Beiträge von Bernd_47

    Hallo Paragraphenreiter,

    du hast recht, den Teil mit dem Betriebsausschuss habe ich wohl irgendwie überlesen.


    dann bleibt eigentlich nur noch jedes mal einen Beschluss des Gremiums zu fassen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    woraus schließt du dass ein Ausschuss nicht möglich ist? ein Ausschuss kann ab einer Betriebsgröße von 100 MA gebildet werden (vgl. hierzu §28 BetrVG), was ihr nicht könnt ist einen Betriebsausschuss nach §27 BetrVG zu bilden, aber ansonsten habt ihr die Möglichkeit nach dem §28. Und nach dem 28er könnt Ihr aufgaben an diesen Ausschuss zur Sselbständigen Erledigung übertragen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Rabauke,


    wenn der Standort einen eigenen BR hätte dann wäre ich sofort deiner Meinung, allerdings hat dieser Standort nach Auskunft von Peter am Hauptstandort mitgewählt, daher gelten nach Fitting die Schwellenwerte des Hauptbetriebes.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe ist es die Randnotiz 35 ($4 BetrVG Fitting RN 35)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Peter,


    der §111 BetrVG greift hier leider nicht, da weder wesentliche Teile der Belegschaft noch erhebliche Nachteile für die Belegschaft entstehen.

    Als Schwellenwert für die Belegschaft wird meist von 10% der MA ausgegangen.

    Bei der Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort seit Ihr im Rahmen einer Versetzung dabei


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Imebro,


    die zwei Wochenfrist läuft aber erst an, wenn alle dazu notwendigen Ermittlungen/Erkundigungen abgeschlossen sind, d,h, die Tatsachen feststehen (vgl. hierzu Hensche "Wann hat der Ar­beit­ge­ber die Zwei­wo­chen­frist ein­ge­hal­ten?).


    Und Du kannst auch einer außerordentlichen Kündigung zustimmen, gerade auch wenn die Gründe berechtigt sind, und so wie du schreibst ist die Belegschaft froh wenn dieser MA weg ist.


    Viele Grüße

    bernd

    Hallo Black165,


    wollt Ihr eine neue Anhörung? Würdet Ihr euch anders entscheiden?

    So wie du schreibst ändert sich nur das Datum der Einstellung.

    In so einem Fall genügt uns die Information.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Melissa,


    Seminare sind meist auf Vollzeit ausgerichtet, d.h. für das Seminar wird angenommen das die regelmäßige Arbeitszeit dann erfüllt ist d.h. bei 8 Stunden tägliche Arbeitszeit wird für einen Seminartag 8 Stunden verbucht daher für Vollzeit kein Unterschied, bei Teilzeit MA entsteht daher Mehrarbeit, da Sie ja in dem Moment der Seminarteilnahme wie ein Vollzeit MA arbeiten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    eine Zwischenstufe wäre noch mit der nächsthöheren Führungskraft zu reden.

    Problemführungskraft ist ja Ebene 3, wenn Ebene 2 da vielleicht auf Ihn einwirken kann, das könnt Ihr vor Ort aber besser einschätzen ob es wirkt.

    Alternativ werfe ich mal den §104 BetrVG in den Raum, wäre aber wohl das letzte Mittel.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Bananenbrot,


    das Gespräch suchen ist sicherlich gut, falls kein Erfolg könnt ihr ja beim nächsten Mal wo euch die GF etwas mitteilt, fragen ob er dies schon mit dieser Führungskraft besprochen hat, da es für euch den Anschein hat das diese Person hier ein Mitspracherecht hat.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Frau Ente,


    Ja, die Einführung ist mitbestimmungspflichtig und in deinem Fall ist es auch eine aktive Leistungsüberwachung.


    Es fängt schon bei Systemen an die eine Leistungsüberwachung ermöglichen, auch ohne das sie genutzt wird, Login an einem Programm, dass eine Log Datei schreibt.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Paragrafenreiter,


    euren TV würde ich so interpretieren dass bei Dienstreisen erstmal nur die tatsächliche Einsatzzeit(dienstliche Inanspruchnahme) zählt, allerdings wenn der MA zBsp um 8 Uhr zum Dienstbeginn auf Wache 1 erscheint und dort erfährt, heute musst du zu Wache 2, gilt die Arbeitszeit schon ab 8 Uhr und nicht erst wenn er dort eintrifft.


    Was mir allerdings noch fehlt wie werden die Reisekosten abgerechnet? trägt die jeder Mitarbeiter selbst? ggf. könnte hier auch eine höhere Kilometerpauschale für einen geringen Ausgleich sorgen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Mehlwurm,


    §34 BetrVG regelt das nur für BR und Vertreter AG bzw. Gewerkschaft, die beiden letzt genannten erhalten nur eine Abschrift der Teile an denen Sie teilgenommen haben)

    Wenn es um SB MA geht sehe ich die Verweigerung aus Datenschutzgründen als sehr fragwürdig an, da hier aus Datenschutzrechtlicher Sicht ein berechtigtes Interesse vorliegt.

    Rede mal mit dem BR ob es im Sinne des §182 SGB IX nicht doch sinnvoll ist, dass Du das Protokoll bzw. die SB MA betreffenden Teile davon prüfen kannst, ggf. über eine Einsichtnahme im BR Büro.


    Viele Grüße

    Bernd