Beiträge von Bernd_47

    Hallo,


    das Amt des BRM hängt nicht an Voll oder Teilzeit, auch Teilzeitkräfte sind vollwertige BRM.

    Die Kollegin die Sie aufgrund Ihrer Verhinderung vertreten hat ist nun wieder Ersatzmitglied und die ursprünglich gewählte ANin ist wieder uneingeschränkt als BRM tätig.

    Bei entsprechender Verhinderung kann aber wieder ein Ersatzmitglied nachrücken.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Alex,


    so wie du schreibst habt Ihr bisher keine Abteilungsleiter, d.h. es handelt sich dabei im eigentlichen Sinn um eine neue Stelle und dann sehe ich das wie eine Neueinstellung nur halt mit internem Bewerber.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Onion,


    gibt es in dem aufnehmenden Betrieb schon einen Betriebsrat?

    Wie ändert sich bei diesem die MA zahl?

    Seid Ihr räumlich getrennt?


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    die Formulare des alten Arbeitgebers, beim neuen Arbeitgeber zu verwenden ist schon ein Verstoß gegen die Treuepflicht, je nach Formular steckt da auch entsprechend Arbeit und Wissen drin bzw. gibt es vielleicht auch ein Formular des aktuellen Arbeitgebers dass die für diese Firma notwendigen Informationen enthält und sei es nur die korrekte Firmenanschrift und Firmenname.


    Die Auswirkung auf die Außendarstellung des Unternehmens bei der Verwendung von Formularen eines anderen Unternehmens ist sicher auch zu bedenken.


    Ob allerdings eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt ist kann ohne den genauen Sachverhalt (welche Formulare? welche Auswirkungen haben diese? etc.) zu kennen nicht beurteilt werden.

    Wenn ihr hier Bedenken habt, dann äußert diese im Rahmen der Anhörung, vielleicht überdenkt der AG die Kündigung noch einmal. Ansonsten bleibt dem betroffenen MA nur die Kündigungsschutzklage.



    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Rene,


    hier ist der BR in der Mitbestimmung, nach §87 Abs. 1 Punkt 1 BetrVG und ggf auch noch Punkt 6


    Die Nutzung der App ausserhalb der Arbeitszeit unterliegt der alleinigen Hoheit des AN.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Hasilein,


    grundsätzlich kann der AN den Urlaub mit 3x4 Tagen beantragen, allerdings muss er auch berücksichtigen dass das BUrlbG vorschreibt das ein Teil des Jahresurlaubs mindestens 12 Werktage (d.h. 2 Wochen) am Stück sein müssen (§7 Abs. 2 Satz 2 BUrlbG). Um diesem Paragraphen gerecht zu werden kann der AG schon verlangen, dass zumindest zwei Wochen zusammenhängend beantragt und genommen werden.

    Gleichzeitig ist Kurzarbeit kein Urlaub!

    Je nach BV kann es sein das nach entsprechender Auftragslage die Kurzarbeit beendet bzw. verkürzt wird und der AN dann wieder an diesen Tagen arbeiten muss oder die Agentur für Arbeit findet für diese Kurzarbeitstage eine andere Beschäftigung dann muss der AN dort arbeiten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Milchknilch,


    so pauschal will ich das nicht gelten lassen, es mag durchaus Fälle geben in dem der Grund der Kündigung absolut nachvollziehbar und gerechtfertigt ist, aber genauso wird es genug Kündigungen geben bei denen es nicht so einfach ist und ein Widerspruch / Bedenken des Betriebsrates durchaus die Parteien dazu bewegt vor Gericht einen Vergleich zu schließen der dann mit einer entsprechenden Abfindung endet.

    Beispielhaft sei hier eine möglicherweise fehlerhafte Sozialauswahl oder auch der Hinweis auf mögliche Umstrukturierungen im Betrieb.


    Viele Grüße

    Bernd

    und da könntet ihr eure Betriebsversammlung (dein anderer Post) nach einer kurzen Pause hintendranhängen und da hier dann der BR einlädt könnt ihr auch dann bestimmen wer eingeladen ist.

    Hallo,


    eine gesetzlich verankerte Vorlaufzeit ist mir nicht bekannt, aber ich würde 1-2 Wochen Vorlaufzeit, zwischen Einladungszeitpunkt und Veranstaltungsdatum einplanen, denn ggf. müssen ja entsprechende Produktionsplanungen etc. angepasst werden.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    bei einer Kündigung eines BRM ist nach §103 BetrVG die Zustimmung des BR erforderlich, wird diese verweigert muss der AG sich diese beim Arbeitsgericht ersetzen lassen.

    Das Verstreichen lassen der Frist ist aus meiner Sicht nicht sehr gut für den betroffenen Kollegen ein fundierter Widerspruch ist hier wesentlich besser, denn das Arbeitsgericht wird sich diesen Widerspruch anschauen bzw. den kompletten Ablauf der Anhörung und meist anhand dieser Unterlagen entscheiden ob es die Zustimmungsersetzung erteilt.


    Eine Kündigungsschutzklage kann dennoch Erfolg haben, hier wäre eine anwaltliche Beratung anzuraten, dieser kann den individuellen Fall besser beurteilen, denn ggf. gibt es neben dem Schutz aus der Betriebsratstätigkeit noch weitere Regelungen zum Schutz des AN, sei es aus einen Tarifvertrag oder gar aus dem Arbeitsvertrag.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Rübezahl,


    die Zustimmungsersetzung betrifft nur das Verhältnis BR zu AG nicht das Verhältnis AN zu AG.

    D.h. der AN kann immer noch Kündigungsschutzklage erheben.

    Wichtig dabei die drei Wochenfrist nach Kündigungszugang einhalten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo ELBARADO,


    da er wenn er unmittelbar betroffen ist als befangen und damit verhindert gilt wäre auch der Beschluss dann anfechtbar,

    vgl hierzu auch "Verhinderung"

    "Das betroffene Betriebsratsmitglied ist nicht daran gehindert, in der Sitzung zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen.Wirkt das betroffene Betriebsratsmitglied trotz einer bestehenden Interessenkollision an der Beratung oder Beschlussfassung in einer eigenen Angelegenheit mit, leidet der Betriebsratsbeschluss an einem erheblichen Mangel und ist grundsätzlich unwirksam (BAG v. 10.11.2009 - 1 ABR 64/08)."


    für die Abstimmung in so einem Fall würde ich immer ein Ersatzmitglied laden, denn ansonsten wäre die Ladung nicht korrekt und wäre damit auch anfechtbar.


    Viele Grüße

    Bernd

    solange der BRV anhand des Verhinderunggrunds bzw. der generellen Umstände annehmen muss dass das BRM verhindert ist muss ein Ersatzmitglied geladen werden, wenn die Verhinderung nicht mehr besteht, ist wieder das reguläre BRM zu laden.

    D.h. ja es kann für einzelne Tagesordnungspunkte oder Teile einer Sitzung durchaus ein Ersatzmitglied geladen werden.

    zum Beispiel wenn eine Abstimmung zu einem Thema erfolgt bei dem ein BRM direkt betroffen ist, ist hierfür ein Ersatzmitglied zu laden.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    wie der Nordfriese schon geschrieben hat ist die Topfgröße unerheblich zum rechnen eines Alternativmodells.

    Das Modell mit einem fixen Betrag der sich nur durch den Umfang der Arbeitszeit verändert finde ich persönlich toll.

    Wwir hatten mal vor Jahren eine Sonderzahlung da gab es für jeden MA einen Fixbetrag unabhängig von Gehaltshöhe und Arbeitszeit, "einfach" Topf durch Anzahl MA.

    Da waren dann nur noch die Bezugsbedingungen zu berücksichtigen, ungekündigtes Arbeitsverhältnis und MA im entsprechenden Geschäftsjahr.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    wenn das BEM angeboten wird, einen entsprechenden Termin vereinbaren und dort auf die positive Gesundheitsprognose verweisen und ggf. kann auch der AG noch etwas tun um die Heilung bzw. Gesunderhaltung zu unterstützen und sei es nur die Planung Deiner Einsatzzeiten um deine Therapietermine herum.


    Viele Grüße

    Bernd