Beiträge von Bernd_47

    Hallo,


    wie der Nordfriese schon geschrieben hat ist die Topfgröße unerheblich zum rechnen eines Alternativmodells.

    Das Modell mit einem fixen Betrag der sich nur durch den Umfang der Arbeitszeit verändert finde ich persönlich toll.

    Wwir hatten mal vor Jahren eine Sonderzahlung da gab es für jeden MA einen Fixbetrag unabhängig von Gehaltshöhe und Arbeitszeit, "einfach" Topf durch Anzahl MA.

    Da waren dann nur noch die Bezugsbedingungen zu berücksichtigen, ungekündigtes Arbeitsverhältnis und MA im entsprechenden Geschäftsjahr.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    wenn das BEM angeboten wird, einen entsprechenden Termin vereinbaren und dort auf die positive Gesundheitsprognose verweisen und ggf. kann auch der AG noch etwas tun um die Heilung bzw. Gesunderhaltung zu unterstützen und sei es nur die Planung Deiner Einsatzzeiten um deine Therapietermine herum.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    Grundlage für die Ersetzung der zustimmung durch das Arbeitsgericht wird die Anhörung des AG und euer Widerspruch sein, ob das Gericht euch noch separat befragt weis ich nicht, daher empfiehlt es sich immer den Widerspruch möglichst ausführlich zu begründen.

    Was möglich wäre dass euer AG die Versetzung nach §100 BetrVG vornimmt, was er euch aber auch mitteilen muss und wenn Ihr den Widerspruch aufrechte erhaltet hat er eine drei Tagesfrist zur Zustimmungsersetzung durch das Arbeitsgericht.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo


    wenn zwischen BR und AG eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der MA besteht kann man das gut in einem Gespräch regeln, dass so eine Homeoffice Lösung nur schrittweise zurückgenommen werden soll.

    Wir haben zum beispiel mindestens einmal die Woche ein Abstimmungstermin zur aktuellen Lage und dem weiteren Vorgehen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo imebro,


    dann schau mal in den §2 Abs.1 und 2 EntgFG hier heißt es in Absatz 1 das Arbeitszeit die infolge eines Feiertages ausfällt zu bezahlen ist wie wenn der AN gearbeitet hat. Und Absatz 2 beschäftigt sich sogar speziell mit Kurzarbeit hier wird explizit darauf verwiesen dass wenn Arbeitszeit infolge von Kurzarbeit an einem Feiertag ausfällt, dies zu behandeln ist wie in Absatz 1

    Dem AG kannst du es so verdeutlichen wenn er die Zeiten, die aufgrund von Feiertagen ausfällt, nacharbeiten lässt muss er diese normal entlohnen.

    nachfolgend ein Beispiel:

    WochenstundenMoDiMiDoFrGesamt
    Normal 40h
    8h8h8h8h8h40h
    Kurzarbeit 50% 20h
    4h4h4h4h4h20h
    Kurzarbeit 20h incl. Feiertag
    4h4h4hFeiertag 8h
    4h24h
    Kurzarbeit 20h incl. Feiertag + Nacharbeit
    4h4h4hFeiertag 8h
    8h28h


    Die Agentur für Arbeit zahlt nur Kurzarbeitsgeld wenn wirklich Arbeitszeit aufgrund von nicht vorhandener Arbeit/Aufträge ausgefallen ist und dies der einzige Grund für den Ausfall der Arbeitszeit ist. D.h. wenn der AN krank ist oder Urlaub hat oder ein gesetzlicher Feiertag ist gibt es kein Kurzarbeitergeld.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Sven,


    dann verweist mal auf den §87 Abs.1 Punkt 2 BetrVG und dass ohne eure Zustimmung somit kein gültiger Schichtplan zustande kommt.

    Und im gleichen Zug den AG auffordern in Verhandlung mit euch zu treten wegen einer BV zur Schichtarbeit.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Dirk,


    Willkommen im Forum :)


    zur BV

    da ihr ja noch in den Verhandlungen der BV sein werdet macht doch "einfach" einen Passus rein "der AG stellt hierzu jedem MA bei Bedarf ein entsprechendes Endgerät bereit"

    und schon hat jeder MA die Möglichkeit, wenn der AG das nicht will muss er halt auch wie bisher die Abgabe des Scheins akzeptieren.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo imebro,


    da verstehe ich euren Abteilungsleiter nicht, klar muss einer mit Kurzarbeitstag Donnerstag mehr Stunden in dieser Woche arbeiten, wie ein anderer MA, allerdings bekommt er auch mehr Geld dafür, denn die Agentur für Arbeit wird wohl kaum für einen Feiertag Kurzarbeitsgeld bezahlen, da der Ausfall der Arbeitszeit an diesem Tag nicht durch fehlende Arbeit entsteht sondern in erster Linie da hier ein Feiertag ist. Daher muss der AG den Feiertag ganz normal bezahlen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    nach §1 Abs.3 BBiG hat die Berufsausbildung in einem geordneten Ausbildungsgang zu erfolgen, dass es hierbei zu Verschiebungen kommen kann ist durchaus nicht unüblich, allerdings dient ein alleiniger Aufenthalt in einer Abteilung ohne weitere MA wohl kaum dem Ziel die beruflichen Kenntnisse zu vermitteln. Ein ständig verfügbarer Ansprechpartner sollte für den Auszubildenden vorhanden sein.

    Bei der alleinigen Besetzung einer Abteilung durch den Auszubildenden und der angesprochen Überlastung sehe ich einen möglichen Verstoß gegen §14 Abs.3 BBiG


    Redet mal dringend mit dem AG und dem Ausbilder um hier eine für alle Seiten gangbare Lösung zu finden.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,

    ich würde weitergehen und auf Annahmeverzug plädieren wenn er die wenigen Tage Kurzarbeit stornieren will, denn der AN war ja grundsätzlich bereit zu arbeiten, nur der AG hat ja mit seinem Wochenplan gesagt "ich nehm nicht alles ab"

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Rexdu,


    da muss der AG nach §99 Abs. 4 BetrVG vors Arbeitsgericht gehen und sich von diesem die Zustimmung ersetzen lassen.

    Das endgültige Entscheidungsrecht liegt beim Arbeitsgericht.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    ohne Beschluss darf das einzelne Mitglied sich u.a. informieren welche Grundlagenschulungen es braucht, hier sind für alle Neumitlieder Betriebsverfassungsrecht Teil 1 und Arbeitsrecht Teil 1 zu empfehlen, für den Besuch eines Seminars ist allerdings ein Beschluss notwendig.


    Ein Punkt der jedes Mitglied ohne Beschluss des Gremiums darf ist der Rücktritt vom Amt.


    Eine allgemeingültige Liste wirst du nicht finden, wobei wenn es Geld kostet ist auf jedenfall ein Beschluss notwendig.


    Viele Grüße

    Bernd

    maximal hätte es im Rahmen der Anhörung bei der Einstellung des MA über den Lebenslauf ersichtlich sein können,

    eine aktive Information sehe ich nicht als notwendig an, und wenn er als Freigänger zugelassen ist hat das ja jemand im Vorfeld überprüft und der Person die Freigabe dafür erteilt.


    Daher wo der MA wohnt ist Privatsache und braucht die anderen nicht zu interessieren.

    Hallo imebro,


    bitte von dem Gedanken lösen Kurzarbeit wäre Freizeit, bei Kurzarbeit wirst du "nur" von jemand anderem bezahlt (Agentur für Arbeit) der meist keine Gegenleistung (in Form erbrachter Arbeit) will.

    im Prinzip

    arbeitest du Montag für die Agentur für Arbeit

    Dienstag bis Freitag für die Stiftung

    und deine Kollegin

    arbeitet von Montag bis Donnerstag für die Stiftung

    und am Freitag für die Agentur für Arbeit


    wenn jetzt auf einen dieser Tage ein Feiertag fällt, muss für diesen keine Arbeitsleistung erbracht werden, die Bezahlung erfolgt dennoch.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Moritz,


    da sich an der Grundlage der Beschäftigung (Öfen laufen 24/7) nichts geändert hat und dies jahrelang so erfolgen musste, da sonst der Betrieb nicht läuft, muss sich ja zwangsläufig irgendwo etwas anderes geändert haben.

    Möglicherweise wird nun mit weniger Personal pro Schicht gearbeitet, was ja Auswirkungen auf den Arbeitsschutz haben könnte, oder es wurde neues Personal eingestellt, was der BR zwar über die Anhörungen zur Einstellung mitbekommen haben müsste, aber vielleicht sind es auch Leiharbeitnehmer, diese Anhörungen vergessen die AG gerne mal.

    Oder die Aufträge gingen zurück und daher muss nicht mehr soviel Personal gleichzeitig etwas herstellen.


    Das wegkommen von den Überstunden ist ja erstmal positiv, aber die Gründe warum dies nach jahrelanger Notwendigkeit erfolgen kann, würde mich als BR interessieren denn vielleicht sind dies Anzeichen für weitreichende Veränderungen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo tadoyna,


    wie meine Vorredner schon schrieben seid ihr voll in der Mitbestimmung, d.h. die Schichtpläne müssen euch vorgelegt werden, unabhängig davon müsste der AG Euch nach §90 Abs.1 Punkt3 BetrVG über die Änderungen informiert und mit euch darüber beraten haben.


    Viele Grüße

    Bernd

    Gibt es außer den geschlossenen Rücktritt und Neuwahlen noch eine Möglichkeit das die Person nicht an den Sitzungen teilnimmt?

    außer dem Rücktritt der Person, was nach deiner Schilderung wohl nicht der Fall sein wird, oder dem Rücktritt des Gremiums bzw. einer ausreichenden Anzahl von BR Mitgliedern gibt es keine legalen Möglichkeiten.


    Allerdings stellt sich mir die Frage wenn er so unbeliebt ist, wer nimmt ihn dann auf seine Liste bzw. wer gibt ihm die entsprechenden Stützunterschriften.