Beiträge von Rmbaer

    Hallo alle zusammen,

    im Arbeitsschutzgesetz §5 (1) steht: "Der Arbeitgeber hat durch einen Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln.....

    und da unter (3) 6. Psychiche Belastung bei der Arbeit

    In (2) 2 "Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist einen Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend."

    Also er muss nicht jeden Mitarbeiter befragen.

    Eine Auslosung wird schwer. Er sollte schon anhand seiner vorhandenen Gefährdungsbeurteilung feststellen welche Arbeitsplätze in Frage kommen.

    Hilfe kann er sich von seiner Sifa oder vom Betriebsarzt oder auch von externen holen. Der Betriebsrat ist nur zu beteiligen und zu informieren.

    Wie eine GB auszusehen hat ist nicht klar geregelt. Eine GB auf die psychischen Belastungen sollte schon lange vom Arbeitgeber erstellt werden, nur achten die Berufsgenossenschaften immer mehr auf die psychische Gefährdungsbeurteilung

    Gruß

    Hallo,

    wichtig ist doch erstmal zu klären ob die Sicherheitsschuhe vom AG nur angeordnet wurden (bei uns so) oder ob sie in der Gefährdungsbeurteilung gefordert wurden.

    Je nach Arbeitsplatz besteht nicht immer die Pflicht Arbeitsschuhe zu tragen.

    Auskunft gibt die GB.

    Sollten es Arbeitsplätze sein, bei der Sicherheitsschuhe pflicht sind, könntet ihr erst mal mit eure Fachkraft für Arbeitssicherheit reden und wenn ihr da nicht weiter kommt gerne den Aufsichtsbeamten der BG wie von Moritz angeregt.

    Aufsichtsbeamten haben neben der Schulungen oft ca.5000 und mehr Betriebe zu betreuen.

    Die kommen dann erst bei einem Arbeitsunfall.

    Gruß

    Unser GBR Vorsitzender, und auch Betriebsratsvorsitzender könnten das auch so schreiben.

    Nur haben die Vorsitzenden ihre Signatur auf BR....Ort geändert und GBR....Firma/ Holding geändert.

    Es war mal alles einen Firma und wurde dann aufgeteilt. Jetzt einen Holding SE.

    Die Zuständigkeiten wurden in einer BV geregelt.

    Der Betriebsrat wird auch von allen Mitarbeitern der verschiedenen Firmen gewählt.

    Gruß

    Hallo whoepfner,

    Zitat von whoepfner

    Ab 101 AN ist Listenwahl zwingend und ausnahmslos vorgeschrieben.

    Wenn es nur einen Liste gibt haben wir einen Personenwahl. Das geht auch mit 1000 Mitarbeiter solange keine zweite Liste eingereicht wird.

    Ab dann gibt es einen Listenwahl und die Mitarbeiter können nur noch Liste 1, 2, 3,...wählen.

    Das sollte der Wahlvorstand aber wissen.

    Gruß Rmbaer

    Hallo Eki60er,

    wie ich schon mal schrieb:

    du müsstest prüfen ob es bei euch einen Tarifbindung und einen Tarifvertrag gibt

    Sehr oft ist dort im Manteltarifvertrag etwas geregelt. Und die Reinigungsbranche hat einen Tarifvertrag. Ob der auch für euch gilt kannst nur du beantworten.

    Und es ist wichtig was in den Arbeitsverträgen steht.

    Vom Bauchgefühl finde ich eure Bezahlung auch schlecht, das heist aber nicht das sie gegen Gesetze verstoßen. Und nur über Gesetze / Verträge kann man was ändern.

    Gruß Rmbaer

    Hallo Ebby,

    wenn ihr zwischen 5 und 50 Personen seid könnt ihr mit dem einfachen Wahlverfahren wählen.

    Da ihr euch mit dem AG geeinigt habt gehe ich davon aus das ihr zwischen 51 und 100 seid.

    Dann passt die Erläuterungen von Markus.

    Ich gehe auch davon aus das es Wahlvorschläge sind (ohne Stützunterschriften) Man kann nur Stützunterschriften sammeln wenn alle auf der Liste stehen. Dann darf es nur eine Liste geben mit allen Namen die gewählt werden können. Die darf aber zum Sammeln der Stützunterschriften kopiert werden.

    Solltet ihr über 100 Personen sein müsst ihr aufpassen das es keine Listenwahl wird. Das ist von hier aber nicht ersichtbar.

    Gruß Rmbaer

    Hallo

    ich kann mich nur Markus 1973 ED anschließen.

    Die Parteien sind sich darüber einig, das die mit dem Betriebsrat zukünftig abgeschlossenen Betriebsvereinabrungen den Regelungen in diesem Vertrag oder anderen einzelvertraglichen Absprachen auch dann vorgehen, wenn die einzelvertragliche Regelung günstiger ist.

    Woher soll der Mitarbeiter wissen was der Betriebsrat in Zukunft regeln will?

    Dann müssten konkrete Punkte aufgefürhrt werden wie "die Lage der Arbeitszeiten" oder "Regelungen zum Urlaub". Dann weiß der Mitarbeiter auf was er sich einlässt.

    Gruß Rmbaer

    Hallo Eki60er,

    du müsstest prüfen ob es bei euch einen Tarifbindung und einen Tarifvertrag gibt. Nur da sehe ich die Möglichkeit was zu finden.

    Solte es eine Gewerkschaft für euch zuständig sein kannst du dich an an die wenden. Aber auch die brauchen den Betriebsrat. Sie könenn dir helfen einen zu gründen. Doch das sieht nach deiner Schilderung schlecht aus.

    Ohne Betriebsrat ist man leider auf sich selbst gestellt und die Reinigungsbranche hat ja nicht den besten Ruf was die Bezahlung der Mitarbeiter angeht.

    Wie ein Unternehmen seine Verträge formuliert bleibt ihm überlassen. Es darf nur nicht Sittenwidrig sein. Denn schließlich sollte man lesen was man als Arbeitsvertrag unterschreibt.

    Gruß Rmbaer

    Hallo Moritz

    auch bei dem MA kommt es darauf an ob er schon vom Arbeitgeber eine Datenschutzerklärung nach der neuen DSGVO unterzeichnet hat.

    Wenn das schon erfolgte steht der Übermittlung der Daten nichts im Wege.

    Nur habe viele Betriebe noch die Einwilligung nach der alten DSGVO. Die sollten schnellsten handeln und sich mit ihrem jeweiligen Datenschutzbeauftragten in Verbindung setzen.

    Gruß Rmbaer

    Hallo BladeTheVampire,

    Das wäre einen Frage an euern Datenschutzbeauftragten in der Firma.

    Der BR ist bei persönlichen Daten des einezelnen Mitarbeiters raus aus dem MBR.

    Nach der BDSG §26 werden "Daten für Zwecke der Beschäftigungsverhältnisses"

    übermittelt. Da besteht einen Zweckbindung. Und die ist für die Datenverarbeitung

    nötig.

    Und der Softwearanbieter sollte schon nach der DSGVO arbeiten.

    Der BR hätte im Vorfeld nach § 87 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht gehabt.

    Da hätett ihr alles regeln können und auch einen Übersicht welche Daten übermittelt

    werden.

    Gruß Rmbaer

    Hallo an alle,

    das sind schon interessante Aussagen und Ansichten der einzelnen Betriebsräte.

    Manchmal bin ich echt überrascht wie arbeitgeberfreundlich einige denken :cry:

    Wenn man bedenkt das ihr eure erste Anfrage im August hattet und wir jetzt schon November haben, habt ihr viel entgegenkommen gezeigt.

    Euer Recht zur Einsicht beruht leider auf dem §80 BetrVG und der ist sehr schwach. Da muss man immer wieder Umwege gehen.

    Aber auch ich denke das Reden und Vertrauen einem weiter bringt.

    Und machmal ein wenig List:lol:

    Ihr macht das schon richtig nach meiner Meinung. Daumen hoch:D

    Hallo yvonnes75,

    das hat man dann davon wenn man sich für andere einsetzen möchte.

    Ob es Frust ablassen ist oder einen Frage sein soll finde ich egal. Ich findes deinen Fall wichtig für alle anderen, denn es ist manchmal frustierend wie "Demokratie" im Unternehmen läuft.

    Leider gibt es viele "gekaufte" Betriebsräte.

    Die anderen Kollegen haben schon alles gesgt was das Rechtliche betrifft. Ich drücke dir und alle anderen, die ähnlich behandelt werden, alles gute und VIELLL Kraft.

    BR arbeit kann Spaß machen. Muss es aber nicht.

    Lasst euch nicht unter kriegen.

    Rmbaer

    Zitat von Camthalion

    Nur müssen sie das vorher ankündigen, damit nicht Ersatzmitglied geladen wird.

    Hallo Petterson,

    der Beitrag von Camthalion past schon. Nur müssen sie das nicht unbedingt vorher ankündigen. Bei regelmäßig stattfindenden Sitzungen ist es sinvoll. Jedenfalls macht es dem Vorsitzenden,bei seiner Arbeit leichter.

    Bei unregelmaßigen Sitzungen muss der Vorsitzende warten ob sich ein BR Mitglied abmeldet. Erst dann kann er einen Nachrücken einladen.

    Gruß