Beiträge von rtjum

    also bei so einem Fall wird es schwierig dir hier gute Tipps zu geben. Da kommt es auf sehr auf die Einzelheiten an. Bist du in der Gewerkschaft wende dich an die, wenn nicht hoffe ich, dass du einen Arbeitsrechtsschutz hast.

    Aber zumindest eine Erstberatung ist meist bei Anwälten nicht so teuer.


    ich werde aus dem was Du geschrieben hast nicht schlau genug um zu antworten

    für mich ganz klare Antwort: JA


    Belegen kann ich das nicht würde aber erstmal mit Ordnung und Verhalten im Betrieb auf den Tisch hauen und zusätzlich den Gesundheitsschutz.

    Wenn man die Verordnung liest, dann müssen die Personen quasi zum Überleben des Unternehmens notwendig sein, ich behaupte jeder ist ersetzbar also darf auch niemand eine solche Bescheinigung bekommen

    Aber was für ein blöder AG ist das denn?

    Ich würde ihm mal klar machen welches Zeichen er damit an alle gibt, die keine Bescheinigung bekommen.


    "Du bist nicht wichtig für unser Unternehmen"


    Ob es danach noch große Motivation gibt...


    Diese Bescheinigung benötigt man bei uns in in NRW um in Priogruppe 3 einen Covid-19 Impftermin zu bekommen.

    Das aber ist doch noch gar nicht soweit oder ist da eine Info an mir vorbeigegangen?

    rechtliche Einschätzung solltest Du dir bei einem Anwalt holen.

    Wir hier sind, zwar viele schon sehr lange Jahre, Betriebsräte die durch das Leben und Seminare gelernt haben.

    Meine persönliche Einschätzung, nach 17 Jahren als BR, will ich Dir gerne geben: Die Namen dürfen dort stehen

    Die Seite 3 wurde geändert und man wollte dadurch erfahren, ob der MA die Seiten komplett liest

    wer das macht hat 5S wohl eher nicht verstanden. Ohadle hat auf die wichtigen Dinge bzgl. MB ja schon hingewiesen.

    Wer wann wie unterwiesen wurde ist ja sicherlich nachvollziehbar und wie Änderungen an den Anweisungen bekannt gemacht werden ebenso oder nicht?


    Wenn euer AG tatsächlich will, dass jeder jeden Tag die Anweisungen liest, dann leidet die Produktivität halt immens. Wenn BR dabei sind könnten die sich noch dumm stellen und den Vorgesetzten mit Fragen zu der Anweisung löchern

    In dem Bereich/Team in dem die Kollegin arbeitet ist derzeit eine Teilzeitstelle (15 Stunden) vakant. Sobald diese wieder besetzt sein wird, könne über die Stundenreduzierung der Kollegin entschieden werden.


    Was meint ihr zu dieser Begründung?

    na da habt ihr den Grund, sobald jemand auf der Stelle da ist und evtl noch ein bisschen eingearbeitet ist dann ist der betr. Grund nicht mehr vorhanden.

    Ob die Begründung des AG vor Gericht ausreichen würde keine Ahnung, aber die Stelle ist doch sicherlich auch schon ausgeschrieben so dass der Zeitraum doch überschaubar sein sollte.

    Fa­zit: Der Be­triebs­rat kann vom Ar­beit­ge­ber ge­mäß § 80 Abs.2 Satz 1 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG) in Ver­bin­dung mit § 84 Abs.2 Satz 7 SGB IX, d.h. kraft Ge­set­zes Aus­kunft über lang­fris­tig er­krank­te Ar­beit­neh­mer ver­lan­gen - so­gar wenn die Mit­ar­bei­ter der Wei­ter­ga­be ih­rer Da­ten nicht zu­ge­stimmt ha­ben. Das In­for­ma­ti­ons­recht be­steht da­her auch dann, wenn es ei­ne Be­triebs­ver­ein­ba­rung zum BEM nicht gibt, und auch der Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz steht dem Recht nicht ent­ge­gen.


    aus https://www.hensche.de/Betrieb…Muenchen_11TaBV48-10.html


    wobei der §84 nun der §167.


    Ob das dann auf eine komplette Krankenstatistik zutrifft würde ich erstmal lauthals so behaupten, ob der AG dann damit Probleme hat erfährt man ja dann.

    Rückwirkende Anerkennung der Schwerbehinderung: Auswirkung auf Zusatzurlaub

    Wenn die Schwerbehinderteneigenschaft rückwirkend festgestellt wird, hat der schwerbehinderte Arbeitnehmer infolge dessen für jeden vollen Monat, in dem die Schwerbehinderteneigenschaft besteht, einen Anspruch auf ein Zwölftel des Zusatzurlaubs (§ 208 Abs. 2 SGB IX). Der Zusatzurlaub aus dem vorangegangenen Urlaubsjahr kann jedoch nicht beansprucht werden.

    Ausnahme: Wenn der Arbeitnehmer den Anspruch bereits im vorangegangenen Jahr, also während des Feststellungsverfahrens, gegenüber dem Arbeitgeber ausdrücklich geltend gemacht hat.


    ist aus

    https://www.haufe.de/personal/…festgestellt,2%20SGB%20IX).


    also wohl für die letzten Jahre nicht, allerdings habe ich bei Haufe auch schon mal Dinge gelesen, die dann doch nicht so ganz korrekt waren

    wenn der Gesetzesvorschlag durchgeht dann kann doch der AG das gar nicht bestimmen, also soll er sich gleich in seine Ecke verkriechen.

    Es muss doch nur 1/4 der BRM dagegen sein...

    das steht so nicht in der Verordnung, widerspricht auch dem Zusatz:

    einen Widerspruch sehe ich da erstmal nicht.


    Aber wie soll der AG denn dann z.B. die Einteilung in feste Gruppen, die ja auch vorgeschrieben ist, gewährleisten wenn mal der und mal die im HO ist?


    Alle diese Regelungen sind mit heißer Nadel gestrickt und man kann vieles so oder so sehen.

    Ich denke nicht dass einzelne Tage gemeint sind mit der Verordnung und bei jemandem der, wie in Deinem Beispiel, 4 Tage HO machen kann man sicherlich Beispiele kontsruieren in denen das am 5. Tag nicht möglich ist und die wären sicherlich sehr weit hergeholt. Ich lasse mich aber gerne eines anderen überzeugen.

    Hast Du letztes Jahr evtl schon mal HO gemacht, gerade in der ersten Phase waren ja sehr viele zu Hause. Wenn das damals funktioniert hat, dann finde ich es sehr schwer zu begründen wieso das jetzt nicht mehr gehen sollte.

    Der AG muss Dir HO anbieten, leider ist keine Sanktion vorgesehen, wenn er es nicht tut.


    Wenn ich aber lese


    Würde gern 1 oder 2 Tage pro Woche HO machen.

    dann willst Du das ja eher nicht pandemiebedingt sondern grundsätzlich.

    Der AG muss Dir das ja nur für die Zeit der Pandemie anbieten, dann aber komplett damit er möglichst wenige MA im Büro hat.

    Mir geht es mit meiner Empörung lediglich darum, dass ich denke, es kann nicht sein dass diese Freistellung (die ich schlichtweg als Previleg, Goodie oder wie auch immer man es nennen mag sehe), auch wenn sie organisatorisch oder aus Infektionsschutzgründen notwendig sein mögen zu Lasten der anderen Arbeitnehmern geht ....

    Deine persönliche Empörung darüber ist völlig legitim. Aber sprichst Du denn vielleicht auch mal mit betroffenen Kolleg*innen darüber und erklärst ihnen sachlich Deine Empörung und fragst nach den Gründen dass sie sich nicht impfen lassen wollen.

    Allein damit zeigst Du dann, als Mensch und BR, doch wie wichtig dir die Kolleg*innen sind und auch du bekommst ein besseres Gefühl dabei.

    Es ist halt nun mal in D eine freiwillige Impfung.

    einige Angestellte haben bei uns einen bestimmte Zahl an Überstunden mit dem Gehalt abgegolten.



    der Kollege hat 10 Inklusivstunden, er ist als Ingenieur angestellt und daher wird er sicher nicht den Mindestlohn unterschreiten.


    Der Arbeitsvertrag des Kollegen beläuft sich auf 40 Stunden und Überstunden im Monat sind mit dem Gehalt abgegolten.


    Ich kenne den genauen Vertragsinhalt nicht, der Kollege sagte jedoch, es sind 10 Überstunden im Monat welche abgegolten sind.


    Randolf, nur für mich zum Verständnis Deiner These:

    woraus liest Du, das die 10 Stunden fix sind?