Beiträge von Rmbaer

    Einfach gesagt: Beides ja

    § 38 (2) regelt das. Es haben im Vorfeld Beratungen mit dem AG zu erfolgen. Danach muss geheim gewählt werden.

    Die jetzigen Freigestellten sind nach § 27 Abs.1 Satz 5 abzuberufen.

    Das ist jetzt vereinfacht. Am besten mal die Paragrafen lesen und auch die Kommentierungen im Fitting

    Ich denke das könnten wir noch episch diskutieren und wenn sich andere beteiligen haben wir noch mehr unterschiedliche Meinungen.

    Das ist ja das schöne am Forum. Viel gesagt und jeder kann sich das rausnehmen was er am besten findet und das bei ihm im Unternehmen funktioniert.:thumbup:

    ja aber nur weil mir jemand freiwillig seine private Mail-Adi gibt darf ich ihm doch keine Firmengeheimnisse schicken oder?

    Das sind keinen Firmengeheimnisse. Das sind persönliche Daten.

    Das sollte schon einen Mailadresse sein auf die nicht Oma, Opa und der Hund schaut, sondern nur das BRM.

    Frage mich nicht wie sicher einen private Leitung von der Hardware ist. Für mich ist private Mail mit alleinigen Zugang sicher genug.

    Wie willst du jemanden einladen der keinen Zugang zum Betriebsrechner hat ? Bleibt nur der Anruf oder private Mail die er evtl. sogar auf sein Handy bekommt.

    Ehefrau und Kinder sehen zu...


    ich weiß ist vielleicht übertrieben aber...

    Mißbrauch ist immer möglich.

    oha...Datenschutz???

    Warum? Ist doch freiwillig gegeben.

    Du kannst im Fazebook oder anderne Spionageprogrammen auch alles freigeben und die ganze Welt lies das. Wenn du freiwillig so blöd warst kann auch FB oder ähnliches nicht belangt werden.

    Schau doch nur mal ob du Alexa Siri oder so etwas benutzt? Datenschutz Nähe 0 Aber selber das Gerät eingerichtet. Selbst schuld:D

    Ich denke das wird schwierig das zu beantworten, da wir euern Laden und die verwendeten Systeme nicht kennen. Bei und können nur ganz wenigige aus der EDV auf die Mails zugreifen und die holen sich auch immer erst Genehmigungen vom AG. Es ist schon schwer an Daten zu kommen wenn ein Kollege mal einfach die Firma verlassen hat und die Kunden ihn weiter anschreiben.

    Wie es bei uns läuft habe ich schon beschrieben. Wir haben dazu einen BV erstellt. War auch ein wenig Überzeugungsarbeit, denn unser AG wollte auch wie deiner sparen (Papier, Porto, Toner, Arbeitszeit). Doch den Zahn konnten wir ihm ziehen und jetzt sind alle zufrieden. Ich vermute das 30 % Ersparnis für den AG rausgesprungen sind. Mehr nicht, da wir überwiegend gewerblich aufgestellt sind ohne Zugang zu einem Firmenrechner.

    Bei uns ist es ähnlich wie bei Rabauke.

    Wir bekommen die Abrechnung auf unsere privaten Mailadresse ( wenn ausdrücklich zugestimmt wurde) oder auf die Firmenmail. Dort dürfen wir sie auch ausdrucken. Wer das alles nicht will bekommt die Abrechnung "Old School"per Post oder über den Vorgesezten im Briefumschlag überreicht.

    Bis jetzt sind alle mit der Regelung zufieden.

    Spart eine Menge Porto und auch Papier. Denn nicht jeder druckt den Lohnnachweis aus, sonder speichert die irgendwo.

    Das Betriebsratsmitglied ist nicht gehalten, sich durch ein zu dieser Zeit im Betrieb anwesendes Ersatzmitglied vertreten zu lassen. Die Tatsache, dass das Betriebsratsmitglied von seinem Wohnort zum Betrieb fahren muss, um an den Sitzungen teilzunehmen, ist kein Grund zur Annahme eines Verhinderungsfalls iSv. § 25 Abs. 1 Satz 2 BetrVG.“

    Da ist für mich der Unterschied.

    Wenn ich will darf mich der BRV gerne anrufen und ich kann an der Sitzung teilnehmen wenn ich nicht im Unternehmen bin. Ich habe das Recht dazu. Daraus zu schließen das ich auch erreichbar sein muss (private Kontaktdaten) sehe ich als verkehrt an.

    Freizeit mag ja Freizeit sein, aber es ist eben kein Grund zur Annahme eines Verhinderungsfalls iSv. § 25 Abs. 1 Satz 2 BetrVG.

    Da bin ich wieder bei euch . Habe keinen Auskunft erhalten, darf kein EBRM laden.

    Also im Anfangsthread falsch geladen.

    Also ich bin bei dir wenn du sagst du musst alles mögliche Versuchen richtig zu laden.

    Jedoch bin ich als BRM verpflichtet, auch in meiner Freizeit an BR-Sitzungen teilzunehmen, weil Freizeit für sich alleine keine Verhinderung darstellt, sofern ich nicht noch zusätzlich tatsächlich verhindert bin.

    Aber das ist für mich völliger Quatsch. Das Gesetz das besagt ich bin zu 100 % Verfügbar zeige mir mal.

    Du schreinst selber "Ehrenamt" und nicht Zwangsverpflichteter.

    Ich bin für den BR nur über meinen Firmenrufnummer erreichbar oder per Mail. Die Rufnummer kann ich auch noch umleiten wenn ich es möchte weil ich unterwegs bin. Habe ich Feierabend und dann muss noch innerhalb von Minuten ein Beschluß her, können das die übrigen BRM entscheiden. Melde ich mich nicht kann der BRV keinen für mich nachladen. Ich bin mir sicher das hat auch bei Gericht bestand.

    Da er für Februar die Änderung des Schichtplans rückgängig gemacht hat und für den nächsten Monat androht nicht mehr alle Schichten ausnutzen zu wollen bin ich auch der Meinung das der BR keinen Mitbestimmung hat welche Schichten gemacht werden sollen. Wenn es die Möglichkeiten gibt, die Arbeit anstatt in drei Schichten in zwei Schichten zu erledigen dürfte dem BR das egal sein, solange alle AN ihrer Stunden aus dem AV oder einenr BV erhalten und es nicht zu Überstunden kommt.

    - Natürlich haben wir keinen Betriebsarzt und auch keine Nofallinformationen.

    - Ebenso wurde bei uns noch keine Gefährdungsbeurteilung durch den AG durchgeführt, aber ich hatte die GF bereits vor
    längerer Zeit darauf hingewiesen, dass dies geschehen muss.

    Dann sag deine AG er braucht noch einen Mitarbeiter der dieses schnellstens erledigt.

    Wir wollen alle hoffen das es nie dazu kommt aber bei einem tödlichen Unfall ohne Auflagen aus dem Arbeitsschutz zu haben, geht den AG direkt über Los und zieht auch keine 4000 Euro ein( persönlich haftend):P

    entsprechende Fachqualifikation nach § 7 ArbMedVV

    Ich kann dir sagen das die Mediziner die diese Fachqulifikation haben selten sind. Die Leistungen werden schlecht bezahlt , so das nicht viele gewillt sind, diese Funktion zu übernehmen. Meistens kommt man nur über anderen Institutionen zu den Arbeitsmedizienern. Also nicht die beste Freundin. ( Und die Schweigepflicht haben sie auch noch)

    1) Wer entscheidet, welche/r Betriebsarzt/-ärztin das durchführt (dann der AG das bestimmen)?

    Wer bei euch der Betriebsarzt ist sollte in euren Notfallinformationen, die aushängen stehen. Wenn ihr keine betriebsärtzliche Betreuung habt , hat der AG schon ein Problem.

    ) Ich hatte bereits recherchiert, dass ein MA eine solche betriebsärztliche Untersuchung auch ablehnen kann.

    Wie albarracin schon schrieb, gibt es freie Arztwahl in Deutschland.

    Hingehen muss der AN schon. Untersuchen lassen muss er sich nicht. Und das er beim Betriebsartzt war kann er sich auch bescheinigen lassen.

    Wir haben die Erfahrungen gemacht, das Betriebsärzte meistens den Urteilen der Fachärzte, wenn Unterlage vorgelegt wurden (freiwillig),sich anschließen. Wichtig ist, wie schon Markus schrieb, das dort nichts einer negativer Zukunfstprognose steht.

    D.h. ggf. die Privatnummer anrufen. Man wird sich nicht darauf herausreden können, diese Nummern nicht zu haben

    Die Diskusionen oben kann ich mich nur anschließen. Fazit: Es kommt darauf an.

    Nur vorrauszusetzen das wenn beruflich nicht erreichbar auch die Private Nummer herhalten muss, sehe ich als bedenklich an. Das würde ja bedeuten BRM muss immer erreichbar sein falls mal kurzfristig (und das ist der Ausgangspunkt) jemand absagt.

    Der BR hat einen Art gefunden einzuladen( wie auch immer) und wenn sich ein BRM einfach nicht meldet ist er nicht für die Sitzung da und ich lade auch niemanden nach. Äußer das BRM sich , wird geprüft ob einen Nachladung erfolgen muss und kann.

    Tut er es nicht ist der Drops so oder so gelutscht. Der einzige Unterschied ist, dass er bei einem Widerspruch weiterhin Anspruch auf sein Gehalt hat, bis der Fall gerichtlich entschieden ist. Klagt er nicht hat das keine Auswirkung.

    Ich denke das ist das wichtige an deinem Handeln. Du musst wissen was es für den AN bedeutet wenn du zu stimmst/ ablehnst oder die Frist verstreichen lässt.

    Du solltest nicht den Fall im einzelnen beurteilen. Das macht ein Richter. Denn du bekommst meistens nur einseitige Aussagen. Wer weiß was für ein Druck der Kollege bekommt oder was für Probleme er im privaten Bereich hat.


    Bei uns werden Kündigungen nur bei groben Fehlverhalten zugestimmt. Prügeln, nachgewiesen Diebstahl, sexuelle Verfehlungen.

    Hallo Imrbro,

    wie viele habe ich deine Thread´s verfolgt.

    Ich denke bei euch ist das Betriebsklima vergiftet. Und ein GF in so einem kleinen Kreis, der sich auch noch mit dem BR auseinander setzen muss und vom Betriebsverfassungsgesetzt wenig Ahnung hat, ist oft unsicher und überspielt es mit Machtgehabe. Und wie auch schon eineige geschrieben haben, wer laut wird und irgendetwas behauptet ist meistens unsicher.

    Was bei euch helfen kann ist von außen wirklich schwer zu sagen denn jeder hat andre Vorraussetzungen im Unternehmen. Die einen haben ein starkes Gremium, die anderen die Gewerkschaft im Rücken und einige sind einfach zu lange im BR um sich auf der Nase herumtanzen zu lassen.

    Was aber meistens hilft ist reden. Am besten sachlich mit Agumenten. Dabei den anderen nicht in die Enge treiben oder besser noch so zu manipulieren das er/sie selbst glaubt er /sie hätte das so gewollt.:)