Beiträge von Bernd_47

    Hallo,


    Fristbeginn ist nach §187 Abs1. BGB am Tag nach Zugang, d.h. wenn Zugang Dienstag, Fristbeginn Mittwoch.

    Nun kommt noch hinzu waren beide im normalen Feierabend, durchaus auch betriebsüblicher Feierabend, d.h. wenn der betriebsübliche Feierabend 18 Uhr ist, aber beide schon um 17 Uhr gegangen sind, da sie früher beginnen, wäre der Zugang auch Dienstag, zumindest wenn Email Eingang vor 18 Uhr.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo 5ssen,


    was ist dazu in eurer Betriebsvereinbarung geregelt?


    Und auf der anderen seite ist es doch gut wenn für eine Abteilung festgestellt wird hier wird keine Kurzarbeit benötigt, denn die MA dieser Abteilung erhalten dann volles Gehalt.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo imebro,


    hier sollten die TZ MA mal in Ihren Arbeitsvertrag schauen was dort geregelt ist, ist dort eine Wochenarbeitszeit und einzelne Arbeitstage aufgeführt z.Bsp 24 Wochenstunden und Arbeitstage Mo, Di, Do, dann ist das fix

    ist nur eine Wochenarbeitszeit angegeben, wird oft auf einen Einsatzplan verwiesen


    unabhängig davon gibt es noch den §87 Abs.1 Punkt2 BetrVG welcher die Mitbestimmung des BR bei der Arbeitszeit regelt u.a. Beginn und Ende wie auch Verteilung auf die Wochentage


    §2 Abs.1 EntgFG besagt dass infolge eines Feiertages ausfallende Arbeitszeit zu vergüten ist , wie wenn normal gearbeitet worden wäre.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Heidelbergerin,


    das ist nur zulässig wenn es eine BV gibt in der der BR auf seine Rechte verzichtet (sofern so eine BV überhaupt legal ist)

    Ansonsten gilt hier §87 Abs.1 Punkt 6 BetrVG, dieser gilt für die Einführung und Anwendung technische Einrichtungen zur Leistungsüberwachung, deshalb wenn noch nicht vorhanden eine BV mit dem AG aushandeln in der das geregelt wird.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Cartouche,


    abweichende Meinungen sind per se nichts schlechtes, eigentlich sogar gut weil es die Problematik auch aus anderen Blickwinkeln betrachtet und sich ändernde Meinungen kommen schon vor gerade wenn neue Erkenntnisse dazukommen.


    Und ein Beschluss des BR muss auch nicht einstimmig sein, daher ist es ein Gremium.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo noe,


    wie wird bei euch der Urlaub beantragt? generell schriftlich? wenn ja, gibt es hier doch sicherlich etwas schriftliches.

    Generell:

    Der AN ging davon aus dass er Urlaub hat und hat sich daher nicht krank gemeldet, ist erstmal kein Problem wenn er Urlaub hat, allerdings wird dieser Tag dann wie Urlaub behandelt und nicht zurückerstattet, nun kommt aber das sich die Krankheit nicht besserte und der AN am nächsten Tag zum Arzt ging und dort wohl äußerte, die Symptome habe ich seit gestern und dieser daraufhin den AN rückwirkend krankgeschrieben hat, dies müsste aus der Krankschreibung ersichtlich sein.


    Deshalb bitte folgendes klären hat der AN ordnungsgemäß Urlaub beantragt und auch genehmigt bekommen?

    Dann kann der Vorwurf des unentschuldigten Fehlens entkräftet werden.


    denn Vorwurf der verspäteten Krankmeldung muss er sich aber vorhalten lassen, wenn es entsprechende Regelungen gibt dass am ersten Tag diese gemeldet werden muss, was ja auch eigentlich selbstverständlich ist.

    Denn bei Krankheit können die entsprechenden Urlaubstage ja nicht genommen werden, und werden im Normalfall dem AN wieder gutgeschrieben, hierzu muss der AG aber wissen dass der AN krank ist.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Markus,


    du hast Recht in dem speziellen Fall gilt dies wohl nicht.

    Wobei sich mir da die Frage stellt ob nach §9 ArbZG die Ruhezeit nur für die Schicht gilt, oder ob der komplette Betrieb 24 Stunden ruhen muss, denn dann könnte die Nachtschicht Samstag eventuell einen späteren Beginn für die Sonntagsnachtschicht nach sich ziehen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    beim gesetzlichen Mindesturlaub sind wir uns alle einig :-) dieser ist zu gewähren.


    Nun ist noch die Frage zu klären wie ist der über den Mindestanspruch hinausgehende Urlaub zu bewerten.

    Hier bin ich der Meinung, wenn nicht klar zwischen gesetzlichem Urlaub und zusätzlich gewährten Urlaubstagen unterschieden wird, sind die über den Mindestanspruch hinausgehenden Tage wie der gesetzliche Mindesturlaub zu betrachten.


    Viele grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    die 35 Stunden ergeben sich aus dem §11 Abs.4 ArbZG

    "(4) Die Sonn- oder Feiertagsruhe des § 9 oder der Ersatzruhetag des Absatzes 3 ist den Arbeitnehmern unmittelbar in Verbindung mit einer Ruhezeit nach § 5 zu gewähren, soweit dem technische oder arbeitsorganisatorische Gründe nicht entgegenstehen."


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Michael,


    wenn die für die Hotline eingesetzte Software neu eingeführt wurde unterliegt diese der Mitbestimmung nach §87 Abs.1 Punkt 6 BetrVG, wenn es zu dieser Software schon eine BV gibt dann ist zu prüfen ob die BV auch auf die nun für diese Hotline eingesetzten MA gilt, gerade Monteure sind etwas anderes wie Innendienst MA ggf. muss dann der Geltungsbereich angepasst werden.


    Auch generelle Regelungen zur Ordnung und Verhalten im Betrieb unterliegen der Mitbestimmung des BR.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Riddra,


    ob es sich lohnt deswegen einen Streit anzufangen kannst nur du entscheiden, wenn es ein einmaliger Vorgang ist würde ich das nicht zu hoch bewerten, Fehler können auf beiden Seiten passieren.

    Eventuell mal nachfragen warum die Anhörung so kurzfristig kommt, wenn es einen plausiblen Grund gibt kommen wir dem AG gerne entgegen, sofern für uns machbar.


    Wenn es aber häufiger vorkommt würde ich genau prüfen ob die Anhörung vollständig ist und entsprechende Infos mit dem Hinweis nachfordern. dass die Frist erst nach Zugang der Fehlenden Informationen beginnt und ggf. der hinweis das eine personelle Maßnahme nach §99 BetrVG ohne Zustimmung des BR ein Gesetzesverstoß ist.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    den Regierungsentwurf zur Erhöhung, lese ich so das ab dem 4. Monat 70%/77% bzw. ab dem 7. Monat 80%/87% Kurzarbeitergeld bezahlt wird wenn in dem Bezugsmonat 50% und weniger Beschäftigung vorliegt


    Regierungsentwurf Link Seite 7 Artikel 1


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Olli,

    wenn vorhanden muss sich der AG an das halten was in der BV zur Kurzarbeit steht, soweit möglich macht es Sinn die anfallende Arbeit auf so viele Köpfe wie möglich zu verteilen.


    Insbesondere da Kurzarbeit sehr variabel gestaltet werden kann. von Kurzarbeit für alle komplett bis zu 10% der MA mit 10 % Arbeitsausfall


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo imebro,

    da kann ich beide Seiten verstehen, der AG will natürlich eine Planbarkeit, auch um Meetings etc. abzuhalten bzw. das eine gewisse Erreichbarkeit sichergestellt ist und der MA will eine gewisse Flexibilität, die je nachdem wie er ins Büro kommt (PKW, ÖPNV) auch gebraucht wird.


    Grundsätzlich hat er natürlich Recht, dass Kurzarbeit kein Urlaub ist, aber ohne das Entgegenkommen des BR bzw. der MA gibt es auch keine Kurzarbeit.


    Und keiner weis was in der Zukunft ist und daher sollte schon jetzt von beiden Seiten gesichtswahrend verhandelt werden, zumindest solange wie eine Seite nicht meint die andere über den Tisch ziehen zu wollen.

    Eventuell hilft es eine Kernarbeitszeit festzulegen.

    z.Bsp. Arbeitszeit 8:30 -15:30 / Kernarbeitszeit 9:30 - 14:30


    Viele Grüße

    Bernd