Beiträge von rtjum

    Zitat von Rissi

    Mit der betroffenen Kollegin habe ich mich gestern noch in Verbindung gesetzt, wir treffen uns kommenden Montag um zu besprechen, in wie weit ich sie bei dem Gesprächunterstützen kann. Sie ist sich noch nicht im klaren darüber, ob sie will, dass der potentiell neue Chef von Ihrer Schwerbehinderung erfährt. Und wenn ich bei dem Gespräch dabei bin, braucht der nur 1 und 1 zusammen zu zählen.

    Hat die Kollegin denn ihre Schwerbehinderung dem Unternehmen angezeigt, wenn ja dann weiß der neue Vorgesetzte das doch eh aus den Personalunterlagen...

    Lass dir nicht den Schneid abkaufen, da hat whoepfner unbedingt Recht!!

    Also im Prinzip hat der Markus, glaube ich, schon alles gesagt. Da der Kollege schwerbehindert ist, was hindert dich daran einfach mal beim Integrationsamt nachzufragen wie die das sehen, wenn es weiterhin entsprechende Stellen im Unternehmen gibt?

    Und als BR natürlich auf sowas wie soziale Auswahl schauen...

    Zitat von Markus 1973 ED

    Edith meint, es wäre §3 Abs. 3 ArbSchG und da steht dann nicht Gesundheitsschutz sondern Arbeitsschutz

    Wo hast Du nur die Edith her? Aber meint die Edith nicht die ARbMedVV

    Felltrompete

    Ordnung und Verhalten im Betrieb, erzwingbarre Mitbestimmung würde ich dem AG um die Ohren hauen, macht eine BV zu dem Thema

    Hallo Rabauke,

    ja ich meine die Sicherheitsbeauftragten.

    Im SGB7, §22 ist die die Benennung/Bestellung geregelt unter "Mitwirkung des Betriebsrates", alles was ich dazu dann gefunden habe bespricht aber nicht die Abbestellung.

    Hallo zusammen,

    ich kann dazu nichts eindeutiges finden. Der AG will einen Sicherheitsbeauftragten abberufen, müssen wir als BR da zustimmen oder muss er nur mit uns beraten?
    Irgendwie werd ich aus dem ganzen Gegoogle nicht so wirklich schlau. und im SGB7, §22 steht nur was über die Bestellung und da steht "Mitwirkung".

    Was meint ihr?

    was macht die Kollegin denn beim Betriebsarzt bzw von wem ist sie hingeschickt worden? doch wahrscheinlich vom AG weil der Kosten für den Tisch übernehmen soll, und wenn der Betriebsarzt dann Unterlagen haben will übernimmt der AG doch wohl auch die Kosten dafür. Wenn es über die Rentenversicherung/Krankenkasse läuft erlebe mittlerweile immer häufiger, dass die Anträge abgelehnt werden und man dann Widerspruch usw machen muss.

    Davon abgesehen, wenn alles so ist wie es im Attest steht, warum dann nicht auch die Befunde an den Betriebsarzt geben? Der ist genauso unter Schweigepflicht wie alle anderen Ärzte auch.

    glücklicherweise ist das bei uns kein Problem, wenn hier jemand ein entsprechendes Attest hat, dann wird der Schreibtisch bestellt und der AG zahlt ohne irgendwelche Probleme.

    also bei uns ganz einfach. Schichtler haben keine Kernarbeitszeit oder ähnliches. Die sind in einem festen System 6-14 und 14-22 Uhr inkl je 30min Pause. Da wir auftragsorientiert Monate mit mehr oder weniger Arbeit haben, haben wir zusätzlich aber ein AZ-Konto für die Kollegen, d.h. in den starken Monaten kann Mehrarbeit anfallen (natürlich mit Zustimmung des BR). Bis 40 Stunden können so angesammelt werden alles was darüber hinaus geht wird monatlich mit Zuschlägen bezahlt und wenn dann die schwachen Monate kommen können die Kollegen auch mal eine ganze Woche zu Hause bleiben.

    woher weißt Du, dass euer BRV das macht?

    wieso überhaupt sollte ein BRV die Arbeitszeit kontrollieren wenn nicht weil Auffälligkeiten im Hinblick auf tarifliche, gesetzliche Vorgaben bestehen?

    sprech den BRV am besten darauf an, im persönlichen Gespräche kann man Dinge fast immer am besten klären.

    Zitat von Moritz:

    Auf die Gefahr hin, hier eine schon zig mal geführte Grundsatzdiskussion loszutreten:

    Offensichtlich sind sie das nicht, sonst hätte es nicht diese Situation gegeben, oder?

    Richtig ist: im Gesetz steht, dass das Monatsgespräch mit dem Betriebsrat stattfindet (§ 74 BetrVG). Und der Betriebsrat ist natürlich das ganze Gremium. Im Gesetz steht aber auch, dass das Gremium Dinge zur Erledigung an einzelne BRM delegieren kann. (§ 27 (3) BetrVG)) Insofern ist und bleibt es Angelegenheit des einzelnen örtlichen BRs zu entscheiden, wie er sich aufstellt!

    Und selbst wenn du mit der Pauschalaussage Recht hättest, hilft sie an der Stelle nicht weiter, denn das Problem ist a) bereits aufgetreten und b) ein ganz anderes.

    Da will ich gar nicht drüber diskutieren, schon gar nicht grundsätzlich.

    Ein Kind das in den Brunnen gefallen ist ist reingefallen aber man kann verhindern, dass es nochmal reinfällt. viele BRs sind sich nach wie vor leider nicht ihrer Rechte und Pflichten bewusst daher finde ich kann man ruhig und immer wieder mal plakativ gewisse Dinge "raushauen".

    Und das Problem sehe ich schon auch darin begründet, dass nur BRV und Stelli beim Monatsgespräch dabei waren, denn, auch wenn ich als BRV in so einer Situation niemals stillschweigend daneben gestanden und dem GF die Bühne überlassen hätte, so wäre zumindest bei dem Kollegen hier kein Verdruß gegenüber dem BRV aufgekommen, denn er hätte gewußt, dass tatsächlich anderes besprochen wurde.

    Unser vorletzter BRV war einer dieser Betriebsratsfürsten und ließ keine andere Meinung als seine, auch nicht intern, zu, der letzte war ein demokratisch gewählter Diktator, ließ aber zumindest intern eine andere Meinung zu. Angekommen sind wir irgendwie jetzt in der Neuzeit und was ein Unterschied wenn kein BR-Mitglied dir als BRV noch irgendwelche Geheimniskrämerei vorwerfen kann weil z.B. das Monatsgespräch mit allen 15 BRs gemacht wird und auch der Betriebsausschuss mit allen vertretenen Listen besetzt ist, obwohl eine Liste so klein ist, das rein rechnerisch niemand von dieser Liste dabei wäre.

    Das Arbeiten mit so einem Gremium macht einfach einen riesen Spaß.

    Im Monatsgespräch sind alle BR-Mitglieder anwesend, nicht nur BRV und Stelli, damit solltt ihr schonmal anfangen, dann kann so was erst gar nicht passieren

    also entweder knallhart und Du gehts z.B. jeden Dienstag morgen zu deiner Vorgesetzten, meldest dich für BR-ARbeit ab und meldest dich nachmittags wenn Du Feierabend hast wieder zurück und machst das so lange bis entweder die nächste Wahl ansteht oder aber dein AG zur einsicht kommt und das dann doch lieber planbar macht. Oder im nächsten Monatsgespräch ansprechen und dem AG sagen, sass ihr ja lieber eine einvernehmliche Lösung wollt aber die Pflegedienstleitung das nicht will. Benötigst Du da denn auch jede Woche einen ganzen Tag? eine Frage die du dir stellen und möglichst objektiv beantworten solltest.

    Zitat von anie416

    Hallo,

    also das Ersatzmitglied ist und bleibt auch während des Mutterschutzes des eigentlichen BR Mitglied nur Ersatzmitglied.

    Er ist Nachrücker und hat auch nur dann die vollen Rechte sobald er die Einladung zur Sitzung bekommen hat bis zum Ende der Sitzung.

    wie bitte kommst Du auf den letzten Satz?

    d.h. bei Euch wird jeden Tag durch jeden Schichtler mit Wissen der GF gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen?

    Irgendwann ist dieser Schichtbetrieb doch mal eingeführt worden, was ist dann damals zwischen BR und GF vereinbart worden, da muss es doch eine BV zu geben.

    Ansonsten ja am bestern für die Kollegen wären wohl überlappende Schichten.

    und steht in den Aufgaben und Befugnissen auch der Betriebsrundgang?

    Natürlich kann er die Gewerkschaftsmitglieder aufsuchen und ähnliches. Aber zu einer Betriebsbesichtigung hat er kein Recht!

    Daher mein Vorschlag nennt es anders und dann sucht ihr halt die Gewerkschaftsmitglieder an ihren Arbeitsstellen auf und damit macht ihr dann einen Betriebsrundgang denn die sind ja überall verteilt. so kann der AG dann nichts dagegen machen.