Beiträge von rtjum

    Das Gesetz enthält keine ausdrücklichen Bestimmungen dazu, welche Anforderungen an Inhalt, Form und Frist einer Ausschreibung sowie deren Bekanntmachung zu stellen sind. Die konkrete Ausgestaltung obliegt dem Arbeitgeber. Näheres kann in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden; ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht hat der Betriebsrat insoweit nicht. Die Mindestanforderungen an Inhalt und Form einer Ausschreibung ergeben sich aus ihrem Zweck. Dieser geht dahin, die zu besetzende Stelle den in Betracht kommenden Arbeitnehmern zur Kenntnis zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Interesse an der Stelle kundzutun und sich darum zu bewerben. Aus der Ausschreibung muss daher hervorgehen, um welchen Arbeitsplatz es sich handelt und welche Anforderungen ein Bewerber erfüllen muss. Außerdem muss die Bekanntmachung so erfolgen, dass alle als Bewerber in Betracht kommenden Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, von der Ausschreibung Kenntnis zu nehmen. Eine bestimmte Form der Bekanntmachung ist nicht vorgeschrieben. Regelmäßig erforderlich, aber auch ausreichend ist es, wenn die Ausschreibung in der Weise bekannt gemacht wird, in der Informationen üblicherweise an die Arbeitnehmer erfolgen


    aus BAG 7 ABR 18/09, Nr. 17


    da werden die

    Hinterbeine

    wahrscheinlich sehr lang...

    wenn ich mir den Fitting zu §93, Rn9 anschaue, dann kann der BR nur eine freiwillige Vereinbarung über das Wie der internen Stellenausschreibung mit dem AG machen, wenn die nicht zustande kommt kann der AG alleine die Art und Weise der Bekanntgabe festlegen.

    kostenpflichtig vom Anwalt.


    vertrauensvoll an die zuständige Gewerbeaufsicht.

    das ist dann auch ein klein bisschen etwas anderes als


    Überstunden nicht mehr zu genehmigen und die Einhaltung vom Arbeitszeitgesetz zu kontrollieren.


    Ich bin glücklicherweise in einem Unternehmen in dem die BRs größtenteils ihren Aufgaben tatsächlich nachgehen können und vom AG auch alles bekommen was benötigt wird.

    Wenn ich mir aber die ganzen Threads von imebro durchlese nutzen da nur noch Atombomben etwas, die Keulen der Genehmigung und Kontrolle gehen ins Leere.

    Wozu braucht man eine Ausbildung um eine Gesundheitsgefährdung beurteilen zu können?

    Die braucht man, weil der Gesetzgeber für eine Fachkraft für Arbeitssicherheit eine gewisse Aus-/Vorbildung vorsieht und da der BR bei der Bestellung nun mal mitzubestimmen hat ist die Frage durchaus wichtig.

    Und, mit Verlaub, nur Deine 33 Jahre Erfahrung befähigen dich vor dem Gesetz nicht als Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig zu werden auch wenn ich Deine Urteilskraft gar nicht in Abrede stellen will.

    imebro wird mit Erfahrung alleine nicht weiterkommen, wenn man so all seine Posts liest, er kommt evtl. mal mit Verordnungen oder Gesetzen, die seien GFin ja durchaus auch einhalten muss, vorwärts.

    anonym bei unter 20 Personen die maximal antworten könnten wird recht schwierig.

    Habt ihr denn eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und ist die deiner Meinung nach überhaupt entsprechend ausgebildet?

    Hast Du bei der Bestellung mitbestimmt?


    Fragt doch mal ganz neutral bei eurer BG wie die das so sieht? Die kommen dann vielleicht auch mal vorbei und stellen blöde Fragen, kann hilfreich sein.

    (Ja sorry, da ist offensichtlich viel persönlicher Frust dabei. Ich könnte einfach im Strahl kotzen, wenn ich da einen jungen, beliebten, motivierten und kompetenten Kandidaten sitzen habe, den ich gerne im BR fördern würde und mich stattdessen mit Holzklötzen rumärgern muss, die auf nix Bock haben, nicht mal ein Seminar besuchen wollen und auf die auch die MA keinen Bock haben.)

    ich glaube da leiden sehr viel BRVs dieser Republik mit Dir und können das nachfühlen, die Holzklötze gibt es doch leider in fast jedem Gremium.

    na so ein kleines Püppchen in der Tasche das den Ansprechpartner des AG immer dann zum nicken bringt wenn er eigentlich nein sagen will wäre doch mal witzig.


    Und

    Anstand, Vernunft oder gesunden Menschenverstand.

    könnt ihr doch bei einem solchen eh nicht erwarten und die würden sich auch weigern solche Witz-Figuren überhaupt zu befallen.

    Wir haben monatlichen einen Tag mit 9.00 BR Ausschuss-Sitzung, BR Sitzung und am am späten Nachmittag das Monatsgespräch. Bis ich mit der Nachbearbeitung fertig bin, ist es 21.00 Uhr.

    eigentlich haben meine Vorredner schon alles gesagt, aber ich finde der Satz von dir bedarf nochmal einiger Worte:


    einen 12-Stunden-Tag mit Sitzungen und Monatsgespräch alles zusammen ist doch für jedes Mitglied eine Qual.

    Da müsst ihr dran, ich als AG würde ich euch da auch drauf hinweisen, denn es ist ja, zumindest mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, überhaupt nicht notwendig alle Termine so zusammen zuhäufen.

    habe mich glücklicherweise noch nicht damit beschäftigen müssen.

    woher kommt eure Annahme, dass man dann 2 Minderheiten hat?


    rein nach dem Gesetz

    " Das Geschlecht, das in der Belegschaft in der Minderheit ist" BetrVG §15 (2)

    ist nur ein Geschlecht zu berücksichtigen oder nicht?

    Ich halte das hier weniger für ein juristisches, vielmehr für ein ethisches Problem.

    Danke!!


    Nicht nur das der Kollege wird arbeitslos und bekommt dann Arbeitslosengeld obwohl ihm das eigentlich nicht zusteht und wenn die Arge aus irgendeinem Grund wind davon bekommt bekommt er gar nix.

    In gewissem Sinne ist sowas Sozialbetrug. Ich weiß es wird oft so gehandhabt und bei uns leider auch. Ich als BR muss dann halt für mich überlegen wie ich dazu stehe, ich als BRV teile meine Bedenken im Gremium immer mit und was dann dabei rauskommt kommt halt raus-

    Kann mich da nur anschließen, wobei ich die Klärung

    Nachteile beim Bezug von ALG und auch steuerlich kann es kompliziert werden. Auch das Thema betriebliche Altersvorsorge oder Lebensversicherung, die vom Betrieb bezahlt wird, ist für den Laien nicht sofort auf dem Schirm oder ist kompliziert.

    eher von Steuerberatern bekommen kann als von Anwälten, denn das Steuerrecht ist bei vielen Arbeitsrechtlern nicht so im Blick.