Beiträge von Bernd_47

    ich glaube der AG ist möglicherweise der irrigen Annahme aufgesessen das Kurzarbeit = arbeitsfrei heißt, was so aber nicht stimmt.

    möglicherweise möchte er über die Nichtgewährung des Sonderurlaubs auch Kosten sparen, da die BVs zur Kurzarbeit die ich kenne Urlaub immer von der Kurzarbeit ausnehmen und das normale Gehalt gezahlt werden muss.

    Weist doch mal den AG daraufhin, dass der Anspruch von Sonderurlaub durchaus auch als Gegenmassnahme zur Vermeidung von Kurzarbeit zählt, und die Bedingungen für Kurzarbeit solche Massnahmen vorsehen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Dieter,


    im Absatz 1 der Vorlage heißt es "Die Teilnahme an Sitzungen ... sowie die Beschlussfassung können mittels

    Video- und Telefonkonferenz erfolgen ..." daraus folgere ich, dass eine einberufene Sitzung auch Teilnehmer haben kann, die per Video bzw. Telefonkonferenz zugeschaltet sind.

    Ob es denn Paragraphen wirklich geben wird werden wir wohl demnächst erfahren.


    Deine Bedenken kann ich verstehen allerdings könnten sich die TN der Videokonferenz auch über einen Chat unbemerkt abstimmen bzw. wird es wohl immer Gruppen geben die sich im Vorfeld einer Sitzung auf eine gemeinsame Linie verständigen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Sigmund,


    nach meinem Kenntnisstand Ist es momentan noch eine Vorlage die erst noch beschlossen werden muss.


    Momentan ist der Stand so, nach BetrVG müsste eine BR Sitzung als Präsenssitzung stattfinden, allerdings gibt es die Ministererklärung von hubertus Heil das BRs doch die Möglichkeit der aktuellen Technik nutzen sollen in der Krise.

    weiterhin ist eine Änderung des BetrVG in Arbeit die wohl im April verabschiedet werden soll.

    Nach dieser Änderung wird es den §129 BetrVG geben der dann übergangsweise regeln soll dass Videokonferenzen und Telefonkonferenzen zulässig sind, nach dem Text der Vorlage wäre wohl auch eine Mischform zulässig.

    Diese Änderung soll rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft treten und bis zum 310.12.2020 gelten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo INK,


    hier müssen erstmal die Bedingungen für die Einführung von KUG erfüllt sein

    vgl. hierzu auch das FAQ des BAMS und der AG kann sicherlich belegen warum gerade bei den Assistentinnen im ganzen Konzern die Arbeit weg fällt und diese nirgendwo anders aushelfen können, Versuch der Vermeidung von Kurzarbeit auch durch Umorganisation.


    Und wie Rabauke schon schrieb Einführung von Kurzarbeit gilt auf Ebene des Betriebs und da ist wenn vorhanden der BR in der Mitbestimmung nach §87 BetrVG


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Ergo,


    auf den AG zugehen dass euch das Gerücht zu Ohren gekommen ist das ein MA bzw. der MA positiv getestet sein soll, dann kann der AG reagieren.

    Wir hatten einen ähnlichen Fall MA war im Urlaub in einem Gebiet welches nachträglich als Risikogebiet deklariert wurde, nach einer gewissen Zeit nach Rückkehr wurde er krank nach ärztlicher Untersuchung war es aber nicht der Virus,.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Lilex,


    wo du wieder arbeitest kann Dir nur dein AG sagen.

    Du schreibst, dass die Vertretung aus einem "Pool" kommt der eh überall wo Not am Mann ist eingesetzt wird, ist es für mich wahrscheinlicher dass die Vertretung weiterzieht, aber vielleicht ist ja auch genügend Platz in der Aussenstelle für einen weiteren Schreibtisch und Ihr werdet Kollegen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    daher macht es Sinn festzulegen wer wie arbeitet

    zBsp

    A arbeitet Mo - FR täglich 60%

    B arbeitet Mo - Mi je 100% Do - FR 0%

    daraus würde sich ergeben bei Feiertag FR

    A bekommt Feiertagsfrei und muss daher diese Woche weniger arbeiten

    B hat FR eh frei, daher arbeitet er normal


    Daher kommt es euch auf die einzelnen Bereiche an wer an den Feiertagen frei bekommt und daher weniger arbeiten muss.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Max,


    ganz so einfach ist es aus meiner Sicht nicht.


    Grundsätzlich könnte hierzu etwas im Arbeitsvertrag des einzelnen MA stehen, zBsp. MA kann an andere verbundene Unternehmen ausgeliehen werden.

    Aber wenn der MA nicht nach seinem Arbeitsvertrag beschäftigt wird (Tätigkeitsbezeichnung/Stellenausschreibung) wird es sich in den meisten Fällen um eine Versetzung handeln und diese ist nicht vom Direktionsrecht des AG abgedeckt.

    Zu einer Versetzung ist der BR anzuhören.

    Am einfachsten für alle Seiten ist es wenn der AG mit den betroffenen MA vorab Gespräche führt und zu einem gemeinsamen Ergebnis gefunden wird.

    In eurem Fall wäre es vielleicht sinnvoll eine Mitarbeiterversammlung einzuberufen, in der der AG den MA die aktuelle Situation erläutert und die möglichen Lösungsansätze, im Vorfeld wäre ein Abstimmungstermin zwischen AG und BR sinnvoll indem mögliche Lösungsansätze erarbeitet werden, die für AG und BR gangbar wären.

    Eine Lösung für mich wäre MA wird mit dessen Einverständnis vorübergehend fachfremd eingesetzt erhält aber den bisherigen Lohn.

    Alternative wäre sicherlich für den AG Kurzarbeit anzumelden, was aber auch eine Einigung mit dem BR voraussetzt.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Tine,


    wurde die SBV offiziell angehört? Wenn Nein kann ein Beschluss des Betriebsrates auch nach §178 Abs.4 SGB IX ausgesetzt werden und auf der anderen Seite kann jeder sb MA nach §207 SGB IX, so wie du schon geschrieben hast verlangen von der Mehrarbeit freigestellt zu werden.

    Jetzt stellt sich nur noch die Frage ist es Mehrarbeit oder wird "nur" die wöchentliche Arbeitszeit anders verteilt.

    Dann wäre aber für jeden einzelnen sb MA zu prüfen ob dieser aufgrund seiner Beeinträchtigung überhaupt in der Lage ist diese Zeiten zu leisten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo dersensemann,


    Annahmeverzug sehe ich da erstmal nicht, wenn es so in der dann abgeschlossenen BV steht, aber das Thema ist mitbestimmungspflichtig nach §87 BetrVG.


    Die Freiwilligkeit sehe ich überhaupt nicht gegeben, weil entweder wird dieser Maßnahme "freiwillig" zugestimmt oder es gibt kein Geld. Denn wer sich nicht dieser Massnahme unterwirft wird ja schließlich sanktioniert durch den Wegfall des Lohnes.

    Im Gegenzug könntet Ihr mit dem AG vereinbaren nur wenn er euch mit einem Guten Morgen Ständchen empfängt kommt ihr in den Betrieb und arbeitet ansonsten muss er euch halt so bezahlen. Und das Ständchen aber im rosa Tütü!


    Und dann wäre noch die Frage wer und wie wird die Temperatur gemessen und was passiert mit den Werten (Gesundheitsdaten / DSGVO) und was passiert mit den MA die eine abweichende Temperatur haben?


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    lasst mich mal kurz zusammenfassen

    MA wurde zum

    01.10.2019 eingestellt, unbefristet mit 6 Monate Probezeit

    Anfang 03.2020 Mitteilung Probezeit nicht bestanden, Abschluss Aufhebungsvertrag zum 31.07.2020

    Ende 03.2020 wäre Ende der Probezeit bis dahin wäre eine Probezeitkündigung möglich gewesen

    31.07.2020 Ende des Arbeitsverhältnisses aufgrund des in 03/2020 geschlossenen Aufhebungsvertrages


    Wenn Ihr zur Einstellung am 01.10.2019 ordnungsgemäß gehört wurdet und es keine weiteren Vereinbarungen zwischen BR und AG gibt, sehe ich momentan keine Möglichkeit wie Ihr jetzt etwas machen könnt und selbst wenn bis Ende Juli AN und AG gemeinsam beschließen dass der Aufhebungsvertrag gegenstandslos ist, seid ihr nicht mit im Boot.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Run,

    den §207 SGB IX lese ich so, dass der schwerbehinderte MA die Befreiung von der Mehrarbeit verlangen kann, nicht dass es von vornherein gänzlich ausgeschlossen ist.

    Aber du kannst ja wie albarracin schon geschrieben hat den Beschluss aussetzen lassen da du als SBV nicht ordnungsgemäß angehört wurdest.


    Viele Grüße

    Bernd