Beiträge von Bernd_47

    Hallo BR-2018,


    Gegenfrage, wie werden normalerweise Arbeitsfreie Tage bei Euch verrechnet?

    Wenn bei arbeitsfreien Tagen kein Stundenabzug erfolgt, dann ja auch bei Ersatzruhetagen nicht.


    Bsp. Zeitkonto

    WochentagMA1MA2
    Mo+8
    Stand 8h
    +8
    Stand 8h
    Di+8
    Stand 16h
    +8
    Stand 16h
    Mi+8
    Stand 24h
    +8
    Stand 24h
    Do+8
    Stand 32h
    +8
    Stand 32h
    Fr+8
    Stand 40h
    +8
    Stand 40h
    Sa0
    Stand 40h
    0
    Stand 40h
    So+8
    Stand 48h
    0
    Stand 40h
    Mo0 (Ersatzruhetag für Sonntag)
    Stand 48h
    +8
    Stand 48h



    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Run2018,

    wenn 25 Tage Urlaub genommen werden müssen, kann das passen unter der Voraussetzung dass Ihr eine 5 Tage Woche habt (20 Tage gesetzlicher Mindesturlaub + 5 Tage SB Urlaub) bei 6 Tage Woche passt das nicht dann wären 24 Tage Mindesturlaub zu nehmen + SB Urlaub

    Für Freiwilligeen Urlaub (von Seiten AG) kann ja anders verfahren werden.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo imebro,


    je nach schwere des Vorfalls ist eine Abmahnung nicht unbedingt notwendig.


    Grundsätzlich hast du nach §102 BetrVG die Möglichkeiten der Kündigung

    1. zuzustimmen

    unabhängig von deiner vorherigen Entscheidung kannst du zustimmen - ggf. hast du ja neue Erkenntnisse die du in der vorherigen Anhörung nicht hattest.


    2. Bedenken zu äußern

    du kannst deine bedenken hinsichtlich einer eventuell notwendigen Abmahnung dem AG mitteilen


    3. der Kündigung zu widersprechen

    du kannst der Kündigung widersprechen was die Position des MA bei einer eventuellen Kündigungsschutzklage stärkt und einen Weiterbeschäftigungsanspruch auslösen kann


    4. die Frist verstreichen lassen

    nach Ablauf der Frist gilt die Zustimmung des BR als erteilt, ist eigentlich wie erstens nur dass keine Äußerung erfolgt ist.


    Da wir den genauen Sachverhalt nicht kennen, Vertrauensmissbrauch kann vieles sein, können wir den Fall aus der ferne nur schwer beurteilen.

    Die Entscheidung liegt also bei Dir, je nach schwere des Falles würde ich der Kündigung zustimmen oder Bedenken äußern, wenn der Vorwurf ungerechtfertigt ist würde ich widersprechen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Paragraphenreiter,

    du hast recht, den Teil mit dem Betriebsausschuss habe ich wohl irgendwie überlesen.


    dann bleibt eigentlich nur noch jedes mal einen Beschluss des Gremiums zu fassen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    woraus schließt du dass ein Ausschuss nicht möglich ist? ein Ausschuss kann ab einer Betriebsgröße von 100 MA gebildet werden (vgl. hierzu §28 BetrVG), was ihr nicht könnt ist einen Betriebsausschuss nach §27 BetrVG zu bilden, aber ansonsten habt ihr die Möglichkeit nach dem §28. Und nach dem 28er könnt Ihr aufgaben an diesen Ausschuss zur Sselbständigen Erledigung übertragen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Rabauke,


    wenn der Standort einen eigenen BR hätte dann wäre ich sofort deiner Meinung, allerdings hat dieser Standort nach Auskunft von Peter am Hauptstandort mitgewählt, daher gelten nach Fitting die Schwellenwerte des Hauptbetriebes.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe ist es die Randnotiz 35 ($4 BetrVG Fitting RN 35)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Peter,


    der §111 BetrVG greift hier leider nicht, da weder wesentliche Teile der Belegschaft noch erhebliche Nachteile für die Belegschaft entstehen.

    Als Schwellenwert für die Belegschaft wird meist von 10% der MA ausgegangen.

    Bei der Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort seit Ihr im Rahmen einer Versetzung dabei


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Imebro,


    die zwei Wochenfrist läuft aber erst an, wenn alle dazu notwendigen Ermittlungen/Erkundigungen abgeschlossen sind, d,h, die Tatsachen feststehen (vgl. hierzu Hensche "Wann hat der Ar­beit­ge­ber die Zwei­wo­chen­frist ein­ge­hal­ten?).


    Und Du kannst auch einer außerordentlichen Kündigung zustimmen, gerade auch wenn die Gründe berechtigt sind, und so wie du schreibst ist die Belegschaft froh wenn dieser MA weg ist.


    Viele Grüße

    bernd

    Hallo Black165,


    wollt Ihr eine neue Anhörung? Würdet Ihr euch anders entscheiden?

    So wie du schreibst ändert sich nur das Datum der Einstellung.

    In so einem Fall genügt uns die Information.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Melissa,


    Seminare sind meist auf Vollzeit ausgerichtet, d.h. für das Seminar wird angenommen das die regelmäßige Arbeitszeit dann erfüllt ist d.h. bei 8 Stunden tägliche Arbeitszeit wird für einen Seminartag 8 Stunden verbucht daher für Vollzeit kein Unterschied, bei Teilzeit MA entsteht daher Mehrarbeit, da Sie ja in dem Moment der Seminarteilnahme wie ein Vollzeit MA arbeiten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    eine Zwischenstufe wäre noch mit der nächsthöheren Führungskraft zu reden.

    Problemführungskraft ist ja Ebene 3, wenn Ebene 2 da vielleicht auf Ihn einwirken kann, das könnt Ihr vor Ort aber besser einschätzen ob es wirkt.

    Alternativ werfe ich mal den §104 BetrVG in den Raum, wäre aber wohl das letzte Mittel.


    Viele Grüße

    Bernd