Beiträge von rtjum

    so gesehen vielleicht, kommt halt auch ein bisschen auf den Grund der Verschiebung an, wenn von euch niemand bereit ist den Vorsitz zu übernehmen dann macht eine Veschiebung ganz schön viel Sinn oder?


    und wenn nicht, dann geh mal dagegen vor, denn irgendwer muss ja das Nichtrechtens sein dann auch einklagen

    wieso ohne IGM?

    Mit der Gew wäre es wahrscheinlich viel einfacher. Möglich ist es natürlich, google mal das Betriebsverfassungsgesetz und les es dir mal den §17 durch da steht wie es geht wenn noch kein BR vorhanden ist.

    Wenn sich der Cheffe aber eh nicht an Gesetzt hält wie Du schreibst, wird er wahrscheinlich die "Anstifter" kündigen sobald er Wind von so einer Sache bekommt, daher mit Gew geht es besser!

    Was aber nicht sein kann, dass jedes einzelne BRM sich zu Gehilfen einzelner AN machen lässt und die Telefonate für die Mitarbeiter führt.

    zu 100% bei Dir und alle 4 Jahre wieder ein Thema wenn neue BR-Mitglieder dabei sind, wir Menschen sind meist sehr gut im uns vor den Karren spannen lassen

    sorry aber so ganz gehe ich da nicht mit Euch konform. Klar ist der BRV das Sprachrohr und die meisten Themen sollen über ihn laufen aber es gibt auch so etwas wie autonome Arbeit eines BR-Mitgliedes und da kann ich durchaus auch mal Fragen stellen finde ich, auch das gehört in einer Demokratie dazu dass auch der einzelne zumindest gehört wird.

    Bei den vom Bombenleger genannten Thema würde ich allerdings, weil es wohl kollektivrechtlichen Charakter hat, den Weg über das Gremium und dann den BRV bevorzugen.

    Müsste dann wohl zuerst den Sicherheitsbeauftragen anfragen

    den solltet ihr als BR unbedingt auch haben und pflegen!


    Wie ihr dann weiter macht, das kommt auf das bestehende Verhältnis zwischen BR und AG an, wenn das vernünftig ist, dann redet man natürlich darüber, wenn nicht ja erstmal Schreiben mit Aufforderung das zu unterlassen und wenn er dann noch nicht aufhört Anwalt schreiben lassen denn das kostet dann ja Geld und weitersehen

    also als erstes habt ihr doch einen Sachverständigen an der Hand die Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ob intern oder extern sind das doch genau die für solche Fälle geschulten MA und klar nicht gerade im Beisein der Geschäftsleitung nachfragen.

    außerdem gibt es noch so etwas wie gesunden Menschenverstand und wenn man dann die neuen "Regeln" bzgl. des Arbeitsschutzstandardes des Arbeitsministeriums liest und prüft ob die umgesetzt werden dann hat man schon viel erreicht.

    also ich persönlich sehe da keine Haftung, mag mich gerne jemand eines besseren belehren.

    Erstens ist der BR mittellos, zweitens hast du das doch nicht zu verantworten, die Leitung des Betriebes obliegt nicht dem BR und wenn Du feststellst, dass Überstunden gemacht wurden und auch ansonsten gegen die BV verstoßen wurde, dann zeigst Du das dem AG nachweisbar an.

    Außerdem muss der AG die Kurzarbeit der ARGE gegenüber ja anmelden und nachweisen und wenn Überstunden gemacht wurden dann haben die Kollegen halt entsprechend weniger Kurzarbeit gemacht.

    Allerdings sollte man diese Methode nicht einfach so anwenden, sondern vorher ein bisschen in das Thema einlesen

    oder bzw und auf jeden Fall dazu


    Fachkraft für Arbeitssicherheit

    hinzuziehen.

    BG auch aber erstmal denke ich intern, BG ist ja quasi eine "Behörde" und manche AG werden komisch wenn man eine Behörde ins Haus holt, auch wenn uns das als BR egal sein kann würde ich das im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit erstmal ohne versuchen bzw mit dem AG absprechen

    irgendwie kommt mein erster post total komisch, entweder habe ich die erste Antwort von FuchsimBau übersehen oder mein Chrome hat gesponnen.


    Bei einer Prämienregelung so wie du das schreibst ist es sicherlich wichtig den genauen Wortlaut zu prüfen und auch zu prüfen was bisher für die MA galt und was evtl danach noch oder nicht mehr gilt, Austritt aus AG-Verband bedeutet für Beschäftigte die schon vorher da waren ja oft dass sie weiter nach Tarif bezahlt werden, die die später eingestellt wurden nicht mehr. Wenn ihr aber doch eh schon einen Rechtsanwalt danach befragt wird der eure ragen sicherlich gut beantworten können.

    Problem ist die Nichtöffentlichkeit, wie willst Du das sicherstellen...andererseits wo kein Kläger da kein Richter.


    bei 200 MA brauchts eine sehr große Halle um Abstände etc einzuhalten, ein Hygienekonzept, evtl. eine behördliche Erlaubnis etc

    Was ist dann verhältnismäßig?


    Und wieso erkennt die Afa nur ganze Tage als Kurzarbeitstage an?

    zuerst würde ich mal nachfragen wieso das geändert wird und mal schauen wie lange der MA denn überhaupt schon da ist und wie viele Befristungen es schon gibt.

    Je nach Begründung mag die Änderung dann ja nachvollziehbar sein und dann kann man ja immer mal forsch behaupten, dass das natürlich so nicht geht sondern die erste Anhörung nur richtig ist und abwarten wie der AG reagiert.

    Grundsätzlich befürchte ich aber auch, dass die Möglichkeiten beschränkt sind.

    ... Und ohne Beschluss kann nur ein Teil des BR auch keinen Anwalt beauftragen...

    es gibt, wenn es so wichtig ist, auch die Möglichkeit sich privat beraten zu lassen was dann allerdings auch privat Geld kostet und es gibt Gewerkschaften die einem, wenn man denn Mitglied ist, helfen.

    Macht ihr denn auch keine Betriebsversammlungen, dort könntest du die Untätigkeit anprangern. Ja es macht keinen guten Eindruck wenn sich der BR uneins ist, aber es kann ja nicht schaden wenn der AG weiß dass es auch BR-Mitglieder gibt die nicht immer nur ja sagen.

    Auch brauch ich es schwarz auf Weis, um entsprechend dem BRV argumentieren zu können.

    dann solltest Du das vielleicht nicht in einem Forum diskutieren sondern eher mal bei der, für euch zuständigen, Gewerkschaft oder einem Fachanwalt für Arbeitsrecht nachfragen.


    Grundsätzlich kann ich "Das Personal" (denke mal du meinst die Personalabteilung) durchaus verstehen, wenn die sich darauf zurückziehen und sagen nur der BRV dürfe fragen, je nach Größe des Gremiums gibt das für die ein großes Durcheinander wenn alle BR etwas an-/hinterfragen und der BRV ist nun mal das Sprachrohr des Gremiums Betriebsrat.

    Und wenn dann auch noch, wie bei euch, nie was vom Gremium kommt und plötzlich ein Aufrührer da ist...


    Und wenn Du mit autoritärem auftreten schon was erreicht hast, dann sorge damit auch dafür, dass Du auf die notwendigen Schulungen kannst, die meisten Anbieter legen ja wieder los.


    Was du alleine machen kannst ist, so finde ich, schon hinlänglich beschrieben worden.

    ich gehe mal steil und behaupte jede Rückholung aus dem Home Office ist eine Versetzung und daher muss der BR auch zu jeder angehört werden egal was arbeitsvertraglich vereinbart wurde. Es handelt sich um ein wesentliche Veränderung der Arbeitsbedingungen.

    Jetzt in der Krise muss man da als BR natürlich evtl etwas behutsam mit umgehen denn die meisten MA werden anfangs froh gewesen sein dass unkompliziert machen zu dürfen. Nach einer mittlerweile doch längeren Zeit sehnen sich viele aber wieder nach dem "normalen" Büroarbeitsplatz.

    Zweiter Punkt ist der Gesundheitsschutz, da kann der BR eine große Klaviatur spielen, Gefährdungsbeurteilung etc