangsvereitelung". Auch ein BR kann nicht endlos darauf verweisen, daß BRV und Stellv. nicht da sind.

    So etwas haben wir nicht gemacht.

    Interessant wäre es nur geworden, wenn die Frist ab Do gelaufen wäre und wir quasi durch schweigen zugestimmt hätten, ohne Kenntniss der Schachlage.
    Obwohl bei einer außerordentlichen ein Widerspruch nicht möglich ist.

    Hallo Kollegen,

    Ich habe hier den Fall, dass ein Mitarbeiter fristlos, hilfsweise fristgerecht wegen wiederholter Pflichtverletzung(AU-Bescheinigung nicht rechtzeitg abgegeben) gekündigt werden soll. Am 18.4. bat die Personalleiterin per Mail um die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung, in der sie auch die Person nannte und den Sachverhalt kurz schilderte. Allerdings waren in dieser Woche weder ich(Urlaub) noch der Stellv. BRV(krank) im Hause um die Mail zu lesen. Eine Nachfrage am Dienstag im Personalbüro konnte nicht beantwortet werden da die zuständige Person im Urlaub ist. Die Anhörung ist mir heute zugestellt worden.
    Meine Frage hierzu: Gilt die 3 Tagesfrist ab Zustellung der Anhörung oder ab dem Datum in dem um die Einberufung einer BR-Sitzung gebeten wurde? Oder ab Datierung des Anhörungsbogens?

    Zitat von Rmbaer

    Also sorry, wenn das passiert hat der Kollege entfernt zu werden. Das wäre für mich eine Kündigung bei der ich auch zustimmen würde. Und das kommt fast nie vor.Exclamation

    Ich weiß jetzt nicht ob sich der Sicherheitsbeauftragte da nur rausredet oder ob das wirklich passiert ist. Ich hake mal nach.

    Zitat von Paragraphenreiter

    Ob Ihr das jetzt offiziell mit Beschluss tut, oder auf dem "kurzen Dienstweg" macht, ist natürlich Euch überlassen. Ich persönlich würde es offiziell machen und bin hier anderer Meinung als der Suppenkasper...


    Diese Meinung liegt auch bei einigen Gremiumsmitgliedern vor. Ich vertrete sie auch mittlerweile.

    Also bei der nächsten ASA Sitzung die BG dazuholen

    Ich habe noch mal Rücksprache mit unserem Arbeitsschutzbeauftragtem(Nicht FaSi). Er meinte es wurden angeblich Spezialschrauben für einige Schalter angeschafft und auch eingebaut. Diese wurden allerdings von einigen Kollegen mit Hammer und Körner wieder entfernt. Das muss ich allerdings erst nachprüfen. Der Kollege von der Inst. ist krank.
    Ich bin gestern nochmal rumgegangen. Bei manchen Maschinen ist die Tür offen und die Lasche da wo sie hinsoll, Maschine läuft aber trotzdem.
    Wird Thema auf der nächsten Sitzung.
    Ich bin die Tage mit dem neuen Abteilungsleiter aneinandergeraten. Er hat eine Kollegin angepflaumt warum die Tür der Beladezelle offen stehen würde(die geht so nach oben auf wie eine Kofferraumklappe) da könnte jemand davorlaufen. Nun ist zum einen auch die Verschlussmechanik defekt. Ich meinte dann zu ihm daß die Kollegin eigentlich diese Maschine nicht bedienen darf, da Sicherheitsmangel. Fand er jetzt nicht so toll.

    Wir haben hier auch so einen. Er meinte er lege keinen Wert auf Sachen die der Betriebsrat aushandelt. Ich habe ihm dann gesagt daß wir ihn aus allen Betriebsvereinbarungen rausnehmen. Geht natürlich nicht, aber er musste da erst mal nachdenken. Als ich freigestellt wurde, kam er nochmal an und meinte Leute wie mich hätte er schon längst entlassen, es würde auch nicht mehr lange dauern bis der Chef da etwas unternehmen würde. Ja soll er doch mal versuchen. Ansonsten beschränkt sich unsere Konversation auf Guten Tag und Auf Wiedersehen. Ignorieren ist das Beste.

    Hallo Kollegen,

    wir haben bei uns immer wieder das Problem daß bei der ASA-Begehung Verstöße gegen die UVV festgestellt werden. Insbesondere überbrückte Sicherheitseinrichtungen sind ein Dauerthema. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit sagt sie darf die Maschinen nicht stilllegen nur Empfehlungen aussprechen. Da uns als BR die gesamte Situation auf den Senkel geht und auch die Mitarbeiter immer wieder manipulieren müssen wir nun irgendwie aktiv werden. Da wir aber recht unerfahren sind fehlt uns ein Plan.
    Ich dachte wir machen es so:
    1. AG anschreiben die Mängel abzustellen mit Frist X bei nichteinhaltung
    2. BG informieren.

    gerade im Punkt 2 hapert es. Brauchen wir dazu einen Beschluss oder reicht es wenn ich der BG mal einen Tip gebe?

    Darüber hinaus hat unsere Sicherheitsnadel aber auch klipp und klar gesagt, wenn die Mitarbeiter selber manipulieren sollten sie abgemahnt werden.

    So wie ich den 38er auslege, müsst ihr freistellen. Der Arbeitgeber hat euch das gleiche Geld zu zahlen als wärt ihr nicht freigestellt. Bei Leistungslohn ist das etwas schwierig aber machbar. Bei mir wurde der Durchschnittslohn der letzten 12 Monate inkl. aller Zulagen gerechnet. Bei Freistellung sollte euch auch ein Büro zustehen.

    Nehmt die Freistellungen ruhig wahr. Das war bei uns auch ein Kampf aber nur so ist effektive Betriebsratsarbeit möglich.

    Guten Tag,

    eben kam ein Kollege auf mich zu. In seinem Arbeitsvertrag ist geregelt, daß monatlich ein gewissen Kontingent an Überstunden mit seinem Gehalt abgegolten ist. Er meinte im Gesetz gelesen zu haben das es sich hierbei nur um den reinen Geldwert handelt, die Zeit müsse ihm weiterhin gutgeschrieben werden. Sind mit der Klausel alle Ansprüche abgegolten oder nur die Zulagen? Ich sehe es so das damit alles abgegolten ist.

    Wie ist eure Einschätzung dazu

    Hallo Kollegen,

    Wie ich eben erfahren musste ist eine Kollegin, welche als Leiharbeiterin in unserem Unternehmen tätig war, am Samstag verstorben. Ihr Sohn ist ebenfalls als Leiharbeiter bei uns tätig. Wir sind ein Unternehmen mit 220 Angestellten.
    Gebietet es der Anstand da als Betriebsrat einen Aushang zu machen oder ist das eher unüblich?

    Grüße